Apple auf Erholungskurs: Siri-Überarbeitung und Kartellklage im Fokus
Die Aufmerksamkeit der Investoren richtete sich zum Wochenbeginn auf den Tech-Giganten Apple, der im späten New Yorker Handel am Montag einen Erholungsversuch unternahm. Hintergrund sind Neuigkeiten zur Sprachsteuerung Siri, die Apple nach Verlusten der letzten Monate auf den Pfad der Besserung schickten. Der Aktienkurs legte in der Schlussstunde bis zu drei Prozent zu. Trotz dieser positiven Entwicklung für Apple am Montag gehört die Aktie mit einem Verlust von fast 20 Prozent seit Jahresbeginn weiterhin zu den größten Verlierern im Dow Jones.
Wie von Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise berichtet wird, erwägt Apple, die Integration von Künstlicher Intelligenz anderer Unternehmen in eine neue Siri-Version, um die eigenen Schwächen im KI-Bereich zu kompensieren. In diesem Zuge sollen Gespräche mit Firmen wie Anthropic PBC und OpenAI stattgefunden haben, um deren innovative Lösungen zu evaluieren.
Parallel dazu blieb Apple trotz eines gescheiterten Versuchs, eine Kartellklage des US-Justizministeriums abzuwenden, relativ unbeeindruckt. Die juristische Auseinandersetzung drückte nicht weiter auf die Stimmung, was möglicherweise auf die positiven Aussichten durch die Siri-Überarbeitung zurückzuführen ist.

