Abschwung für die ARD-Serie "Charité": Deutlicher Rückgang bei Einschaltquoten
Die vierte Staffel der beliebten historischen Krankenhausserie "Charité" erlebte zum Finale eine beachtliche Delle in der Zuschauergunst. Lediglich 1,49 Millionen Interessierte ließen sich von der fünften Episode in den Bann ziehen, was einem Marktanteil von 6,2 Prozent entspricht. Nicht einmal eine späte Steigerung war zu beobachten – die Abschlussfolge der Staffel verzeichnete mit 1,32 Millionen Sehenden (5,4 Prozent Marktanteil) sogar noch geringere Werte. Eine signifikante Abnahme im Vergleich zu den Schlussepisoden der dritten Staffel im Jahr 2021, als die Serie noch die Aufmerksamkeit von über fünf Millionen Zuschauern auf sich zog.
Die Staffeln von "Charité" sind bekannt für ihre anspruchsvollen historischen Erzählstränge. Während frühere Staffeln legendären Zeiträume wie die Ära von Robert Koch, die dunklen Tage des Nationalsozialismus oder den konfliktträchtigen Zeitraum des Mauerbaus beleuchteten, wagte sich die neuste Season mit einem Zukunftsszenario an die Zuseherschaft. Doch die daraus resultierende Story im Jahre 2049 mit Thematiken rund um den Klimawandel erschloss sich nicht den gewünschten Applaus.
Im Wettstreit um die abendlichen Primetime-Quoten hatte das ZDF mit der Eröffnungsepisode der Staffel "Lena Lorenz" die Nase vorn. Fast fünf Millionen Zusehende verfolgten die Geschichte der vertauschten Babys, was einen eindrucksvollen Marktanteil von 20,1 Prozent bedeutete. Auch RTL konnte mit dem Sportereignis Bayer 04 Leverkusen gegen West Ham United (3,75 Millionen Zuseher, 16,8 Prozent Marktanteil) ordentlich punkten. Weitere Formate wie das "Das große Allgemeinwissensquiz" und "Germany's Next Topmodel" behaupteten sich solide im Quotenmittel. Bei "GNTM" fiel auf, dass bereits zum zweiten Mal in Serie kein Model ausgeschieden ist, jedoch könnte sich dies in der nächsten Episode ändern, wenn sechs angehende Models um ihre Chance auf dem Laufsteg bangen müssen. (eulerpool-AFX)

