Deutschland ist schon ein seltsames Land
Es ist seltsam erst über unrepräsentative Umfragen zu wettern und dann auf eine andere zu verweisen, um aus lausigen 19% den Teufel an die Wand zu malen. Den DWS-Link ignorier ich mal gleich gekonnt. Da lese ich lieber im Kaffeesatz.
 
Israel fordert wegen Überwachungsberichten Erklärung von USA

Folgende News wurde am 22.12.2013 um 11:13:04 Uhr veröffentlicht:
Israel fordert wegen Überwachungsberichten Erklärung von USA
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Tel Aviv (dpa) - Israel fordert wegen der angeblichen Überwachung seiner Spitzenpolitiker Erklärungen von den USA. Nach neuesten Enthüllungen hatten der US-Geheimdienst NSA und sein britischer Partnerdienst GCHQ Ex-Ministerpräsident Ehud Olmert und den früheren Verteidigungsminister Ehud Barak im Visier.
Der israelische Abgeordnete Nachman Schai (Kadima) beantragte nach Medienberichten vom Sonntag eine dringende Parlamentsdebatte zu dem Thema. Geheimdienstminister Juval Steinitz bezeichnete Spionage befreundeter Staaten als «inakzeptabel».
Der «Guardian», die «New York Times» und der «Spiegel» hatten am Freitag unter Berufung auf den Informanten Edward Snowden über Überwachungstätigkeiten in den Jahren 2008 bis 2011 berichtet. Ein Dokument von Januar 2009 enthalte eine E-Mail-Adresse, die Olmert zugeordnet werde, hieß es. Außerdem enthalten die Listen eine E-Mail-Adresse, die von Barak genutzt worden sei.
Israelische Politiker bekräftigten nach den Enthüllungen die Forderung nach Freilassung des in den USA inhaftierten israelischen Spions Jonathan Pollard. Der ehemalige Mitarbeiter der US-Marine war wegen der Übermittlung geheimer Informationen an Israel zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er sitzt seit 28 Jahren im Gefängnis.
 
Nun sieht wohl auch Israel, dass die USA (Politik, nicht Bevölkerung) keine Freunde sind sondern nur "Lehnsherren", wie wir es schon vor langer Zeit lernen mußten.
 
