Soziales Zustände schlimmer als früher in der DDR

Also ich habe jetzt den ganzen Krempel mal durchgelesen.
Verstanden habe ich aber nichts.
Das Thema des Threads ist ja die DDR Früher und Heute.
Was Früher war ist Geschichte und wenn das Früher noch existieren würde, dann kann man nur spekulieren, wie es mit dem Früher, Heute aussehen würde.
Zu Glauben, dass es immer so weitergegangen wäre, z.B. mit den doppelt und dreifachbesetzten Arbeitsplätzen, die zudem noch so produktiv waren, wie es Kunshandwerker in der 3. Welt sind, der muss wohl mehr als nur blauäugig sein.
Wäre die DDR als Staat nicht an den Grenzen ihrer fananziellen Möglichkeiten gekommen, dann hätte es den ganzen Mauerfall, mit seinen Folgen nicht gegeben.
Wovon hätte also das ganze Desaster weiterfinanziert werden sollen?
Sicherlich ist Vieles, zu Zeiten einer halbwegs gut funktionierenden DDR, besser gewesen. Wie lange hätte das aber noch funktioniert?
Das aber ist genau die Frage, die sich jemand stellen muss, der Heute alles viel schlimmer findet, als vor 15 Jahren.
Das viele in der DDR geglaubt haben, der Westen wäre ein Paradies, wo man nur in den Himmel greifen muss und schon hat man eine Banane, ein gebratenes Hähnchen, oder sonst was in der Hand, ist nicht die Schuld des Westens.
Jetzt, nachdem auch der letzte Ex-DDR-Bürger gemerkt hat, das man hier nur mit harten Bandagen zu etwas kommen kann, jetzt heisst es, "früher bei uns, da war Alles viel besser".
Menschen wie Thomsen, die sich buchstäblich den Ar*** aufreissen und kein wirkliches Vorankommen spüren, hat es auch zu Zeiten der alten BRD mehr als genug gegeben, nur wollte das, speziell im Osten niemand wahrhaben, sofern sie davon überhaupt wussten.
Es ist ja nicht so, dass der Westen dafür gesorgt hat, dass der Osten kaputt gegangen ist. Im Gegenteil, hätte der Westen nicht beträchtliche Geldmittel, nicht zuletzt auch Privatpersonen, durch den Zwangsumtausch, in die DDR geschossen, wäre der Zusammenbruch noch viel früher erfogt.
Jetzt ist aber das gejammer groß, weil es eben keine staatliche Beschäftigungsgarantie mehr gibt, keine kostenlose Kinderbeträuungsanstallten, die die Kindererziehung zu einer Art Freizeitjob machen. Es gibt auch keine staatlich subvebntionierten Grundnahrungsmittel mehr.
Alles was die DDR und alle anderen ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten. an den Rand des völligen Ruins gebracht hat, gibt es nicht mehr.
Ich kann sogar verstehen, dass viele jetzt enttäuscht sind. Auch das sie sich sorgen um ihre Zukunft machern, was Arbeitsplätze ect. angeht.
Was aber wäre eine Lösung?
Jeder neue Arbeitsplatz im Osten, kostet mindestens einen Arbeitsplatz im Westen, jedenfalls industrielle Arbeitsplätze.
Es gibt eben keine Arbeit für Alle´.
Von Verschiebungen hat am Ende auch keiner was.
Eine Lösung wäre evtl. ausländische Investoren, die hier in Deutschland neue Fabriken bauen, halte ich aber für illusorisch.
Ein Patentrezept gibt es eben nicht.
Nur was diesen Thread angeht, den kann ich eben nicht verstehen. Ich denke ohne die letzten 15 Jahre, ginge es den Betroffenen noch viel, viel schlechter.
Ist zwar auch kein richtiger Trost, aber es ist so.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Ich bin weder ein Gegner der Wiedervereinigung, noch habe ich etwas gegen Menschen aus der ehemaligen DDR.
Ich habe nur versucht meine Überlegungen zu dem Threadtittel darzulegen.
 
Oder was anderes.
Mein Bruder bewirbt sich gerade.
Bei einer Firma zwei Einstellungstests, Aufwand 2 * 900 km mit dem Auto, 2 * 2 Übernachtungen plus Verpflegung.
Ohne Tomsen2211 auf die Füße treten zu wollen, bezweifle ich, dass er in der Lage wäre, diesen Aufwand mal eben so zu stemmen.

