Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Ich weiß auch, was bei Wikipedia steht, aber nur weil dort das größte Vorkommen ist heißt es nicht, daß wir abhängig sind von denen. :roll:
 
Ich weiß auch, was bei Wikipedia steht, aber nur weil dort das größte Vorkommen ist heißt es nicht, daß wir abhängig sind von denen. :roll:

Auch du solltest Tabellen lesen können - sie fördern auch am meisten... :doh:

Nebenbei sei Dir der Weltmarktpreis für Lanthan empfohlen - der ist binnen kürzester Zeit um 20 % gestiegen, weil China die Exportzölle angehoben hat.

(ist übrigens auch eine interessante Anlageform - warum immer nur Goldbarren horten. 8))
 
Nebenbei sei Dir der Weltmarktpreis für Lanthan empfohlen - der ist binnen kürzester Zeit um 20 % gestiegen, weil China die Exportzölle angehoben hat.

Erhöhen sie die Preise in nächster Zeit noch mehr, dann werden eben andere Vorkommen in der Welt rentabel... Bisher waren die Metalle aber so günstig, dass es überhaupt keine Notwendigkeit gab nach anderen Vorkommen zu suchen.
 
Das es nicht in Ordnung wäre, war ja nie Thema. :think: Und die Abhängigkeit ist immerhin so gravierend, dass sogar schon Politiker zur Rückgabe von alt-Handies aufrufen... :LOL:

Aber Phip ist lieber konsequent gegen alles, was nur den leichtesten Anschein von Grün hat.

Wahrscheinlich sonnt er sich im Freibad im Sommer auch immer auf den Wschbetonplatten und nicht auf dem Rasen...
:biggrin:

Nachtrag: @phip: Jau, Abbau von Erzen knippst man ja auch an wie einen Lichtschalter... :roll:
 