Neue Enthüllung: Geheimdienste zapfen App-Daten an

Folgende News wurde am 28.01.2014 um 08:50:02 Uhr veröffentlicht:
Neue Enthüllung: Geheimdienste zapfen App-Daten an
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New York (dpa) - Die NSA und ihr britischer Partnerdienst GCHQ haben laut einem Zeitungsbericht auch Daten im Visier, die von Apps über die Nutzer gesammelt werden. Als ein Beispiel nannten die «New York Times» und der «Guardian» das populäre Spiel «Angry Birds».
Die beiden Geheimdienste lauerten im Hintergrund, um auf Informationen wie Orte, Alter oder Geschlecht der Spieler zuzugreifen, hieß es. Zugleich bleibe das Ausmaß der Datensammlung mit Hilfe von Apps anhand der vorliegenden Dokumente unklar, schränkte die «New York Times» am Montag ein. Laut einem Bericht des US-Fernsehsenders NBC wertete die NSA auch Informationen aus der Videoplattform YouTube sowie Online-Netzwerken wie Facebook und Twitter aus.
Dass vor allem kostenlose Apps nebenbei viele Daten über Nutzer erheben, ist schon lange ein Thema. Als klassisches Beispiel gilt eine Anwendung, die den Smartphone-Blitz als Taschenlampe leuchten ließ - und nebenbei Informationen wie den aktuellen Ort und die Identifikationsnummer des Geräts abgriff. Diese Daten wurden dann an Werbe-Netzwerke weitergegeben. Die Android-App war mindestens 50 Millionen Mal heruntergeladen worden. Solchen datenhungrigen Anwendungen werden zunehmend Riegel vorgeschoben.
Aber viele Apps sammeln die Daten auch mit ausdrücklichem Einverständnis der Nutzer, zum Beispiel die von sozialen Netzwerken oder Kartendiensten. Die Geheimdienste hätten unter anderem gemeinsam daran gearbeitet, Ortsinformationen abzugreifen, wenn eine Zielperson Google-Karten nutze - oder an Adressbücher heranzukommen, wenn jemand Apps von Online-Netzwerken einsetze, schreibt die «New York Times». Das Blatt bezog sich bei seinem Bericht auf Unterlagen aus dem Fundus des Informanten Edward Snowden.
Gerade bei kostenlosen Apps, die sich über Werbung finanzieren, werden oft Daten erhoben. Damit wollen die Werbe-Netzwerke die Anzeigen personalisieren. Bei einer solchen Plattform, Millennial Media, hätten scheinbar besonders viele Informationen zum Abgreifen vorgelegen, schrieb die Londoner Zeitung «Guardian» in ihrem Bericht zu dem Thema. Die Firma sei unter anderem bei einer Sonderausgabe der «Angry Birds» involviert gewesen und habe mit dem «Farmville»-Erfinder Zynga zusammengearbeitet.
Rovio, der finnische Spiele-Entwickler hinter «Angry Birds» erklärte dem «Guardian», man wisse nichts von NSA- oder GCHQ-Programmen, die auf Nutzer-Informationen aus seien.
In einem geheimen britischen Dokument aus dem Jahr 2012 sei die Rede davon, dass man auf Apps zugreifen könne, die Details wie die politische oder sexuelle Orientierung von Nutzern enthielten, schrieb die «New York Times» weiter. In den internen Präsentationen würden Quellen wie «Social Apps», «Geo-Apps» oder Daten aus mobiler Werbung genannt. Dort heiße es auch, diese Daten könnten Fragen beantworten wie etwa: «Wo war meine Zielperson, als sie das gemacht hat?» oder «Wohin ist meine Zielperson unterwegs?»
Laut vom «Guardian» veröffentlichten Auszügen aus einer internen Präsentation haben die Spione auch die Fähigkeit, gezielt Mikrofone von Smartphones einzuschalten oder auf Geo-Daten zuzugreifen. Diesen Funktionen gaben sie demnach Namen von Schlümpfen. So heiße das Plug-In für Ortungsdaten «Tracker Smurf».
Dem NBC-Bericht zufolge probierten die Geheimdienste auch aus, die Aktivität bei YouTube zu verfolgen sowie auch, bei welchen Links Facebooks «Gefällt mir»-Knopf gedrückt werde. Laut Notizen zu einer Präsentation sollten dabei nur Trends beobachtet werden, Experten zufolge könnten die Daten aber Informationen über einzelne Nutzer liefern, hieß es beim US-Sender.
Die neuen Enthüllungen fügen einen weiteren Mosaikstein zum Wissen über das große Überwachungssystem der NSA hinzu. Bereits bekannt geworden war, dass der US-Geheimdienst verschiedene Arten elektronischer Kommunikation abgreift, ebenso begleitende Informationen zu Telefonanrufen, Inhalte von Adressbüchern und zumindest in der Vergangenheit auch den internen Datenverkehr zwischen Rechenzentren von Internet-Konzernen wie Google und Yahoo.
 
Verfassungsschutz-Chef: Snowden-Aussagen zu US-Wirtschaftsspionage abwegig

Folgende News wurde am 28.01.2014 um 17:55:36 Uhr veröffentlicht:
Verfassungsschutz-Chef: Snowden-Aussagen zu US-Wirtschaftsspionage abwegig
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Berlin (dts) - Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen hat die Aussagen des Whistleblowers Edward Snowden zur Wirtschaftsspionage der Vereinigten Staaten als abwegig bezeichnet."Ich gehe davon aus, dass die Amerikaner sich an amerikanisches Recht halten. Und das sieht nicht vor, Industriespionage durch amerikanische Dienste zu betreiben", sagte Maaßen in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Snowden, früherer Mitarbeiter des US-Geheimdienstes NSA, hatte in einem ARD-Interview gesagt: "Es gibt keinen Zweifel, dass die USA Wirtschaftsspionage betreiben." Wenn es etwa bei einem großen deutschen Konzern Informationen gebe, "von denen sie meinen, dass sie für die nationalen Interessen von Vorteil sind, nicht aber für die nationale Sicherheit der USA, werden sie der Information hinterher jagen und sie bekommen." Maaßen hält dagegen: "Die Vorstellung, ein US-Automobilbauer steuere einen Auftrag über das Weiße Haus an die NSA mit dem Satz: Sorgt mal dafür, dass ich den aktuellen Bauplan für den Porsche Cayenne bekomme, ist abwegig." Maaßen äußerte zudem grundsätzlich Zweifel an der Glaubwürdigkeit Snowdens."Die Dokumente des NSA-Enthüllers Snowden sind voller Hinweise, aber ohne Beweise." Der Verfassungsschutz sei allen Vorwürfen nachgegangen."Wir haben weder valide Erkenntnisse, dass die Amerikaner Breitbandkabel in Deutschland anzapfen, noch ob aus der US-Botschaft in Berlin das Handy der Kanzlerin abgehört worden ist", sagte Maaßen. Nach seinen Aussagen wisse man auch nicht, wie das Handy abgehört worden sei. Die Verfassungsschützer wüssten noch nicht einmal definitiv, dass die Kanzlerin überhaupt abgehört worden sei."Ansonsten hätte der Generalbundesanwalt – denke ich – ein Ermittlungsverfahren eingeleitet", so Maaßen. Der Verfassungsschützer bezeichnete Snowden in dem Gespräch mit der Zeitung als "besonders schillernden Typ". Er sei kein Robin Hood des Internets, betonte Maaßen. Sein Weg aus den USA über Hongkong nach Russland sei bizarr gewesen."Dass die Russen ihn nur aus ihrem Werteverständnis für Menschenrechte Asyl gewähren, kann ich nicht glauben", sagte Maaßen. Seltsam sei auch, dass der Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele stets erklärt habe, Snowden würde Fragen nur beantworten, wenn er in den Westen reisen dürfte."Nun hat er Fragen im Internet beantwortet, und die ARD interviewte ihn. Das passt alles nicht zusammen", sagte Maaßen.
 
Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen hat die Aussagen des Whistleblowers Edward Snowden zur Wirtschaftsspionage der Vereinigten Staaten als abwegig bezeichnet.

Lebt der Mann im Märchenland oder hat ihm sein Chef, der Innenminister, nach bester Pofalla-Manier vorgegeben, dass diese Äffäre "für beendet erklärt" werden muß, damit die us-amerikanschen "Freunde" nicht böse auf unsere tollen Polit-Clowns werden und die sich im Irrglauben sonne können, sie hätten irgend etwas zu melden?


"Ich gehe davon aus, dass die Amerikaner sich an amerikanisches Recht halten.

Schon vor Monaten hat Obama selbst zugegeben, dass sich die NSA nicht an us-amerikanisches Recht hält. Hat unser Verfassungsschutz das nicht mitbekommen?


Maaßen äußerte zudem grundsätzlich Zweifel an der Glaubwürdigkeit Snowdens.

Typisch politischer Hampelmann: Die Bundesregierung würde die ganze Sache so gern unter den Tisch kehren, damit die us-amerikanschen "Freunde" nicht böse auf sie werden, also wird gemauschelt und diffamiert, was das Zeug hält. Vielleicht sollte man unsere Polit-Clowns und ihre Handlanger mal für ein paar Tegen nach Guantanamo schicken, damit sie endlich merken, wie ihre us-amerikanschen "Freunde" wirklich sind.
 
Kaum verwunderlich, dass die NSA auch über Apps Daten abgegriffen hat.

Bezüglich der Apps muss ich aber auch sagen, dass ich eigentlich fast keine mehr aktualisiere, da mir die Zugriffsrechte missfallen, die diese teilweise haben wollen. Muss mir mal endlich so eine App laden, mit der ich diese ganzen Zugriffsrechte wieder rückgängig machen kann.
 
Wenn man Apps downloadet muss man aufpassen , habe bereits den Fehler gemacht und eine App installiert , die Zugriff auf den SMS versand wollte , Hatte zum Glück ne Flat , da alle meine Kontakte erstmal über das tolle Spiel Benachrctigt wurden .
 
Lebt der Mann im Märchenland [...]
Ich gehe davon aus, dass er die Wogen etwas glätten will. Zwar ganz schön dilletantisch, aber das wird wohl der Grund sein.

Ich sage es mal so: Der Snowden ist eigentlich ein moderner V. Die Kreise, die seine Enthüllungen gezogen haben und noch ziehen könnten, sind schon beeindruckend und beängstigend zugleich. Man hat ihn ja auch schon für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Frieden hat er ganz sicher nicht gesät, aber so würde sich wenigenstens sein Status etwas ändern. Und wie sähe es wohl aus, wenn ein Friedensnobelpreisträger einen anderen ermorden ließe? :D Naja, ist sowieso alles nur verlogene Scheiße, wenn Du mich fragst.

Aber wieviel Sprengstoff trägt eigentlich Snowden noch mit sich so spazieren? Hat er etwa noch Informationen, was der amerikanische Geheimdienst in Asien so veranstaltet (hat)? Etwa in Nordkorea? China? Russland? Vielleicht trägt der Snowden tatsächlich den Schlüssel für den Dritten Weltkrieg spazieren?!