Ja, danke aber allein die Tatsache, dass ich für meinen Geschmack zu wenig verdiene, heisst ja noch nicht, dass ich/wir nicht rechnen oder nicht mit Geld umgehen können.

Ich kann selbstverständlich auch 3 Tage nach New York oder sonstwo hin fliegen, wenns da chancen gibt.

Tomsen
 
Also ich habe jetzt den ganzen Krempel mal durchgelesen.
Verstanden habe ich aber nichts.
Das Thema des Threads ist ja die DDR Früher und Heute.
Was Früher war ist Geschichte und wenn das Früher noch existieren würde, dann kann man nur spekulieren, wie es mit dem Früher, Heute aussehen würde.
Zu Glauben, dass es immer so weitergegangen wäre, z.B. mit den doppelt und dreifachbesetzten Arbeitsplätzen, die zudem noch so produktiv waren, wie es Kunshandwerker in der 3. Welt sind, der muss wohl mehr als nur blauäugig sein.
Wäre die DDR als Staat nicht an den Grenzen ihrer fananziellen Möglichkeiten gekommen, dann hätte es den ganzen Mauerfall, mit seinen Folgen nicht gegeben.
Wovon hätte also das ganze Desaster weiterfinanziert werden sollen?
Sicherlich ist Vieles, zu Zeiten einer halbwegs gut funktionierenden DDR, besser gewesen. Wie lange hätte das aber noch funktioniert?
Das aber ist genau die Frage, die sich jemand stellen muss, der Heute alles viel schlimmer findet, als vor 15 Jahren.
Das viele in der DDR geglaubt haben, der Westen wäre ein Paradies, wo man nur in den Himmel greifen muss und schon hat man eine Banane, ein gebratenes Hähnchen, oder sonst was in der Hand, ist nicht die Schuld des Westens.
Jetzt, nachdem auch der letzte Ex-DDR-Bürger gemerkt hat, das man hier nur mit harten Bandagen zu etwas kommen kann, jetzt heisst es, "früher bei uns, da war Alles viel besser".
Menschen wie Thomsen, die sich buchstäblich den Ar*** aufreissen und kein wirkliches Vorankommen spüren, hat es auch zu Zeiten der alten BRD mehr als genug gegeben, nur wollte das, speziell im Osten niemand wahrhaben, sofern sie davon überhaupt wussten.
Es ist ja nicht so, dass der Westen dafür gesorgt hat, dass der Osten kaputt gegangen ist. Im Gegenteil, hätte der Westen nicht beträchtliche Geldmittel, nicht zuletzt auch Privatpersonen, durch den Zwangsumtausch, in die DDR geschossen, wäre der Zusammenbruch noch viel früher erfogt.
Jetzt ist aber das gejammer groß, weil es eben keine staatliche Beschäftigungsgarantie mehr gibt, keine kostenlose Kinderbeträuungsanstallten, die die Kindererziehung zu einer Art Freizeitjob machen. Es gibt auch keine staatlich subvebntionierten Grundnahrungsmittel mehr.
Alles was die DDR und alle anderen ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten. an den Rand des völligen Ruins gebracht hat, gibt es nicht mehr.
Ich kann sogar verstehen, dass viele jetzt enttäuscht sind. Auch das sie sich sorgen um ihre Zukunft machern, was Arbeitsplätze ect. angeht.
Was aber wäre eine Lösung?
Jeder neue Arbeitsplatz im Osten, kostet mindestens einen Arbeitsplatz im Westen, jedenfalls industrielle Arbeitsplätze.
Es gibt eben keine Arbeit für Alle´.
Von Verschiebungen hat am Ende auch keiner was.
Eine Lösung wäre evtl. ausländische Investoren, die hier in Deutschland neue Fabriken bauen, halte ich aber für illusorisch.
Ein Patentrezept gibt es eben nicht.
Nur was diesen Thread angeht, den kann ich eben nicht verstehen. Ich denke ohne die letzten 15 Jahre, ginge es den Betroffenen noch viel, viel schlechter.
Ist zwar auch kein richtiger Trost, aber es ist so.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Ich bin weder ein Gegner der Wiedervereinigung, noch habe ich etwas gegen Menschen aus der ehemaligen DDR.
Ich habe nur versucht meine Überlegungen zu dem Threadtittel darzulegen.

