AbbVie: Milliardenabschreibung wegen fehlgeschlagener Medikamentenstudie
Die Aktien von AbbVie gerieten am Freitag unter Druck, nachdem das Biotechnologieunternehmen bekannt gab, dass es eine Abschreibung in Höhe von geschätzten 3,5 Milliarden US-Dollar vornehmen wird. Grund hierfür ist das Scheitern eines seiner Medikamente.
In einem behördlich eingereichten Dokument erklärte das Unternehmen, dass die Abschreibung in Zusammenhang mit Emraclidine steht. Dabei handelt es sich um ein experimentelles Medikament zur Behandlung von Schizophrenie bei Erwachsenen, das AbbVie im Zuge der Übernahme von Cerevel Therapeutics Holdings erworben hatte.
Bereits im November berichtete AbbVie, dass eine Phase-2-Studie mit Emraclidine gezeigt habe, dass das Medikament die primären Endpunkte nicht erreicht habe. Nach der Studie begann das Unternehmen mit einer Bewertung der Auswirkungen der Ergebnisse, was zu einer erheblichen Minderung der geschätzten zukünftigen Cashflows für das Produkt führte.
Obwohl die Aktien von AbbVie in der jüngsten Handelsrunde um 1% gefallen sind, können sie auf einen Anstieg von etwa 7% über das letzte Jahr hinweg zurückblicken.