Analyse: Japans Angst vor der Kernschmelze

Folgende News wurde am 11.03.2011 um 21:35:30 Uhr veröffentlicht:
Analyse: Japans Angst vor der Kernschmelze
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Tokio/Berlin (dpa) - Als Japans Regierungschef Naoto Kan knapp sechs Stunden nach dem verheerenden Erdbeben den Atomalarm ausrief, war klar, wie ernst die Lage ist. Zwar waren die Kernkraftwerke in der Katastrophenregion wie bei Erdbeben üblich heruntergefahren worden, aber Nachrichten über einen Brand im AKW Onagawa und ein ausgefallenes Kühlsystem im Atommeiler Fukushima lösten über Japan hinaus Beunruhigung aus. Wo war die Gefahr eines atomaren Unfalls besonders groß? Besonders die Lage im Atomkraftwerk Fukushima war den ganzen Freitag über dramatisch, weil nach dem Beben die Kühlung ausfiel. Techniker schalteten ein Notkühlsystem ein, doch auch die dafür notwendige Notstromanlage fiel aus, so dass die Anlage nur noch über Batterien lief und die Kühlung weiter destabilisiert wurde. Nach Greenpeace-Angaben schauten Brennstäbe teils zwei Meter aus dem Wasser, weil zu wenig Kühlwasser nachgepumpt werden konnte. Experten sprachen vom einem «Station Blackout». Trotz der vom Beben ausgelösten Abschaltung war es im Reaktorkern weiter sehr heiß - und ohne Strom funktioniert kein Sicherheitssystem mehr. In Fukushima wurden Tausende von Menschen in Sicherheit gebracht und Militär in die Region geschickt. Das AKW Daiichi-1 war 1971 ans Netz gegangen. Wie bewertet das Ausland die Situation? Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) betonte, dass dort «äußerstenfalls eine Kernschmelze» droht. Dies könne bis zu drei Blöcke des AKW betreffen. «Das ist eine ernste Situation», sagte Röttgen. Die japanische Regierung tue derzeit alles dafür, um die Notstromversorgung für das Kühlsystem in den Griff zu bekommen. Angesichts der weiten Entfernung und des angekündigten Wetters sei im Falle einer Kernschmelze für Deutschland nicht mit radioaktiver Strahlung zu rechnen. Die USA schickten Kühlmittel. Bei einer Kernschmelze erhitzen sich Brennstäbe so sehr, dass sie schmelzen, die Reaktorhülle zerstören und Radioaktivität nach draußen dringt. Wie lange besteht diese Gefahr? Am Abend hieß es erst, die Behörden würden das Kühlsystem des Atommeilers in den Griff bekommen und die Gefahr eines radioaktiven Unfalls bannen. Die Nachrichtenagentur Kyodo meldete jedoch unter Berufung auf die Betreibergesellschaft, dass die Radioaktivität in der Anlage steige. Angesichts der Vielzahl der Probleme in dem hoch komplexen System bestand die Gefahr, dass die Lage außer Kontrolle gerät. Der amerikanische Reaktorexperte Robert Alvarez sprach von einem «beängstigenden Rennen gegen die Zeit». Die Leiterin des Bereichs Nukleartechnik beim Öko-Institut, Beate Kallenbach-Herbert, betonte, dass wegen des Tsunamis auch Kühlwasser aus den Flüssen wegen der Verschlammung wohl nicht mehr zur Verfügung stehe. Henrik Paulitz von der atomkritischen Ärzte-Organisation IPPNW sagte, weil Kühlwasser fehle, sei der Druck im Reaktor gestiegen. Wegen des Alters der Anlage sei mit austretender Radioaktivität zu rechnen. Wie wird ein solcher Zwischenfall eingestuft? Das Ereignis dürfte auf der Skala für nukleare Ereignisse (INES) mindestens als Störfall (Stufe 2) eingestuft werden - wenn es nicht noch zur Kernschmelze kommt. Die höchste INES-Stufe 7 wurde bisher nur beim GAU von Tschernobyl vor 25 Jahren erreicht. Wie gefährlich war das Feuer im Atomkraftwerk Onagawa? Dies scheint glimpflich verlaufen zu sein. Bisher gibt es dort keine Informationen über radioaktive Lecks. In Onagawa gibt es drei Reaktoren, die alle Siedewasserreaktoren sind. Dabei wandelt die bei der Kernspaltung im Primärkreislauf erzeugte Wärme das Wasser in Wasserdampf, der direkt die den Strom produzierenden Turbinen antreibt. Durch das Feuer bei den Turbinen wurde der Reaktor selbst nicht gefährdet, die Flammen konnten laut der japanischen Atomsicherheitsbehörde NISA nach einigen Stunden gelöscht werden. Da es keine direkte Trennung zwischen Primärkreislauf und Turbinen gibt, hätte der Brand aber dazu führen können, dass Radioaktivität über mögliche Schäden im Turbinengebäude nach draußen dringt. Wie erdbebensicher sind deutsche Atomkraftwerke? «Deutsche Kernkraftwerke sind gegen die bei uns zu erwartenden Erdbeben ausgelegt», sagt Jürgen Maaß vom Umweltministerium. Die Anlagen würden beim Überschreiten bestimmter sicherheitsrelevanter Grenzwerte automatisch abgeschaltet - so wie es auch in Japan geschehen ist. Auch die Schweiz betont: «Die Kernkraftwerke sind so geplant, gebaut und nachgerüstet worden, dass sie auch schweren Erdbeben widerstehen können.» In Deutschland gab es zuletzt 2007 einen Brand auf einem AKW-Gelände. Das Feuer in Krümmel hatte keinen Einfluss auf den Reaktor, es trat auch keine Radioaktivität aus. Aber infolge des Trafobrands kam es zu diversen Fehlern im Ablauf, der Meiler steht seitdem fast ununterbrochen still. Was sagen Umweltschützer und die Opposition? Sie betonen, die Vorfälle in Japan zeigten, dass Atomkraft unverantwortlich sei. «Die Befürworter der Atomenergie unterschlagen die Sicherheitsdimensionen», sagt der frühere Umweltstaatssekretär und heutige Vorsitzende der Naturfreunde Deutschlands, Michael Müller (SPD). Es gehe nicht nur um die Eintrittswahrscheinlichkeit, die bei AKWs sehr gering sei. «Es geht, zumal in dicht bevölkerten Regionen, auch um den Schadensumfang», sagt Müller. Die Linken-Politikerin Dorothée Menzer sagt: «Diese offensichtlichen Probleme in den vom Beben betroffenen Atomanlagen führen uns - nur wenige Tage vor dem 25. Jahrestag des Tschernobyl-GAUs - erneut auf dramatische Weise vor Augen, welche unbeherrschbaren Gefahren die Atomkraft birgt.»
 
