Wieso nicht? Hat doch auch Vorteile. Wenn jeder seine Steuern ehrlich bezahlen würde, hätten wir nicht so hohe Staatsschulden.
Richtig. Obwohl ich glaube, dass meine dämlichen Volksvertreter auch dann ganz sicher einen Weg finden würden, das Geld so zu verprassen, dass wir neue Schulden aufnehmen "müssten". Aber ich bin nicht der Ansicht, dass der Zweck jedwedes Mittel heiligt. In diesem Fall nicht und sonst auch nicht. Der Preis, den wir in Form von Freiheit bis hin zu Steuern dafür zahlen müssten, ist schlicht viel zu hoch. Dann sollen sie lieber Daten-CDs kaufen. Ist zwar auch nicht die "feine Art", aber aus meiner Sicht durchaus vertretbar.

[...] Wieso ist es verboten, Daten abzufischen von Menschen, die keine Vorkehrungen getroffen haben, Spionage abzuwehren?
Weil es nicht jeder kann. Erstens ist nicht jeder Computerbenutzer ein Fachmann. Zweitens habe ich nicht über alle Daten die Gewalt. Und Drittens gibt es (noch) ein Datenschutzgesetz.

Gut, der Bundestronjaner in Version 1 war ja ein Flop. Der hat es erlaubt, dass der Rechner von jedem x-beliebigem ferngesteuert werden kann. Das ist ein furchtbarer Anfängerfehler, wenn es nicht so gewollt war. Für einen durchschnittlichen Computerbenutzer unmöglich, hier Vorkehrungen dagegen zu treffen. Nur ein Beispiel von vielen...

Es gilt die Unschuldsvermutung. Es ist aber immer günstiger wenn du schnell handeln willst, relevante Informationen möglichst zügig verwenden zu können.
Medien kennen keine "Unschuldsvermutung". Das Volk auch nicht. Nur die Justiz. Aber wir haben doch oft genug gesehen, wie schnell die Karriere oder gar das Leben einer Person zerstört werden kann, wenn Vermutungen ausgesprochen und verbreitet werden.

Vergiss mal eine Sache nicht: Informationen sind Macht. Mit Informationen lässt sich Geld verdienen. Informationen verschaffen jemandem Macht über Wirtschaft, Politik und Menschen. In den USA sehen wir, dass die Geheimdienste bereits ein Staat im Staat sind. Kennedy wusste das auch schon. Ich gehe so weit zu sagen, dass die wahre Macht auf der Welt irgendwann die Geheimdienste haben werden, wenn es nicht sogar schon so ist. Dagegen sind die Illuminati und Bilderberger und was was ich ein Karnickelzuchtverein, wenn sie nicht ein und dieselben sind...

Was moralisch vertretbar ist hinsichtlich der Überwachung ist diskussionswürdig. Allerdings finde ich schon, dass es legitim ist, Informationen zu sammeln auch wenn sie nicht verwertet werden. Allein die Sammlung ist für mich moralisch vertretbar, die Nutzung der Daten allerdings nur zum Teil.
Mir persönlich geht es gar nicht um Moral vorrangig. Mir geht es um die Gefahr dabei, den Leuten Tür und Tor zu öffnen. Denn wenn die Information erstmal gesammelt ist, weißt Du nicht mehr, was damit passiert.

Und nehmen wir nur mal für eine Sekunde an, beim Geheimdienst würden Leute sitzen, die alle nur das Beste wollen (was ja durch aktuelle Ereignisse jetzt schon widerlegt wurde). Selbst dann ist ein binär gespeichertes Datum niemals davor sicher, kopiert oder gar verändert zu werden. Und sei es durch ein Script-Kiddie, das viel Zeit hat, irgendeine Sicherheitslücke findet und dann mal aus Spaß probiert, was wohl passiert, wenn man mal hier und da einen Wert verändert...

Also ich versuche sehr abgewogen auf diese Frage einzugehen und habe mich in der Tendenz zum dafürsprechen gut überlegt wobei in differenzierter Form.
Aber vielleicht hast Du ja bislang nicht alle Gegenargumente gehört.

