darkkurt: Ja, ich finde es auch nur Konsequent von PIN. Nur so wird man in Berlin wach. Aber dann erinnert man sich wieder an seine Unerpressbarkeit. Dass es eine logische Konsequenz und keine Erpresuung ist und dass es wieder nur den kleinen Mann/Frau trifft, erkennt man in Berlin nicht. Denn der kleine Mann/FRau wurde nicht gefragt, warum er für einen imaginär kleinen Lohn arbeiten geht.
Wie "konsequent" PIN da vorgeht, hat Niesnudel ja beschrieben (Danke sehr)
Aber ich verstehe deinen Standpunkt nicht:
Wenn sich Arbeit lohnen muss, dann sofort. Nicht erst in X Jahren. Mir kommt das große Kotzen, wenn ich das Gejammere von PIN und anderen Mitbewerbern hören oder lesen muss. Zum großen Teil sind deren Geschäftskonzepte auf diese Ausbeutung ausgelegt. Natürlich lohnt sich der Einstieg nicht, wenn man nicht diese, in meinen Augen sittenwidrigen, Hungerlöhne zahlen darf.
Aber es kann nicht sein, dass sich Briefzusteller durch Arbeitslosigkeit verbessern können oder trotz Einkommen auf Transferleistungen angewiesen sind, die DU UND ICH mit unseren Steuern bezahlen! Mit anderen Worten: Du forderst ein, dass PIN nicht nur auf Kosten ihrer Mitarbeiter, sondern auch auf kosten der Gesellschaft Gewinn machen soll.
Sorry, in dem Fall finanziere ich lieber ein paar Arbeitslose mehr. Das bringt mir zwar finanziell keine Vorteile, aber es erspart mir den Gang zum Eimer, wenn ich einen PIN-Briefkasten sehe.