Tempolimits in Deutschland

Und jeder weiß wie es gemeint war. :roll:

Aber Marty wird es mir Morgen bestimmt auch noch aufs Brot schmieren. :mrgreen:
Wieso morgen? Ich weiß sehr wohl, was Du gemeint hast, auch, wenn Du es anders geschrieben hast. Dein Satz passt nicht zur Argumentation, ich bin aber trotzdem äntälikent genug, um zu verstehen, was Du mir sagen wolltest.

Und das ich dazu nichts mehr schreibe, wird wohl einfach daran liegen, dass ich es verstanden habe. Aber zu Deiner Beruhigung werde ich ab jetzt jede Diskussion beenden mit dem Satz "ich habe dem nichts mehr hinzuzufügen!". OK? :D

Marty
 
Weil ich bis morgen gebraucht hätte, um mir eine passende Antwort zu überlegen. :ugly:
Ich weiß sehr wohl, was Du gemeint hast, auch, wenn Du es anders geschrieben hast. Dein Satz passt nicht zur Argumentation, ich bin aber trotzdem äntälikent genug, um zu verstehen, was Du mir sagen wolltest.
Das dachte ich mir. :yes:
Und das ich dazu nichts mehr schreibe, wird wohl einfach daran liegen, dass ich es verstanden habe. Aber zu Deiner Beruhigung werde ich ab jetzt jede Diskussion beenden mit dem Satz "ich habe dem nichts mehr hinzuzufügen!". OK? :D
Was bekomm ich, wenn du dich nicht daran hälst? :mrgreen:
 
Ich möchte Euch ein eigentlich ganz persönliches Erlebnis nicht vorenthalten: ich bin gerast... ja, wirklich: gerast. Freie Autobahn (A4 Aachen-Köln) gestern abend um 23:30 Uhr. Mein kleines Auto hat ganz schön gestöhnt, als der Tacho nahe an die 190 km/h ging, mehr war aber nicht drin mit den 100 PS.

Und was soll ich sagen: ich lebe noch, es war nicht gefährlich (war ja keiner da). Aus diesem Grund macht ein Tempolimit überhaupt keinen Sinn. Aber.... mein Verbrauch lag auf meiner Gesamtstrecke (Düren - Wuppertal, A4 unbegrenzt, A1 rund um Köln 100-120, A3 unbegrenzt, A46 100 - 120) von exakt 100 km bei 6,4 Litern (16,6 kg) bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 118 km/h. Schneller ging nicht, ich bin immer gefahren, was erlaubt war, wenn frei war -> Vollgas. Dauer 51 Minuten.

An einem normalen Arbeitstag fahr ich die Strecke im Feierabendverkehr bei voller Autobahn mit einem Durchschnitt von 84 km/h in in 71 Minuten, dafür verbrauche ich aber auch unter 4 Litern. Bedeutet 10,4 kg CO2

Ich bin der Meinung, dass die 20 Minuten schnellere Fahrt sich knapp lohnen würden bei Mehrkosten von knapp 3 Euro. Aber 6,2 kg CO2 ist schon happig...

Hochgerechnet aufs Jahr würde ich übrigens beim Schnellfahren 147 Stunden Fahrzeit sparen, dafür aber 1373 Euro Mehrkosten für Sprit haben und 2,7 Tonnen mehr CO2 produzieren, beachtliche Zahlen, wie ich finde.

Und ich will nicht wissen, was passiert, wenn ich versuche, im Feierabendverkehr ständig so schnell wie möglich zu fahren, dann dürfte das noch mehr auseinandergehen.

Marty
 
Ein wirklich gutes Beispiel Marty...

Es ist interessant den Zeitvorteil mit den dazukommenden Kosten zu vergleichen und zu sehen, dass man (großzügig gerundet) auf ca. 10€ Mehrkosten / Stunde Zeitersparnis kommt. Dabei ist diese Rechnung noch mit einem Kleinwagen gemacht.... Wenn man sich diese Werte durch den Kopf gehen lässt, würde ich 1-2 mal überlegen ob ich in der Zeit die ich spare wirklich einen "Gewinn" habe, der diesem erhöhntem Preis entspricht.

Eine andere Sache dabei ist der CO2 Mehrausstoß, darüber habe ich mir vorher im Bezug auf die Geschwindigkeit eher weniger Gedanken gemacht.