Aus meiner Sicht kann man nicht für eine totale Überwachung sein. Kein Erfolg könnte das rechtfertigen. Ich persönlich gehe sogar so weit zu behaupten, dass ich lieber damit lebe, mit ganz viel Pech irgendwann vielleicht Opfer eines Terroranschlags zu werden, als rund um die Uhr überwacht zu werden.
 
Mensch kommt doch wieder runter die Spionage hat doch nix mit den Terroanschlägen zu tun. Das liegt daran, dass die BRD eine Verwaltung der Aliierten ist (allen voran USA) und umso mehr von der Spionage ans Licht kommt umso weniger weiss sich Merkel zu helfen. Jetzt mittlerweile schiebt sie es auf die Nato-Verträge. Die Alte hat einen klappern, die soll den Deutschen eindlich die Wahrheit sagen. Keine Friedensverträge + keine Verfassung = kein souveränes Land. Und da kann sich Frau Merkel auf den Kopf stellen nichts wird sicher ändern, weil es das Recht der USA ist hier zu tun und zu lassen was sie wollen. Aber es ist schön jeden tag zu sehen wie die BRD-Fassade immer mehr bröckelt.
 
Ja, ganz viele Youtube-Videos... Lies Dir einfach all seine Beiträge im Forum durch.

Dem Unterhaltungswert von Manaeggs Aussagen kann man dem nicht absprechen. Kleine Kinder speißt man auch mit Märchen ab. ;)

Jeder Staat ist eine Verwaltung bzw. eine Art der Organisation Herr Manaegg.


Im Übrigen: die ganzen Meinungen hier gehen in der Tendenz gegen Spionage der USA bzw. gegen die Überwachung. Wieso bleibt ihr denn vor dem Fernseher sitzen und lasst euch das gefallen? Wo bleibt der Aufschrei von euch, wenn es darum geht euren Zorn auf der Straße zu zeigen?

Wenn ihr gegen das alles seit, solltet ihr auch eine Reaktion zeigen und auf die Straße gehen. Besucht die Montagsdemos, engagiert euch.
 
Wenn ihr gegen das alles seit, solltet ihr auch eine Reaktion zeigen und auf die Straße gehen. Besucht die Montagsdemos, engagiert euch.
Es waren doch am Dienstag in Berlin 500.000 Menschen auf der Strasse. Soll mal keiner sagen, die Deutschen bekäme man nicht auf die Strasse.
 
Es waren doch am Dienstag in Berlin 500.000 Menschen auf der Strasse. Soll mal keiner sagen, die Deutschen bekäme man nicht auf die Strasse.

Ja wegen Fußball aber nicht wegen solcher Anliegen. Das ist wirklich beschämend.
Aber eine geringe Anzahl von Teilnehmern soll ja niemanden abschrecken. Hier in Bremen sind auch nur immer ca. 20 - derzeit leicht ansteigend auf der Straße. Allerdings sind das in der Regel eher Leute ab 50 und nicht Jugendliche in meinem Alter (naja bin jetzt 27) ;).

Wir hatten früher Studentenbewegungen, Anti-Atombewegungen, Friedensbewegungen etc.
Heute? Nichts. Die Menschen interessieren sich wohl für diese Themen aber trauen sich dann nicht oder haben etwas besseres zu tun, sich einzusetzen für eine Sache. Keine Zeit für soetwas haben bedeutet = nicht wichtig genug.

Und heute? Angepasst, gehirngewaschen, Müde die Komfortzone zu verlassen und ohne Perspektive wie unsere Welt von morgen aussieht aber bei Facebook und Twitter ein Like oder was geben und sich dort empören mit einem Kommentar hinter einer News. Das solls dann gewesen sein? Das ist zu wenig!

Es bringt eben nichts nur zu kommentieren und selbst nicht auch mal die Couch zu verlassen aber eben friedlich.

Stattdessen guckt man sich dann Volker Pispers und die Anstalt an, lacht über die Themen die teilweise einen ernsten Hintergrund haben und geht dann nach Hause ohne einen Beitrag dazu geleistet zu haben, dass sich die Welt verändert. Das ist eine konservative Haltung (Konservativ bedeutet = sich selbst erhaltend, das bestehende aufrecht erhalten). Man könne ja nix machen ist die häufige Antwort. Ja als Einzelperson kann man sogut wie gar nichts ausrichten aber wir sind "viele". Das ist der Vorteil den wir haben.

