timo_hildebrand
VFB Fan oO
- 21 April 2006
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Eigentlich nicht. Klimaveränderungen können genauso durch Strömungsänderungen hervorgerufen werden. Willst du etwa behaupten, die Bildung der Alpen hatte keine Auswirkungen auf das Klima in Europa? Also das hattte mit Treibhauseffekt rein garnichts zu tun....
Ich sagte leidglich, dass durch eine Klimaveränderung auch die Temperatur mitbeinflusst wird...
Wenn wir die gesamte Energie (wie auch immer) von der nordlichen Halbkugel auf die südliche Halbkugel transportieren würden und dauerhaft diesen Zustand erhalten würden, hätte das keine Auswirkungen auf das Klima? Laut deiner Theorie nein. Denn die Durchschnittstemperatur wäre auf der Erde ja immernoch die selbe. Wo fängt lokales Klima und wo fängt globales Klima an?
Es kommt darauf an, auf welches Klima. Wenn es um ein lokales Klima(ortspezifisch geht) siehst du eine Veränderung, sonst auch, denn da dort ander Wasser-, Druck, usw. -verhältnisse herschen, würde auch der Niederschlag ansteigen.
Die globale Mittelwertstemperatur gibt jedoch den Durchschnitt aller Temperaturen an. Wenn jetzt die gesamte Energieverteilung verändert wird, dann gibt es definitv eine Klimaveränderung, in welchem Ausmaß ist hierbei egal.
Das Problem der Verbrennung von Fossilen Brennstoffe ist doch auch, dass wir die über Millionen von Jahren in den Boden gebundene Energie in die Luft blasen, Strom damit erzeugen, Heizen. Aber egal welche Energieform wir damit erzeugen. Letzlich endet sie doch als Wärme und landet in der Atmosphäre? Seh ich das Falsch?
Bei der Verbrennung fossiler Energien steigen nebenbei auch Treibhausgase auf
Also nur die Wärme wird nicht freigesetzt, nein, es finden auch Reaktionen statt, bzw durch eine verbrennung logisch bedingte Oxidation.
Und zu all deinen anderen Gegenargumenten. Dass die Effekte gering sind ist klar. Aber die Summe der Effekte ist doch letzlich entscheidend.
Die Summe ist aber nicht allzu groß.
Und dein tolles Weltklima ist nichts weiter als ein Druchschnittswert von lokalen Klimata.
Richtig. Und da liegt der entscheidende Punkt: Wenn ich den Durchschnitt habe, dann weiß ich doch auch, dass wenn ich eine falsche Zahl habe, sie am Ende kaum etwas ausmacht, da ich viele andere Werte habe, die richtig sind.
Außerdem beziehe ich hier auch das Schmelzen von Eis ein, während an einem anderen ort eventuell sich Eis bildet.
Wenn ich nur das geschmolzene Eis betrachten würde, dann könnte ich ein Horrorszenario veranstalten.
Diese Gesellschaft hier wird Bescheidenheit und einen verantwortungsvolleren Umgang mit ihren Ressourcen lernen müssen. Schon allein weil sie nicht mehr expandiert, sondern schrumpft (gemeint sind also nur die industrialisierten Länder - aber die Welt wird folgen)
nein, gemeint sind definitiv nicht nur die industrialisierten Länder, denn gerade die Entwicklungsländer können zu einer großen Umweltbedrohung werden, da sie sich keine umweltschützenden Maßnahmen leisten können, d.h. kein positives Wachstum erzielen können, wenn sie auf Energieeffizienz dringen.
Daher muss man auch diese Länder unterstützen.
aber das werden wir ja hoffentlich noch ausdiskutierenund bevor wir uns hier in ein paar Tagen wieder gegenseitig Dreistigkeiten vorwerfen
möchte ich doch mal sagen, dass nicht vieles schöner als eine solche Diskussion ist
und: auf der Suche nach dem richtigen Weg braucht es konträre Meinungen, damit nicht einseitig ineffektive Sachen umgesetzt werden.
Richtig, das kann ich eigentlich zu 100% unterschreiben, denn Einseitigkeit führt oft zu Problemen.
Ich kanndas Klimakathastrophen-Gerede bald nichtmehr hören. Die drehen das immer so hin das es passt. Letztes Jahr - wo der Sommer relativ bescheiden war - wurde uns gesagt das wir evtl ne Eiszeit befürchten können,
Bitte mal eine wissenschaftliche Quelle hierfür.
dieses Jahr wos mal nen bischen wärmer war wie normal wird Deutschland bald n Wüste...