Meine Überlegung ist ehr etwas mehr auf den Menschen selbst bezogen. Dem ist es letztendlich egal, wie das Land in dem er lebt nun wirtschaftet und er hat auch keinen Einfluss darauf.

Unser Wirschaftssystem ist auch darauf ausgelegt, dass jeder für sich das meiste rausholt und dadurch auch der Gemeinschaft hilft.

Naja da wird auch der Blick zurück mal erlaubt sein.

Wenn ich jetzt weit über meine Leistungsgrenze gehen muss, um normal leben zu können und trotzdem nur 20-25% mehr Kohle reinhole, als wenn ich gar nichts mache, macht mir das intensive Kopfschmerzen.

Tomsen
 
Wenn ich jetzt weit über meine Leistungsgrenze gehen muss, um normal leben zu können und trotzdem nur 20-25% mehr Kohle reinhole, als wenn ich gar nichts mache, macht mir das intensive Kopfschmerzen.
Tomsen

Kann ich verstehen, das liegt einfach an der momentanen Situation.
Solange die Abeitgeber hingehen können und ihre Leute mit dem Verlust des Arbeitsplatzes erpressen können, solange wird sich daran nicht ändern.
Ist ja bei Allem so.
Wenn etwas im Überfluss da ist (Arbeitskraft), dann sinkt der Wert, sprich wenigwer Lohn.
Angesichts von 4Millionen Arbeitslosen ist der Wert der Arbeitskraft ganz deftig gesunken.
Aber mit diesem Problem stehst du nicht alleine da.
Du kannst nur versuchen, neben deiner jetzigen Arbeit, dich nach etwas Lukrativerem umzusehen, das geht nämlich in Lohn und Brot stehend viel besser, als wenn man erst mal wieder auf der Straße steht.
 
Solange die Abeitgeber hingehen können und ihre Leute mit dem Verlust des Arbeitsplatzes erpressen können, solange wird sich daran nicht ändern.
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Naja das dumme ist, mein Arbeitgeber will mich überhaupt nicht erpressen oder sonstwie bescheissen, sondern er zahlt mich weit über Tarif und er mag mich...

Heute gabs noch ne Flasche Champagne (1,5l) Joseph Perrier brut für die Frau zu Weihnachten, weil Sie mir die letzten 3 Monate den Rücken freigehalten hat, das Ding kostet so um die 70€.

Was willst da noch sagen, ausser ich hau nochmal rein die letzten 5 Tage...

Das ist doch auch alles nicht der Punkt, wir haun ja auch alle rein und schaffen was und doch kommt relativ wenig bei raus.

Mit nen bissl hier vor Gericht und da anfechten und Theater machen und knallhart durchziehen, kannst Du wenn Du Zeit und Geduld hast in Deutschland nämlich (jedenfalls in meiner Situation) genausoviel rausholen wie mit 7-Tage die Woche arbeiten.


Tomsen
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was Angestellte betrifft...
Ich hab einmal einen sozialverträglichen Stellenabbau miterlebt.
Der Familienvater mit 2 Kindern und 5 Jahren Firmenangehörigkeit brauchte nicht wirklich zu bangen, im Gegensatz zu nem Single mit 8 Jahren Firmenzugehörigkeit...

gruss kelle!

Naja der Familienvater klagt 5-6 Brutto-Monats-Gehälter cash ein, und ist da was dabei?
Solange das noch geht, voll drauf würd ich mal sagen...


Tomsen
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja das dumme ist, mein Arbeitgeber will mich überhaupt nicht erpressen oder sonstwie bescheissen, sondern er zahlt mich weit über Tarif und er mag mich...

Heute gabs noch ne Flasche Champagne (1,5l) Joseph Perrier brut für die Frau zu Weihnachten, weil Sie mir die letzten 3 Monate den Rücken freigehalten hat, das Ding kostet so um die 70€.

Was willst da noch sagen, ausser ich hau nochmal rein die letzten 5 Tage...

Das ist doch auch alles nicht der Punkt, wir haun ja auch alle rein und schaffen was und doch kommt relativ wenig bei raus.

