Sammelthread Schweinegrippe-Impfung: Diskussionen und Infos

Ich habe mal eine Frage: Überall liest man, das jährlich Tausende an der normalen Grippe sterben. Ich habe mich darüber mit meinem Arzt unterhalten. Er meinte, er kennt niemanden aus seinen Patienten, dem das passiert ist. Auch seine ganzen Kollegen aus dem Verband hätten noch nie einen Patienten gehabt, der an Grippe gestorben ist.

Kennt einer von Euch jemanden, der an der normalen Grippe gestorben ist, ohne noch zusätzliche Schwersterkrankungen gehabt zu haben?

Ich meine, wenn 15.000 Menschen pro Jahr daran sterben, dann ist das solch eine Menge, die müsste doch jeder in seinem Bekannten- oder Verwandtenkreis finden.

Marty
 
Ich meine, wenn 15.000 Menschen pro Jahr daran sterben, dann ist das solch eine Menge, die müsste doch jeder in seinem Bekannten- oder Verwandtenkreis finden.
Aber wir haben in Deutschland 80 Mio Bürger. 15k sind da gerade mal 0.2 Promille. D.h, du müßtest über 5000 Leute kennen, damit du einen kennst, der daran gestorben ist. Ich kenn nicht so viele.
 
Aber wir haben in Deutschland 80 Mio Bürger. 15k sind da gerade mal 0.2 Promille. D.h, du müßtest über 5000 Leute kennen, damit du einen kennst, der daran gestorben ist. Ich kenn nicht so viele.

Ich bin 37 Jahre alt, in der Zeit müssten also 555.000 Menschen an Grippe gestorben sein, also 1/160 aller Deutschen. Und ich kenne sicherlich eine Menge mehr als 160 Menschen. Und die Ärzte, mit denen mein Hausarzt da zusammensitzt und die darüber gesprochen haben, haben zusammen bestimmt 250.000 Patienten in ihre Zeit als Arzt gehabt. Niemand hat jemals miterlebt, dass jemand an der Grippe gestorben ist. Kann ich nicht verifizieren, sagt mein Hausarzt.

Und deshalb frage ich hier.

Marty
 
Hm, ja da haste recht, aber da immer wieder welche sterben und "nachwachsen"...

Ich kenn auch niemanden, aber vielleicht sind das auch überwiegend Säuglinge und Alte, wo das dann auch gar nicht an die große Glocke gehängt wird.
 
Jährlich sterben 5,4 Millionen Menschen an den Folgen des Rauchen, einer alle sechs Sekunden.
wenn ich das mit den grippetoten vergleiche - eigentlich dürften wir doch niemanden länger als paar tage kennen - schliesslich sterben doch dauernd millionen jedes jahr. und? wieviele sind bei dir so dieses jahr schon gestorben? tschuldigung falls es todesfälle bei dem ein oder anderen gab ... aber 15.000 grippetode sind ein witz. und wer ernsthaft glaubt das man das zwangsweise ja irgendwie mitbekommen müsste - warum sollte man?

und ein zwei hausärzte stehen nicht für die restlichen ärzte.

davon abgesehen kenne ich tatsächlich eine dame die fast gestorben wäre an der grippe anfang dieses jahr. selbst die ärztin meinte hinterher das sie eigentlich davon ausging das sie es nicht schafft.

ich selbst hab mir auch hübsch die grippe dabei weggeholt und meine ma auch ... jeah, bin ich jetzt zehn jahre immun? wobei *überleg* die letzte wirkliche grippe ist in der tat 11 jahre her inzwischen. und hatte böse mit ner arg brennenden lunge zu kämpfen.

ich kenne ausserdem auch keine drogentode, durch unfall habe ich auch niemanden irgendwie sterben sehen im umfeld und auch sonst gabs nix erwähnenswertes. doch, krebs. heisst das krebs ist die wahrheit un d alles andere wausi ne lüge weil mein umfeld nie was damit zu tun hatte obwohl es doch so hohe todeszahlen geben soll?

tschuldigung, aber ich greif mir grad einfach wirklich an den kopf *gg*

Groß- und kleinschreibung dürft ihr euch denken
 
wieviele sind bei dir so dieses jahr schon gestorben?
Zwei an Lungenkrebs, beides starke Raucher. Ob der Krebs durch das Rauchen verursacht war, interessiert dabei allerdings niemanden.

