Ach, ja :?: :think: Welchem denn genau, bitte? :ugly:

"Tempora und PRISM speichern schlicht und ergreifend ALLES was JEDER von uns im Netz tut. Jeden Text, jedes Bild, wirklich ALLES." - Was im übrigen später noch als technisch gar nicht umsetzbar revidiert wird; macht sich aber als populistischer Einsteiger sehr gut.

"Wer nicht entdeckt werden will findet immer einen Weg" - Ah, dann sind die Geheimdienste wohl doch nicht so allmächtig? Und Überwachung schränkt die Freiheit wohl nur bedingt ein?

Die schicken Beispiele zu den auf Twitter oder Facebook aufgeschnappten "Witzigkeiten" einiger schwer nachprüfbaren Einzelfälle die in den USA zu standesrechtlichen Exekutionen führten oder natürlich die Nazimorde sind extrem gute Beispiele... Und natürlich ist es ein klares Argument für besser fälschbare Pässe, dass sonst früher viel weniger Juden hätten fliehen können. Warum nicht auch Beispiele wo Straftaten und Terrorangriffe vereitelt oder aufgeklärt wurden? Achso ja das wäre ja neutral :)

"Sexualität wird unterdrückt um Straftaten zu verfolgen" - WTF? :D

Was genau hat verfälschte Kriegsberichterstattung (die es schon lange vor dem Internet gab) mit Überwachung zu tun?

Und besonders gefällt mir das Gebettel nach nem Daumen hoch und die Empfehlung sich doch noch andere Kritzeleien des Machers anzuschauen :ugly: Sollte ein ERKLÄR-Video nicht halbwegs ohne eigene Meinung auskommen? Dieses trieft davon und ist nicht weniger manipulativ als die Institutionen die in ihm kritisiert werden.
 
Hier guckt mal:
SSL-Verschlüsselung: NSA und GCHQ haben das Sicherheitsschloss des Internets aufgebrochen - https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-09/nsa-gchq-private-internet-verschluesselung

Und der nächste Klopper. Es geht immer so weiter; das kann doch nicht angehen !

SSL-Verschlüsselung kann man sich jetzt sparen; geknackt.
Und wie ? Nun, lasst es mich politisch sagen:
Indem wir eine per se unkontrollierbare und datentechnisch unersättliche
Einrichtung geschaffen und mit Milliarden von Steuergeldern versorgt
haben, und diese noch immer wüten lassen, anstatt diese abzuschaffen
bzw. ihre finanziellem Mittel wegzustreichen, dass sie sich mit ihrem
Etat höchstens ein Dosen-Telefon leisten kann.

Ja, Leute, was soll ich sagen ?
Am 07. September 2013, also kommenden Samstag, um 13 Uhr,
Berlin, am Alexanderplatz - "Freiheit statt Angst"-Demo
Bitte geht hin... und macht eure Wahlstimme vom Überwachungsskandal abhängig.

Ja, also ihr merkt, langsam verzweifel' ich...

Und bevor jetzt wieder jemand kommt und sagt "meeeeh, Demo bäh".

Die FSA-Demo wird seit Frühling diesen Jahres geplant, wird von einem
breiten, gesamtgesellschaftlichem Bündnis aus über 84 unterschiedlichen
Organisationen getragen, und es werden mindestens 10.000 Menschen
erwartet. Bundesweit gibt es supergünstige Sammelbusse, um
nach Berlin zur Demo und wieder zurück zu kommen, bei denen jeder mitfahren darf.
Die Kosten belaufen sich echt auf ein erträgliches Maß; so kostet Hin- und
Rückfahrt von Düsseldorf aus insgesamt nur 25 € ; von Schleswig-Holstein
gar nur 10 € !
 
PIRATEN fordern sofortiges Handeln der Bundesregierung zum Schutz von Gesundheits- und Bankdaten

Laut einer gemeinsamen Veröffentlichung vom “Guardian” und der “New York Times” haben sowohl der amerikanische Geheimdienst NSA als auch der britische Nachrichtendienst GCHQ im Internet weit gebräuchliche Verschlüsselungsanwendungen ausgehebelt. Die Dienste zwingen demnach offenbar Anbieter im Geheimen zur Zusammenarbeit, wobei gezielt Schwachstellen in die Software eingebaut werden. Diese sollen von außen nicht zu erkennen sein und den Diensten exklusiv zur Verfügung stehen.

