Tempolimits in Deutschland

Wow, das ist billiger als ich vermutet hatte. Allerdings steigen die Kosten bei der BAhnfahr tmit jeder PErson, beim Auto bleiben sie gleich, so dass man bei 3 Personen schon pari liegt.

Richtig, aber 75% aller Autos, die ich täglich auf der Autobahn sehe, sind mit nur einer Person besetzt.

Gruss
Marty
 
Der Schnitt liegt - wenn ich die Zahlen noch richtig im Kopf habe - bei sage und schreibe 1,7 Personen im Bundesdurchschnitt, im Berufsverkehr sogar nur bei 1,3 Personen pro PKW (Gezählt wurden keine Lieferfahrzeuge und Handwerkerfahrzeuge,...) Von daher liegst du mit deinen 75 % sicher richtig. Wenn man allerdings eine längere Strecke in den Urlaub fährt sind doch oft mehr Personen im Fahrzeug.
 
Wenn man allerdings eine längere Strecke in den Urlaub fährt sind doch oft mehr Personen im Fahrzeug.

Das ist sicherlich richtig...
Nur sind Urlaubsfahrten ein Bruchteil des täglichen Verkehrsaufkommen.

Abgesehen davon kommt man für 120 € auch mit vier Personen nicht mit dem Auto von Braunschweig nach Zürich, im Gegensatz zum Zug...

gruss kelle!
 
Wobei man im Ruhrgebiet auch dazu sagen muss, dass ein umsteigen auf den Zug manchmal sinnlos ist.

Züge sind überfüllt, kommen zu spät, wenn sie nicht sogar ausfallen.
Die Bahn hier ist schon überfordert und dann Leute bewegen von Auto auf Bahn umzusteigen würde hier den totalen zusammenbruch des Nachverkehrs bedeuten, da sogar Große Gelenkbusse in den Städten und Straßenbahnen ebenfalls zu den stoßzeiten überfüllt sind und oft Fahrgäste 1-2 Busse abwarten müssen.


Tempolimits halte ich auch nicht für sinnvoll. A40 von Bochum nach Duisburg ist jeden morgen verstopft und Nachmittags in die andere Richtung (Limit 100), die A42 die parallel läuft mit mehr verkehrsaufkommen ist 1-2 mal im Jahr richtig verstopft wegen nem Unfall (Letztens erst wieder Massenkarambolage), aber sonst fließt der Verkehr super. Jetzt ist da grade Baustelle, trotzdem ist bis auf stockender Verkehr nichts dran auszusetzen.
Also nicht Tempolimits verhindern Stau, sondern die Fahrweise der Leute.
Auf der 42 Fahren halt alle schnell, Links sogar extrem schnell, aber dadurch fließt der Verkehr besser, wärend auf der 40 die Leute schleichen und es sich staut.
Da bringen sogar die Auffahrtregelungen noch mehr Chaos, dort wurde als erstes Bundesweit getestet, ob die ampeln, die nur alle 5 Sekunden ein auto auf die Bahnlassen sinnvoll sind und den Autobahnverkehr besser laufen lassen.
Für die Behörden ein voller Erfolg, für die Pendler und Menschen hier im Ruhrgebiet eine Katastrophe. Die auffahrt ist Leerer, dafür sind die Kreuzungen und Straßen zu auffahrt hin total blockiert, da dort LKWs und PKWs sich stauen und wegen der Regelung sogar Kreuzungen verstopfen.

An gefährlichen Stellen bin ich für Tempolimits, aber auf den meisten Autobahnen sollte das Limit entfernt werden.
 
Züge sind überfüllt, kommen zu spät, wenn sie nicht sogar ausfallen.

A40 von Bochum nach Duisburg ist jeden morgen verstopft und Nachmittags in die andere Richtung (Limit 100), die A42 die parallel läuft mit mehr verkehrsaufkommen ist 1-2 mal im Jahr richtig verstopft wegen nem Unfall (Letztens erst wieder Massenkarambolage)...

Merkst Du was???

gruss kelle!
 
Ja, aber das kann bei Tempolimits genausogut passieren, nur nutze ich nunmal die 42 und bekomme das dann da mit.

Schnarchnasen, die ihen Wagen nicht im Griff haben, gibts leider genug in Deutschland.

Um Sowas zu verhindern, sollte man auf 6 Spurigen Autobahnen klare Regeln setzen.
Rechts: Alles was 60-80 fährt
Mitte: Alles was bis 140 fährt und Links nur schneller.