aber 15.000 grippetode sind ein witz. und wer ernsthaft glaubt das man das zwangsweise ja irgendwie mitbekommen müsste - warum sollte man?
Weil man sich schon dafür interessiert, woran jemand im Bekannten- oder Verwandtenkreis gestorben ist.

und ein zwei hausärzte stehen nicht für die restlichen ärzte.
Es sind nicht ein oder zwei Ärzte, sondern ca. 20 mit zusammen 500 Jahren Praxiserfahrung.

ich kenne ausserdem auch keine drogentode, durch unfall habe ich auch niemanden irgendwie sterben sehen im umfeld und auch sonst gabs nix erwähnenswertes.
Dann hast Du Glück gehabt, ich könnte Dir mit allem dienen.

tschuldigung, aber ich greif mir grad einfach wirklich an den kopf *gg*
Ich auch, weil Du meine Frage anscheinend lächerlich machen willst. Aber macht nichts, wenn Du zu dem Thema nichts anderes beitragen kannst.

Marty
 
Marty, ich kann Dir mit einem Opfer der Grippe dienen. Allerdings war die Person durch eine Hüft-OP und einem in der Reha erfolgten Oberschenkel-Halsbruch geschwächt und fast 80.

Ich denke, das die Grippe oft, despektierlich gesprochen, der "letzte Nagel am Sarg" ist. Dadurch werden auch viele Ärzte, egal wie renommiert, in den seltensten Fällen "Influenza" als Todesursache ausmachen, vor allem dann nicht, wenn es x-Dutzend Vorerkrankungen gibt. Ich denke nicht, das die Ärzte, mit denen du gesprochen hast, bei jedem Toten, den sie beurkunden, einen Abstrich und eine Laboruntersuchung machen. Ist ja auch nicht ihre Aufgabe.
 
Ich denke, das die Grippe oft, despektierlich gesprochen, der "letzte Nagel am Sarg" ist. Dadurch werden auch viele Ärzte, egal wie renommiert, in den seltensten Fällen "Influenza" als Todesursache ausmachen, vor allem dann nicht, wenn es x-Dutzend Vorerkrankungen gibt.
Das habe ich mir auch gedacht. Aber wenn doch bei Todesursache "Lungenentzündung", "Krebs" oder ähnliches steht (macht das nicht der Arzt?), dann tauchen die doch nicht als "Grippetote" in einer Statistik auf, oder?

Ich denke nicht, das die Ärzte, mit denen du gesprochen hast, bei jedem Toten, den sie beurkunden, einen Abstrich und eine Laboruntersuchung machen. Ist ja auch nicht ihre Aufgabe.
Naja, macht das denn noch irgendjemand danach? Ich meine, Patient stirbt (meist doch im Krankenhaus, wenn es eine akute Krankheit ist), ein Arzt gibt eine Todesursache an. Jetzt müsste doch auf dem Totenschein "Grippe" stehen, damit man in dieser Statistik landet, oder nicht?

Nachtrag 10:02: Ich habe mal gegoogelt, schon spannend zu lesen, wie diese Statistiken erstellt werden... kurz gesagt, man schätzt nur:

https://pharma-kritik.blogspot.com/2005/11/die-grippe-und-das-weite-feld-der.html
https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/impf-industrie-ein-insider-packt-aus

Ich weiß, keine seriösen Quellen und nichts Offizielles, aber sie zeigen ja die Quellen.

Marty
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke auch, das die Zahlen von 15000 Grippetoten eher Wahrscheinlichkeitsrechnungen entspringen denn wissenschaftlicher Untersuchungen...
 
Und wie werden deiner Meinung nach wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt ohne Statistik? :roll:
Wir reden hier von statistischen Erhebungen ohne wissenschaftlicher Untersuchung - also bitte nichts von den Füßen auf den Kopf stellen...

Oder Glaubst du wirklich, das die berühmte Statistik, das mit jedem deiner Atemzüge in China 3 Katzen geboren werden, mit wissenschaftlichen Fakten untermauert ist? :LOL:

Mathematische Spielchen, mehr nicht.
 
