Adidas trotzt Währungsherausforderungen und steigert Betriebsergebnis signifikant
Der deutsche Sportartikelgigant Adidas hat im zweiten Quartal beeindruckende Fortschritte auf seinem Wachstumspfad gemacht, trotz der Herausforderungen durch einen starken Euro. Einer Mitteilung des Unternehmens aus Herzogenaurach zufolge wuchs der Umsatz um rund zwei Prozent auf 5,95 Milliarden Euro. Die Belastungen durch negative Währungseffekte beliefen sich auf etwa 300 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung von Währungsschwankungen verzeichnete Adidas einen Umsatzanstieg von acht Prozent.
Besonders erfreulich war die Entwicklung beim Betriebsergebnis, das sich um 57,7 Prozent auf 546 Millionen Euro verbesserte und damit die Erwartungen der Analysten deutlich übertraf. Ursächlich für diese positive Entwicklung waren unter anderem eine Reduzierung der Rabatte sowie gesunkene Produkt- und Frachtkosten.
Adidas bekräftigte zudem seine Prognose für das Jahr 2025 und setzt auf weiteres Verbesserungspotenzial für die verbleibenden Monate des Jahres. Dennoch warnt das Unternehmen vor den erheblichen Risiken, die aus der US-amerikanischen Zollpolitik resultieren könnten.