Uns gehts ja gut und es soll so bleiben so lange wie möglich aber genau das ist auch das Problem. Mit dieser Haltung trägt man absolut nichts bei. Ich nenne es immer ein bisschen ironisch: die Masse der verharrenden Mittelmäßigkeit.
 
Wir hatten früher Studentenbewegungen, Anti-Atombewegungen, Friedensbewegungen etc.
Heute? Nichts.
Wir haben gerade erst ne neue Partei gekriegt, die sich dummerweise festgefahren hat und ne Occupy-Bewegung, der die Luft ausgegangen ist.
Jetzt kriegen wir grünen Strom, haben die Studiengebühren begraben, haben uns (als "Westen") aus zwei Kriegen zurück gezogen, Finanzkrise ist erstmal vorbei, Eurokrise... naja die dümpelt so halbherzig vor sich hin. Was gibts noch? Arbeitslosigkeit sinkt (hier jedenfalls), Zinsen sind niedrig, Wachstum wie immer gering, Mindestlohn und Rente mit 63 kommt und das Wetter ist schön. Ja, jemand liest meine E-Mails, aber für die große Revolution reicht das nicht. Es könnte eben auch schlimmer sein. Ich bin aber zuversichtlich, dass die Zeiten auch bald wieder schlechter werden.
 
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Wir haben gerade erst ne neue Partei gekriegt, die sich dummerweise festgefahren hat

Du meinst sicherlich die AfD. Komisch, dass diese Gruppierung ihren Zuspruch aus allen Ecken des politischen Spektrums bekommen (und am meisten aus der FDP). Bei einem Thema sind sie sich halbwegs einig, bei den anderen Themen gibts Polemik und man muss aufpassen, dass das diese Partei nicht dadurch in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Ich finde aber auch, dass eine Partei ruhig verschwinden kann, wenn die Zeit gekommen ist. Die FDP hat den Knall noch nicht gehört aber wir werden sehen, dass diese Partei in den nächsten Landtagswahlen immer um den Einzug zittern wird. Dieser Misserfolg wird letztendlich möglicherweise den Anstoß für die notwendige Auflösung dieser Partei geben. Die Zeit der FDP ist vorbei und die AfD ist vielleicht nur ein Wink mit dem Zaunpfahl als Warnung, dass "die schweigende Minderheit" bzw. das Unbehagen größer wird. Die Mitglieder der FDP könnten sich ja der AfD und den Grünen anschließen. Die Grünen sind linksliberal geworden - also haben sich auch von den Vorzügen des Kapitalismus kaufen lassen.

Angela Merkel störts nicht. Die wird wahrscheinlich schon vorher mit verschiedenen Auszeichnungen sich rechtzeitig in den Kreis der Altkanzler befördern. Das was danach kommt, geht ihr dann nix mehr an. Das übernehmen dann die anderen, die möglicherweise die bösen Nachrichten verkünden dürfen, die Politiker so gerne vermeiden. Angela Merkel hat es ja einmal versucht. Sie hat vor der Wahl gesagt, sie wolle die Mehrwertsteuer erhöhen und hat dadurch bei der Wählergunst deutlich weniger Stimmen erhalten. Die Masse kann kaum überblicken und ich schätze die so ein, dass die opportun wählt. Derjenige der am wenigsten wegnehmen will oder am meisten geben wird als Versprechen, der bekommt die meisten stimmen. Dass das was in die eine Tasche wandert nur aus der anderen Tasche genommen wird, ist irrelevant. Hauptsache es ist das kleinere Übel. Damit schiebt man die Probleme aber von sich, ändern tut das gar nix und letztendlich muss man irgendwann Tacheles reden: die Rente ist weg, ihr werdet ausspioniert, Beiträge der Sozialversicherung steigen, eure Lebensversicherungen werden wertlos, spart für das Alter (und es reicht trotzdem nicht), verliert eure Arbeitsplätze und arbeitet bis 95 Jahren und bitte liebe Ausländer kommt alle rein ohne Spielregeln. Aber das alles macht nichts. Es gibt überhaupt keinen Anlass dann zu handeln, wenn es einen gut geht. Nein, es muss erst immer etwas gehörig schiefgehen. Dann erst lernt man aber dann ist es zu spät. Am Ende gehört man zu der ohnmächtigen und ahnungslosen Masse die schreit, wenn es richtig weh tut. Zum Beispiel wenn Hartz 4 gestrichen wird oder die Rente um 50 % gekürzt. Ja dann könnte etwas passieren. Ich fürchte aber, dass die Masse auch das ohne Murren hinnimmt. Jedenfalls gibt es keine Perspektive für die nächste Finanzkrise. Noch einmal so ein Finanztzunami können wir nicht leisten. Dann sind wir selber am Rande der Zahlungsunfähigkeit. In Spanien hat man nun eine Sparsteuer eingeführt. Mal sehen wohin das führt und ob das Schule macht.