Also ich mach in Bioinformatik derzeit einige heuristische Ansätze... Und ich komm mir dabei verdammt wissenschaftlich vor... ;)

Aber mal im Ernst: Viele Probleme sind derart kompliziert, dass man nur durch Vereinfachung zu praktikablen Lösungen kommt... Was bringt einem ein Algorithmus, der eine zu hohe Komplexität hat?
 
wusstet ihr eigentlich, dass es 1976 auch schon eine schweinegrippewelle in den USA gab? die doku gibt es hier übrigens deutsch synchronisiert.

bei wikipedia ist folgendes zu finden:

Die „Schweinegrippe“ von 1976


US-Präsident Gerald Ford ließ sich öffentlich gegen die „Schweinegrippe“ impfen.


„Schweinegrippe“ bezeichnet in der Folge im Unterschied zur Schweineinfluenza eine Erkrankung beim Menschen. Im Jahre 1976 kam es zu einem lokalen Ausbruch der Variante A/New Jersey/1/1976 unter US-Soldaten in Fort Dix, New Jersey.[13] Die Gesundheitsbehörden der Vereinigten Staaten schätzten die Gefahr einer Wiederkehr einer Seuche vom Ausmaß der Spanischen Grippe als so groß ein, dass sie ein Impfstoffproduktionsprogramm starteten, das jeden Bürger der Vereinigten Staaten schützen sollte. Die ersten Impfungen fanden am 1. Oktober 1976 statt, bis Mitte Dezember hatten sich 40 Millionen US-Amerikaner impfen lassen – bis dahin die größte Impfkampagne der Geschichte. In Europa schlossen sich einzig die Niederlande dem Impfprogramm an. Gleichzeitig wurde bekannt, dass einige Geimpfte ein Guillain-Barré-Syndrom entwickelt hatten; bis heute ist umstritten, ob es sich dabei tatsächlich um eine Nebenwirkung der Impfung handelt. Es kam zu einer Flut von Schadenersatzklagen über eine Summe von 3,5 Milliarden US-Dollar.[14] Dass Schweine die Quelle der Influenzaviren in Fort Dix waren, ist zwar wahrscheinlich, aber nie belegt worden.
ohne jetzt gleich ins reich der verschwörungen abzudriften, kommt mir das aber irgendwie bekannt vor. :think:
 
ohne jetzt gleich ins reich der verschwörungen abzudriften, kommt mir das aber irgendwie bekannt vor. :think:

Es ist auch keine Verschwörung sondern knallharte Realität, wer darüber noch nicht Bescheid weiss, steht bestimmt schon mit dem halben Bein beim Arzt auf der Matte und hält den Arm weit rausgestreckt zum pieksen.
Die ganze Geschichte wiederholt sich..
Der Vortrag von Herrn Tolzin ist ganz informativ und berichtet über die Entstehung bzw. Erschaffung der Schweinegrippe https://www.youtube.com/watch?v=AAvAPbdkkBU
 
Also ich finde diesen ganzen Wirbel um die Schweinegrippe nur sinnlos...
50 Mio Impfungen, wer soll denn das verbrauchen? Viele deutsche wollen sich ja verständlicherweise nicht impfen lassen...
Nja, meine Meinung :)
 
Also ich finde diesen ganzen Wirbel um die Schweinegrippe nur sinnlos...
50 Mio Impfungen, wer soll denn das verbrauchen? Viele deutsche wollen sich ja verständlicherweise nicht impfen lassen...
Nja, meine Meinung :)

50.000.000 Dosen [NICHT Impfungen] : 2 Dosen [die man braucht] = 25.000.000
25.000.000 sind ~ 30% der deutschen Bevölkerung.

Wenn sich 70% der Deutschen nicht impfen lassen wollen eine gut kalkulierte Rechnung. ;)
 
Bist du dir wirklich sicher, dass 2 Dosen gebraucht werden?
Wenn ich das aus einer ARD Reportage richtig im Hinterkopf habe, wird durch den hohen Anteil an Verstärkern nur eine Dosis benötigt.

Yep.

Wie wird Pandemrix verabreicht?
Pandemrix wird ebenfalls per Injektion in den Oberarm verabreicht. Zusammen mit Pandemrix wird eine Lösungsmittel verabreicht, dass einen Wirkungsverstärker enthält. Mit diesem soll die Immunreaktion verstärkt werden. Die Zusatzstoffe wurden vom Paul-Ehrlich-Institut als bedenkenlos angesehen. Die Impfung sollte in zwei Schritten mit mindestens drei Wochen Zeitabstand durchgeführt werden.