Apple kämpft mit iPhone-Absatz: Marktanteil des iPhone 16 hinter Erwartungen
Die Verkaufszahlen des iPhone 16 stellen Apple derzeit vor Herausforderungen. Angesichts des Veröffentlichungszyklus des Vorgängers iPhone 15 sind die Ergebnisse ernüchternd.
Wie aus einer aktuellen Umfrage von Wave7 Research, präsentiert durch J.P. Morgan-Analyst Samik Chatterjee, hervorgeht, mangelt es den Kunden an ausreichendem Wissen über das Feature Apple Intelligence, das die Benutzererfahrung verbessern soll, aber offenbar nicht den erhofften Verkaufsimpuls setzt. Obwohl man auf günstige saisonale Muster hofft, weisen die Zahlen für Oktober und November auf eine schwache Performance des iPhone 16-Portfolios hin.
Der Pro Max hat sich als Topmodell etabliert und 19% der Verkäufe bei den Mobilfunkanbietern ausgemacht. Dahinter folgen das reguläre iPhone 16 und das Pro-Modell mit Anteilen von 16% und 17%; das iPhone 16 Plus hingegen verzeichnete mit nur 7% eine bescheidene Nachfrage.
Besonders auffällig ist, dass nur 10% der Befragten über ein "hohes" Wissen zu Apple Intelligence verfügten, während 67% nur geringes Bewusstsein für die Funktion zeigten. Dieses Defizit könnte die Erwartung der Kunden an ein Upgrade dämpfen und somit die Attraktivität der neuen Modellreihe beeinträchtigen.
In einem weiteren Wettkampf stehen die Modelle iPhone 16 Pro und Pro Max, die im Hinblick auf die Kameraleistung im Vergleich zum Galaxy S24 Ultra weniger überzeugen konnten, wie Verkaufsmitarbeiter anmerkten. Trotz dieser Hürden behält J.P. Morgan seine positive Einschätzung für Apple-Aktien bei und blickt optimistisch auf das langfristige Wachstumspotenzial des Unternehmens.
Die AAPL-Aktie hat in diesem Jahr bisher um 36,8% zugelegt und übertrifft damit die breiteren Indizes.