Euphemismen hast Du wohl gepachtet, oder? Es ist nicht "bisschen" wärmer, fast alle Rekorde seit Aufzeichnungen wurden gebrochen. Von ner Wüste reden wir auch nicht.
Früher hätten sich die Leute dabei nichts gedacht, und hätten sich einfach über das Wetter geärgert oder gefreut, und gut ists.
Früher hätte der Adolf die Juden dafür beschuldigt. Siehst Du wie schwachsinnig so ein Vergleich ist? Früher bedeutet nicht rationaler.
1960 oder so war das Wetter übrigens schonmal genauso warm wie jetzt.
Und falsch. Wir hatten einen Rekordwinter. Nein, kein 1960 konnte dies toppen.
Für die "Fraktion", die gerne mit dem Finger auf andere zeigt und meint, weil man ja Müll trennt und Dosenpfand hat, daß man die umweltfreundlichste Nation schlecht hin ist:
Bundesrepublik hat die meisten Dreckschleudern in Europa
Eine wirklich sehr traurige Erkenntnis, vor allem weil wir Deutschen uns immer als super Umweltschützer fühlen...
Ich halte die "Klima-Katastrophe" zwar für wahr, dennoch glaube ich, dass es für Bund und Länder die Willkommende massenpanik ergibt.
Bsp.: Früher oder später werden die Emissionswerte (Der Ausstoß von Abgasen aller Art) drastisch gesenkt. Denn nur so kann die leibe Frau Merkel die 20% überhaupt schaffen.
Richtig, was logisch und verständlich ist, wenn man sich die Emissionen und deren Auswirkungen anschaut.
Die Produzierenden Gewerbe müssen also umstrukturieren. Zuerstmal muss investiert werden. Denn für eine geringere Emissionsrate muss ein besseres Filtersystem verbaut werden. Das kostet einen Mittelgroßen Betrieb schnell mal einige Hunderttausend. Dafür gibt es natürlich 19% MwSt, was dem Staat auch mal eben einen kleinen Gewinn einbringt.
Mit dem gleichen Argument könntest du die fortführende Einsetzung von FCKWs verlangen, die ein relatives Treibhauspotenzial von 4600(d.h. 4600 mal höher als CO²) haben, durch ihre chemischen Eigenschaften bedingt die Ozonschicht auflösen und schlappe 400 Jahre in der Atmosphäre verweilen.
In Deutschland ist es durchaus möglich, ein ansteigendes BIP zu erzeugen, obwohl man Umweltschonende Maßnahmen einsetzt!
Davon abgesehen könnten Konzerne auch Leistungseffektiver werden, d.h. weniger Stromkosten bezahlen.
Bei Raffinerien steigen die Preise aufgrund der Aktion. Damit steigt der Spritpreis.
Und wenn wir alles Erdöl verbraucht haben, dann stehst du mit leerem Zapfhahn da.
Ist ja nicht so schlimm, man kann ja den Bus nehmen. Somit wird es erstmal einen Wirtschaftaufschwung geben, da ja mehr Busse benötigt werden. Danach wird es einen Wirtschaftseinbruch im Automobilbereich geben. Demnach wird es eine erneute Welt-Wirtschaftskriese geben. Denn wenn keiner mehr Auto fährt, braucht auf keiner mehr Alufelgen, oder eine neue Verspoilerung
Da Autos ein Einwegsgut sind siehst du dies falsch. Erstmal werden mehr Leute mit dem Bus fahren und dafür kontinuirlich Geld bezahlen, was man bei Autos nur durch Versicheurngen etc. tätigt.
Davon abgesehen werden in der Branche der erneuerbaren Energien immer mehr Plätze geschaffen.
Die Strompreise werden regelrecht explodieren. Geliches gilt dann auch für Wasser und Gas.
Eine Explosion der Strompreise ist schwachsinn, wenn Du dir regenerative Stromanbieter anschaust wirst du schnell merken, dass der Strom gar nicht so teuer ist.
Erdgas ist verdammt rar und wird immer rarer werden, logischerweise wird es teurer. Übrigens sollte man auch bedenken, dass wir ohne Erdgas kein Kunsstoff mehr produzieren können, bzw es aufwendiger wird. Evtl. sollte man das Erdgas da einsetzen, wo es sinnvoll ist?
Der Wasserpreis wird so oder so ansteigen, daran können wir nichts ändern. Wir wollen die gebleichten Textilien, durch die das Grundwasser in Indien verseucht wird.