Mit nen bissl hier vor Gericht und da anfechten und Theater machen und knallhart durchziehen, kannst Du wenn Du Zeit und Geduld hast in Deutschland nämlich (jedenfalls in meiner Situation) genausoviel rausholen wie mit 7-Tage die Woche arbeiten.


Tomsen

Das ist ja das Problem.
Er schenkt dir eine Flasche Sekt, die im Laden 75€ kosten, ihn aber aber sicher wesentlich weniger gekostet, wenn er sie nicht gar selber geschenkt bekommen hat.
Hätte er dir 50€, oder besser die 75€ bar gegeben, dann hättest du das sicher besser brauchen können.
Ich will aber hier nicht über Chefs meckern, nur sind sie eben manchmal ziemlich gedankenlos, um es mal vorsichtig auszudrückén.

Das Gerichte nicht immer der wahre Jakob sind, ist wohl war. Aber sich mal nach was lukrativerem umsehen, kann ja auf keinen Fall schaden.
Selbst wenn du für das selbe Geld, keine 250-300Std. mehr arbeiten müsstest, wäre das doch ein Gewinn.
 
Naja das dumme ist, mein Arbeitgeber will mich überhaupt nicht erpressen oder sonstwie bescheissen, sondern er zahlt mich weit über Tarif und er mag mich...
Tomsen

weißt du was ich bei dir nicht nachvollziehen kann? auf der einen seite gibst du an, dass du zu wenig verdienst und zu viel arbeiten musst. auf der anderen seite sagst du, dass dein chef dich weit über dem tarif bezahlt. was willst du ?

und um nochmal auf das thema dieses threads zurück zu kommen. wenn jemand schreibt, die heutigen zustände sind schlimmer als in der DDR, dann sollte er sich auch mal vor augen halten, wie es in der DDR ausgesehen hat. ich will hier jetzt nicht wieder alle beispiele die gebracht wurden aufzählen, aber wer aus dem osten kommt und älter als 30 ist, wird sie sowieso alle selber kennen.

zustände schlimmer als früher in der DDR höre ich heutzutage nur von leuten die damals zu den privilegierten gehörten, oder von leuten, die keine ahnung haben. aber das nur mal am rande.
 
sehr löblich, aber nicht die regel ! deshalb für mich als antwort auch nicht zufrieden stellend ;)

Was zur Hölle ist denn die (Deine) Regel?

Dass jeder bis 25 die Füße unter Mamas Tisch stehen hat?
Das man keine Lehrstelle bekommt, weil es in der erreichbaren Region kaum Stellen gibt...

ich denke mal, dass es auf die beurteilung, vor allem aber auf die zensuren in dem zeugnis ankommt. nur weil siemens draufsteht, muss noch lange nicht siemens drin sein, wenn du verstehst was ich meine ... ;)

Okay, bei gleichen zensuren hat der von Siemens immer noch die weitaus höheren Chancen, selbst bei gering schlechteren Noten steht er besser da.

und ich kenne einige selbstständige, die sich unterstützung vom amt holen, wenn die gewinne nicht ausreichen, um die miete zu zahlen.

Was lernen wir daraus?
Genau, es gibt solche, solche und solche.

das unterstreicht ja eigentlich das, was ich schrieb. es gibt, bis auf ein paar ausnahmen, keinen job, der wirklich sicher ist. das soll jetzt aber nicht heißen, dass jemand dem die stelle gestrichen wurde nie wieder eine arbeit findet.

Einfach Käsefug.
Spezialiserte Fachkräfte, Leute mit KnowHow, wovon es in Deutschland genug gibt, die sind sicher.

lol das Beispiel ist so schlecht das mir dazu schon nixmehr einfällt :mrgreen:

Wie wäre es mit zwei Jahre Bauzeit für ein Badezimmer, weil weder Geld noch Zeit da ist?

wann die kinder zur welt kommen, kann man erst seit vor kurzem plannen, und auch nicht so ganz...es kann auch dir passieren, dass du dich ewig fuer die familie leben vorbereitest und dann ploetzlich mittendrin in vorbereitungsfase die kinder auftauchen...