Dann bringen die Langsamen Fahrer keinen in gefahr, wenn sie einfach Links rüber ziehen um mit 110 jemanden mit knapp über 100 überholen wollen und direkt vor nen BMW oder sonstwas, der mit 240 sachen ankommt ausscheren.
Das verursacht die Unfälle, nicht das schnell fahren an sich.
Langsam fahren ok, mache ich ja selbst ab und an mal, gemühtlich hinter nem LKW her, aber ich würde nie auf die Idee kommen, einen schnellen Wagen zu schneiden oder zur Notbremsung zu nötigen, was leider einige tun.
 
Ja, aber das kann bei Tempolimits genausogut passieren...

Passiert nur viel seltener und dann passiert weniger, weil eben die Geschwindigkeit nicht so hoch ist!

Schnarchnasen, die ihen Wagen nicht im Griff haben, gibts leider genug in Deutschland.
:)


Um Sowas zu verhindern, sollte man auf 6 Spurigen Autobahnen klare Regeln setzen.
Rechts: Alles was 60-80 fährt
Mitte: Alles was bis 140 fährt und Links nur schneller.

Und wie überholt dann ein 140er einen 100er??? Noch eine Regel! Weder kontrollierbar noch sinnvoll! :(

Dann bringen die Langsamen Fahrer keinen in gefahr, wenn sie einfach Links rüber ziehen um mit 110 jemanden mit knapp über 100 überholen wollen und direkt vor nen BMW oder sonstwas, der mit 240 sachen ankommt ausscheren.
Das verursacht die Unfälle, nicht das schnell fahren an sich.
Langsam fahren ok, mache ich ja selbst ab und an mal, gemühtlich hinter nem LKW her, aber ich würde nie auf die Idee kommen, einen schnellen Wagen zu schneiden oder zur Notbremsung zu nötigen, was leider einige tun.

Nun, wenn ein gemütlich rechts fahrender PKW (120) auf einer vierspurigen Straße hinter einem LKW "ankommt (80:biggrin:), dann ist das normale, dass er ausschert und überholt. Wenn ein "sonstwas" von hinten mit einem Geschwindigkeitsüberschuss von 120 km/h anrauscht, was meinst du, wie lange der sich im Rückspiegel dieses PKW´s befindet? Und in dieser Zeit muss auch noch die Geschwindigkeit abgeschätzt werden? Wenn dann noch eine leichte Kurve/Steigung vorhanden ist wird dies zum Ding der Unmöglichkeit. Aber die Gefahr geht dann - deiner Meinung nach - vom langsamen PKW aus, der diesen "Vernuftsfahrer" mit 240 "schneidet".
 
Passiert nur viel seltener und dann passiert weniger, weil eben die Geschwindigkeit nicht so hoch ist!

Das stimmt allerdings. Aber prüfen ist schwer, kann ja aus dem Fernsehen nicht sagen, obs auf der Bahn, wo es passiert ein Limit gibt oder nicht.


Und wie überholt dann ein 140er einen 100er??? Noch eine Regel! Weder kontrollierbar noch sinnvoll! :(

Stimmt, da ist die Lücke im System. :ugly:


Nun, wenn ein gemütlich rechts fahrender PKW (120) auf einer vierspurigen Straße hinter einem LKW "ankommt (80:biggrin:), dann ist das normale, dass er ausschert und überholt. Wenn ein "sonstwas" von hinten mit einem Geschwindigkeitsüberschuss von 120 km/h anrauscht, was meinst du, wie lange der sich im Rückspiegel dieses PKW´s befindet? Und in dieser Zeit muss auch noch die Geschwindigkeit abgeschätzt werden? Wenn dann noch eine leichte Kurve/Steigung vorhanden ist wird dies zum Ding der Unmöglichkeit. Aber die Gefahr geht dann - deiner Meinung nach - vom langsamen PKW aus, der diesen "Vernuftsfahrer" mit 240 "schneidet".

Vierspurig ist da kritisch, aber viele Autobahnen haben/kriegen ja 6 Spuren, da geht das Problemlos.
Jedoch sollte man erwarten, dass man abschätzen kann, wie schnell einer ankommt, macht man doch jeden morgen auf der Auffahrt doch auch in Sekunden.
Mit einer Kurve in einer steigung, könnte es beim schätzen zum Problem kommen, aber Autobahnen haben ja meistens leichte kurven, denke das wäre eher Thema für Landstraße und da hat halt dann der schnellere schuld. ;)
 
Das stimmt allerdings. Aber prüfen ist schwer, kann ja aus dem Fernsehen nicht sagen, obs auf der Bahn, wo es passiert ein Limit gibt oder nicht.