Mely (1. Beitrag im Forum :p)
 


Interessante Rechnung. Und auch eine verständliche Rechnung deinerseits.
Und ich kann dich auch sehr gut verstehen das du dir gerne die 20 min mehr Zeit nimmst um ein wenig Kohle zu sparen und etwas gutes der Umwelt zu tun. Wo ich hier in Frankfurt noch nen anreise weg von 20km hatte mit ca 15 km autobahn da habe ich mir auch zeit genommen und mir war es egal ob ich nun 20 minuten oder 25 minuten zur Arbeit brauche.
Aber z.b. jetzt als 2 Wochen Berlin-Frankfurt Pendler macht sich das schon bemerkbar. Wenn ich nachts fahre und gut durchkomme bin ich gut ne Stunde schneller als wenn ich an nem Donnerstag abend fahre wo alles voller ist und dadurch ich natürlich nicht so schnell durchkomme. Und hier ist es mir die Stunde Ersparnis wert das ich mehr Kohle ausgebe.

Ich denke man muss da einen halbwegs gesunden Mittelweg finden. Wenn ich weiss das die Autobahn voll ist bringt es nix mal für 10 km auf 170 km/h oder mehr zu beschleunigen und wenn ich danach wieder nur 120 km/h fahren kann. Aber wenn ich 100km durch düsen finde ich es schon "sinnvoller".
 
@Marty: Super Beitrag!
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Ich sehe das bei kurzen Strecken ähnlich bzw. genauso wie du. Wenn ich die 25 km (davon ca. 15 km BAB) zu meinen Eltern fahre, zeigt mein Tacho auch eher selten mehr als 120 km/h an. Da ist der Zeitvorteil fast nicht bemerkbar. Wenn es mir aber "im Fuß juckt", dann kann er auch schon mal schwer werden. ;)

Wenn ich aber von München nach Berlin fahre, ist mir jeder km/h, den ich schneller fahren kann herzlich willkommen. Dabei sind mir der Verbrauch und die Kosten völlig egal, weil es mir nur um die Zeit geht, die ich dann mehr mit Mausi verbringen kann.
Auf der Rückfahrt oder wenn ich mit Mausi unterwegs bin, ist das auch wieder was anderes, denn dann hab ich Mausi bei mir bzw. sehe sie eh nicht wenn ich das Auto abstelle.
 
...weil es mir nur um die Zeit geht, die ich dann mehr mit Mausi verbringen kann.

Wie romantisch. :biggrin:

Aber mal ernsthaft. Ich sehe das genauso. Auf kurzen Strecken bringt das "rasen" nicht wirklich was. Aber mehr mehreren hundert Kilometer kann man schon locker ne Stunde oder mehr rausholen und das is dann ja schon was. Außerdem nimmt man ja Mifahrer über die Mitfahrgelegenheit mit und tut somit ja auch was für die Umwelt bzw. das Klima, gelle Tom. ;)
 
Wo ich hier in Frankfurt noch nen anreise weg von 20km hatte mit ca 15 km autobahn da habe ich mir auch zeit genommen und mir war es egal ob ich nun 20 minuten oder 25 minuten zur Arbeit brauche.
Ich fahre diese Strecke (einfach 100km) täglich hin und zurück. Also nichts mit 20 oder 25 Minuten... Die von mir genannte Strecke ist mein Arbeitsweg.

Aber z.b. jetzt als 2 Wochen Berlin-Frankfurt Pendler macht sich das schon bemerkbar.
Bei mir, wie ich ja vorgerechnet habe, auch. Trotzdem ist mir die Umwelt und mein Geldbeutel wichtiger als die zeit. Aber das kann ja jeder anders sehen.

Richtig, das Auto ist auf langen Strecken eher selten nur mit mir allein besetzt.

Das hätte ich gerne, leider hat sich nie jemand auf meine Anzeigen in den Pendler- und Mitfahrbörsen gemeldet. Wer will auch schon morgens um 5:30 von Wuppertal nach Düren :)

Marty
 
Zu dieser Zeit denke ich noch nicht mal ans Aufstehen. ^^
Ich fahre dann auf die Autobahn, der Umwelt zuliebe :D

Wenn ich 30 Minuten später losfahren würde, würde ich 60 Minuten später ankommen. Der Kölner Ring gleicht gegen 7 Uhr eher einem Parkplatz als einer Autobahn...

Um 6 Uhr rolle ich da entspannt mit Tempomat 90 hinter nem LKW durch die Baustelle... Bei einem Momentanverbrauch von 2,6 Litern / 100km.

Marty
 
Um 6 Uhr rolle ich da entspannt mit Tempomat 90 hinter nem LKW durch die Baustelle... Bei einem Momentanverbrauch von 2,6 Litern / 100km.

Marty
Was fürn Auto hast du denn?
Der alte Skoda, der mir zur Verfügung steht, läuft mit 6 Litern, und im Vergleich zu den PS-Protzen ist das schon relativ gut. Aber tatsächlich unter 3l?