Seit vor kurzem ist ja etwas, naja...
Die Pille gibts seit den 60ern, wenn mich nicht alles täuscht, andere Möglichkeiten gibts auch.
Das zum einen.
Zum anderen, klar, eine Planung kann sicherlich nie punktgenau klappen, es ist aber nen Unterschied, ob bei einem berufstätigen Paar ein Kind nen Jahr vor der Planung da ist, oder ob da Kinder in die Welt gesetzt werden, ohne dass überhaupt einer von beiden Eltern nen richtigen Job hat. Und ich rede hier nicht von geplatzten Gummis, sondern geplanten Kindern...

die lage fuer die arbeitnehmer ist schlimm zurzeit in deutschland, das weiss die ganze welt

Die Welt lacht sich tot über Deutschland.
Ich glaub die Engländer nennen sowas German Angst.
Es gibt nicht DIE Arbeitnehmer.
Es gibt nur ein paar wenige Arbeitnehmer, die durch Ihren Radau einem glauben lassen zu wollen, dass es allen schlecht geht, aber dem ist nicht so.
Nur schreien die denen es gut geht bei weiten nicht so laut wie manch andere.

gruss kelle!
 
(Bier)Kelle schrieb:
Was zur Hölle ist denn die (Deine) Regel?

Dass jeder bis 25 die Füße unter Mamas Tisch stehen hat?
Das man keine Lehrstelle bekommt, weil es in der erreichbaren Region kaum Stellen gibt...

das sagt ja auch keiner. aber die frage war ja auch nicht, was die regel ist, sondern was der bildungsstand und die berufliche ausbildung eines kindes damit zu tun hat, dass ein elternteil tagsüber zu hause ist. die bewerbungskosten im falle deines bruders mögen sich ja auf 300 euro belaufen, inkl. übernachtungskosten und sprit für 2 x 2 touren a 900 km. aber das ist doch wohl eher die ausnahme. sowohl was den finanziellen, als auch was den persönlichen aufwand angeht.

Was lernen wir daraus?
Genau, es gibt solche, solche und solche.

ich habe damit nicht angefangen;)

Okay, bei gleichen zensuren hat der von Siemens immer noch die weitaus höheren Chancen, selbst bei gering schlechteren Noten steht er besser da.

das mag sein. ob es sich dabei aber um 100 % bessere chancen handelt,bezweifle ich :)

Einfach Käsefug.
Spezialiserte Fachkräfte, Leute mit KnowHow, wovon es in Deutschland genug gibt, die sind sicher.

wie sicher sind sie denn deiner meinung nach, wenn deine firma pleite geht oder deine stelle gestrichen wird, weil z.b. der standort unrentabel ist? geh einfach mal auf google.de und gib "STELLENABBAU" ein. ;) ausserdem reden wir hier nicht von spezialisierten fachkräften! das sind von 4,5 mio wohl die wenigsten.

Es gibt nur ein paar wenige Arbeitnehmer, die durch Ihren Radau einem glauben lassen zu wollen, dass es allen schlecht geht, aber dem ist nicht so.
Nur schreien die denen es gut geht bei weiten nicht so laut wie manch andere.
volle zustimmung !!! :clap::clap::clap:
 
Die Welt lacht sich tot über Deutschland.
Ich glaub die Engländer nennen sowas German Angst.
Es gibt nicht DIE Arbeitnehmer.

wer hat in eu noch 5 millionen(sogar bis zu 7 million eingeschetzte) arbeitslosen, ausser deutsche? oder usa, england hat es auch?
Es gibt nur ein paar wenige Arbeitnehmer, die durch Ihren Radau einem glauben lassen zu wollen, dass es allen schlecht geht, aber dem ist nicht so.
Nur schreien die denen es gut geht bei weiten nicht so laut wie manch andere.

gruss kelle!

ein paar wenige arbeitnehmer, denen es schlecht geht ist mir zu wenig, wenn ich sehe dass mehrere millionen in deutschland so durch ihren radau einem glauben lassen wollen....nur 35% der bevolkerung ist arbeitsnehmer in deutschland, der rest rentner, kinder, schueler, studenten, arbeitslose...ich wundere mich wie dieses land noch stehet...
 
ich wundere mich wie dieses land noch stehet...