Hierzu erklärt Katharina Nocun, Politische Geschäftsführerin der Piratenpartei Deutschland: »Die Enthüllungen von Hintertüren in kommerziellen Verschlüsselungsdiensten sind ein starkes Argument für den sofortigen Umstieg der staatlichen Kommunikation auf freie und sichere Verschlüsselungsalternativen. Vertrauliche Kommunikation von Bank- und Gesundheitsdaten ist nur mit freier, unverwanzter Software vor unbefugtem Zugriff geschützt. Der Gesetzgeber muss dies als verbindliches Mittel der Wahl vorgeben. Sonst ist jegliche Sicherheitsmaßnahme zum Schutz privater Daten lediglich ein Placebo mit Wohlfühleffekt und bitterem Nachgeschmack. Die Bundesregierung unter CDU/CSU und FDP hat seit Wochen nichts Besseres zu tun, als die massiven Grundrechtsverletzungen gegen Bürger auszusitzen. Wir werden den Bundestag im Namen all jener Wähler aufmischen, die mit ihrer Zweitstimme für echte Demokratie und die Zurückeroberung der Grundrechte stimmen. Wir werden im Bundestag viel bewegen. Eine starke Piratenfraktion stärkt den Minderheitsfraktionen in allen Parteien den Rücken, die diesen Grundrechtsraubbau ablehnen, aber derzeit der Machtlogik und dem Fraktionszwang der Parteien unterliegen. Wir werden das Grundgesetz-Backup wieder im Bundestag einspielen und die Überwachungsgesetzgebung mit Demokratie, Transparenz und Mitbestimmung überschreiben. Dem staatlich initiierten Überwachungsterror muss endlich ein Ende bereitet werden.«

Jens Stomber, Bundesbeauftragter der Piratenpartei für den NSA-Skandal, ergänzt:
»Wir möchten uns den Aussagen, die Edward Snowden bereits im Juni getätigt hat, anschließen: Sorgfältig programmierte starke Verschlüsselungsanwendungen sind sicher. Die Methoden der NSA betreffen nicht die zugrundeliegende Mathematik, sondern zielen auf die mutwillige Sabotage der programmtechnischen Umsetzung ab. Davon sind insbesondere kommerzielle Verschlüsselungsanwendungen amerikanischer Anbieter wie Apple (FileVault) oder Microsoft (BitLocker) sowie die Verschlüsselung von Internetverbindungen zu Anbietern wie Facebook, Yahoo oder Skype betroffen. Wir möchten daher allen Verbrauchern und Unternehmen dringend anraten, solche Produkte und Dienste zu meiden und konsequent auf quelloffene Software zu setzen, bei denen der Programmcode sowie der Entwicklungsprozess transparent ist und dokumentiert wird. Die Politik ist hier besonders gefragt, Entwicklung und Einsatz freier Verschlüsselungsanwendungen zu fördern.«

Die Piratenpartei Deutschland ruft alle Bürger auf, kommenden Samstag, den 7. September 2013 in Berlin an der Großdemonstration ›Freiheit statt Angst‹ teilzunehmen, um ein deutliches Zeichen gegen den bereits eingeschlagenen Weg in eine totalitäre Überwachungsgesellschaft zu setzen.

In einer Kampagne gegen den NSA-Skandal leisten die PIRATEN seit den Enthüllungen von Edward Snowden Aufklärungsarbeit und organisieren dazu aktuell bundesweite Veranstaltungen.

Links:
[1] https://www.theguardian.com/world/2013/sep/05/nsa-gchq-encryption-codes-security
[2] https://www.nytimes.com/2013/09/06/...a-foils-much-internet-encryption.html?hp&_r=0
[3] https://www.theguardian.com/world/2...-whistleblower#block-51bf3588e4b082a2ed2f5fc5
[4] https://www.schneier.com/blog/archives/2013/09/the_nsa_is_brea.html
[5] https://kryptoparty.de/
[6] https://www.cryptoparty.in/
[7] https://prism-break.org/#de
 
Und schon haben wir die nächste Ausweitung des Überwachungsskandals auf dem Tisch:
"Der britische Geheimdienst GCHQ hackte eine belgische Telefongesellschaft." - das macht den Handlungsbedarf beim Überwachungsskandal deutlich:
https://www.piratenfraktion-nrw.de/...egen-totaluberwachung-durch-tempora-programm/

