Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Ich finde es interessant, wie schnell wir den angeblichen Zusammenhang zwischen Co2 und Klimawandel schlucken.

Neulich lief ein Bericht im TV, in dem sich auch Klimaforscher äußerten. Und - siehe da - lut deren Aussagen ist der derzeitige Klimawandel gar nicht auf die "Treibhausgase" zurückzuführen sondern auf eine steigende Sonnenaktivität. (Quelle: https://www.rtl.de/ea/tvplaner/content/detail_r.php?id=100&event=295331&page=1)

Es wurden Aufzeichnungen über die Temperaturentwicklung und die CO2-Konzentration in der Atmosphäre der letzten Jahrhunderte verglichen. Ein direkter Zusammenhang konnte nicht festgestellt werden. Allein im letzten Jahrhundert verlief die Entwichlung sogar gegenöäufig. So stieg bois zum Jahr 1940 die Temperatur stetig an, während der CO2-Ausstoß noch recht gering war. Andererseits sank die Temperatur stetig zwischen 1945 bis weit in die 70er Jahre (in Zeiten des industirellen Massen-CO2-Ausstoßes), so dass Klimaforscher schon vor der nächsten Eiszeit warnten.

Was also ist richtig? Wenn sich die Wissenschaftler nicht einige sind und eine Klimavorhersage überhaupt nicht möglich ist, woher kommt dann plötzlich diese Hysterie?
 
Ich finde es interessant, wie schnell wir den angeblichen Zusammenhang zwischen Co2 und Klimawandel schlucken.

Vielleicht schlucken wir es ja auch, weil es ansich vielleicht nicht Schaden kann ein bisschen auf die Umwelt zu achten ;)

Zudem denke ich schon das sich die meisten Wissenschaftler schon einig sind, dass das CO² eine Rolle spielt. Es geht denk ich mal viel mehr darum das einige Wissenschaftler sagen, dass der vom Menschen produzierte CO²-Austausch im Gesamtsystem der Erde zu vernachlässigen ist. De Facto das der frühere Klimawandel auch ohne unser zutun statgefunden hat und statfinden wird.

Hierbei fand ich einen Artikel aber interessant von der Uni Tübingen. Dieser malt keine Horrorszenarien aus wie es momentan in den Medien geschieht sondern versucht das Thema in seiner Komplexität zu betrachten.

https://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/37761/

Also ich denke schon, dass es nicht schaden kann ein wenig auf die Umwelt zu achten ob nun die Wet morgen untergeht oder aber auch nicht ^^
 
Wannabe, dass wir auf unsere Umwelt achten müssen, sollte uns allen klar sein.

Doch trägt der blinde Aktionismus unserer Politiker wirklich zum Umweltschutz bei? Hysterie und Panikmache à la Gabriel, Merkel und Co. hat aus meiner Sicht mit Umweltschutz rein gar nicht zu tun. Es ist reine Propaganda. Panikmachen - so tun, als täte man was - die nächste Wiederwahl winkt.

Es gibt zu dem Thema auch einen guten Beitrag auf BBCGermany.de. Darin heisst es: "Das Wetter ist einfach zu komplex, um es mit den heutigen Computermodellen genau vorherzusagen. Steuern wir also geradewegs auf eine globale Katastrophe zu? Selbst die leistungsstärksten Computer können uns keine genaueren Prognosen liefern." (Der Bericht heisst: AUFGETAUT - Auf den Spuren der globalen Erwärmung).

