American Express beeindruckt mit starken Quartalszahlen
American Express zeigt sich ungeachtet des wirtschaftlichen Klimas weiterhin robust und profitiert von der ungebrochenen Konsumfreude seiner Kundschaft. Im zweiten Quartal erzielte der Kreditkartenriese eine bemerkenswerte Steigerung der abgerechneten Zahlungen um sieben Prozent, was einem Volumen von 416 Milliarden US-Dollar entspricht. Entsprechend stieg der Umsatz um neun Prozent auf nahezu 17,9 Milliarden Dollar, ein Fundstück für Anleger, das die Aktie im vorbörslichen Handel um 1,5 Prozent steigen ließ.
CEO Stephen Squeri machte deutlich, dass sowohl rekordhohe Kartenausgaben als auch eine wachsende Nachfrage nach Premium-Angeboten zu diesem Erfolg beitrugen. Die Kreditqualität des Unternehmens bleibt auf einem führenden Niveau, was den positiven Gesamteindruck zusätzlich unterstreicht.
Dennoch sank der Nettogewinn um vier Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar, was jedoch vor allem dem Wegfall eines positiven Sondereffekts aus dem Vorjahr zuzuschreiben ist, als das Unternehmen von einem Unternehmensverkauf profitierte. Der Ausblick für das Gesamtjahr bleibt optimistisch: American Express rechnet mit einem Umsatzplus zwischen acht und zehn Prozent und erwartet einen Gewinn pro Aktie von 15 bis 15,50 Dollar.
Trotz der handelspolitischen Schatten, die US-Präsident Donald Trump auf die Märkte wirft, bleibt American Express seiner Strategie treu, insbesondere zahlungskräftige Kunden anzusprechen. Diese genießen im Gegenzug für ihre höheren Gebühren exklusive Vorteile wie Rabatte auf Reisen und Zugang zu luxuriösen Flughafen-Lounges.

