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Aber was hat der Hubraum mit der Schadstoffbilanz zu tun? Hat ein Auto mit viel Hubraum zwangsläufig auch eine schlechtere Gesamtschadstoffbilanz?Würde sich die "Gesamt-Schadstoffbilanz" (Anwärter auf Unwort des Jahres) nur auf den Ausstoss beziehen, kauf ich mir 'n Volvo XC90 mit hübschem Rußfilter und bezahl dann weniger als ein Student, bei dem es "nur" zu nem gebrauchten Opel gelangt hat, der weeeeeeeeeeit weniger Hubraum hat?
Aber was hat der Hubraum mit der Schadstoffbilanz zu tun? Hat ein Auto mit viel Hubraum zwangsläufig auch eine schlechtere Gesamtschadstoffbilanz?
Das weiß ich doch alles, aber meine Frage ist nicht beantwortet: Wieso muss ein Auto mit grossem Hubraum automatisch ein Spritfresser und Umweltverschmutzer sein und ein kleines Auto nicht?D.h. wenn ich einen Spritfresser (mit eben viel Hubraum) kaufe, zahl ich anschließend auch mehr Steuer, unabh. davon, ob er viel oder wenig Kohlendioxid ausstößt. Hab ich ein kleineres Auto mit weniger Hubraum, zahl ich auch weniger.
Das kommt auf die Schadstoffklasse an.Sozusagen bisher: kleiner alter Opel kostet weniger als großer Volvo
Das muss nicht sein. Ein kleiner Opel mit geregeltem Kat wird immer noch billiger sein, weil er aufgrund seines deutlich geringeren Verbrauchs auch weniger Co2 Ausstoss hat. Der Co2 Ausstoss ist nämlich abhängig vom Verbrauch. Und ein grosser Volvo dürfe deutlich mehr verbrauchen als der kleine Opel.Mit neu berechneter KFZ-Steuer: kleiner alter Opel kostet mehr als großer Volvo
Und das stimmt immer noch nicht, wie Du an meinem Beispiel deutlich sehen kannst. Ich zahle für 1,9 Liter Hubraum deutlich mehr Steuern, als ich für 1,2 Liter Hubraum bezahlen würde. Der Wagen mit 1,9 Litern Hubraum verbraucht aber 1 Liter weniger pro 100 km.Es wurde nicht behauptet, dass ein größerer Hubraum automatisch zu einer ungünstigeren Schadstoffbilanz führt. Mein Anliegen war nur, zu bekunden, dass ich das derzeitige System nicht sooo schlecht finde, weil Spritfresser höher besteuert werden als Autos mit kleinerem Spritverbrauch.
Berlin (dpa) - Der frühere Chef des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UN), Klaus Töpfer, hat eine vollständige Abschaffung der Kraftfahrzeugsteuer in Deutschland empfohlen.«Das Sinnvollste wäre, die Kfz-Steuer abzuschaffen und auf den Benzinpreis umzulegen. Das würde am ehesten zum Benzinsparen anregen. Zudem würde es umweltfreundliche Technologien wie Biodiesel, Brennstoffzelle und Hybridantrieb voranbringen», sagte der frühere CDU-Bundesumweltminister der «Welt am Sonntag». Die Umlegung ...
Der Nachteil dabei wäre, dass diejenigen, die auf das Auto angewiesen sind mehr bezahlen müssen als im Moment.
Der Nachteil dabei wäre, dass diejenigen, die auf das Auto angewiesen sind mehr bezahlen müssen als im Moment.
Als Beispiel dient eine ländliche Gegend ohne besonders guten öffentlichen Nahverkehr. Wer da zur Arbeit eine Strecke von beispielsweise 25 Kilometern zurücklegen muss hat ohne Auto keine Chance.
