Glaubst du/ihr (die Leute in dem Thema) das die NPD wenn sie (natürlich nur utopisch) 40% bekommen würde (von mir aus auch 20 oder 30), diese Prozentzahlen wirklich an die Öffentlichkeit geraten würden?[/B]


JA, ich glaube daran, dass die Prozentzahlen an die Öffentlichkeit geraten würden. Und ich glaube auch an die Demokratie! (Dieses Statement musste ich mal abgeben)
Wieso glaubst du denn nicht daran, dass solche Zahlen publik werden? Hat ja was von Verschwörungstheorie.......
 
Das war der erste Beschluss als Pro Köln gegründet worden ist. Mittlerweile sind es wesentlich mehr. Es geht auch nicht um eine bestehende Moschee. Es geht um den Neubau einer Moschee in einer größen Ordnung die eine Kirche gleichkommt. Sobald man in Saudi Arabien eine Kirche bauen darf, welche auch von den Saudis bezahlt wird (genau wie bei uns, wir zahlen dafür) bin ich dagegen.

Du bist da in Nürnberg wohl falsch informiert worden. Ich wohne ca. 20 Minuten von der Moschee entfernt die dort seit 20 Jahren steht. Sie sieht von außen halt aus wie ne Lagerhalle. Und das soll geändert werden. Zurecht wie ich finde.

Cya Nightfire
 
Es ging um einen Neubau nicht um eine Lagerhalle die dafür verwendet wird. Die können sich so viele Mieten wir sie möchten. Wenn sie selber zahlen bitte sehr aber nciht von meinem Geld!
 
Die Moschee wird aus Steuergeldern finanziert, also indirekt auch meins.
Ich kenne das Buch, ich finde es klasse. :mrgreen:
 
Die Moschee wird aus Steuergeldern finanziert, also indirekt auch meins.

Allenfalls gibts Zuschüsse. Das meiste Geld bei solchen Bauwerken wird gespendet, entweder von den Gläubigen vor Ort oder in der Türkei. Beim Bau der Moschee hier in meinem Heimatort war es auch so. (im Übrigen wurde die Sanierung der Kirche meiner Gemeinde mit mehr geld von der Stadt unterstützt, eben WEIL zuwenig gespendet wurde...)

Die NPD wird auch mit Steuergeldern finanziert, also teilw. MEINEM Geld. Gefällt mir auch nicht, aber das ist ebenso legal, weils alle anderen Parteien eben auch Wahlkampferstattung bekommen.

Im Übrigen gibt es einen Thread zu Moscheenbauten - grundsätzlich haben die NPD und andere rechte Parteien damit nur wenig zu tun:

https://www.klamm.de/forum/showthread.php?t=37739
 
Vor allem in Ermangelung vertrauenswürdiger Alternativen. Du, ich könnte den ganzen Tag über die Etablierten schimpfen, was das Zeug hält, der Stoff würde mir nie ausgehen. Aber nur, weil ich den halben Tag nur über dies und das schimpfen könnte, heißt es noch lange nicht, dass ich eine radikale Randpartei unterstützen werde. Denn was mit der in der Regierung mit meinem Land und vor allem mit mir passieren könnte, ist mir schlicht zu gefährlich.

radikale Randpartei? Nein, dass ist es nicht!

Dein letzter Satz deutet auf Angst hin. Angst vor dem wählen einer Rechtspartei.

Die NPD ist darüber hinaus auch keine ernst zu nehmende Alternative. Wie ich schon schrieb: Sie haben schlicht kein Konzept, was einer näheren Betrachtung standhält. Hat ja die PDS/Linke auch nicht, eigentlich gar keine kleine Partei. Warum eigentlich nicht?


Eben, warum eigentlich nicht??????????

Ein Konzept haben sie, dies wird nur durch "ewiggestrige" Mitglieder gefährdet.


Ganz einfach: Die großpolitischen Themen werden von den Volksparteien schon aufgegriffen. Vor ein paar Jahrzehnten gab es eine Niesche auf der linken Seite, weil ja rechts sowieso niemand stehen wollte: Umweltschutz. Naja, schwupps-die-wupps gab es auch schon eine passende Partei dafür. Immerhin haben es die Bombenleger und RAF'ler bis in die Regierungsverantwortung geschafft. Hätte ich nie gedacht, als die Weiber von denen damals noch im Bundestag vor laufenden Kameras die Brüste rausgeholt haben und während der Sitzung ihre Gören stillten. Wie auch immer.

Die NPD ist eine Volkspartei. Sie greift die Themen des Volkes auf, auch wenn das Einige nicht verstehen.


