Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Es wäre fast wünschenswert, dass die Heimatkommune von Phip genau so gern Atommüll aus aller Welt aufnimmt wie es die Russen tun.
Ne tägliche Strahlendosis, die tausendfach höher als zulässig ist, sollte doch Atomkraftbefürworter nicht schrecken. ;)

Und Phip ... diese himmelschreiende Sauerei in Majak über die Glaubwürdigkeit eines Reportage-Magazins relativieren und in Frage stellen zu wollen, zeugt von Ignoranz auf Rekordlevel.

Die nächsten Castoren rollen übrigens am 15.12. von Cadarache (Frankreich) nach Lubmin und von Ahaus nach Majak (Russland) durch unser schönes Land.
Und als Nicht-Berufsdemonstrant (ist nur mein unbezahlter Nebenjob :biggrin: ) nehme ich mir natürlich gern frei und verbringe den Tag wieder auf Bahngleisen mit vielen netten Gleichgesinnten. Phip soll ja seine Steuern, genau so wie ich, nicht umsonst bezahlen. ;)
 
Wärt ihr für einen Atomausstieg?

Nö... Der Strom würde noch schneller noch teurer... Der Müll ist schon da... Daran ändert sich auch nichts, wenn man ein paar hundert Tonnen mehr produziert werden... Ist erstmal eine Endlagerstätte gefunden, ist es egal wieviel Müll man hat... Eine Endlagerung wird es sowieso nie geben... Jede Generation muss eben jetzt schauen, wie sie mit dem Müll umgeht.. Jetzt aber aufzuhören eine Technik nicht mehr zu nutzen, die weltweit auf dem Vormarsch ist ergibt keinen Sinn.
 
Jetzt aber aufzuhören eine Technik nicht mehr zu nutzen, die weltweit auf dem Vormarsch ist ergibt keinen Sinn.

Den Beweiß Dazu bleist du immer noch schuldig - Selbst in Ländern, die weit vom Atomausstieg entfernt sind (Frankreich, USA, Russland) gehen in den nächsten Jahren Meiler vom Netz. Wenn man sich die Geplanten und begonnenen Neubauten ansieht, kommt man ja wohl maximal auf Stagnation, nicht auf einen "Vormarsch" (Der existiert in erster Linie in Werbebroschüren von Areva)
 
Sicher? Ist doch immo jeder gegen Großprojekte und 3500km neue Leitungen sind für mich ein Großprojekt. Will doch keiner neue Leitungen in seiner Umgebung haben, also wie soll dafür die Infrastruktur in 9 Jahren geschaffen werden?

Ich hab das überspitzt formuliert, weil mir die Frage zu einfach gestellt war ;).

Dein Einwurf hat tatsächlich viel Gewicht, wobei sich die meisten örtlichen "Dagegen-Gruppen" vorallem gegen oberirdische Leitungen sperren und von den Energieriesen keiner das so schön einfach abgeschöpfte Geld in die teureren unterirdischen Leitungen investieren will.

Aber wenn alle an einem Strang ziehen würden ...
 
Neue Hiobsbotschaften aus der Asse. :evil:

Gleichzeitig rollen die nächsten Castoren durchs Land in ein Zwischenlager, um irgendwann in ferner Zukunft wieder quer durch die Republik in ein Endlager zu rollen.

Was ein gefährlicher Irrsinn.
 
Was hat die Asse überhaupt für eine Relevanz bei der Frage nach einem Atomausstieg?
Die Asse zeigt den Verantwortlichen mal, welches Problem sich bei einem Weiterbetrieb mit zukünftigem Atommüll ergeben könnte.

Andauernd über verschüttete Milch zu jammern sollte nicht davon abhalten auch an die Zukunft zu denken.
Genau. Nur weil da mal ein Atomkraftwerk explodiert ist, muss das ja nicht heissen, dass es da ein Risiko geben könnte. Das mal irgendwann noch so ein Atomkraftwerk hochgeht ist doch höchstens ein Risiko, was einmal in 50 Jahren vorkommt... Und bis das nächste Atomkraftwerk hochgeht haben unsere intelligenten Kinder doch sicher eine Möglichkeit gefunden, atomare Strahlung mit dem Staubsauger aufzusaugen.

Pessimismus ist doch blöd: Vertrauen wir einfach darauf, dass unsere Enkel atomare Strahlung aus dem Abfall wiederverwerten können, als Nachttischlampe z.B.

Prognose: In 5-10 Jahren spricht vom Atomausstieg nur noch der harte grüne Kern!
Bei einem GAU mitten in Deutschland spricht vielleicht gar keiner mehr, wer weiß.

Marty
 
Eher frisst dich eine Gentomate...
Genau. Und mittlerweile hast Du oft genug bewiesen, dass für Dich die Risiken der Atomenergie ungefähr auf dem Level des Risikos liegen, von einer Tomate gegessen zu werden.

Du musst Dich bei dem Thema selber gar nicht weiter bloßstellen.

Marty
 
Die Asse zeigt den Verantwortlichen mal, welches Problem sich bei einem Weiterbetrieb mit zukünftigem Atommüll ergeben könnte.

Nein die Asse zeigt welche Probleme wir schon haben! Wenn der Atomaustieg unseren Atommüll wegzaubern könnte wäre das toll, aber auch nach einem Atomaustieg bleibt das Problem eines Endlagers bestehen.

Bei einem GAU mitten in Deutschland spricht vielleicht gar keiner mehr, wer weiß.

Marty

Es ist egal ob der GAU mitten in Deutschland oder mitten in Frankreich ist. Spaß haben wir an keinem von beiden....
Was aber nichts daran ändert das es keinen GAU in Deutschland geben wird.