und ne Occupy-Bewegung, der die Luft ausgegangen ist.

Ja leider. Das hätte echt einen Ruck geben können. Jetzt hat man wieder ein paar Billionen ins Finanzssystem geschmissen und dann läufts wieder für eine Weile.

Jetzt kriegen wir grünen Strom, haben die Studiengebühren begraben, haben uns (als "Westen") aus zwei Kriegen zurück gezogen, Finanzkrise ist erstmal vorbei, Eurokrise... naja die dümpelt so halbherzig vor sich hin.

Aber keins der Probleme ist ja wirklich behoben. Ungelöste Fragen zur Energieproblematik, ungelöste Fragen zur Europäischen Union, ungelöste Fragen zur Ukraine-Krise, Israel-Gazastreifen, Altersarmut, TTIP, Sozialsysteme, Bildungssysteme, Infrastruktur, Umweltfragen ...

Was gibts noch? Arbeitslosigkeit sinkt (hier jedenfalls), Zinsen sind niedrig, Wachstum wie immer gering, Mindestlohn und Rente mit 63 kommt und das Wetter ist schön. Ja, jemand liest meine E-Mails, aber für die große Revolution reicht das nicht. Es könnte eben auch schlimmer sein. Ich bin aber zuversichtlich, dass die Zeiten auch bald wieder schlechter werden.

Ja das sind die Meldungen der Medien. Alles ist wunderbar, die Krise ist vorbei. Jobwunder, Wachstumsboom, Eurokrise ist vorbei, Griechenland kann sich wieder selbst refinanzieren am Kapitalmarkt etc.

Das ist alles Propaganda. Es sieht insgesamt in Europa zwar besser aus als in den USA aber trotzdem siehts nicht so gut aus wie in den Medien verkündet.

Wo ist denn die Transaktionssteuer? Durch gute Lobbyarbeit auf 2016 in abgespeckter Form verschoben. Bis dahin wahrscheinlich wieder zurückgenommen nehm ich an.
 
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Du meinst sicherlich die AfD.
Achja, die gabs ja auch noch. :LOL:
Ich meinte eigentlich die Piraten, die einer politikgewordenen Studentenbewegung noch am nächsten kommen
Am Ende gehört man zu der ohnmächtigen und ahnungslosen Masse die schreit, wenn es richtig weh tut. Zum Beispiel wenn Hartz 4 gestrichen wird oder die Rente um 50 % gekürzt. Ja dann könnte etwas passieren.
Das passiert ja üblicherweise nicht schlagartig. Wenn Rentner jedes Jahr real 1% verlieren, hast du die schon viel früher auf der Straße.
Noch einmal so ein Finanztzunami können wir nicht leisten. Dann sind wir selber am Rande der Zahlungsunfähigkeit.
Am besten werden alle Zahlungsunfähig. ;)
Aber keins der Probleme ist ja wirklich behoben. Ungelöste Fragen zur Energieproblematik, ungelöste Fragen zur Europäischen Union, ungelöste Fragen zur Ukraine-Krise, Israel-Gazastreifen, Altersarmut, TTIP, Sozialsysteme, Bildungssysteme, Infrastruktur, Umweltfragen ...
Da arbeiten doch auch Menschen dran. Man kann nicht für jedes Problemchen das Volk mobilisieren. Irgendwo muss man auch Vertrauen in diejenigen setzen, die daran arbeiten.
Man kriegt eine Gesellschaft nie perfekt ausbalanciert. Man reguliert immer in die eine und später wieder in die andere Richtung. Und was kurzfristig echt übel aussieht, kann mittel- und langfristig auch extrem vorteilhaft sein. Das sieht man als Ottonormal-Bürger aber nicht. Dafür können wir nicht ständig auf die Straße gehen, dann produziert nämlich niemand mehr was und wir hätten ein richtiges Problem.
Wird ein Problemchen zum spürbaren Problem, steigt auch die Unterstützung. Dann muss man die Politik daran erinnern, dass es langsam Zeit wird die Richtung wieder zu ändern, oder dass das Vertrauen jetzt überstrapaziert wurde.

