Sammelthread Übergriffe auf Frauen am Kölner HBf


Solche Sachen heiße ich nicht für gut, also jetzt gezielt losgehen und einfach irgendwelche Ausländer zusammen knüppeln geht garnicht. Ich hab ja nichts dagegen, wenn man ein bischen darauf achtet was in der Umgebung so los ist, aber einschreiten und ggf den Täter festsetzen sollte man nur machen wenns dafür auch einen richtigen Grund gibt ...

Trotzdem frag ich mich, was das ganze mit "Arische Gruppengewalt" zu tun hat. Als wenn es unter den Hooligans und vorallem Rocker selber keine Leute mit ausländischen Wurzeln geben würde, und das alles reinrassige Deutsche wären :roll: Von daher find ich den Begriff irgendwie schwachsinnig ...

BTW:

Eine meine Lieblings-Parteien, die SPD, hat mal wieder einen tollen Vorschlag gebracht, um solche Vorfälle wie am Sylvester Abend zu verhindern. Man plant mittlerweile einen ganzen Stadtteil für Flüchtlinge zu errichten Link, also sprich, nicht nur Wohnungen, sondern direkt auch Fussballplätze, Job Center, und alles was man sonst noch so braucht ... Fördert natürlich super die geplante Integration, wenn man jetzt anfängt irgendwo irgendwelche Ghettos hinzustanzen :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat mit "arisch" so gar nichts zu tun. Keine Ahnung, welcher "Rockerclub" da gemeint ist, aber bei den Hells Angels und Bandidos sind extrem viele Türken dabei, weil die ihr Geld unter anderem in der Türsteherszene und im Rotlicht verdienen.

Aber davon abgesehen, ist das eine exakt so erwartete Entwicklung. Wenn die Polizei nur noch Deko ist, dann nimmt es der Bürger selbst in die Hand. Völlig normal. Mich würde jetzt mal interessieren, was die Polizei genau plant, um ihre Autorität zurück zu erlangen. Hinter den "Rockern" aufräumen wird es eher nicht bringen...

Eine meine Lieblings-Parteien, die SPD, hat mal wieder einen tollen Vorschlag gebracht, um solche Vorfälle wie am Sylvester Abend zu verhindern. Man plant mittlerweile einen ganzen Stadtteil für Flüchtlinge zu errichten Link, also sprich, nicht nur Wohnungen, sondern direkt auch Fussballplätze, Job Center, und alles was man sonst noch so braucht ... Fördert natürlich super die geplante Integration, wenn man jetzt anfängt irgendwo irgendwelche Ghettos hinzustanzen :ugly:
Ja, die gute alte SPD *looooool* Da springt ihr die Hilflosigkeit förmlich aus dem Gesicht...

Ich hätte da noch einen anderen Vorschlag Richtung SPD: Geben wir Deutschland einfach auf. Das erspart uns viel Ärger und Sorgen. Natürlich können wir uns nicht einfach Österreich angliedern, das würde doch zu böse Erinnerungen wach rufen. Aber vielleicht ja der Schweiz? Oder Luxemburg? Oder wir machen Liechtenstein zur Supermacht :D Irgendwie sowas wär doch witzig, ne?
 
zitat
"Hat mit "arisch" so gar nichts zu tun. Keine Ahnung, welcher "Rockerclub" da gemeint ist, aber bei den Hells Angels und Bandidos sind extrem viele Türken dabei, weil die ihr Geld unter anderem in der Türsteherszene und im Rotlicht verdienen.

Aber davon abgesehen, ist das eine exakt so erwartete Entwicklung. Wenn die Polizei nur noch Deko ist, dann nimmt es der Bürger selbst in die Hand. Völlig normal. Mich würde jetzt mal interessieren, was die Polizei genau plant, um ihre Autorität zurück zu erlangen. Hinter den "Rockern" aufräumen wird es eher nicht bringen..."
zitat ende

Du aber kennst die Kriminellen-Szene merkwürdig gut. ^^

"Arier" ist ausserdem völliger Unsinn, eine Phantasie-Schöpfung von Nazis.
 
Keine Ahnung. Ich weiß nicht, welche Prüfungen regulär und welche aktuell durchgeführt werden. Wenn man den Medien glaubt, wird aktuell jeder rein gelassen, mit und ohne Pass.
"rein gelassen" ist aber nicht Deckungsgleich mit Bearbeitung eines Asylantrags. Und was da eine Ablehnung bedeutet, dürfte doch klar sein...

Nun sind wir aber nicht vor Gericht und nicht im Jura-Studium. Denn ansonsten würde ich mit Medizin kommen, Kriminelle mit einem Krebsgeschwür gleich setzen und sagen, dass beim Entfernen eines Tumors auch immer gesundes Gewebe mit entfernt wird, um die Heilungschancen zu verbessern.
Auch wenn wir nicht vor Gericht sind, leben wir in einem Rechtsstaat, und der geht vom Grundprinzip aus, dass jeder erstmal als unschuldig zu gelten hat - solange nicht das Gegenteil BEWIESEN wurde.

