was würdest du tun, wenn du morgen sterben würdest?

Ich würde mir eine Frau suchen, mit ihr ans Meer fahren und das schönste was es gibt machen. Man hat ja Geld und braucht es den nächsten Tag nicht mehr. Ich würde den letzten Tag einen 300SL Flügeltürer mieten (zur Not nen Cab oder Coupe) und mit ner Frau (zur Not kaufen/man steht ja unter Zugzwang) ans Meer.

Jop, das würde ich machen. :roll:

OT: erinnert mich an knockin on heavens door ;)
 
Habe mir jetzt mal alle Beiträge durchgelesen. Recht interessant, da ich selbst nicht wüßte, was ich machen würde.

Die Idee, seine liebsten Menschen um sich zu versammeln und eine schöne Party zu machen, ist zwar ganz toll, würde ich aber nur machen, wenn die Leute nicht wüßten, dass es der letzte Tag ist. Wüßten sie es, wär man auf seiner eigenen Trauerfeier.

In der meiner jetzigen Lebenssituation würde ich gerne nur mit meiner Familie und evtl. mit ein/zwei Freunden zusammen sein wollen. Später, wenn die Stunde Null immer näher rückt, würde ich am liebsten mit meinem Lieblingsmenschen zusammen sein wollen und einfach nur in dessen Armen einschlafen wollen (vorausgesetzt friedliches Sterben).

Ganz ehrlich: Ich bin froh, dass man sowas vorher nicht weiß. Denn ich habe keine Lust, ganz zum Schluß die traurigen Gesichter meiner Liebsten sehen zu wollen. Sie sollen lachen, scherzen, fröhlich sein.

Gruß, Poo
 
Wenn ich es wüßte, würde ich es niemanden sagen.

Ich würde für Ordnung in meinen Papieren sorgen, sofern nicht schon geschehen - meinem Kind noch einen Brief schreiben, ggf. noch anderen.
Mir meine Hunde schnappen, an die See fahren und mir die Brise um die Nase wedeln lassen, meine Gedanken in mein Tagebuch noch verewigen und ggf. ein paar Leute anrufen, einfach nur um die Stimme zu hören.

Da ich versuche mein Leben so zu leben, dass jeder, mit dem ich es zu habe weiß, was er mir bedeutet, hoffe ich doch sehr, dass sich niemand mit "ungesagtem" mir gegenüber rumschlagen muss. Das würde ich schade finden.

Und meinem Kind würde ich noch sagen, wann und wo sie zu sein hat, damit die Hunde nicht alleine sind. Fertig.
 
Ich weiss gar nicht was ich alles machen würde,
man kann sich halt schwer in so eine Situation hineinversetzten.

Aber ich würde es auf jeden Fall auch niemandem sagen
und eher versuchen anderen noch eine Freude zu machen.

Testament würde ich auch noch schreiben und schonmal dafür sorgen,
dass "die Hinterbliebenen" nicht zu viel Arbeit / Kosten durch mein Ableben haben.

Das Thema hat mich aber direkt an ein Lied erinnert, das ich noch von damals kenne :
Basis - Wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte

[...]
Ich wuerd' noch einmal Klamotten kaufen gehen
Damit lass' ich mich dann auf meiner letzten Party sehn...
[...]
Den letzten Tag will ich mit meinem Freund verbringen...
[...]
Was dann, was ist denn schon so'n Tag?
Ich wuerd' ne Party geben und feiern bis zum Schluss
Will nochmal fett abgehn bevor ich weggehen muss
Doch was fuer'n Stuss
Das alles macht mich froh
Warum leb' ich dann nicht immer so, immer so?
[...]

So ungefähr :ugly:

Gruß,
Illu
 
Wenn ich morgen sterben würde?
Wohl meine Kohle in Klammlose investieren und spenden, hat mein Geld noch was gutes gebracht *zwinka*
Ansonsten sehr sehr gut essen gehen. Versuchen mit meinen besten Freunden noch was tolles zu erleben und am Ende wohl betrunken einschlafen :) Ach un quarzen was das Zeug hält, schadet Gesunheit ja nicht mehr (lange)
 
Ich glaub ne Party mit seinen Freunden / Familie zu veranstalten, würd nicht hinhauen da die Stimmung wohl extrem negativ werden würde und es allen Beteiligten nur unnötig Schaden würde.
Verständlich, man feiert ja dann sozusagen seinen Abgang wenn man es Ihnen sagt :-?

Zu aller erst würde ich einen Brief an alle Freunde und meiner Familie schreiben, wie sie doch mein Leben bereichert haben und mich dafür bedanken.

Ich wäre dann wohl so verzweifelt und überfordert über diese Situation dass ich mich mit irgendwelchen synthetischen Pillen betäuben würde um alles andere zu vergessen.

Anschliessend würd ich n Großteil aller meiner Sparbücher und sonstigen Geldanlagen auflösen, und das Geld für diverse Sachen ausgeben die mir / grade in den Kopf springen und die ich schon immer machen wollte.

Zum Schluss würd ich mir nochmal n gehörigen Schub von Tabletten reinschütten, dazu ordentlich Alkohol trinken und die ganze Nacht in einer guten Discothek abfeiern um irgendwann mal erschöpft zusammenzuklappen und zu sterben...

Aber wer weiß jetzt schon genau, was er an seinem Todestag machen würde (vorausgesetzt er wüßte es, was schon unreal ist)
Das ganze ist schon ganz banal und stimmt mich sehr komisch, überhaupt darüber nachzudenken..
 
..und vllt in das nächste Auto rasen und ne halbe Familie umbringen? Es ging nicht darum, dass er tut, was er möchte, sondern, dass er wohl auf die Schnelle einfach nicht weit genug gedacht hat, dass er damit andere gefährden würde. Was ich sonst so von Kelle les, lässt mich nämlich eig. nicht auf Egoismus schließen ;)


Na und? Ihm kann es ja egal sein, ob er noch jemanden umlegt, wenn er unterwegs ist. Insofern sei es ihm gegönnt. Das ist nicht egoistisch, das ist nur verständlich.


Ich würde eine Elegie über mich selbst schreiben :D
 
Hm... Gute Frage, mit der ich mich mehr oder weniger freiwillig schon oft in meinem Leben befaßt habe.
Ich würde alle Papiere, die ich habe (Testament, Patientenverfügung...) so zurechtlegen, daß man sie schnell findet wenn man meine Wohnung betritt. Ebenso würde ich den liebsten Menschen Abschiedsbriefe schreiben und die dazulegen. Da meine Anwältin schon seit Jahren ohnehin als Testamentsvollstreckerin eingesetzt ist, wüßte sie, was sie zu tun hat und für die wichtigsten Sachen würde ich ihr noch schriftliche Anweisungen geben.

Das Wichtigste an dem Tag wäre, jemanden zu finden, der gut für meinen Kater sorgen wird. Das ist nicht einfach, da er alt und chronisch krank ist... Vermutlich würde der ganze Tag den ich noch habe dafür draufgehen, daß ich verzweifelt nach jemandem suche, dem ich meinen Schatz anvertrauen kann.

Dann würde ich mein Rollerbaby nehmen, eine dicke Wolldecke einpacken und an den Strand fahren, um dort abends den Sonnenuntergang ein letztes Mal anzusehen, die Wellen rauschen zu hören und dort einzuschlafen...
 
Ich glaub ich würd mir (sorry für den Ausdruck) vor lauter Angst vor dem Tod in die Hose kacken!

%5B902%5D%20insel_vernunft.jpg