Der sinnvollste, grundsätzliche politische Ansatz gegen den Überwachungsskandal, den ich bislang in der Debatte vernommen habe, ist jedoch folgender: "Anlässlich der heutigen Vorstellung des gemeinsamen Memorandums von Bürgerrechtsgruppen zum Thema ´Verfassungsschutz´ [1] fordern die Piratenabgeordneten in vier Landtagen eine konsequente Abschaffung der deutschen Geheimdienste und internationale Verhandlungen über das Abrüsten der weltweiten ´Geheimdienstarsenale´ unter der Kontrolle eines internationalen Aufsichtsgremiums."

Mehr/Quelle: https://www.piratenfraktion-nrw.de/2013/09/piraten-fordern-abschaffung-der-geheimdienste/
 
Merkels Handy möglicherweise überwacht - Kanzlerin reagiert empört

Folgende News wurde am 23.10.2013 um 19:49:25 Uhr veröffentlicht:
Merkels Handy möglicherweise überwacht - Kanzlerin reagiert empört
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Berlin (dts) - Die Bundesregierung hat bestätigt, dass es Hinweise darauf gibt, dass das Mobiltelefon der Kanzlerin möglicherweise von US-Diensten überwacht wird. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, die Bundeskanzlerin habe in einem Telefonat mit US-Präsident Obama am Mittwoch deutlich gemacht, "dass sie solche Praktiken, wenn sich die Hinweise bewahrheiten sollten, unmissverständlich missbilligt und als völlig inakzeptabel ansieht." Unter engen Freunden und Partnern dürfe es solche Überwachung der Kommunikation eines Regierungschefs nicht geben. Zudem betrachte sie dies als gravierenden Vertrauensbruch. Merkel äußerte laut Seibert zudem in dem Telefon die Erwartung, dass die US-Behörden Aufklärung über den möglichen Gesamtumfang solcher Abhörpraktiken gegenüber Deutschland geben werden "und damit Fragen beantworten, die die Bundesregierung bereits vor Monaten gestellt hat". Weiter heißt es in der vergleichsweise deutlichen Mitteilung: "Als enger Bündnispartner der Vereinigten Staaten von Amerika erwartet die Bundesregierung für die Zukunft eine klare vertragliche Grundlage über die Tätigkeit der Dienste und ihre Zusammenarbeit." Der Chef des Bundeskanzleramtes, Bundesminister Ronald Pofalla sei heute Nachmittag mit dem Vorsitzenden des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Thomas Oppermann, und dem stellvertretenden Vorsitzenden, Michael Grosse-Brömer, zu einem Gespräch zusammengekommen und habe sie über die im Raum stehenden Behauptungen informiert. Daneben fanden in Berlin bereits hochrangige Gespräche mit Vertretern des Weißen Hauses und des US-Außenministeriums statt, mit dem Ziel, die Sachverhalte aufzuklären, so Seibert.
 
Wenn es das Handy der Kanzlerin betrifft, ist die Empörung gross. Sind ca. 80 Millionen Bundesbürger betroffen, kratzt das im Kanzleramt niemanden. Es geht doch nichts über unsere machtgeile "Führungselite".
 