Es ght darum, dass wir als Helfer nicht zum Opfer werden. Genau das ist aber in Köln passiert. Und in Hamburg. Und Düsseldorf, Stuttgart. Wir wollen tolle Typen sein und Menschen in Not helfen. Ok, von mir aus. Aber bitte nicht um den Preis der eigenen Inneren Sicherheit! Deswegen: Zugang kontrollieren. Wenn es aktuell unmöglich ist, die Leute vor der Zuwanderung zu durchleuchten, dann mindestens in der Anzahl begrenzen.
NIX Zuwanderung... :wall: Asyl!!! (wie oft denn noch: Das Asylrecht mag zu Zuwanderung führen, ist aber nicht das Gleiche!)

Ja, stimmt. Das allerdings auch nur, weil wir augenblicklich nichts anderes leisten können. Dann muss sich eben meine Regierung für die Behandlung tausend Mal entschuldigen und Mitgefühl heucheln. Aber Du kannst nicht 1+ Millionen Menschen völlig undkontrolliert ins Land lassen und die Situation danach nicht beherrschen können. Und dass wir die Lage nicht mehr im Griff haben, haben wir ja nun alle gesehen.
Keine Frage, dass unser Bürokratieapperat momentan überfordert ist, und auch keine Frage, dass das durchaus politisch herbeigeführt wurde - Ich wiederhole mich: Austerität und der damit verbundene Abbau der Verwaltung ist quatsch), aber das Ändert nichts daran, dass das Recht auf Asyl ein GRUNDRECHT ist, dass wir nicht außer Kraft setzen können.
Ja, es tut mir ehrlich um die "echten" Flüchtlinge leid. Jene, die wirklich vor dem Krieg fliehen und einfach nur hier bleiben und ihre Ruhe haben wollen. Einfach nur mal wieder Sicherheit fühlen und durchatmen. Aber selbst das können wir derzeit nicht bieten. Weder in den Flüchtlingsheimen, noch außerhalb. Und bei inzwischen über 500 Anzeigen allein in Köln kann man wohl sagen, dass die Flüchtlingsmassen die deutsche Zivilbevölkerung in einem nicht zumutbaren Ausmaß belastet.
Du kannst dieser Leute doch nicht für Verfehlungen verantwortlich machen (und darunter leiden lassen), die die deutsche Regierung zu verantworten hat!
So lange es keinen anderen Weg gibt (den ich seit Monaten beschwöre!), muss es dieser leider sein. Die Schattenseite der Willkommenskultur eben.
ich finde es lächerlich, dass ein simpler Satz einer (inzwischen offensichtlich) überforderten Politikerin gleich zu einer Willkommens-"KULTUR" erklärt wird. So eine Kultur gab es bislang und gibt es auch heute nicht, weil wir a) keinen Plan zur Integration, b) weder die behördliche noch die soziale Infrastruktur noch c) den gesellschaftlichen und politischen Willen haben, Fremde, egal ob Flüchtling oder Einwanderer, WILLKOMMEN zu heißen. Der Ausspruch der Kanzlerin hat das in der Folge mehr als deutlich bewiesen. Der Spruch war vor allem eins: Populistisch. Weil sie im Sommer feststellte, dass ihre Bürger im Kopf viel weiter sind als ihre gesamte Partei. Und wenn sie ein kann, dann ihr Fähnchen immer schön in den Wind zu hängen. Aber hier ging es um HILFE, nicht um Einwanderung.
 
Zuletzt bearbeitet:
"rein gelassen" ist aber nicht Deckungsgleich mit Bearbeitung eines Asylantrags. Und was da eine Ablehnung bedeutet, dürfte doch klar sein...
Im Augenblick bedeutet es nur, dass der Abgelehnte ohne staatliche Bezüge tun und lassen kann, was er will. Was es bedeuten SOLLTE, ist in dem Moment hinfällig, wenn es niemanden gibt, der das auch durch setzt.

NIX Zuwanderung... :wall: Asyl!!! (wie oft denn noch: Das Asylrecht mag zu Zuwanderung führen, ist aber nicht das Gleiche!)
Ok, dann also -Zuwanderung +Zugang.

Keine Frage, dass unser Bürokratieapperat momentan überfordert ist, und auch keine Frage, dass das durchaus politisch herbeigeführt wurde - [...] Du kannst dieser Leute doch nicht für Verfehlungen verantwortlich machen (und darunter leiden lassen), die die deutsche Regierung zu verantworten hat!
Du kannst aber auch nicht das deutsche Volk darunter leiden lassen, dass a) Krieg in irgendeiner Wüste ist und b) eine nicht unerheblich hohe Zahl von Flüchtlingen ganz und gar nicht bestrebt sind, nicht aufzufallen.

Nicht vergessen: Wir sind nicht Verursacher der Krise und nicht in der Pflicht, zu helfen. Wir sind nur Helfer. Und ich wiederhole mich auch: Wenn man sieht, dass ein Gesetz nicht (mehr) funktioniert, Schlupflöcher hat oder per Realität ad absurdum geführt wird, muss es nachgebessert werden. "Nachbessern" heißt nicht "abschaffen", sondern tatsächlich "nachbessern". So eine Nachbesserung könnte beispielsweise eine tägliche, wöchentliche oder monatliche Obergrenze sein. Könnte auch bedeuten, dass man sich auf europäischer Ebene einigt und wenn die Obergrenze eines Landes erreicht ist, ein anderes aushelfen MUSS. Was auch immer - so wie es derzeit ist, ist es allerdings Bullshit.