Mülltrennung, Müllvermeidung, Energieeinsparung, Schonung der natürlichen Ressourcen (Gas, Wasser, Erdöl etc.) sind für mich notwendige Massnahmen zum Umweltschutz, an denen jeder teilnehmen sollte. Wenn man es genau betrachtet, kommen diese Maßnahmen nämlich auch uns Menschen direkt zugute: z.B.:
- statt Fastfood und Dosenfutter (Einwegverpackungen) lieber mal öfter frisches Gemüse oder Salat zubereiten -> so wird Müll vermieden und die persönliche Gesundheit gefördert
- statt jeden Schritt mit dem Auto zu fahren öfter mal aufs Rad steigen oder zu Fuß gehen -> so werden die natürlichen Ressourcen (z.B. Erdöl) geschont und die persönliche Gesundheit gefördert
- statt jeden Tag ein Vollbad zu nehmen öfter mal unter die Dusche steigen -> so werden die natürlichen Ressourcen (z.B. Wasser, Erdöl, Gas (Aufheizen des Wassers)) geschont und die persönliche Gesundheit gefördert (die Haut verträgt zu viele Vollbäder nicht)

etc.

Es gibt so vieles, was wir tun können und sollten - aber nicht aus den Gründen, die uns die Klima-Katastrophiker weismachen wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
das erstemal als es hieß das durch co2 das klima erwärmt wird war irgendwann in den 70gern und zwar zu dem zeitpunkt als die ersten atomkraftwerke kamen.
es diente nur dem zweck das die kraftwerke eingeführt werden.

das lustige ist das heute die gleichen leute von klimawandel sprechen die vor 30 jahren von einer zweiten eiszeit sprachen.

dann noch der quatsch mit den polkappen (hilfe hilfe sie schmelzen alle), die bilder die man im fernsehen sieht ist die ganz normale polschmelze im frühjahr am nordpol, über den südpol spricht allerdings niemand. am südpol ist die temeratur nämlich seit 40 jahren konstant geblieben.

das beste ist ja auch noch das man das klima garnicht erforschen kann weil man 1000 eckdaten braucht und wenn nur eine davon falsch ist isst die ganze rechnung falsch. dadurch sind auch jobs wie klimaforscher und die klimapolitiker unnütz, man braucht solche leute nicht aber sie verdienen milionen für etwas was man nicht kann und nicht braucht.

und zum schluß noch, es kommen ja auch soviele stürme und unwetter von klimawandel, das ist auch schwachsinn weil man weiß ja das sich stürme entwickeln durch die luftschichten zwischen aquator und den polkappen (z.b. warme luft trifft kalte luft= gewitter) wenn jetzt aber laut klimaforscher sicht die erde erwärmt würde es ja logischer weise weniger unwetter geben.


achso einer noch wenn angeblich in 15 jahren die welt untergeht würden die regierungschefs bestimmt nicht so ruhig und lustig in heiligendamm kaffe trinken, wenn es wirklich so wäre würde ich diesen beitrag garnicht schreiben können weil uns alles der strom abgestellt würde.:mrgreen:



so das war mein beitrag dazu


lg
 
und zum schluß noch, es kommen ja auch soviele stürme und unwetter von klimawandel, das ist auch schwachsinn weil man weiß ja das sich stürme entwickeln durch die luftschichten zwischen aquator und den polkappen (z.b. warme luft trifft kalte luft= gewitter) wenn jetzt aber laut klimaforscher sicht die erde erwärmt würde es ja logischer weise weniger unwetter geben.
"Ebend" brauchte man noch 1000 Eckdaten um das Klima zu erforschen, und nun ist alles sooooo einfach. :mrgreen:
 
[...] Es gibt zu dem Thema auch einen guten Beitrag auf BBCGermany.de. Darin heisst es: "Das Wetter ist einfach zu komplex, um es mit den heutigen Computermodellen genau vorherzusagen. Steuern wir also geradewegs auf eine globale Katastrophe zu? Selbst die leistungsstärksten Computer können uns keine genaueren Prognosen liefern." (Der Bericht heisst: AUFGETAUT - Auf den Spuren der globalen Erwärmung).
[...]
Es gibt so vieles, was wir tun können und sollten - aber nicht aus den Gründen, die uns die Klima-Katastrophiker weismachen wollen.
Gut, also niemand kann genau vorhersagen, was mit dem Wetter wird. Und seit es die Erde gibt, kam es auch immer periodisch zu Eiszeiten und Hitzeperioden. Das ist normal und kehrt zyklisch immer wieder.