USA bestreiten Abhören von Merkels Handy

Folgende News wurde am 24.10.2013 um 10:28:09 Uhr veröffentlicht:
USA bestreiten Abhören von Merkels Handy
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Washington/Berlin (dpa) - Die USA bestreiten ein Abhören des Handys von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das Weiße Haus erklärte am Mittwoch, Merkel werde nicht ausspioniert. Die amtierende Kanzlerin telefonierte aufgrund der Hinweise auf einen Lauschangriff mit US-Präsident Barack Obama.
US-Regierungssprecher Jay Carney sagte in Washington: «Die Vereinigten Staaten überwachen die Kommunikation der Kanzlerin nicht und werden sie nicht überwachen.» Dies habe Obama Merkel in dem Telefonat versichert. Zudem hätten beide eine noch engere Zusammenarbeit der Geheimdienste vereinbart. Auf Praktiken der US-Geheimdienste in der Vergangenheit ging Carney bei seiner täglichen Pressekonferenz jedoch nicht ein.
In Deutschland fordern Politiker aller Parteien unterdessen nach Hinweisen auf eine Überwachung von Merkels Handy durch US-Geheimdienste umgehende Aufklärung. Gleichzeitig werden Warnungen vor einer Verschlechterung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses laut.
Der Sprecher der deutschen Regierung, Steffen Seibert, hatte am Mittwochabend mitgeteilt, dass Merkels Handy möglicherweise von US-Geheimdiensten ausgespäht worden sei. Die Bundesregierung habe entsprechende Informationen erhalten und bei der US-Regierung «um sofortige und umfassende Aufklärung gebeten.»
Merkel machte Obama deutlich, dass sie solche Praktiken, wenn sich die Hinweise bewahrheiten sollten, «unmissverständlich missbilligt und als völlig inakzeptabel ansieht», sagte Seibert. Unter engen Partnern, wie es Deutschland und die USA seit Jahrzehnten seien, dürfe es Überwachung der Kommunikation eines Regierungschefs nicht geben. Solche Praktiken stellten einen «einen gravierenden Vertrauensbruch» dar und müssten unverzüglich unterbunden werden.
«Sollten sich die Hinweise bewahrheiten, wäre es ein ungeheuerlicher Vorgang und ein massiver Vertrauensbruch», sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Grosse-Brömer. «Ein solches Vorgehen der US-Geheimdienste hätte eine neue Qualität und wäre scharf zu verurteilen. Die USA müssen jetzt umfassend und nachvollziehbar für Aufklärung sorgen.»
Der Chef des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Thomas Oppermann (SPD), sagte in Berlin: «Sollte dieser Vorwurf zutreffen, wäre das ein ganz schwerer Vertrauensbruch.» Dies müsse «sofort und umfassend aufgeklärt werden».
Die Grünen kritisierten Merkels bisheriges Agieren angesichts der schon seit Monaten erhobenen Spähvorwürfe gegen den US-Geheimdienst NSA. «Es ist schon skandalös, dass die Regierung im Verlauf der gesamten NSA-Affäre beschwichtigt und vernebelt hat, jetzt aber, da es um die Vertraulichkeit der Kommunikation der Kanzlerin geht, ruft Merkel in eigener Sache den amerikanischen Präsidenten an und empört sich», sagte der Innenexperte der Grünen-Bundestagsfraktion, Konstantin von Notz, «Handelsblatt Online».
Nach Angaben des Portals «Spiegel Online», das zuerst über das Thema berichtete, hatten «Spiegel»-Recherchen die Reaktion der Bundesregierung ausgelöst. Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach geht von «handfesten Belegen» und von einer «seriösen Quelle» für die Vorwürfe gegen die US-Dienste aus. Andernfalls wäre die Bundesregierung mit den brisanten Informationen nicht an die Öffentlichkeit gegangen, sagte Bosbach der «WAZ» (Donnerstag).
Die Kanzlerin forderte die US-Seite zudem auf, über den möglichen Gesamtumfang solcher Abhörpraktiken gegenüber Deutschland aufzuklären. Sie erwarte, dass Washington Fragen beantworte, die die Bundesregierung vor Monaten gestellt habe.
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar sagte der «Mittelbayerischen Zeitung»: «Der Bericht, dass auch das Mobiltelefon der Bundeskanzlerin durch US-amerikanische Geheimdienste abgehört wurde, belegt, wie absurd der politische Versuch war, die Debatte über die Überwachung alltäglicher Kommunikation hierzulande für beendet zu erklären.»
Bereits im Sommer war nach Enthüllungen des Ex-US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden bekanntgeworden, dass die NSA auch in Deutschland angeblich im großen Stil Kommunikation von Bürgern und Politikern auskundschaftet. Die Bundesregierung bemühte sich bei den USA um Aufklärung. Nach Gesprächen erklärte sie den Vorwurf der massenhaften Ausspähung deutscher Daten für ausgeräumt.
In der Erklärung der Bundesregierung vom Mittwoch heißt es weiter, als enger Bündnispartner der USA erwarte sie für die Zukunft «eine klare vertragliche Grundlage über die Tätigkeit der Dienste und ihre Zusammenarbeit». Der Bundesnachrichtendienst und das Bundesamt für Verfassungsschutz wollten den Vorgang am Mittwochabend auf dpa- Anfrage nicht kommentieren.
 
