Amgen überrascht mit optimistischer Prognose – Anleger bleiben skeptisch
Der amerikanische Biotech-Gigant Amgen gibt sich zuversichtlich für das Jahr 2025, nachdem das Unternehmen ein unerwartet starkes Quartalsergebnis vorgelegt hat. Laut der jüngsten Ankündigung könnte der Umsatz zwischen 35 und 36 Milliarden US-Dollar liegen, während die vorherige Schätzung bei 35,7 Milliarden US-Dollar lag. Analysten hatten hier eher verhaltene Erwartungen. Die erzielten Ergebnisse führten jedoch nicht zu einem positiven Echo an der Börse.
Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) wird nun mit einem Zuwachs von 20 Cent am unteren und 10 Cent am oberen Ende der Spanne erwartet. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz, angetrieben durch eine hohe Nachfrage, um 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 9,2 Milliarden US-Dollar. Auch das bereinigte EPS verzeichnete einen beachtlichen Anstieg von über 20 Prozent auf 6,02 US-Dollar. Diese Entwicklungen übertrafen die Prognosen der Analysten.
Trotz dieser positiven Zahlen ging der Aktienkurs von Amgen im frühen Handel stark zurück, was die Aktien am Ende des Dow-Jones-Indexes mit einem Verlust von knapp fünf Prozent abschloss. Analysten der Citigroup äußerten Bedenken hinsichtlich der Zukunft der Abnehmpille MariTide und deren Marktchancen. Zudem bleibt die Frage offen, wie sich das Unternehmen im Vergleich zu den Mitbewerbern positionieren wird.
Die Aktie von Amgen konnte im Vergleich zu Ende 2024 dennoch rund zehn Prozent an Wert zulegen, auch wenn sie hinter der Entwicklung des Dow Jones zurückbleibt.

