Lehrerin verweigert meinem Sohn das Pausenbrot!

Kannst stolz auf deinen Sohn sein, dass er sich nicht kleinkriegen hat lassen. Wenn er weiterhin so hartnäckig bleibt (und nicht einfach nur bockig war) wird ihn das vielleicht noch weit bringen :)


das halt ich fürn Gerücht.

Lehrer sitzen immer am längeren Hebel und wenn du nem Kind die ganze Schullaufbahn vermiesen willst, dann sag ihm, dass Lehrer nichts wert sind und ihm eh nichts erzählen dürfen...

super Idee 8O
 
DelphiKing, es ist garantiert nicht die Lehrerin, die sich da gegen die Eltern und deren Entscheidung stellt, sondern in dem Fall der Vater selbst.
Es handelt sich um ein vorher offensichtlich auf einem Elternabend von allen abgesegnetes Abkommen, dieser "gesunde Montag", für den von den Eltern sogar Geld gezahlt wurde. Den Kindern wird infolge also nicht nur gesundes Essen, sondern auch die dazugehörige Gemeinschaftlichkeit vermittelt, soziale Kompetenzen, die durchaus wichtig für die Zukunft in einem sozialen Staatswesen sind.
Würde sich nun der Vater eines durchaus verwöhnt scheinenden Kindes darüber in wütender Manier beschwerden, dass die Lehrerin dieses gemeinsame Abkommen durchsetzt, ist er es, der die Autorität der Lehrerin untergräbt.

Im Prinzip wurde bereits alles gesagt - es wäre in keiner Weise nachvollziehbar, wenn du da eine Lehrerin zur Schnecke machen würdest (was ich in der Form sowieso als Untat empfinde) für etwas, was vorher bekannt und abgesprochen war.
Bekäme ich es als Mutter mit, dass diese für mich vollkommen sinnvolle Lehr- und Gemeinschaftseinheit aufgrund der fragwürdigen Erziehungsweiseeines Vaters scheitert, was die logische Konsequenz aus einem solchen Vorhaben wäre, würde ich diesem spätestens bei einem gewiss bald folgenden Elternabend wohl ganz schön was husten.

Einige Beiträge sind hier vom Threadersteller durchaus zu Herzen zu nehmen..:roll:
 
Wie alt ist Dein Sohn denn, wenn man fragen darf?

Ich bin jetzt 14 und steigere mich nach und nach :LOL:
So ab 10/11 den Dreh habe ich begonnen Grünzeug zu essen. Angefangen bin ich mit Eisbergsalat. Seit den letzten Jahren esse ich wenigstens gelegentlich Gurke oder Tomate.

Also für diesen "Gesundheitstag" da fände ich Mören, Apfel od. Birnen (oder sonst was obstiges) gut, denn das mag eigentlich jedes Kind.

Es bringt auf jedenfalls nichts, einem Halbwüchsigen eine Gurke ins Maul zu stopfen und darauf zu hoffen, dass er das auch irgendwann freiwillig macht. Der Wille muss vom Kind ausgehen, hat bei mir prima funktioniert ;)

Ich würd vorschlagen, dass die Kinder selbst eine Art Essensplan erstellen können. So können alle abstimmen, was Sie zum Beispiel am liebsten hätten und was Sie (ganz wichtig!!) auch mögen :yes: Am "Buffet" wird dann sicher jeder etwas passendes für sich finden :)

Grüße Bull
 
:ugly: Frage wo wird das Obst und Gemüse Gekauft ,wenns Gespritze Supermarktware Is dann is es auch nemme Gesund.
Denkt doch darüber auch Mal nach.
 
Alter ist irgendwann schonmal gefallen hier. Der Sohn ist 8 Jahre alt.


...und du hast schon Recht. Jetzt schlagartig die gesamte Ernährung umzustellen ist unmöglich... und auch nicht so verdauungs-freundlich.
N Bekannter von mir, der sich immer recht fleischlastig ernährt hat, hat mal versucht, sich plötzlich vegetarisch zu ernähren... Normal zur Toilette gehen war da nicht mehr drin, er hats recht schnell wieder aufgegeben.

Edit: Defiant: Stimmt, also ab jetzt nur noch Biogemüse oder Schokocroissant.
 
;) Wiso nicht das kann man Sogar machen wenn das Verhältnis Stimmt ;)


Genau und bei der Bundeswehr geht der Papa zu Kasernenkomandanten und sagt was sein Sohn will. *rofl*
Schule ist Gemeinschaft und da sollten alle Schüler das selbe bekommen.Auch wenn es zu Hause anders ist.Einmal pro Woche kann es nicht schaden.Aber auch nicht nutzen wenn´s zu Hause nicht vorgelebt wird.

m.f.G
Bacardiman
 
Soziale Werte, Deutsch, Mathe, blablub sind sicher die Dinge, die sie vermitteln soll. Von mir aus auch gesunde Ernährung - aber ohne Zwang bitte.

