Anhaltende Spannungen: Russische Raketenangriffe auf die Ukraine
Das russische Militär hat erneut Raketenangriffe auf die Ukraine ausgeführt, wobei auch die Hauptstadt Kiew betroffen war. Wie das Nachrichtenportal "Kyiv Independent" unter Berufung auf den Bürgermeister Vitali Klitschko berichtet, führten die Angriffe zu mehreren Explosionen in der Stadt, bei denen drei Personen verletzt wurden und ein Bürogebäude teilweise zerstört wurde.
In verschiedenen Bezirken Kiews brachen Brände aus, und Rettungskräfte sind im Einsatz, um die Lage zu stabilisieren. Später erreichten die Nachrichten neue Schwere, als Klitschko bekannt gab, dass ein Mann tot auf einer Straße gefunden wurde, die vom Angriff betroffen war.
Auch in anderen Teilen des Landes herrschte Alarmbereitschaft, als die Bedrohung durch Raketen zunehmte. Die ukrainische Luftwaffe erklärte am Vormittag, dass es sich insgesamt um einen kombinierten Angriff mit 23 Raketen und Marschflugkörpern sowie 109 Drohnen handelte.
Zwar konnten 13 der Raketen und Marschflugkörper abgefangen werden, jedoch erweisen sich die ballistischen Iskander-M-Raketen als nahezu unaufhaltbar. Immerhin wurden 40 Kampfdrohnen iranischer Bauart abgeschossen, ebenso wie 53 Körderdrohnen, die der Ablenkung der Flugabwehr dienten.
Die betroffenen Gebiete umfassten Kiew, Sumy, Charkiw, Chmelnyzkyj, Tscherkassy und Mykolajiw, wo Schäden zu verzeichnen waren.