Natürlich haben Ortsdaten keine weltlichen Auswirkungen, ich streite auch nicht ab, dass es zu einer Erderwärmung kommt. Alles, was ich sagen will, ist, dass die Medien einen verrückt machen und dass es schon immer Erderwärmungen und Abkühlungen gab.
Aber nicht in diesem enormen Ausmaß und anthropogen beeinflusst.
Und selbst er meint, dass der CO2-Ausstoß bzw. der von CH4 viel zu hoch ist, dennoch pushen die Medien es nur unnötig hoch und machen Schlagzeile...
Inwiefern wird dies hochgepusht?
Aber nicht vorher - Kyotoziele, etc - die gehen beim Wesen "Mensch" nicht.
Das Kyotoprotokoll ist verpflichtend für die Ratifizienten, d.h. wenn wir es nicht schaffen müssen wir evtl. Bußgelder o.ä. zahlen, außerdem warum sollte es nicht gehen?
im Moment fehlt mir so ein bißchen der Nerv zu einem ewig langen Beitrag, darum erstmal nur das hier:
https://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2007/00388/
zumindest blitzt jetzt auch in den Medien ganz selten mal ein kleines bißchen Kritik an der ganzen Sache auf...
Typisch bayrischer Rundfunk *hust*
Aber da du es darauf anlegst...
Dieses angeblich ist einfach Schwachsinn. Wenn du betrachtest, wieviele Wissenschaftler ihre Hand in diesem Bericht haben wirst Du bemerken, dass es nicht nur die Einheitsmeinung des Vorstandes ist.BR schrieb:Die angeblich weltbesten Forscher sollen eigentlich den neuesten wissenschaftlichen Stand des Klimawandels zusammentragen.
BR schrieb:1990 prognostizierte der Weltklimarat IPCC noch einen Anstieg des Meeresspiegels von über 60 Zentimetern. Bereits ein paar Jahre später waren es noch um die 50 Zentimeter. Und heute spricht der Klimarat nur noch von über 30 Zentimetern.
Dies nenne ich eine schwache Leistung eines Senders, für den ich auch noch Geld zahlen muss...
Erstens: Bis wann wird es ansteigen?
Zweitens:Woher zum Henker ziehen sie sich diese Zahlen?
Drittens:Was wird mit ein paar Jahre später gemeint? Ich will einen konkreten Beweis.
Und davon abgesehen ist der höchstwert des diesjährigen Berichts bei 59cm, schon schlecht, wenn man nichteinmal Berichte auswerten kann
BR schrieb:Lomborg wurde zu den 100 wichtigsten Persönlichkeiten des Time Magazine gezählt. Doch die UNO Weltklimaorganisation übersieht ihn.
Stimmt, dieses Argument ist wirklich ein Tolles. Dann möchte ich aber auch, dass Joschka Fischer, Justin Timberlak und natürlich Borat berücksichtigt werden, immerhin sind sie auch unter den 100
BR schrieb:„Das hat mich eigentlich nicht überrascht. Schließlich hat mich der IPCC Chef Pachauri in einem Interview mit H****r verglichen. Er sagte, so kann man nicht denken, das ist wie H****r.“
Das der Zusammenhang hier rausgenommen wird ist kein Wunder. Davon abgesehen habe ich bis jetzt nichts von diesen "Beweisen" gelesen, die diesen Wissenschaftler überzeugt haben sollen.
BR schrieb:Laut einer der größten wissenschaftlichen Datenbanken hat Richard Tol viel mehr wissenschaftliche Publikationen vorzuweisen und wird in der Fachwelt viel öfter zitiert als einige Kollegen, die heute in der IPCC den Ton angeben.
Für diesen Sender gilt wohl Quantität vor Qualität. Dass man seinen Rauswurf jetzt damit rechtfertigt ist Schwachsinn.
Vielleicht hier einmal ein tolles Zitat dieses Herren aus 2005, er hat tatsächlich Bedenken, aber in welche Richtung?
Abendblatt schrieb:ABENDBLATT: Wie gut sind die Prognosen? Stimmt das Bild des Klima-Roulettes, dessen Ausgang ungewiß ist?
TOL: Es gibt ernst zu nehmende Zweifel an grundsätzlichen Aussagen. So sagt der Weltrat der Klimaforscher IPCC, daß die Weltdurchschnittstemperatur bis zum Jahr 2100 um 1,5 bis 4,5 Grad ansteigen wird, wenn sich der CO2-Gehalt in der Atmosphäre verdoppelt. Neueren, seriösen Studien zufolge ist nicht auszuschließen, daß der Anstieg bei neun oder zehn Grad liegen wird. Wenn das passiert, haben wir wirklich ein Problem. Dann werden alle Nationen verlieren.