Jedoch sollte man erwarten, dass man abschätzen kann, wie schnell einer ankommt, macht man doch jeden morgen auf der Auffahrt doch auch in Sekunden.
Mit einer Kurve in einer steigung, könnte es beim schätzen zum Problem kommen, aber Autobahnen haben ja meistens leichte kurven, denke das wäre eher Thema für Landstraße und da hat halt dann der schnellere schuld. ;)

Nun, ich denke, du bist schon einmal LKW gefahren und weist, was für eine tolle Aussicht man nach hinten hat. ;) Denn sonst musst du automatisch auf allen sechspurigen, unbeschränkten Strecken ein LKW-Überhohlverbot einbauen. Und das mit dem Abschätzen: Ich rede noch nicht einmal von Nachtfahrt oder Dunst, blendender Sonne,.... Abschätzen ist ein Prozess, der aus der Erfahrung resultiert. Und diese Erfahrung scheitert, wenn die Geschwindigkeitsdifferenz übermäßig anwächst. Ich kann als Fahrer ja auch nicht stundenlang in den Spiegel schauen, ab und zu sollte ich meine Aufmerksamkeit auch nach vorne richten.
 
Tempolimit 110 verbunden mit einer Aufhebung des Rechtsfahrgebotes, schaut nach den USA - it works.

Stay in line oder wie sagt man so schön. Ich bin dafür.

Es wirkt zwar - aber man kommt nie an :ugly:
Bzw dauert es auf längeren Strecken einfach ewig - und da ists schon echt deprimierend, wenn man absolut keine Begründung sieht, warum man nur soo langsam rumgurken darf :(

Die zusätzliche Entspannung auf amerikanischen Autobahnen konnte ich auf Stadt-Autobahnen bisher überhaupt nicht feststellen.. da wird genauso gedrängelt usw. wie in Deutschland auch. Einziger Vorteil ist, das selbst auf den relativ wenig befahrenen Interstates es relativ entspannend ist - was aber meiner Meinung nach einfach durch die vielen Fahrspuren und nicht durch das Tempolimit zustande kommt.

LG
Kesselchen

edit:
Och du, in der Regel sind es drüben auf den Highways bzw. Interstates 2 Spuren, nur in Ballungsräumen mehr.
Da wo ich bisher gefahren bin, waren eher 6 (Interstate), 8 (Stadt) die Regel.. [für beide Fahrtrichtungen]

Gerüchte...

Stuttgart - Hamburg 62 € mit ICE, BC50
Stuttgart - Hamburg 650 km -> 195 € bei einer Kilometerpauschale von 30 Cent

Und für 133 € sollte man nen Auto gemietet bekommen, wobei man ja bei der Heimfahrt auch nochmal 133 € spart.

gruss kelle!
Und wer zahlt 250 Euro für ne BC50, wenn man 2x im Jahr mit 3 Personen nach Hamburg will (um beim Beispiel zu bleiben)?

750 Euro Bahncard + 6x62 Euro + 55 Euro Leihwagen je Tag [ADAC Clubmobil] (-> Minimum also 110 Euro)..
1.232 Euro

Im Gegensatz zu nicht-sparsamen Fahren -> je eine Tankfüllung von 100 Euro je Strecke
400 Euro

Ich glaub, das lohnt sich :ugly:

ps: Ich bin Student und habe die Wahl: Endweder ich fahre Regelmäßig von München nach Braunschweig mit dem ICQ oder mit dem Auto [geplant sind für dieses Semester 4 Fahrten]. Selbst mit Studentenrabatt auf Bahncard 50 und langer Vorplanung lohnt es sich für mich - bei sparsamer Fahrweise [60 Euro je Tankfüllung - genau eine Tankfüllung je "Einzelstrecke] überhaupt nicht, mit dem Zug zu fahren.
Weiterhin sind die ICEs für große Menschen eine absolute Zumutung. Bin 2x mit dem ICQ nach München gefahren - und ich werde mich hüten es nochmal zu machen, besonders, weil es furchtbar unbequem in der 2ten Klasse im Bezug auf Beinfreiheit war :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann bin ich wohl ne richtige Ausnahme. In den seltesten Fällen fähre ich allein. Bei Strecken über 100 km ist das Auto i.d.R mit 4 Leuten besetzt.

Ja aber das ist auch leider die Ausnahme. Ich pendel 2 mal im Monat Frankfurt - Berlin. Mein Auto ist auch immer mit 4 Mann voll besetzt aber du siehst eben auch verdammt viele die alleine Unterwegs sind.
Und auf meiner Strecke ist es für mich genauso teuer als wenn ich mit der Bahn fahren würde und für die Mitfahrer sogar günstiger :).