Jedenfalls haben es diese Umweltterroristen zumindest geschafft, dass wir aus der Atomenergie aussteigen, dafür verpesten wir nun die Luft verstärkt mit dem CO² aus anderen Kraftwerken oder verschönern die Mark mit Windmühlen und photovoltaischem Unfug. Unter dem Strich haben sie trotzdem ihre Identität verloren, als sie nämlich von der Realität eingeholt wurden. So lange es nur Ideologie und Ideale waren, war die Welt böse und die Grünen gut. Kaum zurück in der Realität mussten sie feststellen, dass die Welt doch anders ist. Liegt wahrscheinlich daran, dass es für eine Partei ziemlich dünn ist, sich nur den Umweltschutz auf die Fahnen zu schreiben und bei der Realisierung feststellen zu müssen, dass sowas sehr teuer ist und ganz entgegen der Interessen der zahlungskräftigen Lobby ist. Tja, da muss man sein Programm schonmal etwas anpassen :LOL:

Anpassen natürlich und was mich besonder stört ist das die NPD selte "straffrei" ist.


Und nun mal ehrlich: Glaubst Du, dass es der NPD anders ergehen wird? Machen wir mal das Gedankenexperiment, das Du vorgeschlagen hast: Die NPD bekommt satte 51% und kann damit ganz allein ohne Koalition (mit denen will sowieso niemand koalieren) regieren. Was passiert?

Ihr KONZEPT wird durchgesetzt!


Nun zuerst setzen sie sich erstmal auf den Arsch, was zum Regieren alles gehört. Nörgeln allein reicht nämlich dann doch nicht. Jetzt wird es schwer, denn sie müssen nicht nur ein Land beim Status Quo halten, sondern es auch besser machen. Schließlich hat man die Jungs ja nicht umsonst gewählt. Außerdem noch ihre Wahlversprechen halten (sofern sie sich zu diesem Zeitpunkt noch daran erinnern).

Soweit verstehe ich dich........


Ok, fangen wir mal an: 2000 Euro Kindergeld und 2000 Euro Rente. Zahlt Udo auch nicht aus der Kaffeekasse.Arbeit zuerst für Deutsche - ja klasse! Und woher, wenn als nächstes auch noch kommt: Raus aus der EU. Na das wird die EU und vor allem die geldgierigen Konzerne wenig begeistern. Und uns dann noch viel weniger, weil wir nämlich de facto vom Export leben und bei den Geldgeiern unsere Arbeit finden. Und so schnell kann man unsere Wirtschaft nicht umstellen. Abgesehen davon müsste man nur mal mit der EU reden, dass wir nicht die Zahlemänner für die Baguettefresser und Inselaffen sind. Würde schon erstmal reichen. Weg mit dem Euro ist nicht nur dumm, weil es die stabilste Währung derzeit weltweit ist, sondern auch verdammt teuer. So eine Belastung für nix auf sich zu nehmen, halte ich für sinnlos. Dabei frage ich noch gar nicht, woher das Geld kommen soll. Kriminelle Ausländer raus - Ja, dafür bin ich auch. Aber das bringt kein Geld, das kostet vor allem. Abgesehen davon haben wir ja die EU-Problematik am Arsch. Diejenigen, die aus EU-Ländern kommen, können wir nicht mal rausschmeißen. Jedenfalls nicht, so lange wir Teil der EU sind.

Mehr Arbeitsplätze, auch wenn du es nicht glaubst. Betriebe werden jeden Deutschen nehmen der den Realschulabschluss hat. Dieser wird Steuern zahlen. "Raus aus der EU" ist noch ein ganz anderes Thema, welches kontinuierlicher und nationaler Arbeit bedarf.

Und an dieser Stelle mal die Frage: Hältst Du es für richtig, wenn sich Deutschland von Europa separiert? Meinst Du nicht auch, dass es viel besser wäre, wenn man Europa entsprechend beeinflussen würde?

Natürlich, Nationalsozialist ist nicht gleich Nationalsozialist!

Und dieser ganze Humanitätswahn endlich aufhört samt übersteigerter Emanzipation und dergleichen? Weißt Du, mir ist schon bewusst, dass auf der rechten Seite durchaus ein starkes Gegengewicht in der Parteienlandschaft fehlt, die den linken Wahnsinn auch mal etwas zügeln könnte. Aber das wird nicht die NPD sein. Nicht, so lange sie mit einem lächerlichen Parteiprogramm aufwartet, mit dem sie vielleicht gerade noch den Pennäler in der Mittagspause auf dem Schulhof oder den simplen Hilfarbeiter beeindrucken können, aber wohl kaum die Masse des Volkes.

Lächerlich sind leider die Kandidaten, nicht die Programme. Die NPD braucht die Kandidaten die realistisch umsetzt was die NPD will.