Das ganze Interview: https://www.abendblatt.de/daten/2005/01/21/389421.html?prx=1
BR schrieb:„Was die IPCC nicht dabei sagt, ist, dass anderen Modellen und Szenarien ist es überhaupt unmöglich dieses Ziel zu erreichen. Also die wirklichen Kosten oder die wirkliche wissenschaftliche Abschätzung der Kosten ist viel, viel höher als es diese Zusammenfassung sagt.“
Wie man sieht wurde dieser Mann vollkommen misverstanden. Obiges Zitat zeigt mehr als deutlich, dass er eine größere Gefahr als der IPCC sieht. Wenn nun eine größere Gefahr ausgeht, die Kosten aber höher als erwartet sind, warum sollte dieser Mann ein sofortiges Einschreiten verhindern wollen?
BR schrieb:Und Calder macht darauf aufmerksam, dass der Weltklimarat eine politische und keine wissenschaftliche Organisation sei.
Eine politische Organisation, die die Publikationen wissenschaftlciher Organisationen auswertet trifft wohl am ehesten.
BR schrieb:„Es ist ein regierungsübergreifender Arbeitskreis mit Bürokraten und einer klaren politischen Absicht. Einige der Bürokraten sind Wissenschaftler und sie greifen auf die allgemeinen Forschungserkenntnisse zurück – aber sie wählen aus, wen sie heranziehen wollen und stellen dabei sicher, dass die meisten von ihnen dasselbe Lied singen.“
Das ist eine bodenlose Unterstellung.
Nebenbei erwähnt schadet Klimaschutz seit jeher der Wirtschaft der Länder. Warum sollten also Länder Klimaschutz fordern?
Langzeitig gesehen kann es Kosten vermeiden, aber der Anfang ist Kostenaufwendiger, von daher ist diese Unterstellung unlogisch.
BR schrieb:Henrik Svensmark vom Nationalen Weltraumforschungs Institut in Kopenhagen. Er vertritt die These, dass die Sonnenaktivität und ihr Einfluss auf die Wolken schuld am Klimawandel sind – und nicht der Mensch. Seine Studie wurde immerhin von der britischen königlichen Wissenschaftsakademie veröffentlicht.
Hier verweise ich auf meine Grafikpublikation von Lassen, die ich auf der vorhergehenden Seite gepostet habe.
BR schrieb:„Die IPCC sollte die Rolle der Sonne in ihren Berichten berücksichtigen und damit die Grundlagen ihrer Aussagen ändern. Aber genau das passiert nicht.”
Im Gegensatz zu diesem "Wissenschaftler" beruft sich die IPCC nicht auf längst revidierte Quellen.
BR schrieb:„Wir haben nicht den Auftrag, eine generelle Debatte anzufangen."
Und deswegen fallen Kritiker in den politischen Zusammenfassungen des IPCC unter den Tisch - und das war so gewollt, sagt Nigel Calder.
Wiedereinmal Blödfernsehen pur. Eine vollkommene Fehlinterpretation. Es wird hier nicht debattiert. Sobald aber eine anständige, verlässliche Studie veröffentlicht wird, wird sie auch berücksichtigt, so einfach ist das.
BR schrieb:„Sie müssen wissen, dass der Gründungsauftrag für den regierungsübergreifenden Klimarat lautet: Zu beweisen, dass es der Mensch ist, der für die Klimaerwärmung verantwortlich ist.“
Falsch! Die Aufgabe ist: Risiken herausfinden, Lösungsvorschläge machen. Dies soll zum Klimawandel geschehen. Wer ihn verursacht hat ist hier nicht mitdefiniert!
Alles in allem also keine wirklich gelungene Doku vom BR, wenn man bedenkt, was für bodenlose, falsche "Tatsachen" zum Vorschein kommen.
Sehr interessanter Beitrag, auch wenn er einigen nicht schmecken wird. Aber er beleuchted die Klimakatastrophendiskussion mal von einer anderen Seite.
Von einer unsachlichen?
"Gebt der Meute was sie braucht?"
Also ich habe diesen Bericht im Fernsehen gesehen sehr interessant ihre Meinungen dazu.
Wie gezeigt wurde hier miserabelst recherchiert.
Wenn jeder Raucher nurnoch drinnen rauchen wrde und die Fenster u geschlossen hält würde er auch seinen teil dazubeitragen das es der Umwelt besser geht
Irgendwie kommt der Rauch(der einen sehr kleinen Anteil hat) immer in die Atmosphäre.
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