Das ist alles Propaganda. Es sieht insgesamt in Europa zwar besser aus als in den USA aber trotzdem siehts nicht so gut aus wie in den Medien verkündet.
In erster Linie ist es immernoch Aufgabe der Menschen, die ein Problem haben, sich Gehör zu verschaffen. Das ist nicht nur das Recht eines jeden, sondern imo auch die Pflicht in einer ordentlichen Demokratie.
Es ist aber doch auch klar, dass man in Berlin nicht ständig für arbeitslose Jugendliche in Spanien auf die Straße gehen kann, weil man dann selber irgendwann arbeitslos wird.
 
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Gibt es für diese Aussagen Quellen?



Da schau sie dir an wie sie stammelt aber sie hat das Problem mal kurz vor der Wahl durch Verbalnote beseitigt. Ich lach mich tot. Auf die Frage der Friedensverträge geht sie gar nicht ein so isse unsere Volksverräterin.


https://www.youtube.com/watch?v=NHybMK0YPrc


Falls du mehr wissen willst lies dir den Thread Selbstverwaltung Deutsches Reich durch in Kindergarten und Eiergeschäfte da gehe ich auch auf Gesetzestexte ein wie zum Beispiel Anlage 354B des 2+4 Vertrags der die Friedensverträge verhindert.
 
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Da schau sie dir an wie sie stammelt aber sie hat das Problem mal kurz vor der Wahl durch Verbalnote beseitigt. Ich lach mich tot. Auf die Frage der Friedensverträge geht sie gar nicht ein so isse unsere Volksverräterin.
Ich glaube, was Du nicht verstehst: Selbst wenn Deutschland ganz offiziell per Urkunde, Vertrag und Händeschüttelfoto souverän wäre: Kein deutscher Politiker der Nachkriegszeit wollte sich bislang die USA ernsthaft vergrätzen. Nicht mal Schröder und der ist ja ein bekennender Putin-Freund.

Weil eben die USA zu wichtig ist. Und Frankreich sowie England haben doch hier gar keine Aktien mehr. Es geht immer nur um das Geld. Ob nun auf dem Papier souverän oder nicht - die USA wird uns in keinen Krieg zwingen. Hätten sie ja laut Deiner Definition bei ihrem Kreuzzug gegen den Irak tun können. Oder in Afghanistan. Oder wo auf der Welt auch immer sie Cowboy und Indianer spielen. Aber es wird kaum ein deutscher Politiker wagen, die USA öffentlich zu kritisieren. Einige Poilitker zeigen ab und an soetwas wie ein rudimentäres Rückgrat, wenn sie Israel kritisieren, aber die USA wird so schnell nicht in den Kriegstreibertopf geworfen.

Und was die Geheimdienste angeht, da war der BND natürlich der Appendix des CIA oder welchen Geheimdienstes der USA auch immer. Letztlich hat auch der ja davon profitiert. Deswegen sage ich ja, dass Geheimdienste die wahre Macht im Staat sind. Nicht der Präsident, nicht der Kanzler oder der Minister; schon gar nicht das Volk. Wer die Informationen hat und verwaltet hat die Macht. Und weil das so ist, agieren sie auch beinahe wie eine eigenständige Institution. Ob es da nun Verträge mit dem oder dem gibt ist doch dabei wurscht. Dieser "Informationsaustausch" ist gewollt und wird auch von unseren Volksverrätern unterstützt. So ist es nunmal.
 
Haha ja Irak Krieg da hat Schröder mal Eier gezeigt und was ist dann passiert achja Vertrauensfrage und weg vom Fenster und dann Merkel ran und dann Afghanistan. Ja Möllemann hat Israel kritisiert und wo isser jetzt achja wer die Wahrheit sagt muss sterben. Es kann sein Photon, dass ich etwas nicht mitbekommen habe aber in Afghanistan mischen wir doch mit oder haben mitgemischt oder nicht?