Das ist denen zu verdanken, die nicht jammern... Wie Hausfrauen, Müllkutschern, Briefträgern, LKW-Fahrern, Bänkern, Krankenschwestern, Schreinern, Klempnern, Schustern usw. Die tagein-tagaus ihren Job machen ohne sich über etwaige Ungerechtigkeiten zu beklagen, weil die keine Zeit dazu haben. Sprich denen, die man eben NICHT hört und liest!
 
Genau... die, die man hört und liest, tragen APPD-Sticker mit dem Slogan "Arbeit ist Scheisse", beschimpfen Politiker, dass sie keinen Job haben, wollen dann aber keinen, den man ihnen anbietet und die Reporter scharen sich um solche Leute...

Die halten das Land nicht am Laufen...

Marty
 
Das ist denen zu verdanken, die nicht jammern... Wie Hausfrauen, Müllkutschern, Briefträgern, LKW-Fahrern, Bänkern, Krankenschwestern, Schreinern, Klempnern, Schustern usw. Die tagein-tagaus ihren Job machen ohne sich über etwaige Ungerechtigkeiten zu beklagen, weil die keine Zeit dazu haben. Sprich denen, die man eben NICHT hört und liest!

und was sind dann diese menschen die was zu beklagen haetten, aber machen das nicht weil sie keine zeit dazu haben? arbeits sklaven? findest du das gut? vielleicht sind sie auch gar nicht in der lage an die welt und gerechtigkeit zu denken? Hausfrauen, Müllkutschern, Briefträgern, LKW-Fahrern, Bänkern, Krankenschwestern, Schreinern, Klempnern, Schustern usw. kann man auch hoeren und lesen, wenn man sich dafuer interessiert. und wir wiessen auch zimmlich genau wie gluecklich und erfuehlt und wohlhabend diese menschen leben. besonders die brieftraeger oder krankenschwester oder die muellkutscher...du kannst keinem vorwerfen, er wuerde zu viel denken, anstatt zu viel zuarbeiten. wen man arbeitet, heisst es nicht dass man aufhoeren soll zu denken, mangels zeit...oder weil man nachdenkt heisst es nicht man ist arbeitsscheu...
 
aber das ist doch wohl eher die ausnahme. sowohl was den finanziellen, als auch was den persönlichen aufwand angeht.

Meine Ausbildungsklasse in Berlin waren 15 Personen, 12 aus Berlin und Umland, einer aus MeckVop, zwei aus Thüringen.
Macht genau 20%, die einen entsprechenden Aufwand hatten.
- Einstellungstest
- Einstellungsgespräch
- Einstellungsuntersuchung
Machte drei Fahrten mit mindestens zwei Übernachtungen bei drei Leuten.

Sicherlich hatte der ein oder andere Verwandte in/um Berlin, so dass Übernachtungskosten wegfielen, aber der persönliche Aufwand war da.

Ich weiß jetzt nicht, aus welcher Region Du kommst, wo Du wohnst.

Sicherlich werden viele Braunschweiger einen für verrückt erklären, dass man 450 Kilometer für ne qualifizierte Ausbildung umzieht.
Hier hat man einige Möglichkeiten, auch mit Städten wie Hannover, Salzgitter und Wolfsburg, sehr gute Ausbildungsplätze zu bekommen, die man quasi zu Fuß erreicht.

Aus meiner thüringer Heimat weiß ich aber auch, dass es schwer bis quasi unmöglich ist, andere Ausbildungen neben Kaufmann/frau und typischen Handwerksberufen zu bekommen.

Will man mehr, MUSS man weg, sei es zur Uni wegen Studium oder zu großen Firmen wegen Ausbildung oder Berufsakademie, und später auch wegen dem Job.

wie sicher sind sie denn deiner meinung nach, wenn deine firma pleite geht oder deine stelle gestrichen wird, weil z.b. der standort unrentabel ist?

Gut, sicher in dem Sinn, dass man mit 16 ne Ausbildung bei Firma Müller beginnt und dort mit 65 in Rente geht, wird zweifelsohne eng, aber sicher im Rahmen einer überschaubaren Zeitspanne von 3 bis 5 Jahren, da gibt es mehr als genug.