Das hat der Hosenanzug verdient. Wenn Millionen Bürger bespitzelt werden, wird das unter den Teppich gekehrt und kaum bekommt sie diesselbe Medizin verabreicht wehrt sich der Hosenanzug einfach nur lächerlich diese Frau. Ich frage mich nur wo die ganzen blöden Deutschen sind, die diese Monster wiedergewählt haben.
 
Ja, also, lesenswert in diesem Zusammenhang:

"24.10.2013 - NSA-Lauschangriffe: Piratenpartei fordert Abkommen gegen Überwachung

Als Konsequenz aus dem Abhörskandal fordert die Piratenpartei ein Abkommen gegen Überwachung. Darüber hinaus warnt Parteichefin Nocun vor einer "Zwei-Klassen-Gesellschaft" beim Datenschutz. "

Quelle / weiterlesen: https://www.n24.de/n24/Nachrichten/...rtei-fordert-abkommen-gegen-ueberwachung.html

Ja, und ansonsten:
Ich teile eure Ansicht; ich find's auch total lächerlich. Alle Menschen in Deutschland, alle Menschen in Europa, die ganze Menschheit wird KOMPLETTüberwacht - keine kritische Masse erreicht, um diese Aktivitäten schonungslos zu unterbinden; auch Merkel wird überwacht - "Die rote Linie ist überschritten".
Man kann wohl kaum nachhaltig unmissverständlicher deutlich machen, wie sehr einem Gemeinwohl & das Leben jedes einzelnen Bürgers am Arsch vorbei geht & man einzig auf sein eigenes Wohl bedacht ist, wie das jetzt gerade Merkel macht.
Das, was wir hier vor uns haben, ist nicht weniger als so eine zivilisatorische Katastrophe wie Fukushima; sämtliche Herunterspiel-Versuche, die ich heute hier & da mal vernommen habe, sind an Peinlichkeit & Popcorn-Faktor kaum zu überbieten.

Beispielsweise hat einer heut' gesagt:
"Im Gegensatz zum bedeutungslosem Lieschen Müller ist Merkel was besonderes - Abhörmaßnahmen könnten (!) die Wirtschaftsverhältnisse von 80.Mio Menschen beeinflussen" - ACH, aber wenn jene 80 mio. Menschen direkt abgehört werden, ist nicht davon auszugehen, dass das dann tatsächlich der Fall ist (!) oder wie?
Und so könnt' ich munter weiter machen.
Was es jetzt braucht, ist knallhartes, schonungsloses, kompromisloses Durchsetzen von Menschenwürde. Und das heißt, dass unterschiedliche internationale Vertragswerke der Bedingung standhalten müssen, dass Datenschutz & Privatsphäre unumwerflich & lückenlos akzeptiert werden, und wenn das nicht so ist, müssen diese Vertragswerke entsprechend zum Wohle von den MENSCHEN, die ein Menschenrecht auf Datenschutz und Privatsphäre haben, um gestaltet werden.
Snowden gehört nach Deutschland; vertragliche und gesetzliche Regelungen, die Deutschland für ihn zu einem gefährlichen Ort machen (Gefahr der Auslieferung in die USA), gehören so umgeändert, dass dem nicht mehr so ist.
Es braucht ein weltweites Abkommen zur Abrüstung der Geheimdienste bis zu ihrer Abschaffung; ähnlich zahlreicher anderer Unterfangen zivilisatorischer Wichtigkeit wie Klimaschutz, Ächtung von Uranmunition, Ächtung von Chemiewaffen.
Und es gehört vor der eigenen Haustür gekehrt:
NIE WIEDER VORRATSDATENSPEICHERUNG ! Weg mit Bestandsdatenauskunft - das ist nichts anderes als PRISM. Recht auf Privatsphäre und Anonymität in's Grundgesetz. 2-Klassen-Internet gesetzlich verbieten, weil dessen strukturelle Grundlage gleichermaßen Überwachungsstrukturen sind (Strukturen, um in Pakete reinzugucken); auf lückenlos-starke EU-Datenschutzverordnung hinwirken, etc.
 
