SeelenQuell
Well-known member
- 17 Mai 2006
- 140
- 23
Also ich habe jetzt den ganzen Krempel mal durchgelesen.
Verstanden habe ich aber nichts.
Das Thema des Threads ist ja die DDR Früher und Heute.
Was Früher war ist Geschichte und wenn das Früher noch existieren würde, dann kann man nur spekulieren, wie es mit dem Früher, Heute aussehen würde.
Zu Glauben, dass es immer so weitergegangen wäre, z.B. mit den doppelt und dreifachbesetzten Arbeitsplätzen, die zudem noch so produktiv waren, wie es Kunshandwerker in der 3. Welt sind, der muss wohl mehr als nur blauäugig sein.
Wäre die DDR als Staat nicht an den Grenzen ihrer fananziellen Möglichkeiten gekommen, dann hätte es den ganzen Mauerfall, mit seinen Folgen nicht gegeben.
Wovon hätte also das ganze Desaster weiterfinanziert werden sollen?
Sicherlich ist Vieles, zu Zeiten einer halbwegs gut funktionierenden DDR, besser gewesen. Wie lange hätte das aber noch funktioniert?
Das aber ist genau die Frage, die sich jemand stellen muss, der Heute alles viel schlimmer findet, als vor 15 Jahren.
Das viele in der DDR geglaubt haben, der Westen wäre ein Paradies, wo man nur in den Himmel greifen muss und schon hat man eine Banane, ein gebratenes Hähnchen, oder sonst was in der Hand, ist nicht die Schuld des Westens.
Jetzt, nachdem auch der letzte Ex-DDR-Bürger gemerkt hat, das man hier nur mit harten Bandagen zu etwas kommen kann, jetzt heisst es, "früher bei uns, da war Alles viel besser".
Menschen wie Thomsen, die sich buchstäblich den Ar*** aufreissen und kein wirkliches Vorankommen spüren, hat es auch zu Zeiten der alten BRD mehr als genug gegeben, nur wollte das, speziell im Osten niemand wahrhaben, sofern sie davon überhaupt wussten.
Es ist ja nicht so, dass der Westen dafür gesorgt hat, dass der Osten kaputt gegangen ist. Im Gegenteil, hätte der Westen nicht beträchtliche Geldmittel, nicht zuletzt auch Privatpersonen, durch den Zwangsumtausch, in die DDR geschossen, wäre der Zusammenbruch noch viel früher erfogt.
Jetzt ist aber das gejammer groß, weil es eben keine staatliche Beschäftigungsgarantie mehr gibt, keine kostenlose Kinderbeträuungsanstallten, die die Kindererziehung zu einer Art Freizeitjob machen. Es gibt auch keine staatlich subvebntionierten Grundnahrungsmittel mehr.
Alles was die DDR und alle anderen ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten. an den Rand des völligen Ruins gebracht hat, gibt es nicht mehr.
Ich kann sogar verstehen, dass viele jetzt enttäuscht sind. Auch das sie sich sorgen um ihre Zukunft machern, was Arbeitsplätze ect. angeht.
Was aber wäre eine Lösung?
Jeder neue Arbeitsplatz im Osten, kostet mindestens einen Arbeitsplatz im Westen, jedenfalls industrielle Arbeitsplätze.
Es gibt eben keine Arbeit für Alle´.
Von Verschiebungen hat am Ende auch keiner was.
Eine Lösung wäre evtl. ausländische Investoren, die hier in Deutschland neue Fabriken bauen, halte ich aber für illusorisch.
Ein Patentrezept gibt es eben nicht.
Nur was diesen Thread angeht, den kann ich eben nicht verstehen. Ich denke ohne die letzten 15 Jahre, ginge es den Betroffenen noch viel, viel schlechter.
Ist zwar auch kein richtiger Trost, aber es ist so.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Ich bin weder ein Gegner der Wiedervereinigung, noch habe ich etwas gegen Menschen aus der ehemaligen DDR.