Aber wann in der Erdgeschichte sind so viele Tiere weltweit Auto gefahren? Und das über Jahre hinweg? Wann Flugzeug geflogen? Wann Kriege geführt?

Wenn man sich mal überlegt, dass ein großer Vulkanausbruch das Klima empfindlich für 1000 und mehr Jahre kippen kann, dann ist es wohl doch eine ziemlich sensible Angelegenheit. Und wenn zu dem Vulkanausbruch auch noch die Zivilisationsverschmutzung hinzu kommt, dann wird sich vielleicht die Erde davon nie wieder ganz erholen. Und denk' mal dran: Yellowstone ist überfällig, ein großer Metoriteneinschlag auch seit über 300 Jahren. Kann gut sein, dass dann alles auf einmal kommt.

Fakt ist doch unbestritten, dass niemand weiß, ob nun unsere moderne Umweltverschmutzung und Abholzung der Wälder als Katalysator wirkt oder Verursacher ist. Aber dass es Einfluß hat, bestreitet doch nun wirklich niemand mehr. Man streitet sich doch nur noch darum, wie stark der Einfluß ist und ob eine Umkehr überhaupt noch irgendwas bewirkt.

sydney-julie schrieb:
[...] über den südpol spricht allerdings niemand. am südpol ist die temeratur nämlich seit 40 jahren konstant geblieben.
Stimmt doch gar nicht. Riesige Mengen schmelzen dort ab, etwa in der Größe von Grönland. Die stellen eine akute Gefahr für die Schifffahrt dar, darüber wird doch fast laufend gesprochen.

sydney-julie schrieb:
[...] wenn jetzt aber laut klimaforscher sicht die erde erwärmt würde es ja logischer weise weniger unwetter geben.
Dann gab es keine Unwetter in der Kreidezeit? Das wäre mir aber neu ;)

sydney-julie schrieb:
[...] achso einer noch wenn angeblich in 15 jahren die welt untergeht würden die regierungschefs bestimmt nicht so ruhig und lustig in heiligendamm kaffe trinken, wenn es wirklich so wäre würde ich diesen beitrag garnicht schreiben können weil uns alles der strom abgestellt würde
Na dann eben in 150 Jahren. Auch nicht besser. Außerdem geht die Welt nicht unter, sondern die Menscheit hat nur mit neuen bisher unbekannten Problemen zu kämpfen. Wüstenausbreitung, Regenmangel und Überschwemmungen, Krankheiten, Nahrungsmangel, Seuchen, ... usw.

Kein Grund in Panik zu verfallen, aber sicher auch kein Grund, nichts zu tun.

Gruß,
Photon
 
Es gibt da noch etwas, worüber ich mich wundere: Teil unseres "Klimaschutzschildes" ist das Erdmagnetfeld, dass u.a. die energiegeladenen Partikel, die von der Sonne abgestrahlt werden und auf die Erde parallen, einfach abprallen läßt. Die sogenannten Sonnenwinde, die durch die Eruptionen auf der Sonne entstehen, haben einen nicht geringen Einfluß auf unser Klima.

Nun nimmt seit einigen Jahren die Sonnenaktivität (Stärke der Eruptionen auf der Sonne) stetig zu, gleichzeitig nimmt die Stärke des Erdmagnetfeldes aber ebenso stetig ab, d.h. es werden vermehrt energiegeladene Teilchen von der Sonne in Richtung Erde abgestrahlt, unser Magnetfeld kann aber immer weniger dieser Partikel abweisen. Und das soll keinen Einfluß auf die Erderwärmung haben? Alles nur Schuld des Co2? (https://www.weltderphysik.de/de/1622.php).

<Edit>: Hier ist noch ein interessanter Artikel, der das Thema CO2-Anstieg von einer anderern Seite beleuchtet: https://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/203999.html
Auf diesen Bericht bezog sich überigens auch der Bericht "Klimaschwindel", auf den ich in meinem obigen Beitrag hingewiesen habe. </Edit>

Weder gegen die vermehrte Sonnenaktivität noch gegen die Abnahme des Erdmagnetfeldes können wir etwas tun. Wir haben halt das Pech, mal wieder in einer Zeit des Klimawandels zu leben.

