3M kündigt ehrgeizige Gewinnziele für 2026 an
Nach einem erfolgreichen Jahr 2025 strebt der US-Industrieriese 3M im kommenden Geschäftsjahr nach noch größeren finanziellen Höhen. Unter der Leitung von Konzernchef William Brown plant das Unternehmen, den bereinigten Gewinn pro Aktie auf 8,50 bis 8,70 US-Dollar zu steigern. Dies wäre ein möglicher Gewinnzuwachs von bis zu acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr, bleibt jedoch leicht hinter den Erwartungen der Analysten zurück, was zu einem vorbörslichen Kursrückgang von vier Prozent führte.
Im Jahr 2025 hatte 3M, bekannt für seine Post-It-Zettel und Klebebänder, einen Gewinnsprung von 10,4 Prozent verzeichnet und damit die Analystenerwartungen leicht übertroffen. Auch das Schlussquartal konnte überzeugen. Der Umsatz des Konzerns stieg im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf 24,9 Milliarden US-Dollar. Ohne das Geschäft mit PFAS-Chemikalien gerechnet, betrug das Umsatzplus fast drei Prozent.
Für 2026 peilt 3M bereinigt eine Umsatzsteigerung von rund vier Prozent an. Die Aktien des Unternehmens haben im letzten Jahr um etwa 20 Prozent zugelegt, was als Beleg für den erfolgreichen Sanierungskurs von Bill Brown gilt.
Seit seinem Amtsantritt im Mai 2024 hat Brown tiefgreifende Restrukturierungen durchgeführt, Kosten gesenkt und die Produktion effizienter gestaltet. Auch die Einführung neuer Produkte, die aktuelle Marktentwicklungen adressieren, gehört zu seinen Maßnahmen. Darüber hinaus sondiert Brown aktiv Verkaufsoptionen, um den Konzern aus weniger wachstumsstarken Geschäftsbereichen zurückzuziehen.