ich finde es lächerlich, dass ein simpler Satz einer (inzwischen offensichtlich) überforderten Politikerin gleich zu einer Willkommens-"KULTUR" erklärt wird. So eine Kultur gab es bislang und gibt es auch heute nicht, weil wir a) keinen Plan zur Integration, b) weder die behördliche noch die soziale Infrastruktur noch c) den gesellschaftlichen und politischen Willen haben, Fremde, egal ob Flüchtling oder Einwanderer, WILLKOMMEN zu heißen. Der Ausspruch der Kanzlerin hat das in der Folge mehr als deutlich bewiesen. Der Spruch war vor allem eins: Populistisch. Weil sie im Sommer feststellte, dass ihre Bürger im Kopf viel weiter sind als ihre gesamte Partei. Und wenn sie ein kann, dann ihr Fähnchen immer schön in den Wind zu hängen. Aber hier ging es um HILFE, nicht um Einwanderung.
Dann hast Du die Kanzlerin völlig anders verstanden als ich und wohl die allermeisten anderen Einheimischen.

Wenn es nur um temporäre Hilfe ging, dann wäre ja auch die öffentliche Diskussion, was mit den Leuten dauerhaft passieren soll, komplett hinfällig, da unnötig. Und dann braucht man auch keinen "Königssteiner Schlüssel", kein Geschwafel wegen Integration und nix. Irgendwo zentral ein großes Auffanglager errichten (hätte man schon vor Jahren machen können) mit Ärzten, Schulen, Großküche und Rechtsberatung, Zaun drum, Wachmänner davor und gut. Dann hätte es keine Szenen wie in Köln gegeben, es würden keine Häuser brennen (oder die Täter bekommen gleich vor Ort was in die Schnauze von den Wachleuten), nix. Alles Friede-Freude-Eierkuchen. Aber das wollte keiner und will keiner. Also ich denke, Du hast die Frau Doktor völlig missverstanden.
 
Im Augenblick bedeutet es nur, dass der Abgelehnte ohne staatliche Bezüge tun und lassen kann, was er will. Was es bedeuten SOLLTE, ist in dem Moment hinfällig, wenn es niemanden gibt, der das auch durch setzt.
"Dann brauchen wir mehr Personal", die 1000ste
Wer spielt den Regisseur, der "ACTION" sagt?
Du kannst aber auch nicht das deutsche Volk darunter leiden lassen, dass a) Krieg in irgendeiner Wüste ist und b) eine nicht unerheblich hohe Zahl von Flüchtlingen ganz und gar nicht bestrebt sind, nicht aufzufallen.
Zu a) Da kann man jetzt aber geteilter Meinung drüber sein, nicht wahr? Und vor allem, was die "pösen" "Wirtschaftsflüchtlinge" angeht, haben WIR (=Industriestaaten) einen erheblichen Anteil. Generell: Du darfst nicht vergessen, dass die Regierung von einem nicht unerheblichen Teil der deutschen Bevölkerung gewählt oder in Kauf genommen (Nichtwähler) wurde, und damit sowohl Außen- und Wirtschaftspolitik (Punkt a) und Finanz- und Innenpolitik (Punkt b). Im Endeffekt leidet "das Volk" unter seiner eigenen Wahl und damit unter den Umständen, die mit den geopolitischen Entwicklungen einher gehen. Was die Sicherheitslage angeht, unter der darf weder die eine noch der andere Gruppe leiden, das ist vollkommen richtig. Aber im Endeffekt ist alles jetzt ein Dilemma, das wir seit Jahrzehnten kommen sehen konnten, es aber nicht glauben wollten: Unser Reichtum weckt Begehrlichkeiten. Und die betreffen die Ehrlichen, die hier nur Frieden und eine Zukunft suchen genauso wie die, die ihren Vorteil mit allen Mitteln durchsetzen.

Nicht vergessen: Wir sind nicht Verursacher der Krise und nicht in der Pflicht, zu helfen.
Doch und doch - siehe oben. Wir HABEN unseren Anteil an der Entstehung der Krise, und wir sind AUCH verpflichtet, zu helfen. Dieses Versprechen (oder eher: diesen Schwur) Haben wir sogar vier mal geleistet: In unser Verfassung, bei der Unterzeichnung der UN-Charta, bei der Schlussakte von Helsinki und bei der Ratifizierung des Lissabon-Vertrags.
Wir sind nur Helfer. Und ich wiederhole mich auch: Wenn man sieht, dass ein Gesetz nicht (mehr) funktioniert, Schlupflöcher hat oder per Realität ad absurdum geführt wird, muss es nachgebessert werden. "Nachbessern" heißt nicht "abschaffen", sondern tatsächlich "nachbessern".
Das mag ja stimmen, aber in diesem Fall reicht ein Nachbessern auf der Ebene der Ausführung, also mehr Personal, ggf. Verschärfung von Strafen bei Verstößen etc., der Grundsatz muss nicht reformiert oder eingeschränkt werden.
So eine Nachbesserung könnte beispielsweise eine tägliche, wöchentliche oder monatliche Obergrenze sein.
Eben NICHT, weil Menschenrecht. Das gilt eben nicht nur für die ersten 1000 Kunden!
Könnte auch bedeuten, dass man sich auf europäischer Ebene einigt und wenn die Obergrenze eines Landes erreicht ist, ein anderes aushelfen MUSS. Was auch immer - so wie es derzeit ist, ist es allerdings Bullshit.
Sicherlich ist es Bullshit. Ein Großteil des Bullshits rührt doch aber von der verbreiteten nationalistischen Grundeinstellung her, die Länderquoten verhindert! Merkel ist nicht erst seit gestern auf Betteltour durch Europa deswegen.