Allerdings verhindern Emmissionshandel, Steuererhöhungen und Energiepreiserhöhungen die Erwärmung des Erdklimas auch nicht. Doch angesichts der zusätzlichen Einnahmen können die Politiker anscheinend prima schlafen - Klimakatastrophe hin oder her. Es sieht so aus, als nähmen sie ihre Panikmache selbst nicht für voll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut, also niemand kann genau vorhersagen, was mit dem Wetter wird. Und seit es die Erde gibt, kam es auch immer periodisch zu Eiszeiten und Hitzeperioden. Das ist normal und kehrt zyklisch immer wieder.

Das stimmt nicht. Im Gegenteil sind Kalt- und Warmzeiten auf unserer Erde etwas ziemlich Neues - sie kamen erst vor ca. 1,8 Millionen Jahren auf und können von uns nicht wissenschaftlich erklärt werden. Allerdings stützt das deine These, dass wir das Klima (und das Wetter über so einen Zeitraum noch viel weniger) nicht voraussagen können nur.

Fakt ist doch unbestritten, dass niemand weiß, ob nun unsere moderne Umweltverschmutzung und Abholzung der Wälder als Katalysator wirkt oder Verursacher ist. Aber dass es Einfluß hat, bestreitet doch nun wirklich niemand mehr. Man streitet sich doch nur noch darum, wie stark der Einfluß ist und ob eine Umkehr überhaupt noch irgendwas bewirkt.

Das ist sehr Richtig. Wir können allerdings noch nicht einmal mit Gewissheit sagen in welche Richtung unser Eingreifen wirkt. Wenn wir aufgefordert werden weniger CO2 auszustoßen (und auch unsere anderen Ressourcen angemessen zu verwenden), geht es eher darum nicht in ein bisher einigermaßen stabiles System (stabil insofern alsdass immer Verhältnisse herrschten, die Leben ermöglicheten) einzugreifen, von dem wir nicht verstehen wie es funktioniert.

Stimmt doch gar nicht. Riesige Mengen schmelzen dort ab, etwa in der Größe von Grönland. Die stellen eine akute Gefahr für die Schifffahrt dar, darüber wird doch fast laufend gesprochen.

Da kann ich vielleicht mal ein Beispiel bringen wie kompliziert das Klima ist :). Ein globaler Temperaturanstieg dürfte nämlich die Pole eigentlich (vorerst) nicht schmelzen lassen. Wieso nicht? Nun, an unseren Polen herrscht eine Durchschnittstemperatur von weit unter 0° Celsius. Nehmen wir mal einen Durchschnittt von -15° Grad an (genaue Werte habe ich auf die Schnelle nicht gefunden). Selbst wenn es 10 Grad wärmer wird, hätten die Gletscher keinen Grund zu schmelzen (besonders nicht auf den Landmassen). Allerdings würde die Temperatur von -15° auf -5° steigen. Das würde bewirken, dass die Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann (denn warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen als kalte). Es befände sich also mehr Feuchtigkeit in der Luft. Das würde die Niederschläge erhöhen (denn wenn nur wenig Wasser in der Luft ist, kann es auch nur wenig Niederschlag geben). Niederschläge sind bei -5°C Schnee. Dieser Schnee würde zum Wachstum des Gletschers führen. Seltsam, oder?
Natürlich würde der Gletscher im Zehrgebiet (also seinen "Rändern") schmelzen. Das tut er aber immer. Welcher der beiden Effekte bei einem Klimawandel überwiegen würde ist schlicht noch ungewiss (zudem es sicherlich eine Reihe weiterer Effekte gibt, die in den Prozess der Gletscherbildung einwirken).
Man sollte nicht vergessen, dass der Klimawandel ein sehr langwieriger Prozess ist. Irgenwas, dass heute passiert bereits als Auswirkung des anthropogenen Klimawandels hinzustellen ist ziemlich mutig (und wissenschaftlich in der Regel kaum haltbar).

