Airbus triumphiert auf der Le Bourget: Ein Bestell-Regen für den europäischen Giganten
Die internationale Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris wurde zu einem bemerkenswerten Erfolgsschauplatz für Airbus. Der europäische Flugzeughersteller sicherte sich in den ersten Tagen der Messe weit über 250 Flugzeugbestellungen und Vorverträge, während sein amerikanischer Rivale Boeing überraschend leer ausging.
Ein schweres Unglück mit einem Boeing 787 'Dreamliner' hatte das Krisengewitter über dem US-Unternehmen eingedunkelt und hinterließ einen Schatten über seinen Messeauftritten. Zu den spektakulären Abschlüssen zählt der Großauftrag der neu gegründeten saudi-arabischen Fluggesellschaft Riyadh Air, die sich 25 Exemplare des Airbus A350-1000 sicherte.
Dieses Modell nimmt nach dem Ende der A380-Produktion nun den Spitzenplatz als größtes Flugzeug im Airbus-Programm ein. Auch der saudi-arabische Flugzeugfinanzierer Avilease fügte durch mehrere Bestellungen den erfolgreichen Tagen Airbus‘ weitere Strahlkraft hinzu.
Neben dem Nahen Osten zeigte selbst der asiatische Markt Interesse: Vietjet, die vietnamesische Billigfluggesellschaft, schloss einen Vorvertrag für 100 Flugzeuge ab. Airbus konnte seine Position auch in Europa stärken, wo die polnische Airline Lot 40 der kleinen, aber hocheffizienten A220-Flugzeuge orderte.
Dieses Modell wird dank seiner geringen Betriebs- und Wartungskosten immer beliebter bei Airlines weltweit und gibt dem europäischen Flugzeughersteller weiteren Rückenwind.