Dann hast Du die Kanzlerin völlig anders verstanden als ich und wohl die allermeisten anderen Einheimischen.

Wenn es nur um temporäre Hilfe ging, dann wäre ja auch die öffentliche Diskussion, was mit den Leuten dauerhaft passieren soll, komplett hinfällig, da unnötig.
Nein, aber wenn man eine 10 Minütige Rede auf 3 Worte eindampft, kommt halt Polemik 'raus. In der Pressekonferenz war dieser Satz der Abschluss einer recht langen To-Do-Liste, die das FLÜCHTLINGSPROBLEM aufwirft, und die Tatsache, dass man nciht damit rechnen kann, dass die Menschen kurzfristig wieder in ihre Heimatländer können: https://www.bundesregierung.de/Cont...konferenzen/2015/08/2015-08-31-pk-merkel.html (Mitschrift, ist fast zäher zu lesen als dem O-Ton zuzuhören...)

Und dann braucht man auch keinen "Königssteiner Schlüssel", kein Geschwafel wegen Integration und nix. Irgendwo zentral ein großes Auffanglager errichten (hätte man schon vor Jahren machen können) mit Ärzten, Schulen, Großküche und Rechtsberatung, Zaun drum, Wachmänner davor und gut. Dann hätte es keine Szenen wie in Köln gegeben, es würden keine Häuser brennen (oder die Täter bekommen gleich vor Ort was in die Schnauze von den Wachleuten), nix. Alles Friede-Freude-Eierkuchen. Aber das wollte keiner und will keiner. Also ich denke, Du hast die Frau Doktor völlig missverstanden.
Du bist lustig - heute morgen machst du dich in DIESEM Thread über genau SO einen Vorschlag lustig, weil er von der SPD kommt (und wahrscheinlich auch, weil die den Zaun und die Wachmänner weglassen wollen...)
Du kannst dir mal Berichte über die Zustände in Jordanien und dem Libanon ansehen, wenn du Zeit hast. Die halten das so. Da kochen sich multiple Probleme langsam selber gar...
 
"Dann brauchen wir mehr Personal", die 1000ste Wer spielt den Regisseur, der "ACTION" sagt? [...] Im Endeffekt leidet "das Volk" unter seiner eigenen Wahl und damit unter den Umständen, die mit den geopolitischen Entwicklungen einher gehen. Was die Sicherheitslage angeht, unter der darf weder die eine noch der andere Gruppe leiden, das ist vollkommen richtig. Aber im Endeffekt ist alles jetzt ein Dilemma, das wir seit Jahrzehnten kommen sehen konnten, es aber nicht glauben wollten:
Sicher brauchen wir massiv mehr Personal. Die können wir uns aber nicht klonen. Bis genügend Leute ausgebildet und eingearbeitet sind, geben wir also die Innere Sicherheit auf?

Genau das ist doch der Punkt. Wir dürfen die Leute nicht abweisen, wir dürfen die Innere Sicherheit nicht aufgeben, sondern müssen sie sicherstellen. Wir müssen die Leute darüber hinaus versorgen. Aber genau das können wir aktuell nicht leisten.

Wir können uns alle noch ein paar Wochen und Monate darüber diskutieren, wer an dieser Situation schuld ist. Vermutlich komen wir in diesem Punkt sogar zu einer ungewohnt einstimmigen Meinung. Dann können wir wie so oft (zumindest was mich betrifft) auf unsere Volksvertreter schimpfen und haben exakt nichts erreicht.

Ich bin der Ansicht, dass die Schuldfrage dann interessant wird, wenn wir die Situation wieder im Griff haben und danach in aller Ruhe die Katastrophe aufarbeiten. Dann sollte auch eine Frau Doktor Merkel vor Gericht gestellt werden, ein waffenliefernder Herr Gabriel gleich mit dazu und wenn man noch 12 andere aus dem Kabientt dazu nimmt, trifft es auf jeden Fall keinen falschen. Aber da ich nicht glaube, dass sich Frau Doktor nach Chile absetzt, würde ich erstmal gern die Situation unter Kontrolle bringen, bevor man mir das erste Bauernopfer präsentiert.

Und hier bin ich nach wie vor der Ansicht, dass wir nicht zaubern können. Also müssen wir die Kontrolle mit irdischen Mitteln unter Kontrolle bingen. Meinen Vorschlag kennst Du, welchen hast Du? Wohlgemerkt: Einen Vorschlag als Sofortmaßnahme, nicht was für in 3+ Jahren...