Edit:

Beim Tempolimit sehe ich es ähnlich wie Komerzhasi und bin der Meinung das man mehr auf dynamische Regelung des Verkehrs setzen sollte wie z.b. auf der A2 Braunschweig - Berlin. Wenn leer dann freie fahrt für freie Bürger :) und wenns voll ist bin ich lieber mit 80 unterwegs als zu stehen.
 
ps: Ich bin Student und habe die Wahl: Endweder ich fahre Regelmäßig von München nach Braunschweig mit dem ICQ

Kuuuul, was es heutzutage so alles gibt... ;)

Selbst mit Studentenrabatt auf Bahncard 50 und langer Vorplanung lohnt es sich für mich - bei sparsamer Fahrweise [60 Euro je Tankfüllung - genau eine Tankfüllung je "Einzelstrecke] überhaupt nicht, mit dem Zug zu fahren.
Also bei langer Vorplanung bekommt man momentan eine Strecke für 29,00 €.
 
Das alte Thema: Wer beim Autofahren nur die Spritkosten rechnet, wird sich spätestens dann wundern, wenn das Öl im Motor nur noch ein Klumpen ist oder die Reifen weg sind und das Auto auf den Felgen rollt.

Marty
 
Das alte Thema: Wer beim Autofahren nur die Spritkosten rechnet, wird sich spätestens dann wundern, wenn das Öl im Motor nur noch ein Klumpen ist oder die Reifen weg sind und das Auto auf den Felgen rollt.

Marty

Okay, dann muss ich gestehen, dass ich den Rest nicht selbst zahle :ugly:

LG

Auf meiner Strecke kommt, wenn man von von 0,30 Euro je Km ausgeht, je Strecke ein Wert von 168 Euro heraus - 336 Euro.. was trotzdem den Komfort noch gegenüber Zug wert ist -> wenn man nicht alleine Fahren würde.. dann sowieso :)
 
Und wer zahlt 250 Euro für ne BC50, wenn man 2x im Jahr mit 3 Personen nach Hamburg will (um beim Beispiel zu bleiben)?

750 Euro Bahncard + 6x62 Euro + 55 Euro Leihwagen je Tag [ADAC Clubmobil] (-> Minimum also 110 Euro)..
1.232 Euro

Das ab einer gewissen Personenmenge die Kosten bei Auto und Bahn gleich sind, bzw. das Auto günstiger werden kann, ist sicherlich richtig.

Weiterhin sind die ICEs für große Menschen eine absolute Zumutung. Bin 2x mit dem ICQ nach München gefahren - und ich werde mich hüten es nochmal zu machen, besonders, weil es furchtbar unbequem in der 2ten Klasse im Bezug auf Beinfreiheit war :(

Ich finde es eine Zumutung, 1,86 m lang zu sein und sich als großer Mensch zu bezeichnen...
Mit meinen 1,93m habe ich keine Probleme im ICE, egal ob ich 1,5 Stunden nach Berlin fahre, oder sieben Stunden nach Zürich...

Okay, dann muss ich gestehen, dass ich den Rest nicht selbst zahle :ugly:

Tjaja.
Die Schönrechnerei...
Ich habe in einem Jahr mal ca. 2.500 € bei der DB umgesetzt, und habe dabei eine Strecke zurückgelegt, die mit dem Auto gefahren ca. 25.000 Kilometer entspricht

Auf meiner Strecke kommt, wenn man von von 0,30 Euro je Km ausgeht, je Strecke ein Wert von 168 Euro heraus - 336 Euro.. was trotzdem den Komfort noch gegenüber Zug wert ist -> wenn man nicht alleine Fahren würde.. dann sowieso :)

Komfort und Auto, zwei Welten treffen aufeinander...
Ich vergleiche da für mich die Situation Auto selbst fahren vs. Zug fahren.
Nach ner durchfeierten Nacht mit dem Auto 300 km zu fahren, grenzt an fahrlässige Körperverletzung, im Zug kann ich pennen.
Wenn ich mit Kumpels beim Formel 1 gucken drei Bierchen trinke, kann ich danach immer noch Zug fahren.
Wenn ich Hunger oder Durst habe, kann ich dem im Zug ohne Zeitverzug essen und trinken, auf der Autobahn kostet mich das ne halbe Stunde.
Im Zug kann ich lesen bzw. auf nen Termin vorbereiten. Im Auto geht das nicht...

Also, da von Komfort zu sprechen...

gruss kelle, seitdem er den führerschein hat, konsequenter bahnfahrer!