Ehm, Ali war ein Boxer und die Show samt allem drum und dran war sein Job. Ansonsten würde ich ihn nicht zu der geistigen Elite Amerikas zählen, auch wenn er die Zeichen der Zeit erkannte und seine Popularität nutzte, um sich für einige Verbesserungen in seinem Lande stark zu machen. Che war vor allem der Busenfreund von Fidel und ein linksradikaler Terrorist. Oh, "Terrorist" heißt es ja in seinem Falle bei uns nicht, da nennt man ihn ja "Freiheitskämpfer" oder wahlweise auch "Guerillakämpfer". Naja, ist dasselbe. Wie auch immer: Ausgerechnet die beide in einem Atemzug und als Vorbild anzubringen, ist schon irgendwie "Thema verfehlt" :) Zumindest hier. Vielleicht haben wir nochmal einen Linksaußen-Thread, da passt es dann vielleicht besser, auch wenn ich keinen von beiden als Vorbild in puncto Politik vorkramen würde.

Natürlich, diese Leute haben gesagt was sie denken. Und das Che Guevara vollkommen abhänigig von Castro war ist Quatsch.

Ich muss mal unterbrechen und fragen ob du dich momentan von der Regierung vertreten fühlst oder ob sie die "genügt" ?!??!?!?!!?!????




Gruß,
Karl_K
 
Ihr KONZEPT wird durchgesetzt!
[...]
Mehr Arbeitsplätze, auch wenn du es nicht glaubst. Betriebe werden jeden Deutschen nehmen der den Realschulabschluss hat. Dieser wird Steuern zahlen. "Raus aus der EU" ist noch ein ganz anderes Thema, welches kontinuierlicher und nationaler Arbeit bedarf.
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Ich muss mal unterbrechen und fragen ob du dich momentan von der Regierung vertreten fühlst oder ob sie die "genügt" ?!??!?!?!!?!????
Wie? Solange die NPD nicht irgendwo heimlich was vom legendären Nazigold gebunkert hat, wird das mit der Finanzierung hapern...

Mehr Arbeitsplätze lassen sich auch nicht mal eben so herbeizaubern und die Arbeitsplätze, die momentan von den "ausländischen Straftätern" besetzt sind, bringen auch nicht mehr ein, nur weil ein Deutscher an der Stanze steht. Migranten müssen Gerüchten zufolge auch Steuern zahlen... und tun dies auch im Gegensatz zu div. Kontoinhabern in Lichtenstein.

Und zum letzten Teil: Woah, das sind viele Satzzeichen, also muss das ja ein unheimlich wichtiger Satz sein :ugly:. 69,4% (WP) der Deutschen fühlten sich bei der letzten Wahl von SPD/CDU am bestern vertreten, demnach sind sie an der Macht. ;)
 
[...] Dein letzter Satz deutet auf Angst hin. Angst vor dem wählen einer Rechtspartei.
Angst vor dem, was diese Partei meinem Vaterland antun könnte.

[...] Ein Konzept haben sie, dies wird nur durch "ewiggestrige" Mitglieder gefährdet.
Ja, wie auch immer. Das Konzept, das mir die NPD auf ihrer eigenen Heimatseite zur letzten Wahl vorgestellt hatte, habe ich gelesen. Ich habe es gelesen, verstanden und belächelt. Es war bis auf ganz wenige Punkte deckungsgleich mit dem der PDS.

Warum bieten die etablierten Parteien keine 2000 Euro Rente? In den nächsten Jahren und Jahrzehnten wird Deutschland fast nur noch aus Rentnern bestehen. Die sich zum Freund zu machen, wäre doch wohl auch für die großen Parteien interessant. Also warum nicht?

Die NPD ist eine Volkspartei. Sie greift die Themen des Volkes auf, auch wenn das Einige nicht verstehen.
Ja, das tut sie. Und die Konzepte/Lösungen, die sie anbietet, sind für den Arsch. Zumindest nach meiner Ansicht.

[...] Mehr Arbeitsplätze, auch wenn du es nicht glaubst. Betriebe werden jeden Deutschen nehmen der den Realschulabschluss hat. Dieser wird Steuern zahlen. "Raus aus der EU" ist noch ein ganz anderes Thema, welches kontinuierlicher und nationaler Arbeit bedarf.
Gut, also dann im Detail. Deutschland kann auf dem Sektor der Produktion nicht mehr viel reißen. Hochwertige Dinge werden auf der Welt zwar gern aus Deutschland importiert, der Massenmarkt gehört allerdings heute bereits de facto China. Will sich Deutschland in der Welt profilieren, geht es nur über Innovation und qualitativ hochwertige Artikel. Gleichzeitig beklagen wir ein sinkendes Bildungsniveau. Immer mehr Hauptschüler, die heute schon den Löwenanteil der Arbeitslosen stellen. Wohin mit denen? In die Forschung?

Und was die EU betrifft: Im Jahre 2008 unmöglich. Das wäre der gesamtwirtschaftliche Tod Deutschlands. In Zukunft noch eher, wie heute. Und das tue ich meinem Land nicht an.