Kleines Beispiel:
Bei der Eisenbahntechnik muss der Hersteller bis zu 30 Jahre Support sicherstellen können, sprich Fehlerbehebung und Ersatzteilvorhaltung.
Das können zweifelsohne nur Firmen, die lange gewachsen sind und sich im Markt stabil positioniert haben.
Klar wird es da auch im Bereich Mitarbeitern zu Wechseln kommen, aber eine Pleite ist quasi ausgeschlossen.

Anderes Beispiel:
Bei der Mobilfunktechnik im Besonderen Handy-Sparte hat man Produktzyklen von ein bis zwei Jahren sieht es mit der Sicherheit ganz anders aus.

Aber zum einen sind Pleiten kein Phänomen, was es erst seit drei Jahren gibt.
Klar gibt es in Zeiten von 0% Wachstum mehr Pleiten als in Zeiten von 3% Wachstum.

Eine Pleite kündigt sich i.d.R. an.
Sei es durch ausbleibendes Gehalt, Kurzarbeit, negative Geschäftszahlen, Sparmaßnahmen ...
Da kann man sicherlich rechtzeitig sich nach was anderem umschauen.

Und was unrentabel anbelangt.
Es gibt genug Jobs, die man gar nicht streichen kann, oder würdest Du nach Russland zum Frisör, Bäcker, Fleischer, KfZ Mechaniker oder ins Restaurant, in die Kneipe, in die Disco fahren, weil es dort weniger kostet als hier?

Ich brauch doch nur an meinen Heimatort zu denken...
In der Fleischerei arbeiten die gleichen Leute wie vor zehn Jahren, die Angestelltinnen der Frisöse in der Nachbarschaft wechselten nur, wenn die Personen aufhörten um was anderes zu machen...

Man braucht nur das richtige zu lernen und in der richtigen Branche tätig werden, um nen sicheren Job zu haben.

geh einfach mal auf google.de und gib "STELLENABBAU" ein. ;)

Und, was kommt dabei raus?
Genau das was Deutsche wollen, nämlich nur die schlechte Seite des Apfels.
Den letzten Stellenabbau den ich hier elebt habe sah aus wie folgt:
Man nehme den Bereich Gebäudeschutz, verschiebe sämtliche Mitarbeiter in eine externe Firma, und ohwei, die böse Siemens Firma hat 20 Stellen abgebaut.

Das dabei nicht ein Arbeitsloser mehr auf dem Markt war, das wird verschwiegen

wer hat in eu noch 5 millionen(sogar bis zu 7 million eingeschetzte) arbeitslosen, ausser deutsche? oder usa, england hat es auch?

Erstmal sind es gut vier Millionen, keine fünf.
Absolute Zahlen sagen im Vergleich nix, da nur die Quote interessant ist.

Zudem hat jedes Land unterschiedliche Kriterien nach denen gezählt wird. Würde man die amerikanische Zählweise auf Deutschland anwenden, dann wären hier 1,x Mio arbeitslos.

nur 35% der bevolkerung ist arbeitsnehmer in deutschland, der rest rentner, kinder, schueler, studenten, arbeitslose...ich wundere mich wie dieses land noch stehet...

Absoluter Käse.
Guck mal bei Statistischen Bundesamt nach.
Bei ca. 80 Mio Einwohner hat es um die 38 Mio Erwerbstätige. Wie man da auch 35% kommen will, ist mir ein Rätsel, aber vielleicht gibt es ne Art der Mathematik, die ich nicht kenne.

gruss kelle!
 
Die Kosten für die Bewerbung (Fahrten, Unterkunft etc.) muss die Firma erstatten, wenn Sie Dich zum Gespräch, Test oder ähnlichem einlädt.

Wenn man also nicht genommen wird, Kostenaufstellung mit Quittungen hinschicken und um Erstattung bitten.

Marty
 
Die Kosten für die Bewerbung (Fahrten, Unterkunft etc.) muss die Firma erstatten, wenn Sie Dich zum Gespräch, Test oder ähnlichem einlädt.

Ähm, hast Du da mal nen wasserdichten Gesetzestext?

Ich weiß, dass mir bei Vorstellungsgesprächen für einen Job die Erstattung der Auslagen angeboten wurde, so dass ich die Wahl hatte, ob ich bei AA oder bei der Firma mir die Erstattung holte.

Als bewerber für Azubi gab es prinzipiell nix, außer den Freifahrtschein der DB, als ich mich bei selbiger beworben habe.

gruss kelle!