Air France-KLM hebt ab: Premium-Sitze zahlen sich aus
Stark gestiegene Preise für Premium-Tickets bescherten der Fluggesellschaft Air France-KLM im zweiten Quartal einen unerwarteten Gewinnanstieg. Die höheren Einnahmen aus dem Verkauf von Business- und First-Class-Tickets kompensierten erfolgreich die rückläfigen Preise für die Economy Class.
Auch die gesunkenen Treibstoffkosten trugen wesentlich zur positiven Entwicklung bei: Der bereinigte operative Gewinn stieg im Jahresvergleich um beeindruckende 43 Prozent auf insgesamt 736 Millionen Euro. Analysten hatten mit einer solch starken Performance nicht gerechnet.
Der Nettogewinn des Konzerns erlebte im abgelaufenen Quartal sogar eine Verfünffachung und erreichte 605 Millionen Euro. Diese Entwicklung wurde begünstigt durch das Wegfallen von Belastungen aus dem Vorjahr sowie zusätzliche Finanzgewinne.
Konzernchef Ben Smith verfolgt für das laufende Jahr ambitionierte Wachstumspläne und plant, das Flugangebot um 4 bis 5 Prozent zu erweitern. Dieses Wachstum liegt nur leicht über dem des Wettbewerbers Lufthansa, deren CEO Carsten Spohr mit einem Anstieg von etwa 4 Prozent rechnet.