[...] Lächerlich sind leider die Kandidaten, nicht die Programme. Die NPD braucht die Kandidaten die realistisch umsetzt was die NPD will.
Ja, dann sollte die NPD schleunigst aufhören, ihre Kandidaten und Abgeordneten aus Grauzonen deutscher Rechtsstaatlichkeit zu rekrutieren. Und am besten sich auch gleich vom gewaltbereiten Pöbel distanzieren. Aber Du ahnst genauso gut wie ich, wohin das führen könnte: Die Basis würde wegbrechen. Denn in Ermangelung radikaler Parteien und Organisationen (die ja im Laufe der Jahre allesamt verboten wurden) hat man sich zähneknirschend der verhältnismäßig gemäßigten NPD anvertraut. Ohne die Jungs aus den Kameradschaften könnte die NPD doch heute schon dicht machen. Und wie gesagt: Zu dem Parteiprogramm habe ich auch eine andere Ansicht.

[...] Ich muss mal unterbrechen und fragen ob du dich momentan von der Regierung vertreten fühlst oder ob sie die "genügt" ?!??!?!?!!?!????
Nein, ich fühle mich nicht vertreten. Sie genügt, um den momentanen Status Quo im Land halbwegs zu halten und baut in kleinerem Stil Scheiße. Ihre Walversprechen klingen allesamt annehmbar und plausibel (im Gegensatz zur ...), werden allerdings bestenfalls halbherzig umgesetzt, oft passiert gar nichts, seltener das genaue Gegenteil.

Aber wenn ich mir das Gesamtpaket betrachte, halte ich diese Parteien zumindest für realistischer. Nicht besser oder schlechter, sondern realistischer. Und wenn man schon beim Lesen des Parteiprogrammes das Gefühl hat, einem Bauernfänger aufzusitzen, dann werde ich wohl kaum meine Stimme dorthin verschenken.

Weißt Du, es gäbe tatsächlich einen Augenblick, da ich sogar NPD mit ihrem aktuellen Programm wählen würde. Das würde genau dann passieren, wenn ich der Ansicht wäre, dass nur noch eine verhältnismäßig radikale Lösung die Probleme im Lande beseitigen und den Ruin abwenden könnte.

Aber im Augenblick geht es mir nicht schlecht. Ich habe einen durchschnittlichen Lebensstandard, habe zu essen und Kleidung. Ich habe eine Wohnung, ein Auto und kann noch immer 2 bis 3 Schachteln am Tag rauchen. Was mich stört, sind alles Dinge, die auch durchaus etablierte Parteien angehen können. Gut, sie tun es nicht, die Lage im Lande verschlechtert sich. Wenn sie den kritischen Punkt überschreitet, ziehe ich die Wahl einer Randpartei in Betracht. Bis dahin bin ich zufrieden und denke nicht mal dran ;)

Gruß,
Photon
 
Meinte damit eher die Stadt als den User, aber nun gut :ugly:

Was ich meinte, waren die diversen Verfassungsklagen, die in der aktuellen Amtszeit vor das BVerfG gezerrt werden mussten, das neue BKA-Gesetz, die Vorratsdatenspeicherung, für die ~ 50 Abgeordnete mit Ja gestimmt haben, obwohl sie von der Verfassungsmäßigkeit nicht überzeugt waren... um mal nur die Klassiker zu benennen ;)

Und ob man das nun "im kleineren Stil scheisse" nennen kann, ist Ansichtssache :evil:
 
[...]
Was ich meinte, waren die diversen Verfassungsklagen, [...]
Und ob man das nun "im kleineren Stil scheisse" nennen kann, ist Ansichtssache :evil:
Naja, wenn man bedenkt, wie es schlimmer sein könnte, dann ist es Kleinscheiß. Sicherlich nichts, was ein "Kavaliersdelikt" wäre und wo der Bürger mit dem Auge zwinkernd darüber hinweg lächeln könnte. Aber dass es viel schlimmer geht, zeigt nicht nur deutsche, sondern vor allem aktuelle internationale Geschichte. Sehen wir der Tatsache mal ins Auge: Uns geht es doch saugut. Klar drückt der Schuh hier und da. Und wenn ich erstmal am tuttern bin, werde ich so schnell auch nicht fertig. Aber wir gehören im Weltvergleich nicht nur zu den "Oberen 10.000", sondern sogar zu den "Oberen 10". Das sollte man nicht vergessen.

Ob wir das nun trotz oder wegen der EU und der Globalisierung sind, lasse ich mal dahingestellt sein. Ich war immer gegen die EU, von Anfang an und Globalisierung halte ich für Rudelbums. Aber jetzt mit Gewalt aus diesem Prozess auszusteigen, wäre definitiv der wirtschaftliche Tod Deutschlands. Soviel zur NPD.

