Sammelthread US-Präsidentschaftswahl

Wer wird nächste/r US-Präsident/in?


  • Umfrageteilnehmer
    113
Wenn Obama der demokratische Kanditat wird (und danach sieht es im Moment ja aus) wirds auf jeden Fall wieder ein Republikaner, vermutlich Hickabee.
Obama hat nämlich leider nicht nur das Problem daß im Süden kaum eine Mehrheit für einen Farbigen stimmen wird, sondern -weitaus schlimmer- ein Problem mit seinem Namen. Lt. einer Presseumfrage von letzter Woche glauben nämlich in den etwas abgelegeneren Gebieten hier tatsächlich 30% der Leute das sei Obama bin Laden.
 
ich pendel zwischen Obama oder Clinton. EIne frau an der spitze oder ein farbiger wäre eine vernderung in Amerika die es seit den vorhergehenden 43 Präsis nicht gegeben hat. Clinton dagegen ist mir zu maschinell und mit ihrer wahl würden die Clintons im Weißen Haus sitzen. Ich persönlich würde ja Obama wählen.
 
iIch persönlich würde ja Obama wählen.

Persönlich würde ich Richardson wählen, der ist der Einzige bei beiden Parteien der die nötige Erfahrung sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene hat um einen vernünftigen Präsidenten abzugeben, auch wenn er schon alleine wegen seines mexiakanischen Aussehens absolut keine Chance hat.
Allerdings hatte ich die obige Umfrage so verstanden daß gefragt war er unserer Meinung nach gewinnen wird, nicht wen wir wählen würden, sonst müsste ich meine Stimme ändern.
 
ich pendel zwischen Obama oder Clinton. EIne frau an der spitze oder ein farbiger wäre eine vernderung in Amerika die es seit den vorhergehenden 43 Präsis nicht gegeben hat. Clinton dagegen ist mir zu maschinell und mit ihrer wahl würden die Clintons im Weißen Haus sitzen. Ich persönlich würde ja Obama wählen.

Bei so Kommentaren wird mir ja ganz anders. Eine Frau und ein Farbiger direkt als Einleitung..... Es wird oft hier in den deutschen Foren über diese Fakten gesprochen. Es geht irgendwie nur sekundär um die Qualifikationen der einzelnen Kandidaten. Und auch wenn ich hoffe, dass das in Amerika weitaus weniger bedeutung hat, befürchte ich, dass ebenso wie bei Merkel einige auf diese belanglosigkeiten achten.

Denke das Obama bei den Schwarzen vorne liegen wird und die Clinton bei den Frauen. Und leider viele Wähler sich nicht mit den Wahlrpgrammen auseinandersetzen werden.
 
Bei so Kommentaren wird mir ja ganz anders. Eine Frau und ein Farbiger direkt als Einleitung..... Es wird oft hier in den deutschen Foren über diese Fakten gesprochen. Es geht irgendwie nur sekundär um die Qualifikationen der einzelnen Kandidaten. Und auch wenn ich hoffe, dass das in Amerika weitaus weniger bedeutung hat, befürchte ich, dass ebenso wie bei Merkel einige auf diese belanglosigkeiten achten.
Das ist weitaus schlimmer hier, zumindest bei den Durchschnittsamerikanern im Süden und mittleren Westen, die jeden Mittwoch in die Kirche rennen und ihre *Information* ausschließlich von Fox News beziehen.
Jemand mit einem Namen wie Barak Hussein Obama hat bei denen genausoviel Chancen wie Satan Belzebub Antichrist bei der Pabstwahl.
Und was Hillary angeht: der nemen viele, und zwar gerade Frauen, immer noch übel daß sie damals zu Bill gehalten hat,
denn was der angestellt hat ist ja - in deren Augen - daß schlimmste was ein Politiker anstellen kann, da sind ein unnötiger Krieg, ein paar verschwundene Billionen $ usw.usw. gar nichts dagegen...

Was diejenigen Amerikaner angeht die doch selbständig denken können, die haltens nicht anders wie ihr deutschen *Kollegen* wenn die nur Wahl zwischen Schröder und Merkel besteht: Beide Optionen haben katastrophale Folgen, also wieso überhaupt erst die Mühe machen und wählen gehen?

Achso, was die Qualifikationen angeht, da gibts 4 wichtige Punkte die ein Kanditat unbedingt haben muß um eine realistische Chance zu haben:
1.) archaisch-christliche Moralvortellungen
2.) regelmäßiger Kirchenbesuch
3.) befürwortung der Todesstrafe
und 4.) ganz ganz wichtig: Er darf niemals auch nur im entfrentesten daran gedacht haben die *Waffengestezte* zu verschärfen....

Daraus ergibt sich: Nur Huckabee und Romney sind *qualifiziert*, selbst Giuliani fällt da raus, den der ist ja geschieden, und das geht nun schonmal gar nicht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich befürchte, dass Obama, falls er zum Präsidentschaftskandidaten schafft, damit den Republikanern den sicheren Sieg beschert, weil ein Mann mit dunklerer Hautfarbe in den USA leider noch nicht mehrheitsfähig ist.