Zu bestimmen was das Kind essen darf, haben immernoch die Eltern, nicht irgendeine dahergelaufene Grundschul-Lehrerin.

Zwei Irrtümer sind hier:
1) Es ist schon lange nicht mehr so, dass die Schule ausschließlich soziale Werte, Deutsch, Mathe, blablub beibringen soll - Gesundheit, Hygiene und Ernährung sind inzwischen (zumindestens in Österreich) ebenfalls fixe Bestandteile des Unterrichts und MÜSSEN laut Lehrplan unterrichtet werden. Das mit dem Zwang stimmt jedoch, das ist etwas ungünstig verlaufen (siehe bei Punkt 2).

2) Zu bestimmen in der Schule hat in erster Linie der/die Lehrer/in (natürlich kann Direktor/in, Bezirksschulrat/rätin, etc. diese "Macht" aushebeln, aber sicher nicht Eltern einfach so - erst wenn es sich um strafbare Tätigkeiten handelt). Das nennt man Methodenfreiheit. Was aber meiner Meinung nach falsch war (und zwar eher didaktisch statt rechtlich), ist die Tatsache, dass sie es verboten hat. Dadurch gibt sie Backys Sohn von vorneherein eine negative Einstellung der Gesunden Jause gegenüber.

Ich hab Back4ever bereits auch per PM geschrieben, dass das Sinnvollste an der Sache ist, in einem persönlichen Gespräch mit seinem Sohn einmal herauszufinden, weshalb er sich so vehement (ich weiß net, wie man das schreibt *g*) weigert, das zu essen...ein Gespräch mit der Lehrerin hilft da vl. auch weiter - weil die Lehrer sind (bzw. sollten) am Wohl der Kinder interessiert und wenn ein Elternteil dazu beitragen möchte und sich erkundigt, dann bekommt das Ganze eine freundliche Dynamik und alles gerät ins Lot :)

Viel Erfolg auf jedenfall,
Drrichardfahrer

PS: Vielleicht zeigst du den Thread deinem Sohn, Backy! Dann sieht er, wieviele Leute sich Gedanken wegen seiner Ernährung machen...dann kann das ja doch nicht so unwichtig sein (wie er vl. denkt - vl. ein Grund, weshalb er das nicht essen mag).
 
Stimmt ;)
In gewisser weise übernehmen Lehrer ja schließlich auch einen Teil meiner Erziehung :biggrin:
Es wird ja im Unterricht auch über Probleme gesprochen, es gibt Aktionstage an denen irgendwas Soziales beigebracht wird und und und...

:)
 
Ich würd' mich ehrlichgesagt riesig über Möhren, Äpfel, Birnen, Kiwis, Bananen, Kohlrabi, Gurken, Tomaten, Mais, Salat, Ananas, Kirschen, Melone etc. freuen, ich würd' mich davon sattessen, bis nix mehr reinpasst. Ich mag es einfach gern, nur leider kommt das bei uns viel zu kurz, seitdem wir für unser Essen hauptsächlich selbst verantwortlich sind :(
*Notiz mach* muss mal wieder was Leckeres aus obiger Liste kaufen.
 
Habe jetzt nicht alles gelesen nur erste seite (zu müde)

Also meiner Meinung nach ist das vollkommen Falsch wa die Lehrerin gemacht hat.

Wenn ein kind etwas nicht Essen will, dann sollte man es nicht zwingen, das ist der vollkommen Falsche weg. Und man kann essen auch nicht mit anderen Sachen vergleichen. Also vorallem Essen und Arbeit (wurde ja hier gebracht mit dem Chef...) sind doch zwei paar Schuhe.

Wenn das Kind gezwungen wird etwas zu essen, was es nicht mag, wird es sich sicherlich übergeben, was mit sicherheit nicht gut ist, eher schädlich.
So shlimm wirds nicht sein, wenn man ihn zwingt was zu malen...

Je mehr ein kind gezwungen wird was zu Essen was es nicht mag dest mehr wird es sich wehren, kenne das von meinem Bruder früher und auch von aderen. Das Essverhalten hat sich geändert, nachdem meine Mutter es eingesehen hat. Inzwischen ist er schon fast alles.

Dem kin dann zu verweigern überhaupt zu essen finde ich gar nicht gut, denn das ist nochschlimmer. Wenn ein Kind hunger hat sollte es essen (außer im unterricht).