Und was unsere "Volksvertreter" angeht, so sollten die Gerichte einfach mal viel härter durchgreifen. Gesetze gibt es, Strafmaße auch, wie für den kleinen Bürger. Die müssten nur mal angewandt werden. Stattdessen sitzen in fast jedem Gericht irgendwelche Pupen gelangweilt am Richterpult und wollen sich nicht den Tag mit Bestrafungen versauen. Wer den Staat als Politiker beklaut (in dem er Steuern hinterzieht, Flüge privat abrechnet, Bestechungsgelder kassiert, die als Wahlkampfspenden getarnt sind, ...) gehört in den Knast - aus Maus. Gibt es doch gar keine Diskussion. Stattdessen entschuldigt er sich mehr oder weniger höflich beim Volk, tritt schlimmstenfalls zurück. Wo ist da denn Gerechtigkeit?

Ach, ich komme schonwieder ins Tuttern. Und vor allem vom Thema ab :) Egal, ich mach jetzt hier einen Punkt.

Gruß,
Photon
 
Und was die EU betrifft: Im Jahre 2008 unmöglich. Das wäre der gesamtwirtschaftliche Tod Deutschlands. In Zukunft noch eher, wie heute. Und das tue ich meinem Land nicht an.

Wobei du nun die Beweißlast trägst, das dies nicht nur Spekulation ist sondern wie du darauf kommst. Wir möchten an andere Postings von dir Erinnern, bei denen du Erwähnst, das Innovation, Forschung und Qualität unsere Hauptpunkte sind bei denen wir trumpfen können. Sofern man nun einen "humanen" Ausstiegsplan wählt (5 Jahre Übergang mit Stufenweiser Rückstellung der Beitragszahlungen zum Beispiel damit die EU nicht von heut auf morgen in stich gelassen wird) glaube ich doch nicht, dass die Welt auf deine genannten Sachen verzichten möchte.

Gedankenspiel - Frankreich : Ohhh sie mal Bayer hat ein Krebsmedikament entwickelt. Amerika : Nene die sind doch bei euch ausgetreten, dass können wir doch nicht mehr nutzen. Frankreich : Ohhh stimmt ja hab ich vergessen. Amerika : Siehst du, nicht immer so früh freuen

Sicherlich kann man die EU nützlich finden, aber sie mit Panikmache zu rechtfertigen, dass man sonst untergeht finde ich unbewiesen irgendwie stumpf. Es gibt auch nicht EU-staaten die überleben und wir als zentrales Europäisches Land sind allein deshalb interessant weil der Güterverkehr anderer Staaten durch uns geht. Sprich wenn wir keine Menschenrechte verletzen und nicht wieder die Rüstungsindustrie ankurbeln empfinde ich das EU-geheule als Panikmache und wenn man für die EU ist (was ansich ja nicht schlimm ist) sollte man vielleicht Argumente für die EU bringen und nicht nur Angstargumente bringen.
 
Wobei du nun die Beweißlast trägst, das dies nicht nur Spekulation ist sondern wie du darauf kommst. [...] Sofern man nun einen "humanen" Ausstiegsplan wählt (5 Jahre Übergang mit Stufenweiser Rückstellung der Beitragszahlungen zum Beispiel damit die EU nicht von heut auf morgen in stich gelassen wird) glaube ich doch nicht, dass die Welt auf deine genannten Sachen verzichten möchte. [...]
Nun gut, gehen wir map Punkt für Punkt vor:

Wir sind zwar der größte Nettozahler der EU (wobei - dagegen müssten sich unsere "Volksvertreter" auch mal stark machen), aber dafür haben wir auch die momentan stabilste Währung weltweit. Und die EU ist auch auf dem Weg, die stärkste Währung zu werden. Die EU bringt vor allem enorme wirtschaftliche Vorteile und stärkt alle Mitgliedsländer im Bund in der Welt. Was vor allem wichtig ist, wenn man über den Atlantik schielt. Und was uns auch betrifft: Um Mitglied der EU werden zu können, müssen die Länder bestimmte Anforderungen erfüllen. Nicht nur wirtschaftliche, sondern auch Maßgaben in puncto Klimaschutz etc.

Ok, wir spielen nun durch, dass wir aus der EU austreten wollen. Mit dem Austritt Deutschlands würde die EU geschwächt, als größter Nettozahler sogar erschüttert. Das würde sicherlich Sanktionen nach sich ziehen. Abgesehen davon kann den Euro nur ein Land haben, das Mitglied in der EU ist. Wir müssten also die nächste Währungsreform binnen kürzester Zeit über uns ergehen lassen. Währungsreformen sind nötig, wenn vorher eine Inflation aufgetreten ist und man nicht 3 kg Geld für 1 kg Brot ausgeben möchte. Abgesehen von der enormen finanziellen Belastung müsste sich diese neue Währung (ich wäre ja aus sentimentalen Gründen für "Heller", "Batzen", "Groschen", "Mark" oder etwas anderes urdeutsches :) ) gegen die anderen großen der Welt behaupten: Euro, Dollar, Pfund, Yen.