Dass Deutschland sich theatralisch "empört" zeigt, wenn die Telefone von Merkel und Schröder angezapft werden, aber ansonsten weiter in den wohlig warmen amerikanischen Arsch gekrochen wird, war völlig klar. Wir sind ja schließlich Freunde mit gleichen Zielen :biggrin: Ob wohl Kim Jong Un genauso devot reagiert? Oder Putin?
 
NSA-Whistleblower: USA gehen in Richtung Polizeistaat

Folgende News wurde am 19.02.2014 um 16:53:52 Uhr veröffentlicht:
NSA-Whistleblower: USA gehen in Richtung Polizeistaat
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Berlin (dts) - Der ehemalige NSA-Mitarbeiter William Binney sieht die Vereinigten Staaten auf dem Weg in Richtung eines Polizeistaats. Die massenhafte Sammlung von personenbezogenen Daten durch den US-Geheimdienst NSA verletze nicht nur die verfassungsmäßigen Grundrechte: Sie sei vielmehr ein "totalitärer Vorgang", sagte Binney in einem Gespräch mit der Zeitung "Neues Deutschland". Die Datensammlung diene nicht in erster Linie der Terrorismusbekämpfung. Sie werde zur Strafverfolgung benutzt, und zwar weltweit."Weil diese Daten benutzt werden, handelt es sich offensichtlich um einen Polizeistaat", so Binney, der sich erstmals im April 2012 zur Überwachung durch die NSA in der Öffentlichkeit äußerte. Die Enthüllungen, aber auch Initiativen im Kongress sowie offene Briefe an US-Präsident Barack Obama und alle Mitglieder des Europäischen Parlaments hätten noch keine Abkehr von der Datensammelwut gebracht. Daher sieht Binney die demokratischen Prinzipien überall auf der Welt bedroht."Was es an Demokratie gibt, wird durch dieses Vorgehen unterhöhlt." Für Binney ist es deshalb an der Zeit, sich gegen die geheime Sammlung des Materials und den Gebrauch zur Strafverfolgung zu wehren.
 
Die USA entwickeln sich nicht erst seit der NSA-Affäre in Richtung Polizeistaat. Der hat bereits 2001 mit dem "Patriot-Act" recht genau Züge angenommen.
 
Putin spricht mit Snowden über US-Massenausspähung

Folgende News wurde am 17.04.2014 um 16:13:41 Uhr veröffentlicht:
Putin spricht mit Snowden über US-Massenausspähung
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Moskau (dpa) - Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden und Kremlchef Wladimir Putin haben bei einer Fernsehshow über die weltweite Massenausspähung der USA gefachsimpelt. Er habe ja auch eine Beziehung zur Agententätigkeit gehabt, deshalb sprächen beide doch die gleiche Sprache, sagte der Ex-Geheimdienstchef Putin.
«Gibt es in Russland auch eine solche Massenausspähung?», fragte Snowden in einer Video-Zuschaltung in Putins TV-Sendung «Direkter Draht». «Natürlich erlauben wir uns nicht solche massenhafte Ausmaße, solch ein unkontrolliertes Ausmaß», sagte Putin. Er hoffe auch, dass es dazu nicht kommen werde.
«Ja, wir haben nicht die technischen Mittel und nicht das Geld wie in den Vereinigten Staaten», sagte Putin. Er behauptete auch, dass dies in Russland so nicht möglich sei, weil die Geheimdienste sich «unter strenger Kontrolle der Regierung und der Gesellschaft» befänden und ihre Aktivitäten gesetzlich geregelt seien.
Russische Menschenrechtler beklagen, dass unter Putin die Vollmachten der Geheimdienste in den vergangenen Jahren systematisch ausgeweitet worden seien und die Dienste außerhalb des Rechts agierten. Russland hatte dem von den USA gesuchten Snowden im vergangenen Jahr Asyl gewährt. Der US-Amerikaner lebt an einem geheimen Ort in Moskau.
 
Meiner Meinung nach ist der Artikel sehr schlecht verfasst ,
Putin wird in diesem Beitrag sehr offensichtlich als Lügner dargestellt wird.
dass dies in Russland so nicht möglich sei weil die Geheimdienste sich «unter strenger Kontrolle der Regierung und der Gesellschaft» befänden und ihre Aktivitäten gesetzlich geregelt seien.

Es mag zwar sein das er nicht die Warheit sagt aber finde die Ausdrucksweise im Bericht eher unpassend.