Manche Lehrer verbieten auch das Trinken während des Unterrichts, was auch us Ärtzlicher Sicht denke falsch ist...
 
Manche Lehrer verbieten auch das Trinken während des Unterrichts, was auch us Ärtzlicher Sicht denke falsch ist...

Stimmt. Davon kommt man Gott sei Dank immer mehr ab.

Aber: Es ist sicherlich auch nicht falsch, einem Kind mal zu sagen: "Du bitte, in dieser Stunde trinken wir nichts, weil..." --> damit das Kind lernt, auch mal eine Stunde durchzuhalten (analog zum WC-Gehen). Man muss halt immer nur begründen, warum man etwas tut bzw. nicht. Kinder sind nicht doof, Kinder haben viele Fragen - leider geben viele Eltern/Lehrer/Erziehungsberechtigte nur unzureichend Antworten, stattdessen Verboten, die für ein z.B. 8jähriges Kind absolut nicht nachzuvollziehen sind...

REDEN lautet in allen Belangen die Devise (genauso wie man mit Erwachsenen reden würde).
 
Bei uns fängt das schon im Kiga an, da haben die Kinder alle 14 Tage gemeinsames Mittagessen, wenn es da was gibt, was die Kinder nicht mögen, haben die halt Pech gehabt, entweder die essen das oder die müssen zu gucken, aber meistens ist es bei Kindern doch noch so, das sie in der Gruppe auch Sachen essen, die sie zu Hause noch nicht mal eines Blickes würdigen würden, und da schmeckts dann auf einmal auch. Und wenn ich schon dafür bezahlen muss, dann geb ich meinem Kind an diesem Tag auch nichts anderes mit. Es ist schon traurig, dass manche Eltern heutzutage keinen Wert mehr auf gesunde Ernährung legen
 
Wenn das Kind gezwungen wird etwas zu essen, was es nicht mag, wird es sich sicherlich übergeben, was mit sicherheit nicht gut ist, eher schädlich.

Manche Lehrer verbieten auch das Trinken während des Unterrichts, was auch us Ärtzlicher Sicht denke falsch ist...
Dem Kind wurde nichts aufgezwungen und es wurde nicht verboten nichts zu essen. Es wurde lediglich verboten, das zu essen, was der Vater eingepackt hat. Ich kann mir nicht vorstellen, daß das Kind nichtmal Brot mit Butter mag. Das essen doch alle Kinder.

Das mit dem Trinken, ich denke nicht, das das medizinisch bedenklich ist. Immerhin geht eine Stunde nur 45 Minuten und die kann man auch mal ohne Trinken aushalten. Zumal das echt störend ist, wenn da in der Klasse plötzlich jeder anfängt, seine Flasche rauszuholen.
 
hallo,
einer meinung nach hat die lehrerin richtig gehandelt, in der stunde wo es das "gesunde frühstück" gibt (was ich für sehr sinnvoll halte) hat es keine extrawurst zu geben.
aber es gibt ja auch pausen, in denen hätte dein sohn die semmel essen können, das hätte die lehrerin nicht verbieten dürfen.
wobei ich nicht verstehe warum dein sohn kein gemüse oder obst mag, meine kids essen das allesamt gerne
es ist auch für den wachstum/knochenbau/immunsystem sehr wichtig obst und gemüse zu sich zu nehmen, gerade bei so einem kleinen kerlchen.
ich hoffe du gibst im dafür einen ausgleich wenn er solche gesunden sachen nicht isst in form von z.b. fruchtsaft oder vitamintabletten, sonst werden bald mangelerscheinungen auftreten, das fängt dann schon bei der konzentration an

liebe grüße
nicole
 
Also wenn ich weiß das Montags die "gesunde Jause" ansteht, da schmier ich doch meinen Kind kein Schinkensemmerl und geb ihm nen Schokocroissant mit.
Das kann er ja die restlichen Tagen haben.Der eine Tag wird ihm sicherlich nicht schaden. Ich finds super das es noch Schulen gibt die sowas machen.

Grade im Kindesalter ist gesunde/ausgewogene Ernährung wichtig. Es gibt genügend Übergewichtige Kinder durch falsche Ernährung. Manche wissen gar nicht was gesund ist.
 
Hat sich eigentlich auch nur einer derer, die meinen man müsste mit der Lehrerin reden, Gedanken darüber gemacht, dass die Klasse irgendwann mal auf Klassenfahrt fährt, wo sie eine Woche das Essen einer Jugendherberge essen müssen?

Oder gibt man dann als Eltern der Göre 100 € mit, damit das Monster essen kann, was es will?

gruss kelle!