Das klingt erstmal gar nicht schlimm, zumal wir ja vor der EU auch klar gekommen sind. Nur da es jetzt eine EU gibt (deren Idee ja schon auf 1957 zurückgeht - "Römische Verträge" und dazu auch die Rede von Winston Churchill aus dem Jahr 1946 -> PDF) wären alle anderen Länder um uns herum stark bevorteilt. Sogar Länder, die bislang eher einem Dritte-Welt-Land ähnelten, als einem Erste-Welt-Land. Vor allem Polen, Rumänien, Bulgarien, Tschechien, Slowenien und so weiter. Zukünftig müsste vor allem das produzierende Gewerbe wieder Zölle entrichten, was dem Wirtschaftsstandort Deutschland sicher nicht gut tun würde. Darüber hinaus würden wir die nächste Preiserhöhung erleben, weil eben jene Zölle und Kosten für Währungsumrechnungen natürlich auf die Waren aufgeschlagen würden.

Mit dem Austritt aus der EU ist auch die EU-Verfassung nicht mehr bindend. Was auf den ersten Blick gar nicht mal so übel wäre, ist es auf der anderen Seite ein Unsicherheitsfaktor für die Wirtschaft. Weißt Du, Wirtschaft ist wie ein kleines ängstliches Kind. Wenn zu große politische Umwälzungen stattfinden, die zu nicht vorhersehbaren Konsequenzen führen, reagiert Wirtschaft immer sehr sensibel. Aktionäre sind ganz schnell verschreckt, die Folge sind Panikverkäufe, Kurse brechen sofort ein und verursachen enorme Schäden. Das würde schon passieren, wenn Deutschland nur ganz vorsichtig andeutet, aus der EU austreten zu wollen.

Und schließlich glaube ich nicht, dass Deutschland allein mit Forschung und Entwicklung in Europa bestehen könnte. Unser Land ist schlicht zu klein dafür. Nun könnte ich mir vorstellen, dass die anderen Länder Europas es nicht sonderlich sexy finden würden, wenn wir dieses Thema überhaupt ansprechen. Außerdem sehen die Gemeinschaftsverträge der EU gar keinen Austritt aus der EU vor. Ein Land kann auch nur dann ausgeschlossen werden, wenn dessen Mitgliedschaft unzumutbar ist. Will also Deutschland raus, muss es darlegen, weshalb die Mitgliedschaft für uns und die EU unzumutbar ist, zumal die EU vorrangig eine Wirtschaftsunion ist.

Wenn Du ein Konzernchef wärst, jede Menge Geld auf dem Konto und typisch menschlich bist Du auch gierig wie Sau. Du willst Dein Geld investieren. Wohin investierst Du? Investierst Du es in ein (nach außen hin) politisch instabiles Land, dessen Zukunft (und damit die Zukunft Deiner Investition) ungewiss scheint? Oder investierst Du es viel eher in ein Land eines Staatenbundes, dessen Wirtschaftskraft und Redlichkeit allein durch die Mitgliedschaft weitestgehend gewährleistet ist?

Mir persönlich wäre es wesentlich lieber gewesen, wenn es nie eine EU gegeben hätte. Auch nicht so einen Scheiß wie einen Euro, mit dem ich mich weder identifizieren kann, noch möchte. Aber selbst wenn Deutschland der EU gar nicht erst beigetreten wäre, so hätten wir das in den nächsten Jahrzehnten zu spüren bekommen. Vielleicht sollte Deutschland mal zugunsten des Landes "die Bücher etwas schönen", damit wir nicht mehr fast allein die Baguettefresser und Inselaffen durchfüttern, nebst allen Ostblockstaaten. Aber das ist ein ganz anderes Thema als ein Austritt aus der EU.

Gruß,
Photon
 
Nun gut, gehen wir map Punkt für Punkt vor:

machen wir doch mal glatt :)

Wir sind zwar der größte Nettozahler der EU (wobei - dagegen müssten sich unsere "Volksvertreter" auch mal stark machen),

behalten wir erstmal im hinterkopf ;) Brauchen wir noch.


Ok, wir spielen nun durch, dass wir aus der EU austreten wollen. Mit dem Austritt Deutschlands würde die EU geschwächt, als größter Nettozahler sogar erschüttert. Das würde sicherlich Sanktionen nach sich ziehen. Abgesehen davon kann den Euro nur ein Land haben, das Mitglied in der EU ist. Wir müssten also die nächste Währungsreform binnen kürzester Zeit über uns ergehen lassen. Währungsreformen sind nötig, wenn vorher eine Inflation aufgetreten ist und man nicht 3 kg Geld für 1 kg Brot ausgeben möchte. Abgesehen von der enormen finanziellen Belastung müsste sich diese neue Währung (ich wäre ja aus sentimentalen Gründen für "Heller", "Batzen", "Groschen", "Mark" oder etwas anderes urdeutsches :) ) gegen die anderen großen der Welt behaupten: Euro, Dollar, Pfund, Yen.