[...] was die "pösen" "Wirtschaftsflüchtlinge" angeht, haben WIR (=Industriestaaten) einen erheblichen Anteil. Generell: Du darfst nicht vergessen, dass die Regierung von einem nicht unerheblichen Teil der deutschen Bevölkerung gewählt oder in Kauf genommen (Nichtwähler) wurde, und damit sowohl Außen- und Wirtschaftspolitik (Punkt a) und Finanz- und Innenpolitik (Punkt b).
Dieses Argument lasse ich bis zu einem gewissen Punkt gelten, wenn es darum geht, den deutschen Wohlstand zu erklären. Aber nicht, wenn es um den Krieg geht. Ich bin zwar ein erklärter Gegner sämtlicher Waffenexporte, aber auch wenn es als abgedroschenes Feigenblattargument der NRA gilt: Waffen töten niemanden. Es bedarf immer auch eines Irren, der sie (gezielt) benutzt. Und am Beispiel Afrikas (Hutu vs. Tutsi) können wir sehen, wie es auch nur mit Macheten und Knüppeln geht. Daher sehe ich auch jedwede Flüchtlings- und sonstige Hilfe Deutschlands als freiwilligen Akt von Großherzigkeit, aber nicht als Pflicht.

Das mag ja stimmen, aber in diesem Fall reicht ein Nachbessern auf der Ebene der Ausführung, also mehr Personal, ggf. Verschärfung von Strafen bei Verstößen etc., der Grundsatz muss nicht reformiert oder eingeschränkt werden.
Leider nicht. Die Polizei ist ähnlich unterbesetzt und vom BurnOut bedroht, wie alle anderen chronisch unterbesetzten Beamtenstellen. Und gerade die kann man nunmal nicht eben in einem 8-Wochen-Lehrgang ausbilden. Ich will auch keine Revolverhelden auf der Straße, sondern (halbwegs) vernüftig ausgebildete Polizeibeamte.

Wie lange rede ich schon, dass die deutsche Justiz was für den Kindergarten ist? Wieviele sind der gleichen Ansicht? Und was hat sich seit Jahren und Jahrzehnten geändert? Das als Sofortmaßnahme scheidet somit aus offensichtlichen Gründen aus. Außerdem ist der Justizapparat gar nicht darauf vorbereitet. Wenn nur die "üblichen" 3% der Flüchtlinge kriminell sind (obwohl ich der festen Ansicht bin, dass die Kriminellen unter den Flüchtlingen sowohl in Qualität, als auch in Quantität weitaus größer sind), dann kommen auf die Flüchtlinge des Jahres 2015 (1+ Millionen) immerhin schon 30.000 Kriminelle mit jeweils X Staftaten.. Selbst wenn man die alle fängt und überführt (wer das auch immer trotz Personalmangel bei der Polizei machen soll), haben wir für so viele Leute gar nicht genug Platz in den Knästen.

Und wieviel ein Gesetz taugt, sieht man doch erst in Extremsituationen. Gehen wir doch mal an die Grenze und sagen, dass alle derzeit 60 Millionen Menschen, die auf der Flucht sind, alle nach Deutschland wollten. Unserem Grundgesetz folgend müssten wir alle aufnehmen und jeden einzelnen Fall prüfen. Das ist vielleicht kein sonderlich realistisches Szanrio, aber in Ermangelung einer Obergrenze durchaus denkbar. Und dann machen wir was?

Du bist lustig - heute morgen machst du dich in DIESEM Thread über genau SO einen Vorschlag lustig, weil er von der SPD kommt (und wahrscheinlich auch, weil die den Zaun und die Wachmänner weglassen wollen...)
Nein, sondern weil die SPD seit Anbeginn der Krise von Integration, Fachkräften, Geburtenrückgang und kultureller Bereicherung schwurbelt. Völlig an der Realität vorbei. Und in dieser Traumwelt gefangen kommen sie mit einem Vorschlag um die Ecke, der a) Integration verhindert und b) jedem Deutschen vor den Sack tritt. Mein Vorschlag ist in meinem Weltbild konsistent. Ich will nicht die Welt hier haben, sondern maximal die Elite der Welt. Die guten ins deutsche Töpfchen, die schlechten in welches Kröpfchen auch immer. Dazu muss man aber erstmal selektieren wollen, aber vor allem auch können. Und das geht bei X von 1 Million Menschen, die man nicht mal beim Namen kennt, überhaupt nicht.

Und wenn wir die edlen Weltretter spielen wollen, weil wir ein Grundgesetz haben, das an solchen Extremsituationen scheitert, dann brauchen wir einen Plan, der schnell umsetzbar ist. Die aktuellen Probleme haben wir benannt, sind also bekannt. Trotzdem reißt der Strom nicht ab und es werden mehr und mehr und mehr. Damit auch mehr und mehr und mehr Probleme. So ein ganzer Ort nur für Flüchtlinge, der bewacht wird (ähnlich eines Diplomatenviertels), ist relativ schnell umsetzbar. Gleichzeitig verschafft uns das etwas Luft, wieder die Verhältnisse zu ordnen und uns auf Kurs zu bringen. Dann brauchen wir kein Grundgesetz anfassen (obvwohl es meiner Ansicht nach trotzdem an der Realität gescheitert ist), können innerhalb kürzester Zeit die Kontrolle zurück erlangen, Innere Sicherheit wieder herstellen und uns dann darauf fokussieren, die Berge von Asylanträgen vernünftig und nach Vorschrift abzuarbeiten.

Wenn das Areal dann auch noch adäquat gesichert und bewacht und eine Ausgangssperre verhängt wird, lassen auch die Ladendiebstähle radikal nach nebst anderen Straftaten. Mit der Zeit steigt dann auch wieder die Akzeptanz in der Bevölkerung und damit hören auch diese unsäglichen rechten Terroranschläge auf. Wer Asyl bekommt, darf sich dauerhaft in diesem Camp aufhalten und es auch verlassen, sofern man sich abends wieder einfindet. Die anderen muss man nicht erst wieder kruez und quer in Europa einsammeln, sondern weiß genau, wo sie sich aufhalten. Eine Win-Win-Situation für alle.