Was sagt uns folgendes:

Auf bbc.co.uk und cnn gibt es so gut wie keinen Bericht über ne drohende Atomkatastrophe....

Lösung? Die deutschen Medien propagieren wieder ihre grüne Ideologie... Deshalb werden jetzt auch ständig Menschen von Öko-Insituten und Greenpeace als Experten befragt... :ugly:
 
Ist doch ganz prominent auf der ersten Seite...

bbc doch auch. Erst recht, wenn man bei bbc die Verhältnismäßigkeit Erdbeben - andere Meldungen (Sport, Hasselhoff, Sheen, Gaddafi) berücksichtigt. Videotext ein ähnliches Bild. :roll:

Aber egal, die Systemmedien sind ja in Deutschland bekanntlich durch Linke unterwandert. Oder so...
 
Dann muss die Japanische Regierung auch von deutschen Linken unterwandert sein - sie hat die Evakuierungszone vor ca. einer halben Stunden auf 10 km erweitert... :(
 
So krank es sich anhört... Die Grünen wären die größten Nutznießer einer Kernschmelze... Schon aus diesem Grund hoffe ich, dass sie nicht eintritt... Auf Moralpredigten muss man sich sowieso gefasst machen... Aber das ist ja dann business as usual.
Ich bin da ganz optimistisch, dass da nichts passiert... Und wenn bei dem größten Erdbeben der Geschichte in Japan nichts passiert (und sowas könnte in Europa gar nicht in der Größenordnung geschehen), dann kann man wohl endgültig davon sprechen, dass Atomkraft sicher ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf bbc.co.uk und cnn gibt es so gut wie keinen Bericht über ne drohende Atomkatastrophe....
Dein Fernseher hat weder Bild noch Ton? :ugly:
So krank es sich anhört... Die Grünen wären die größten Nutznießer einer Kernschmelze... Schon aus diesem Grund hoffe ich, dass sie nicht eintritt... ^^
Ach, die Menschen, die daurch getötet oder schwer krank gemacht werden, sind dir also egal/nebensächlich. Hauptsache deine grünen Lieblingsfeinde haben nix davon. Wie menschenverachtend kann man eigentlich sein? :evil:
Das hört sich nicht nur krank an, das IST krank.
... (und sowas könnte in Europa gar nicht in der Größenordnung geschehen) ...
Die Radioaktivität im Kontrollraum ist 100fach erhöht. Nichts passiert?

Three Mile Island - Tschernobyl - Daiichi. Die Frage ist doch längst nicht mehr, OB es in West-)Europa passiert sondern nur noch WANN. Kriegen wir den Schalter noch rechtzeitig vorher rumgedreht (zum Abschalten) oder nicht? Die Verlängerung der Laufzeiten hierzulande hat uns keinen Zeit-Vorteil verschafft sondern nur das Risiko erhöht. Und dann vom endgültigen Beweis zu sprechen, daß Atomenergie sicher ist, halte ich für mehr als zynisch. Das ist die Verachtung aller menschlichen Werte, der Natur und des Lebens.
 
Ich finde es echt traurig, wie jetzt die Nutznießer einer Katastrophe aus den Löchern kriechen und für ihre Ziele ausnutzen... :(

Zitat: Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) sagte: „Ich will nicht mit einer so schlimmen Katastrophe Politik machen. Aber....

Naja ich geh dann mal zur Anti-Atom-Menschenkette...
Lächerlich.