Hier kommen wir zum Thema größter Nettozahler und erschüttert. Wenn Deutschland sagen würde, wir steigen aus in 5 Jahren und zahlen jedes JAhr 20% weniger in die Kassen, denke ich nicht, dass dies Sanktionen mit sich ziehen würde. Erstens hätte die EU alle Hand damit zu tun sich selbst zu retten (wie du oben schon geschrieben hast sind wir schon wichtig durch die enormen Zahlungen) und wären froh wenn sie überhaupt übergangsfristen bekommen (reine spekulation, aber Sanktionen deinerseits sind auch spekulation). Hatten wir nicht noch Goldreserven brach liegen zwecks einer Währungsreform. Soweit ich weiß wurden die nicht angetastet auch wo die EU nun gut funktioniert. Kann mich da aber auch irren. Ansonsten wäre ich wieder für die Mark, hab ich wenigstens noch was von *ggg*


Zukünftig müsste vor allem das produzierende Gewerbe wieder Zölle entrichten, was dem Wirtschaftsstandort Deutschland sicher nicht gut tun würde. Darüber hinaus würden wir die nächste Preiserhöhung erleben, weil eben jene Zölle und Kosten für Währungsumrechnungen natürlich auf die Waren aufgeschlagen würden.

Wir haben hier aber einen starken Handelspunkt. Wir könnten Durchfuhrzölle einführen, die die Transportkosten für umherliegende Länder stark anheben würden. Auch im Luftraum. Diesbezüglich könnte man ja dann Zollaufhebungen verhandeln, um selber keine Einfuhrzölle ins Ausland zu bekommen. Handelsabkommen sind durchaus o.k., wie die EG ursprünglich ja auch mal war.


Mit dem Austritt aus der EU ist auch die EU-Verfassung nicht mehr bindend. Was auf den ersten Blick gar nicht mal so übel wäre, ist es auf der anderen Seite ein Unsicherheitsfaktor für die Wirtschaft. Weißt Du, Wirtschaft ist wie ein kleines ängstliches Kind. Wenn zu große politische Umwälzungen stattfinden, die zu nicht vorhersehbaren Konsequenzen führen, reagiert Wirtschaft immer sehr sensibel. Aktionäre sind ganz schnell verschreckt, die Folge sind Panikverkäufe, Kurse brechen sofort ein und verursachen enorme Schäden. Das würde schon passieren, wenn Deutschland nur ganz vorsichtig andeutet, aus der EU austreten zu wollen.

Wie gesagt, Deutschland hat in der Vergangenheit immer durch Innovation und daraus resultierenden Export geglänzt. Diese stärke müsste man sicherlich wieder ausbauen. Dann ist die produzierende Wirtschaft auch nicht mehr das entscheidende (Was sie nun ja auch nicht ist, weil lieber in Billigländer gegangen wird). Die Frage ist ob die Kosten durch die EU nicht die verluste (die es sicherlich gibt) nicht ausgleichen.


Wenn Du ein Konzernchef wärst, jede Menge Geld auf dem Konto und typisch menschlich bist Du auch gierig wie Sau. Du willst Dein Geld investieren. Wohin investierst Du? Investierst Du es in ein (nach außen hin) politisch instabiles Land, dessen Zukunft (und damit die Zukunft Deiner Investition) ungewiss scheint? Oder investierst Du es viel eher in ein Land eines Staatenbundes, dessen Wirtschaftskraft und Redlichkeit allein durch die Mitgliedschaft weitestgehend gewährleistet ist?

Investierst du es in ein Land, wenn die Nachbarstaaten, die ebenso in der EU sind viel günstiger sind und du durch die EU super dann noch in das kleine Land exportieren kannst? Und wieso instabil nach außen. Wie gesagt, man versucht der EU trotz austritts zu helfen und hält politische Beziehung. Es gibt sicherlich mittel und wegen, wenn man diese langfristig nutzt, ohne sich direkt auf ein abstellgleis zu stellen ( wieder reine spekulation von mir, bin aber auch kein experte, lasse mich gerne eines anderen belehren wenn es glaubwürdig ist)


Mir persönlich wäre es wesentlich lieber gewesen, wenn es nie eine EU gegeben hätte. Auch nicht so einen Scheiß wie einen Euro, mit dem ich mich weder identifizieren kann, noch möchte. Aber selbst wenn Deutschland der EU gar nicht erst beigetreten wäre, so hätten wir das in den nächsten Jahrzehnten zu spüren bekommen. Vielleicht sollte Deutschland mal zugunsten des Landes "die Bücher etwas schönen", damit wir nicht mehr fast allein die Baguettefresser und Inselaffen durchfüttern, nebst allen Ostblockstaaten. Aber das ist ein ganz anderes Thema als ein Austritt aus der EU.

Gleich ohne EU wäre mir auch lieber gewesen :) Ein Handelsabkommen etc ist ja o.k., aber was es jetzt ist, ist einfach schädlich gegen Demokratie und Freiheit auf lange frist gesehen.
 