Ich habe nur versucht meine Überlegungen zu dem Threadtittel darzulegen.
Verstanden habe ich aber nichts.
Das Thema des Threads ist ja die DDR Früher und Heute.
Was Früher war ist Geschichte und wenn das Früher noch existieren würde, dann kann man nur spekulieren, wie es mit dem Früher, Heute aussehen würde.
Zu Glauben, dass es immer so weitergegangen wäre, z.B. mit den doppelt und dreifachbesetzten Arbeitsplätzen, die zudem noch so produktiv waren, wie es Kunshandwerker in der 3. Welt sind, der muss wohl mehr als nur blauäugig sein.
Wäre die DDR als Staat nicht an den Grenzen ihrer fananziellen Möglichkeiten gekommen, dann hätte es den ganzen Mauerfall, mit seinen Folgen nicht gegeben.
Wovon hätte also das ganze Desaster weiterfinanziert werden sollen?
Sicherlich ist Vieles, zu Zeiten einer halbwegs gut funktionierenden DDR, besser gewesen. Wie lange hätte das aber noch funktioniert?
Das aber ist genau die Frage, die sich jemand stellen muss, der Heute alles viel schlimmer findet, als vor 15 Jahren.
Das viele in der DDR geglaubt haben, der Westen wäre ein Paradies, wo man nur in den Himmel greifen muss und schon hat man eine Banane, ein gebratenes Hähnchen, oder sonst was in der Hand, ist nicht die Schuld des Westens.
Jetzt, nachdem auch der letzte Ex-DDR-Bürger gemerkt hat, das man hier nur mit harten Bandagen zu etwas kommen kann, jetzt heisst es, "früher bei uns, da war Alles viel besser".
Menschen wie Thomsen, die sich buchstäblich den Ar*** aufreissen und kein wirkliches Vorankommen spüren, hat es auch zu Zeiten der alten BRD mehr als genug gegeben, nur wollte das, speziell im Osten niemand wahrhaben, sofern sie davon überhaupt wussten.
Es ist ja nicht so, dass der Westen dafür gesorgt hat, dass der Osten kaputt gegangen ist. Im Gegenteil, hätte der Westen nicht beträchtliche Geldmittel, nicht zuletzt auch Privatpersonen, durch den Zwangsumtausch, in die DDR geschossen, wäre der Zusammenbruch noch viel früher erfogt.
Jetzt ist aber das gejammer groß, weil es eben keine staatliche Beschäftigungsgarantie mehr gibt, keine kostenlose Kinderbeträuungsanstallten, die die Kindererziehung zu einer Art Freizeitjob machen. Es gibt auch keine staatlich subvebntionierten Grundnahrungsmittel mehr.
Alles was die DDR und alle anderen ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten. an den Rand des völligen Ruins gebracht hat, gibt es nicht mehr.
Ich kann sogar verstehen, dass viele jetzt enttäuscht sind. Auch das sie sich sorgen um ihre Zukunft machern, was Arbeitsplätze ect. angeht.
Was aber wäre eine Lösung?
Jeder neue Arbeitsplatz im Osten, kostet mindestens einen Arbeitsplatz im Westen, jedenfalls industrielle Arbeitsplätze.
Es gibt eben keine Arbeit für Alle´.
Von Verschiebungen hat am Ende auch keiner was.
Eine Lösung wäre evtl. ausländische Investoren, die hier in Deutschland neue Fabriken bauen, halte ich aber für illusorisch.
Ein Patentrezept gibt es eben nicht.
Nur was diesen Thread angeht, den kann ich eben nicht verstehen. Ich denke ohne die letzten 15 Jahre, ginge es den Betroffenen noch viel, viel schlechter.
Ist zwar auch kein richtiger Trost, aber es ist so.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Ich bin weder ein Gegner der Wiedervereinigung, noch habe ich etwas gegen Menschen aus der ehemaligen DDR.
Ich habe nur versucht meine Überlegungen zu dem Threadtittel darzulegen.