sydney-julie schrieb:
und zum schluß noch, es kommen ja auch soviele stürme und unwetter von klimawandel, das ist auch schwachsinn weil man weiß ja das sich stürme entwickeln durch die luftschichten zwischen aquator und den polkappen (z.b. warme luft trifft kalte luft= gewitter) wenn jetzt aber laut klimaforscher sicht die erde erwärmt würde es ja logischer weise weniger unwetter geben.

Das ist ein echtes Problem, dass in dieser Klimadiskussion so gnadenlos Vereinfacht wird, dass man einfach schnell was falsches erzählt. Guck dir doch mal an wie Hurricane entstehen und überlege dir, ob ein weltweiter Temperaturanstieg nicht zu mehr Hurricanen führen könnte.

Katzee schrieb:
Nun nimmt seit einigen Jahren die Sonnenaktivität (Stärke der Eruptionen auf der Sonne) stetig zu, gleichzeitig nimmt die Stärke des Erdmagnetfeldes aber ebenso stetig ab, d.h. es werden vermehrt energiegeladene Teilchen von der Sonne in Richtung Erde abgestrahlt, unser Magnetfeld kann aber immer weniger dieser Partikel abweisen. Und das soll keinen Einfluß auf die Erderwärmung haben? Alles nur Schuld des Co2? (https://www.weltderphysik.de/de/1622.php).

Das die Sonnenaktivität Auswirkungen auf das Klima haben kann ist wirklich keine Neuigkeit. Es gibt ja sogar Theorien, die den Wechsel von Warm- und Kaltzeiten darauf zurückführen. Diese Theorien sind aber unbewiesen. Die Mehrheitsmeinung der Wissenschaftler ist eher die, dass Sonnenaktivitäten eine untergeordnete Rolle beim Klima spielen.
Nur weil du ein zwei Quellen gefunden hast, die Zweifel an der Bedeutung des anthropogen in die Atmosphäre eingebrachten CO2 äußern, bedeutet das noch lange nicht, dass es keine Bedeutung hat. Du kritisiert diejenigen, die an den Klimawandel glauben, schluckst aber mit der selben Naivität die Argumente der Gegenseite. Kannst du dir nicht vorstellen, dass die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt?

Katzee schrieb:
Allerdings verhindern Emmissionshandel, Steuererhöhungen und Energiepreiserhöhungen die Erwärmung des Erdklimas auch nicht.

Es ist in der Tat ungewiss wie genau diese Maßnahmen wirken. In jedem Fall erzeugen sie aber so etwas wie ein preislich bemessbares Gut "Atmosphärenqualität". Es darf nicht mehr jeder mit unserer Umwelt machen was ihm so grade einfällt. Anders als auf diese Weise (also durch eine "Bepreisung") lässt sich der Umgang mit unserer Umwelt nicht regulieren und kontrollieren. Solche Instrumente sind also sehr wichtig. Sie müssten nur weltweit eingeführt werden um wirklich wirksam zu sein.

Gruß Malte
 
Das die Sonnenaktivität Auswirkungen auf das Klima haben kann ist wirklich keine Neuigkeit. Es gibt ja sogar Theorien, die den Wechsel von Warm- und Kaltzeiten darauf zurückführen. Diese Theorien sind aber unbewiesen. Die Mehrheitsmeinung der Wissenschaftler ist eher die, dass Sonnenaktivitäten eine untergeordnete Rolle beim Klima spielen.

Ja das wird ja auch so in dem Link beschrieben den ich gepostet habe. Also das die Sonne ebend nur einen minimalen Beitrag zum Klima beiträgt. Da dieser aber nicht zu beeinflussen ist, kann man sich nur um die Dinge auf der Erde kümmern. Der größte Klimafaktor sind wohl die Treibhausgase. Ohne diese wäre es Arschkalt auf dem Planet Erde weil eine Menge Energie wieder ins All verschwinden würde von der Sonne. Inweiweit nun der Mensch hier eine Rolle spielt, darüber lässt sich sicher streiten, aber das der Umwelt erstmal Umweltschutz nicht schaden kann sollte doch jedem klar sein.
 