@ Wannabe: Du vergisst, dass eine nicht unerhebliche Anzahl von Amerikanern nach Sympathie wählen, da sie dieses in den Medien erlernen. Der einfache Geist wird sich also fragen: Werde ich einen Schwarzen wählen, obgleich abends immer Polizeisendungen kommen, bei denen der Flüchtling mit ca. 80 prozentiger Wahrscheinlichkeit dunkele Haut hat? Oder riskieren, dass seine eigene Ehefrau plötzlich die Hausarbeit verweigert, weil sie sich von Hillary inspiriert fühlt? Oder wird er doch jemanden wählen, der alles das repräsentiert, was in den Medien als gute, heile Welt dargestellt wird?
Also ist es für uns Außenstehende schon von Bedeutung abzuwägen, welche Vorurteile stark in die Wahl mit einfließen könnten, unabhängig von den Programmen, die all die Angesprochenen ohnehin haben.;)
 
Deine Theorien, Wildentchen, klingen alle sehr logisch, dennoch seien einmal zwei Dinge gesagt:
In Iowa(97% Weiße) wurde Obama sieger der Vorwahlen. Anders als hier kommt es sehr häufig zu "spontanen Parteimigliedschaften" d.h. viele Jugendliche sind zur Vorwahl gegangen, obwohl sie vorher keine Parteimitglieder waren. Und diese würden auch für Obama im Falle der Kandidatur wählen.
In New Hampshire sind mehr der Parteilosen zu demokratischen Vorwahlen gegangen(insgesamt warns auch mehr...) und haben Hillary Clinton gewählt ;)
Also Amerika ist definitv bereit für einen schwarzen Präsidenten oder gar eine Präsidentin.
Die einzige Bevölkerungsgruppe unter den Demokraten, die wirklich bislang (fast geschlossen) nicht hinter Obama steht sind die Schwarzen.

Ich denke, Amerika ist bereit für "hope" und "change" und das propagiert Obame relativ gut, also hätte er auch gute Chancen. Inzwischen bekommt er auch immer mehr innerparteiliche Unterstützung, siehe:
https://thecaucus.blogs.nytimes.com/2008/01/09/obama-to-get-union-endorsement/
https://thecaucus.blogs.nytimes.com/2008/01/10/kerry-to-endorse-obama/
 
Ich bin gespannt, was die Wahlen bringen werden. Ich würde mir wünschen, wenn die Clintons und Bushs das Feld endlich mal wieder anderen Familien überlassen würden.

Mein persönlicher Favorit
 
Das ist weitaus schlimmer hier, zumindest bei den Durchschnittsamerikanern im Süden und mittleren Westen, die jeden Mittwoch in die Kirche rennen und ihre *Information* ausschließlich von Fox News beziehen.
Jemand mit einem Namen wie Barak Hussein Obama hat bei denen genausoviel Chancen wie Satan Belzebub Antichrist bei der Pabstwahl.
Und was Hillary angeht: der nemen viele, und zwar gerade Frauen, immer noch übel daß sie damals zu Bill gehalten hat,
denn was der angestellt hat ist ja - in deren Augen - daß schlimmste was ein Politiker anstellen kann, da sind ein unnötiger Krieg, ein paar verschwundene Billionen $ usw.usw. gar nichts dagegen...

Was diejenigen Amerikaner angeht die doch selbständig denken können, die haltens nicht anders wie ihr deutschen *Kollegen* wenn die nur Wahl zwischen Schröder und Merkel besteht: Beide Optionen haben katastrophale Folgen, also wieso überhaupt erst die Mühe machen und wählen gehen?

Achso, was die Qualifikationen angeht, da gibts 4 wichtige Punkte die ein Kanditat unbedingt haben muß um eine realistische Chance zu haben:
1.) archaisch-christliche Moralvortellungen
2.) regelmäßiger Kirchenbesuch
3.) befürwortung der Todesstrafe
und 4.) ganz ganz wichtig: Er darf niemals auch nur im entfrentesten daran gedacht haben die *Waffengestezte* zu verschärfen....

Daraus ergibt sich: Nur Huckabee und Romney sind *qualifiziert*, selbst Giuliani fällt da raus, den der ist ja geschieden, und das geht nun schonmal gar nicht...

Um es kurz zu machen:
* Welchen Krieg hat Bill geführt, der nicht von seinen Amtsvorgängern initiiert wurde?
* Romney ist Mormone und das stößt vielen auf.
* Ansonsten finde ich deine "Argumente" und "Qualifikationen" doch sehr flach - mag sein, dass das alles für eine kleine Gruppe im mittleren Westen zutrifft, aber Hinterwäldler gibt's überall
 
Das Bush-Syndikat dreht des schon noch so hin, das Arnie Präsidator wird.
Wetten? *g*