Es gibt mehr als genügend Leute die in einer ländlichen Gegend ein Haus haben und wegen so einem Scheiß nicht ihr ganzes Leben aufgeben wollen. Hier gehöre auch ich dazu. Ich wohne mitten im Pfälzer Wald, Busse fahren bei uns von 7 - 17 Uhr im 2 Stunden Takt. Züge von 5.30 - 21 Uhr im Stundentakt. Mal schnell einkaufen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln? Unmöglich. Abends weggehen mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Unmöglich, außer man hat genug Kohle für ein Taxi. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln in einen Nachbarort ca. 10km entfernt dauert auch nur ca. 90 Minuten (inkl. 3x umsteigen). Nächste Stadt ist 25km entfernt, nächste größere Stadt (Kaiserslautern) ca 40-45km. Und wie will man hier ohne Auto leben?![]()
Ich kann es mir nicht erlauben einfach so auf 1,5h zu verzichten. Ich habe meist so einen ausgebuchten Tag, da müsste ich die vom Schlaf abziehen. Und das geht einfach mal nicht.Ja deine Schilderung bestreite ja auch keiner. Wobei ich die letzten drei Jahre auch 1,5 Stunden mit der Bahn fahren mußte um pünktlich zur Schule zu kommen und sogar in einer Großstadt wohne und zu einer anderen Großstadt mußte. Habs überlebt und würde es auch länger überleben![]()
Ich bin hier geboren und lebe hier ziemlich glücklich. Jetzt habe ich das Haus meine Urgroßeltern übernommen und renoviere dies. Habe also nicht neu gebaut, da würde mein Geld nicht so ganz reichen.Aber das ist ein anderes Thema was ertragbar ist und was nicht. Meine frage vielmehr lautet eher, ob du nicht schon beim Hausbau die Vorteile des Landlebens nutzen wolltest?
Der schöne große Wald um mich herum frisst doch das ganze CO2 wieder auf (oder so ähnlich zumindest)Die schöne Luft, die schöne Aussicht, das ruhige Leben, etc.... Nun würde der Klimawandel dir dies ja alles nehmen und nun sage mir doch mal bitte wieso du , der von all diesen angenehmen sachen profitiert nicht auch dafür zahlen sollst ? Also wieso du , der ja 25km lang Abgase abstößt, die dieser Umwelt die du dir gewünscht hast, schadet nicht auch dafür zahlen kannst, dass Maßnahmen finanziert werden können um diesen Abgase die auf 25km entstanden sind wieder abzubauen ?(was so ja eh nicht möglich ist aber naja begrünung etc. kann man ja schon finanzieren).
Von Erdgas halte ich nicht sehr viel, dann lieber Autogas. Aber die Umrüstung meines Omega kommt auf 2500€ und die nächste LPG Tanke dann wieder 25km entfernt. Also richtig geholfen ist mir damit auch nicht.Sorry aber besonders Leuten vom Land die nach deiner Schilderung 50 KM am Tag zurück legen, würde ich es anraten, dass sie sich für ein Erdgasauto zumindest entscheiden, die Kosten sollten die bei der Kilometerleistung nach 2 Jahren wieder drin haben oder (echt nur geschätzt und null nachgerechnet, also kannst ruhig widerlegen)
Von Erdgas halte ich nicht sehr viel, dann lieber Autogas. Aber die Umrüstung meines Omega kommt auf 2500€ und die nächste LPG Tanke dann wieder 25km entfernt. Also richtig geholfen ist mir damit auch nicht.
Oder folgendes: Die nehmen genug Steuern ein, also investiert dieses Geld bitte in z.B. das Wasserauto! Hab irgendwo mal gehört, dass es bereits einen Prototypen von dieser Art geben soll![]()
Na zuerst muß ich doch mal auf mich schauen, weil irgendwie muß ich das ganze ja auch finanzieren können. Habe leider keine Gelddruckmaschine im Keller stehen.In der obigen Argumentation geht es ja primär darum ob deine Argumente der Gerechtigkeit dienen oder nur deinem Vorteil. Kann ja auch sein das du auch im algemeinen , unabhängig von dir der Meinung bist, was ich durchaus O.k. finden würde
Was sollen die mit einem Smart, ab aufs Fahrrad mit denen!Besonders witzig finde ich die Aussagen einiger Politiker, dass man keine dicken Bolzen braucht. Das stimmt, braucht man auch nicht. Aber meiner Meinung sollten gerade diese Politiker mal den ersten Schritt machen und auf den Smart und Co. umsteigen. Die fahren aber lieber Mercedes, Porsche und was weiß ich nicht alles![]()
Nicht alles auf die Amis schieben, Asien ist deutlich schlimmer. Und vor allem, dort wird es von Tag zu Tag schlimmer.Der Klimawandel ist nicht mehr zu stoppen. Und anstatt die EU anfängt sollte man sich in der ganzen Welt zusammen setzen und das Problem lösen. Denn es bringt absolut nichts, wenn im Amiland die Umweltverschmutzung weiter geht und hier immer weiter abgebaut wird.
Ich glaube heute kann sich keiner wirklich vorstellen, wie es in 50 Jahren sein wird, entweder wurde bis dahin eine brauchbare Lösung gefunden, oder es kommt ganz allmählich zu einer Katastrophe.