Ich finde es interessant, wie schnell wir den angeblichen Zusammenhang zwischen Co2 und Klimawandel schlucken.

Neulich lief ein Bericht im TV, in dem sich auch Klimaforscher äußerten. Und - siehe da - lut deren Aussagen ist der derzeitige Klimawandel gar nicht auf die "Treibhausgase" zurückzuführen sondern auf eine steigende Sonnenaktivität. (Quelle: https://www.rtl.de/ea/tvplaner/content/detail_r.php?id=100&event=295331&page=1)

Nur einer der vielen Links die ich zu dieser berühmt berüchtigten Channel 4 Diskussion gefunden habe:
https://www.stern.de/wissenschaft/natur/Dokumentation-Der-Klima-Schwindel-Worte-Munde/590871.html

Du kritisiert diejenigen, die an den Klimawandel glauben, schluckst aber mit der selben Naivität die Argumente der Gegenseite. Kannst du dir nicht vorstellen, dass die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt?

Ich habe manchmal das Gefühl, das manche Menschen aus purer Angst lieber anderslautenden Argumentationen glauben schenken wollen. Das ist nicht bös gemeint, aber wir können uns nicht leisten falsch zu liegen. Egal was wir tun und für welche Richtung wir uns entscheiden, denn wir haben noch keinen interstellaren Raumflug ermöglicht, der uns zu einer neuen Erde führen könnte.

Wenn wir das Öko- und Atmosphärensystem dieses Planeten im glauben verpesten, dass wir 6 Milliarden Menschen keinen Einfluss darauf hätten, dann ist es schon zu spät. Und wenn aus "verpesten" plötzlich "vernichten" wird ist es eh essig für uns alle.

Ich für meinen Teil habe da auch lange gezweifelt, aber irgendwann habe ich einfach die "bekannten" Fakten beider Seiten gegeneinander aufgerechnet und bin zu dem Entschluss gekommen das es unwahrscheinlicher ist, dass wir nicht daran Schuld sind. Plus das Gefühl das mir tagtäglich einfach sagt dass wir falsch handeln...

Es geht für mich also nicht darum ob ich daran glauben sollte oder nicht. Es basiert alles auf nachweisbaren Fakten und wer sich ernsthaft mit Argumentation auseinandersetzt, sollte dies erkennen. Nicht erst seit dem die Debatte im Fernsehen ist, sondern schon eigentlich seit den späten 80igern...
 
Selbst wenn der Mensch nicht am Klimawandel schuld wäre, könnte er sich trotzdem umweltbewusster verhalten, damit es nicht soweit käme.
Darüberhinaus werden ja die fossilen Brennstoffe zu Neige gehen und daran ist der Mensch nun mal tatsächlich schuld, weil er nicht vernünftig mit ihnen umgegangen ist.

Edit: Eine negative Bewertung ohne Begründung und Namen... Suum cuique.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das stimmt nicht. Im Gegenteil sind Kalt- und Warmzeiten auf unserer Erde etwas ziemlich Neues - sie kamen erst vor ca. 1,8 Millionen Jahren auf und können von uns nicht wissenschaftlich erklärt werden. Allerdings stützt das deine These, dass wir das Klima (und das Wetter über so einen Zeitraum noch viel weniger) nicht voraussagen können nur.
Guckst Du hier:
https://www.tk-logo.de/basics/unsere-erde/rmenue.php3?li=ba-erde-eiszeiten.html
https://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,DB7D76F3B8747490E0340003BA5E0905,,,,,,,,,,,,,,,.html
https://www.findling-oderberg.de/Eiszeit/hauptteil_eiszeit.html