Und wir brauchen keine Urkunde wir brauchen 52 Friedensverträge um die Verwaltung im Sinne der USA zu beenden. Hör dir bitte die Eröffnungsrede zum GG vom Staatsrechtler Carlo Schmidt an der sagt, dass nur das Volk das ändern kann niemand anders. Und dann noch eine Verfassung aber ich glaube den Tag erlebe ich nimmer da alle so bekloppt gemacht wurden durch die Propaganda. Die haben ganze Arbeit geleistet.

Aber so sind die umerzogenen Deutschen wenns um Fußball geht stehen eine halbe Million in Berlin und wenns um die Heimat geht ein paar 1000 einfach nur traurig.
 
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Sagst du hier nicht andauernd die Wahrheit? :ei:


Weisste ich habe mich damit abgefunden, dass ich in einem EU Umerziehungslager ende. Als die sogenannte "Wiedervereinigung" war stand damals schon in meinem Gesundheitspass "Lagertauglich". Und das ist kein Witz!
 
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Ja Möllemann hat Israel kritisiert und wo isser jetzt achja wer die Wahrheit sagt muss sterben.
Oder bringt sich selbst um. Oder was auch immer. Ich würde daraus jetzt keine Verschwörungstheorie konstruieren. Zumal es reichlich Israel-Kritiker gibt, mal härter, mal weicher, aber sie leben alle noch.

Es kann sein Photon, dass ich etwas nicht mitbekommen habe aber in Afghanistan mischen wir doch mit oder haben mitgemischt oder nicht?
Ach, was hat denn die Bundeswehr mitgemischt? Wir waren wie immer der Putzlappen der USA. Die machen alles kaputt, wir dürfen aufräumen. Aber nicht wiederaufbauen, das machen dann amerikanische Firmen. Weil der Ingenieur nunmal mehr verdient als die Putzfrau.

Wir haben doch gar keine Aktien in Afghanistan. Damals nicht und heute auch nicht. Wir wischen nur weg, was die USA uns hin kotzen.

Und wir brauchen keine Urkunde wir brauchen 52 Friedensverträge um die Verwaltung im Sinne der USA zu beenden.
Wie gesagt: Es würde sich absolut nichts ändern am Tagesgeschäft.

Aber so sind die umerzogenen Deutschen wenns um Fußball geht stehen eine halbe Million in Berlin und wenns um die Heimat geht ein paar 1000 einfach nur traurig.
Das sind ja auch 2 völlig verschiedene Welten. Das eine ist Unterhaltung (=Opium) für das Volk. Das andere ist knallharte Realität.

Wer beim Fussball auf die falsche Finalpaarung tippt, hat Pech. Wer bei der Wahl falsch wählt, reißt womöglich ein ganzes Land in die Katastrophe. Wer sich besäuft und gröhlt, weil irgendein mehrfacher Millionär einen Ball ganz gut beherrscht, hat eben ein einfaches Gemüt und ist leicht zu begeistern. Wer demonstriert und politische Parolen gröhlt (besoffen oder nicht), riskiert eine staatliche Überwachung, im Extremfall auch Gefängnisaufenthalt oder vielleicht sogar den Verlust seiner Arbeit.

Will sagen: Fussball ist eben unverfänglich. Tut nix. Dieser Sport erhebt auch weder beim Spieler, noch beim Zuschauer irgendeinen Anspruch auf Intellektualität. Politik ist das genaue Gegenteil. Deswegen finden sich ein paar Millionen Menschen auf der Straße und im Stadion, aber eben nicht im Parlament.
 
Will sagen: Fussball ist eben unverfänglich. Tut nix. Dieser Sport erhebt auch weder beim Spieler, noch beim Zuschauer irgendeinen Anspruch auf Intellektualität. Politik ist das genaue Gegenteil.
Naaaaaaja. Mag es bei Demonstranten ein Anspruch auf Intellektualität geben, aber das bedeutet ja nicht, dass Intellekt vorhanden ist. Wenn ich mir die Gestalten im Schwarzen Block oder bei der verkappten Montagsdemo am Brandenburg Tor anschaue, sehe ich da einfache Gemüter, die sich leicht begeistern lassen.