Du kannst dir mal Berichte über die Zustände in Jordanien und dem Libanon ansehen, wenn du Zeit hast. Die halten das so. Da kochen sich multiple Probleme langsam selber gar...
Was die Länder machen, ist im Prinzip eine Zeltplane in die Hand drücken und "Viel Glück!" wünschen. Ab und an schmeißen sie mal ein paa Fässer Wasser in die Menge, die hinten und vorne nicht reicht.

Mein Vorschlag sieht hingegen eine echte 24/7-Betreuung vor. Mit Dolmetschern, Ärzten, warmen Mahlzeiten, Sportgelegenheiten, Betreuern, Sicherheitspersonal und alles, was man als "Urlauber" halt so braucht, wenn man auf Strand und Nutten verzichten kann. Was aber immer im Auge behält, dass es nur eine temporäre Lösung ist und auch nur sein soll.

Wer dauerhaft hier leben will, soll die Anforderungen erfüllen und darf sich dann frei bewegen. Dann werden wir ja sehen, wieviel Zuwanderer aus den Flüchtlingen erwachsen...
 
Organisierte Gewalt junger Männer, in Gruppen auftretend.
 

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Grüne rudern überraschend zurück: "Wer Problem mit Frauen hat kann gleich wieder ...

Folgende News wurde am 03.02.2016 um 18:16:00 Uhr veröffentlicht:
Grüne rudern überraschend zurück: "Wer Problem mit Frauen hat kann gleich wieder gehen"
Shortnews

Erstaunliche Töne in Sachen Flüchtlingspolitik kommen jetzt von den Grünen und deren Chef Cem Özdemir.

In einem Interview sagte er im Hinblick auf die Vorkommnisse in der Silvesternacht deutlich: "Wer ein Problem mit Frauen hat, kann gleich wieder gehen". Derlei Töne war man bislang von den Grünen nicht gewohnt.


Auch gab er indirekt zu, dass man auf die Vorkommnisse in der Silvesternacht wohl falsch reagiert habe."Wir müssen uns fragen: Haben wir etwas übersehen, haben wir vielleicht irgendwo weggeschaut?", so Özdemir.
 
Ich hatte ja versprochen, mich in 2017 nicht mehr aufzuregen und grinsend abzuwarten, was wohl passiert (obwohl es sich jeder halbwegs mit Verstand begabte Mensch selbst zusammen reimen kann). Nun, ich bleibe dabei. Möchte nur der allgemeinen Erheiterung wegen noch kurz auf den Plan rufen, womit sich die Damen und Herren der Linksgrünversifften so beschäftigen, während die Flüchtlingskatastrophe voran schreitet:

Kritik an der Kölner Polizei wegen des Ausdrucks "Nafri" und die Antwort darauf. Und hier noch eine Antwort.

Also ich bemühe mich gerade, das von der Frau Simone Peter für einen Ulk zu halten. Das kann doch beim besten Willen kein Mensch ernst meinen, egal wie links man gern sein möchte. Falls aber doch (und so macht es den Anschein) fände ich es ja noch viel witziger, wenn wir die Frau Peter einfach beim nächsten Silvester ohne Polizeipräsenz auf den Kölner Hauptbahnhof stellen, damit sie sich dort dann die ganze Nacht kulturell bereichern lassen kann :LOL:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also ich bemühe mich gerade, das von der Frau Simone Peter für einen Ulk zu halten. Das kann doch beim besten Willen kein Mensch ernst meinen, egal wie links man gern sein möchte.
Der Kommentar vom Tagesspiegel bezieht sich auf das Verwenden der Abkürzung "Nafri", die "Kritik" von Simone Peter richtet sich massgeblich gegen die ihrer Meinung nach unverhältnismäsige Kontrolle von Nordafrikanern in Köln und Umgebung.

Die Kritik an den Kontrollen ist aus meiner Sicht völlig idiotisch. Die Polizei hat die Gruppen kontrolliert, von denen sie eine Gefahr hat ausgehen sehen. Das waren eben (weil in sehr großer Anzahl angereist) hauptsächlich Nordafrikaner. Sie haben aber genauso auch Gruppen der identitären Bewegung, Hooligans und sonstige Gruppierungen von Rechts aufgehalten und überprüft, die zur "Sicherung der Stadt" angereist waren und denen Platzverweise erteilt. Aber das waren auch nicht Gruppen von 300 Menschen, deshalb merkte das wohl Frau Peter nicht.

Die Grünen verabschieden sich mit sowas auch von meiner Sympathieliste, es gibt aber zum Glück auch bei den Grünen Widerspruch.

Die Verwendung des Begriffs "Nafri" im "offiziellen" Sprachgebrauch darf man dabei aber trotzdem kritisieren. Weil er in dem Zusammenhang einen negativen Beiklang hat. So wie der Begriff "Ossi" für den faulen, unmotivierten Ostdeutschen nach der Wende oder der Begriff "Fidschi" für den zigarettendealenden Ostasiaten.