Bericht: Obama wusste nichts von Lauschangriff auf Merkel

Folgende News wurde am 26.10.2013 um 15:45:54 Uhr veröffentlicht:
Bericht: Obama wusste nichts von Lauschangriff auf Merkel
Top-Themen

Washington (dpa) - Die USA haben der Bundesregierung nach einem Bericht der «New York Times» versichert, dass Präsident Barack Obama nichts von der mutmaßlichen Überwachung des Handys von Bundeskanzlerin Angela Merkel wusste.
Obamas nationale Sicherheitsberaterin Susan Rice habe das ihrem deutschen Kollegen gesagt, sich aber geweigert, die Lauschangriffe zu bestätigen, hieß es am Samstag ohne Quellenangabe in der Zeitung.
Der «New York Times» zufolge wurde anscheinend vor etwa einem Jahrzehnt mit dem Abhören begonnen, also unter Obamas Vorgänger George W. Bush. Es sei aber unklar, was die Bush-Regierung zu diesem Schritt bewogen habe und warum Obama «anscheinend sogar nach fünf Jahren Präsidentschaft nicht wusste, dass es geschah».
 
Dass Obama nichts von den Abhöraktionen u.a. gegen unsere Bundeskanzlerin wußte, wundert mich gar nicht. Im Gegenteil, es bestätigt mich in der Annahme, dass der US-Präsident nichts als eine Marionette der "Think-Tank-Terroristen" ist, die von der US-Weltherrschat träumen. In Sachen Irakkrieg haben diese Leute schon George Bush sn. und Bill Clinton zu beeinflussen versucht. Erst G. W. Bush war schwach und dumm genug, sich von dieser Interessengruppe benutzen zu lassen. 2 Regierungsperioden dieses Dummkopfs haben die Machtbasis der Think-Tank-Gruppe gestärkt. Obama müßte wesentlich stärker sein als er ist, um dieser Gruppe Widerstand entgegen zu stellen. In Sachen Krieg gegen Assad konnte er sich einigermassen durchsetzen - aber was wirklich im Big-Brother-Staat USA läuft, davon hat er wohl kaum eine Ahnung. Dafür ist er einfach nicht wichtig genug.
 
Ich glaube nicht, dass man hier von einer Schattenregierung in den USA sprechen kann. Erstens ist der Machtapparat in den USA zu zentralisiert, zweitens wäre die politische Lage dort nicht radikalisiert - kein "Think Tank" wirft politische Grundsatzfragen um, nur weil statt eines Republikaners jetzt ein Demokrat im Oval Office sitzt.

Ich glaube eher, in Geheimdienstfragen hat sich eine "Don't ask, don't tell"-Mentalität bei den US-Präsidenten eingebürgert: sie fragen die Geheimdienste nicht, WOHER die Informationen stammen, und die Geheimdienste geben es von sich aus auch nicht preis. Ergebnis ist immer ein glaubwürdiges Dementi und ein sauberes Amt...
 
Denke auch nicht das der Präsident Motivation und Zeit hat sich mit solchen Sachen oder das Wissen darum die Finger schmutzig zu machen, dass dürfen dann andere erledigen ;)
 
Das denke ich aber schon wenn der angeblich wichtigste Mann der Welt nicht weiß das die wichtigste Frau der Welt vom Ihm abgehört wird ...
Du glaubst also, Obama sitzt zu nachtschlafender Zeit in irgendeinem miefigen Büro in Maryland und hört mit verschwitzen Kopfhörern am Ohr Angies Telefongespräche ab? :LOL:

Der bekommt Dossiers über die politische Lage in Deutschland, mehr nicht. Und im Gegensatz zu einer Doktorarbeit werden dort mit Sicherheit keine Quellenangaben 'drunterstehen.
 
Du glaubst also, Obama sitzt zu nachtschlafender Zeit in irgendeinem miefigen Büro in Maryland und hört mit verschwitzen Kopfhörern am Ohr Angies Telefongespräche ab? :LOL:

Der bekommt Dossiers über die politische Lage in Deutschland, mehr nicht. Und im Gegensatz zu einer Doktorarbeit werden dort mit Sicherheit keine Quellenangaben 'drunterstehen.

zu rot : nein denke ich nicht

zu blau: genau da liegt der Hase ja im Pfeffer, ER weiß wo das herkommt so dumm kann selbst dieser "beschränkte Mitläufer" nicht sein das er das nicht rallt, (sorry für die Ausdrucksweise) aber ich kann den einfach nicht mehr ernstnehmen
 
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