[...] Hier kommen wir zum Thema größter Nettozahler und erschüttert.
Ja, oder zweiter hinter den Niederlanden, so sicher bin ich mir da auch nicht. Wir zahlen zwar am meisten von allen ein, bekommen aber auch etwas aus dem Topf. Und netto sind wir Platz eins oder zwei, je nach Jahr.

Wenn Deutschland sagen würde, wir steigen aus in 5 Jahren und zahlen jedes JAhr 20% weniger in die Kassen, denke ich nicht, dass dies Sanktionen mit sich ziehen würde.
Ich bin mir hingegen ziemlich sicher. Schon aus dem Grund, dass der politische Aspekt bei EU-Gründung nur zweitranging war (also immer währender Frieden in Europa, geregelter Handel zwischen den Staaten,...). Erstrangig ist tatsächlich der wirtschaftliche Aspekt gewesen. Von der EU profitieren direkt fast nur die Konzerne. Und denen wird es ganz und gar nicht gefallen.

[...] Diesbezüglich könnte man ja dann Zollaufhebungen verhandeln, um selber keine Einfuhrzölle ins Ausland zu bekommen. Handelsabkommen sind durchaus o.k., wie die EG ursprünglich ja auch mal war.
Ja, wobei dann zur Frage stünde, warum es in den ganzen Jahrzehnten vorher nicht längst so gemacht wurde und warum es auf einmal ausgerechnet dann machbar sein sollte, wenn Deutschland den nationalen Alleingang hinlegt.

Wie gesagt, Deutschland hat in der Vergangenheit immer durch Innovation und daraus resultierenden Export geglänzt. Diese stärke müsste man sicherlich wieder ausbauen.
Das will ja jede Partei auch tun. Aber sowas ist vor allem eine Langzeitthematik. Man kann nicht eben ein Gesetz beschließen und dann sind alle Deutschen schlau genug, um in der Forschung und auf dem prodzierenden High-Tec-Gebiet zu arbeiten.

Als erstes muss in Bildung investiert werden und dann muss auch in Deutschland ein Arbeitsmarkt geschaffen werden, der für die intellektuelle Elite interessant genug ist. Derzeit wandert die Hälfte der gut und sehr gut ausgebildeten Fachkräfte lieber ins Ausland ab (nächster schlimmer Nachteil der EU). Da müssen Gesetze her, nach denen eine Abwanderung innerhalb von 10 Jahre nach Beendigung des Studiums/Abschlusses nur dann möglich ist, wenn die Kosten der Ausbildung zurückerstattet werden. Kann ja auch nicht sein, dass sich jeder hier für lau ausbilden lässt und das Wissen dann im Ausland versilbert. Habe auch schon 2 Türken kennengelernt, die hier studieren und dann wieder in die Heimat gehen wollen. Scheint sich wohl eine Art Bildungstourismus zu entwickeln? Nur die, die zu blöd zum studieren sind, bleiben hier? :LOL: Naja, ich übertreib' schonwieder, egal...

Die EU entbindet und verbietet uns ja nicht die nationale Identität. Im Gegenteil ist die EU nichts weiter als ein europäischer Wirtschaftsbund. Und Handel haben schon die Germanen und die Römer betrieben, so neu ist das auch nicht. Nur der Nutzen des Ganzen liegt natürlich ganz klar bei den Großkonzernen, die nun noch einfacher noch mehr Profite erzielen können. Diese Leute haben sowieso ein Nationalgefühl, das dem eines Grippevirus ähnelt. Die verkaufen ihre Großmütter für eine Hand voll Euro. Von der Wirtschaft kann man also nichts in dieser Richtung erwarten. Die produzieren, wo die Bedingungen stimmen und verkaufen an den, der am meisten zahlt. Die Bedingungen verbessern sich für Deutschland durch den EU-Beitritt allerdings deutlich. Und an der Stelle sei angemerkt, dass die Wirtschaft allerdings genau diejenigen sind, die im Land die Macht haben.

Vielleicht hier mal ein Propagandablättchen aus dem Jahre 2005, herausgegeben vom Bund der Arbeitgeber (PDF). Wie gesagt: Die Regeirung hat es ja versäumt, den Bürger aufzuklären über die Vorteile einer EU-Mitgliedschaft und war der Ansicht, dass linke Internationalitätsromantik bei jedem gut ankommt. Da war von "Brüdern und Freunden" die Rede. Also Polen, Bulgaren, Tschechen, Franzosen, Engländer, Belgier, und was sonst noch alles sind nicht meine Freunde. Schon gar nicht meine Brüder. Sie sind unfreiwillig meine Nachbarn, bestenfalls Handelspartner.

Aber man darf ja auch nicht vergessen, das Deutschland den größten Teil seiner Exporte in Europa absetzt. Für die deutsche Exportwirtschaft ist die EU also ein gewaltiger Schritt nach vorn. Und ob die einen Austritt einfach sang- und klanglos hinnehmen, ist wohl zu bezweifeln.

Gruß,
Photon