Ob man jetzt in dem Zusammenhang mit der Kölner Polizei dieses Faß aufmachen muss, sollen andere entscheiden. Im Zusammenhang mit Ministeräusserungen sollte man das schon.
 
Die Grünen verabschieden sich mit sowas auch von meiner Sympathieliste, es gibt aber zum Glück auch bei den Grünen Widerspruch.
Also es wird mir vermutlich ein ewiges Rätsel bleiben, wie jemand wie Du, mit dem man auch vernünftig reden kann, der sich - so weit ich das beurteilen kann - auch immer nachdenkt bevor er was schreibt und durchaus intelligent ist, ausgerechnet mit den Grünen sympathisieren kann. Mit der einzigen Partei, die ich schon seit Jahren beim besten Willen nicht mehr ernst nehmen kann und die ich am ehesten in einer Koalition mit einer Spaßpartei wie den Piraten sehen würde.

Der Lindner (FDP) hat auf seiner letzten Rede was sehr schönes gesagt. Ich kann es nicht mehr wortwörtlich wiedergeben, weil im Fernsehen, also Gedankenprotokoll: "Keine Partei sollte zum Selbstzweck exisiteren. Wenn die Ziele einer Partei erreicht sind, sollte sie sich auch selbst auflösen." - Nun gut, das hat die FDP ja mehr oder weniger getan, auch wenn es Lindner natürlich anders sieht. Aber bei den Grünen sehe ich diesen Zenit längst überschritten. Alles was die auf dem Zettel hatten, steht jetzt auf den Zettel der anderen Parteien. Jetzt wo Atomkraft bekämpft und der Feldlurch gerettet ist, kommt von dieser Partei nur strötendämliches Zeug. Ob nun Ficken auf Staatskosten für Flüchtlinge und Behinderte, Legalisierung der Pädophilie, Hanf für alle, Gemeinschaftstoiletten wegen der 0,2% der Deutschen, die nicht wissen ob sie Mann oder Frau sein wollen oder andere Themen, wo ich mich nicht so recht entscheiden kann zwischen lautem Lachen oder mitleidigem Kopfschütteln. Aber sei es drum, Du wirst sicher Deine Gründe haben. Es geht ja hier im Thread auch nicht um die Grünen.

Die Verwendung des Begriffs "Nafri" im "offiziellen" Sprachgebrauch darf man dabei aber trotzdem kritisieren. Weil er in dem Zusammenhang einen negativen Beiklang hat.
Also Du dürfest ja wissen, wie mir diese neuerliche Political Correctness auf die Eier geht. Ohne es groß auszuführen: Broder sagt wie so oft dazu genau das, was ich dazu zu sagen hätte. Und um mehr geht es doch hier überhaupt gar nicht. Für mich war "Nafri" = "Nordafrikaner", bis darkkurt mich in den Newskommentaren belehrte, dass das "I" nicht etwa zu "Afrika" gehört, sondern angeblich für "Intensivtäter" stehen soll. Habe ich in dem Zusammenhang so überhaupt nicht wahr genommen und auch im Bekanntenkreis wusste niemand, dass das "I" für eine eigene Bezeichnung steht.

Sei es drum. Es ist vermutlich immer besser, wenn man den vollen Ausdruck schreibt, statt des Verwendens von Abkürzungen und sich niemals darauf verlässt, dass der Gegenüber schon richtig verstehen wird, was man meint. Denn ich bin mir zu 1999% sicher, dass weder ein Politiker, noch ein Polizist "politisch inkorrekt" sein wollte. In dieser Zeit und dann auch noch in dem so sensiblen Deutschland wäre das undenkbar für jeden, der noch ein paar Minuten seinen Job in Politik oder Staat behalten möchte. Im Gegenteil scheint es mir unter diesen Leuten eher einen Wettstreit zu geben, wer das nächste noch unverfänglichere Wort schöpfen kann, ohne sich dabei vollends lächerlich zu machen.

So wie der Begriff "Ossi" für den faulen, unmotivierten Ostdeutschen nach der Wende oder der Begriff "Fidschi" für den zigarettendealenden Ostasiaten.
Also "Fidschi" sage ich heute noch. Und ich fühle mich durch "Ossi" auch nicht beleidigt, auch wenn die westdeutschen Medien und Kabarettisten sich alle Mühe gegeben haben, den Begriff mit dem völlig unterbelichteten Sachsen zu besetzen, der bis 1990 weder Bananen, noch Ananas kannte. Ist aber sicherlich auch eine Frage des persönlichen Empfindens. Manch einer mag sich durch "Ossi" beleidigt fühlen, ich halte es eher damit: Amazon-Produktlink
 
Zu dem Thema "Polizeikontrollen in Köln" und "Verwendung des Begriffs 'Nafri'" sollte man sich mal folgenden Kommentar von Sascha Lobo zu Gemüte führen.

Die Idee von einer "rechten Correctness" finde ich interessant, denn offensichtlich wird jede Kritik am Vorgehen der Polizei (das man zwar logisch nachvollziehen kann, das aber eben auch ein bestimmtes "Gschmäckle" hat) oder die Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Begriffs "Nafri" von bestimmten Gruppen mit "Denkverboten", (möglicherweise) "Zensur" oder "Beschönigung" belegt - alles dass, was man der "linksgrün-versifften" PC alles vorwirft.

