Hmm, und warum sind wir denn jetzt schon bei Beitrag 60 angekommen und noch nicht nur ein einziges Mal mit 6 Worten von MartyMcFly auf meine zentrale Frage zu sprechen zu kommen? Die Antwort war zumindest (nach etlichen Geschichtsbuchzitaten) kurz und prägnant: Es gab nix Gutes [...was man aus dieser Zeit ins Heute übernehmen könnte]. Das ist eine Meinung, wenn auch nicht meine. m beiAnsonsten lese ich hier leider nur Klugscheißerei und Schulmeisterei.
Um Beispiel zu bleiben:Na gut, dann nochmal extra für Dich: Wenn jemand meint, dass es mehr Sicherheit auf den Straßen gab, meint derjenige ganz sicher nicht damit, dass das ganze Regime ziemlich geil war (hoffe ich zumindest). Wenn man das sagt, dann ist es ein einziger Punkt, dessen Auswirkung man tagtäglich spürt. So weit, so gut.
Der eine fängt nun an und zitiert ganze Abhandlungen zur Machtergreifung und Ideologie des NS-Regimes. Fährt dann fort über Juden-, Zigeuner und politische Gegner-Verfolgung, Medienzensur, Weltkrieg, Genozide in jeder Form und zitiert zum Abschluss die Millionen von Toten, die das Regime gefordert hat. Sehr schön.
Wer geht denn soweit? Man muss sich nur Fragen, auf wessen kosten es "sicherer" war. Für alle war es nicht sicherer, von daher ist die Aussage nciht nur naiv, sondern schlicht und einfach falsch.
Hinzu kommt: die Aussage, "damals war es sicherer" ist nun mal nicht wertfrei, allein dadurch, dass sie einen offenen Vergleich enthält.
Und ich frage einfach nur: Kann man die Sicherheit heute auch gewährleisten? Wenn ja, wie? Wollen wir Sicherheit? Zu welchem Preis?
Sicherlich nicht zum damaligen Preis. Ganz einfach.
Aber ich habe mal eine Frage an Dich:
Bist du der Meinung, man tut Errungenschaften wie der Krankenversicherung oder Autobahnen unrecht?
Für mich ist das eine Verklausulierung.