Aktien von Fresenius im Fokus: Aufbruchsstimmung bleibt vorerst aus
Die Wertpapiere von Fresenius erleben am Montag eine erneute Hürde in ihrem charttechnischen Rennen. Trotz mehrfacher Anläufe im Mai und Juni, bleibt ihre Erholungsbewegung bei der Marke von 44 Euro bisher erfolglos. Der Wochenstart begann verheißungsvoll mit Kursgewinnen, die am Montag kurzfristig den Wert auf 44,13 Euro trieben. Doch seither fehlt es an nötigem Schwung, um die runde Marke zu durchbrechen, womit der Zuwachs bei bescheidenen 0,3 Prozent verharrt. Ein entscheidender Ausbruch wäre erst bei Überwindung des Juni-Hochs von 44,40 Euro möglich, was die Aussicht auf das höchste Niveau seit nahezu vier Jahren eröffnen könnte. Vergangenen Freitag sorgte ein optimistischer Bericht der Citigroup für positive Kursimpulse. Deren Analytikerin Veronika Dubajova verwies auf konstruktive Wachstumsprognosen des Fresenius-Managements im Anschluss an die Zahlen des zweiten Quartals. Besonders für das kommende Jahr wird großes Potenzial erwartet, was in Anbetracht der als ungerechtfertigt niedrig eingestuften Bewertung der Aktien, auf gesteigertes Interesse im Markt stoßen könnte.