@Photon: Allein die Tatsache, das es für den Begriff Nafri 2 Auslegungen gibt, sollte ein Hinterfragen seiner Benutzung rechtfertigen. "Nigger" wird auch nicht dadurch gesellschaftsfähig, dass sich Schwarze in den USA halb ironisch, halb verbittert selber so bezeichnen. Es ist und bleibt ein Unterschied, WER WANN WAS sagt.
 
Zu dem Thema "Polizeikontrollen in Köln" und "Verwendung des Begriffs 'Nafri'" sollte man sich mal folgenden Kommentar von Sascha Lobo zu Gemüte führen.
Genau der Typ hat hier noch in der Diskussion gefehlt. "Quartett" würde ich sagen.

@Photon: Allein die Tatsache, das es für den Begriff Nafri 2 Auslegungen gibt, sollte ein Hinterfragen seiner Benutzung rechtfertigen.
Sicher. Wenn man vorher weiß, dass es dafür auch mehrere Auslegungen gibt. Ansonsten werden wir wohl alle den Rest unseres Leben mit der Recherche verbringen, welches Wort und welches Kürzel in welchem Zusammenhang politisch korrekt ist. Und irgendwann unterhalten wir uns nur noch über das Wetter, so lange wenigstens das noch unverfänglich ist.

Spielt in einer ganz anderen Liga als "Nafri", nicht nur was die historische Bedeutung, als auch den Bekanntheitsgrad angeht. Wenn jemand "Nigger" sagt, hast Du meinen Segen ihm zu unterstellen, er benutzt es bewusst provokativ. Aber sonst ist es schlicht nichts anderes als das Haar in der Suppe zu suchen. Und wenn keins da ist, auch mal eins rein zu schmeißen.
 
Sicher. Wenn man vorher weiß, dass es dafür auch mehrere Auslegungen gibt. Ansonsten werden wir wohl alle den Rest unseres Leben mit der Recherche verbringen, welches Wort und welches Kürzel in welchem Zusammenhang politisch korrekt ist. Und irgendwann unterhalten wir uns nur noch über das Wetter, so lange wenigstens das noch unverfänglich ist.

Einen Begriff zu verwenden, ohne zu wissen, Was er alles bedeutet und/oder bedeuten KÖNNTE, zeugt meiner Meinung nach von Naivität.

In eine Diskussion einzutreten ohne dieses Wissen - das könnte man schon als Ignoranz werten.
 
Einen Begriff zu verwenden, ohne zu wissen, Was er alles bedeutet und/oder bedeuten KÖNNTE, zeugt meiner Meinung nach von Naivität.
Genau das meine ich.

Mal eine Frage. Hast Du jemals das Wort "Muschpoke" gegoogelt? Ich meine mich zu erinnern, dass Du das Wort auch schon mal benutzt hast. Ist witzig, da das Wort schon meine Urgroßeltern verwendet hatten. Und genau wie es Wikipedia her gibt, abwertend gemeint.

Aber oh je - das ist ja ein jüdischer Begriff. Acherje. Und wenn man sich jetzt wieder ganz linksaußen gibt, dann muss man dem Verwender unterstellen, ein Nazi zu sein, denn der ursprünglich wertfreie Begriff wurde ins Deutsche durchaus (bewusst?) abwertend übernommen für eben die Sippschaft (des Juden).

Wie war das mit Kanake? Wann kommt Muselman auf den Index? Oder diskutiert man noch über die Political Correctness des Mohren?

Ich gebe dem verrückten Lobo recht - ursprünglich als Selbstkastration der Sprache aus Respekt und Anstand anderen gegenüber, ist es heute aber zu einer Geißel des Verstandes geworden. Es mag Begriffe geben, die auch historisch so eindeutig besetzt sind, dass es keinen Zweifel an der Konnotation geben kann. Dazu zählt eben "Nigger" (aber nicht "Neger"!), auch "Fascho" und viele andere. Aber alles was darüber hinaus geht, und ganz besonders wenn es mehrdeutig ist, ist linksversiffte Haarspalterei und schlicht nichts anderes als "Ärger suchen".
 
Es ist immer eine Frage, WANN und WIE man einen Begriff verwendet. Und sich dessen bewusst zu sein, was ein bestimmter Begriff in einem bestimmten Zusammenhang bedeutet und wie er gedeutet werden kann - DAS ist political correctness. Und da gibt es eben Begriffe, die ein halbwegs gebildeter, weltoffener und der Selbstkontrolle fähiger Mensch in der Schublade lässt. Aber gut, vielleicht setze ich diese Sekundärtugenden bei zu vielen voraus, und die Mehrheit der "Inkorrekten" ist dusselig, engstirnig und triebgesteuert. (ich rede jetzt bewusst und ausschließlich vom täglichen Gebrauch von Sprache, nicht über Revision von Literatur o.ä., denn darum geht es gerade nicht!)

Du pochst auf dein Recht, unbewusst oder - schlimmer - BEWUSST Gruppen zu diffamieren. Da stellt sich doch die Frage: Warum? Willst du ein bisschen provozieren, folgst du damit deinem Weltbild oder weist du es einfach nicht besser? Wo steht geschrieben, dass du andere beleidigen oder Vorverurteilen darfst? Und komm mir bitte nicht mit freier Meinungsäußerung - ihre Grenzen haben wir schon mehrfach definiert.