4 Tipps, die schnell gegen akuten Stress helfen

So kann kurzfristiger Stress etwa dabei helfen, bevorstehende Herausforderungen zu meistern und neue Fähigkeiten zu erlernen. Denn er versetzt den Körper in eine Art Alarmzustand, in dem vor allem die Konzentration gesteigert wird.
Gleichzeitig kann akuter Stress jedoch zu unangenehmen Nebenerscheinungen führen, darunter Herzrasen, eine flache Atmung und Muskelverspannungen. Um diesen Symptomen entgegenzuwirken, gibt es mehrere Wege:
1. Tief durchatmen
Sicherlich hat jeder Mensch seine eigenen Methoden, um in einer akuten Stresssituation die Nerven zu behalten. Der eine zählt langsam bis zehn, der andere raucht eine Vape wie die Fumot 12000. Tatsächlich gibt es jedoch auch Sofortmaßnahmen gegen Stress, die so gut wie jedem eine spürbare Erleichterung verschaffen können.
Eine davon besteht darin, einmal tief Luft zu holen. Zwar mag es profan klingen, doch tatsächlich kann tiefes und gleichmäßiges Ein- und Ausatmen schnell bei der Stressbewältigung helfen.
Denn diese Übung aktiviert der Parasympathikus – also den Teil des Nervensystems, der für die innere Ruhe verantwortlich ist. Gleichzeitig wird durch tiefes Durchatmen der Vagusnerv stimuliert, wodurch gleich mehrere Effekte entstehen. Der Blutdruck und die Herzfrequenz werden gesenkt. Zusätzlich entspannen sich die Muskeln.
Das Gehirn bekommt durch tiefes Ein- und Ausatmen also das Signal, dass keine akute Gefahr besteht. Dadurch wiederum wird die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol gestoppt.
2. Bewegung
Verspannungen in den Schultern oder im Nacken resultieren nicht zwingend aus einer schlechten Haltung. Auch akuter Stress kann dazu führen, dass sich die Muskulatur anspannt. Schließlich soll der Körper in die Lage versetzt werden, im Ernstfall gegen eine Bedrohung zu kämpfen oder davonzulaufen.
Bei einer akuten Stressreaktion bringt der Kampf-oder-Flucht-Reflex in der heutigen Zeit jedoch wenig. Denn oft lässt sich weder das eine, noch das andere in die Tat umsetzen. Dadurch bleiben die Muskeln meist für einen längeren Zeitraum angespannt.
Abhilfe schafft Bewegung. Bereits ein langsamer Spaziergang kann dabei helfen:
- die Muskulatur des gesamten Körpers zu aktivieren und dadurch zu lockern
- den Überschuss an Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin im Körper abzubauen
- die Ausschüttung von Glückshormonen wie Serotonin und Dopamin zu verstärken
Zudem belegen Studien, dass ein Spaziergang – insbesondere in der Natur – die Aktivität der Amygdala reduziert. Da diese Gehirnregion für die Stressverarbeitung zuständig ist, führt eine gedämpfte Aktivität automatisch zu einer Verringerung der körperlichen wie geistigen Stresssymptome.
3. Essen
Akuter Stress kann Heißhungerattacken verursachen, denn der Körper schüttet unter Belastung deutlich mehr Hormone aus. Diese wiederum signalisieren einen erhöhten Energiebedarf. Dadurch kann das Verlangen nach kalorienreichen, also vor allem süßen oder fettigen Lebensmitteln steigen.
Der positive Nebeneffekt: Tatsächlich erfüllen Snacks wie Nüsse oder dunkle Schokolade nicht nur das Bedürfnis nach einer Zwischenmahlzeit. Sie tragen gleichzeitig dazu bei, akuten Stress zu verringern.
Denn vor allem Nüsse und Mandeln enthalten viele B-Vitamine, Magnesium sowie Omega-3-Fettsäuren, die dabei helfen können, den Blutdruck zu senken und das Nervensystem zu beruhigen. Gleichzeitig setzt ihr Verzehr Glückshormone frei, die ebenfalls zum Abbau von Adrenalin und Cortisol beitragen.
4. Gedankenreise
Um sich in einer akuten Stresssituation zu beruhigen, kann es wortwörtlich helfen, auf andere Gedanken zu kommen. Eine mögliche Methode besteht in der sogenannten Gedankenreise.
Dabei ist es wichtig, sich eine schöne Erinnerung ins Gedächtnis zu rufen oder bewusst an einen ruhigen Ort zu denken. Diese Gedanken wiederum haben eine beruhigende Wirkung auf Geist und Körper.
Indem sie Glückshormone freisetzen, können sie den Abbau von Stresshormonen beschleunigen und die damit verbundenen Stresssymptome – insbesondere den schnellen Herzschlag oder die flache Atmung – merklich reduzieren.