Das ist sehr Richtig. Wir können allerdings noch nicht einmal mit Gewissheit sagen in welche Richtung unser Eingreifen wirkt. Wenn wir aufgefordert werden weniger CO2 auszustoßen (und auch unsere anderen Ressourcen angemessen zu verwenden), geht es eher darum nicht in ein bisher einigermaßen stabiles System (stabil insofern alsdass immer Verhältnisse herrschten, die Leben ermöglicheten) einzugreifen, von dem wir nicht verstehen wie es funktioniert.
Na gut, aber wenn wir uns die Venus anschauen, so erkennen wir zweifelsfrei, dass zu viel CO2 nicht gut sein kann ;)

Außerdem brauchen wir dringend noch eine Kelle voll Ozon, sonst brauchen wir uns um unseren CO2-Haushalt keine Gedanken mehr machen. Und nur weil über das Ozonloch nicht mehr berichtet wird, hat es ja nicht aufgehört, weiter aufzureißen...

Da kann ich vielleicht mal ein Beispiel bringen wie kompliziert das Klima ist :). Ein globaler Temperaturanstieg dürfte nämlich die Pole eigentlich (vorerst) nicht schmelzen lassen. Wieso nicht? Nun, an unseren Polen herrscht eine Durchschnittstemperatur von weit unter 0° Celsius. Nehmen wir mal einen Durchschnittt von -15° Grad an (genaue Werte habe ich auf die Schnelle nicht gefunden). Selbst wenn es 10 Grad wärmer wird, hätten die Gletscher keinen Grund zu schmelzen (besonders nicht auf den Landmassen).
Das mag für den genauen geografischen Punkt "Pol" stimmen. Aber die Arktis und Antarktis sind nunmal ein paar Meter größer und reichen näher an den Äquator heran. Auch wenn es am Pol selbst noch arschkalt ist, so kann es einige hundert Kilometer weiter schon ganz anders aussehen. Und dass der Golfstrom aufgrund von zu viel Süßwasser schon einige Male in der Erdgeschichte abgerissen ist und das (wahrscheinlich) zu einer Eiszeit führte, ist auch nicht neu.

Davon abgesehen ist die Ausbreitung von Wüstengebieten in Afrika ein viel größeres Problem als die eventuelle die Polkappenschmelze. Es spielt da so viel zusammen, dass man einfach die Folgen nur erahnen kann. Und schon deshalb sollte man höllisch vorsichtig mit der Kugel umgehen, denn so schnell haben wir keine andere.

Gruß,
Photon
 
Du kritisiert diejenigen, die an den Klimawandel glauben, schluckst aber mit der selben Naivität die Argumente der Gegenseite. Kannst du dir nicht vorstellen, dass die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt?

Ich kritisiere nicht diejenigen, die an den Klimawandel glauben, denn ich glaube selbst daran. Ich kritisiere diejenigen, die glauben, dass CO2-Einsparungen allein daran etwas ändern kann. Das Thema ist aus meiner Sicht viel zu komplex um es so zu vereinfachen wie es unsere Politiker mit ihrer Gänseblümchenmentalität tun.
 
Das Thema ist aus meiner Sicht viel zu komplex um es so zu vereinfachen wie es unsere Politiker mit ihrer Gänseblümchenmentalität tun.

Naja, wenn die Politiker in der Öffentlichkeit darüber reden, dann müssen sie es vereinfachen, wenn sie wollen, dass jeder sie auch verstehen kann.
Wenn die Reden im Plenum des Bundestages gehalten werden, dann dienen diese oftmals dazu, der Willenbildungs- und Artikulationsfunktion des Bundestages nachzukommen. In den betreffenden Ausschüssen wurden dann diese Themen zuvor auf einem fachlich sehr hohen Niveau erörtert. ;)
 
Habe mir gerade den Film von Al Gore "An Inconvenient Truth" auf Pro 7 angeschaut und die darauffolgende Sendung über die Klimafalle in Deutschland.

Das ist nicht nur beunruhigend, sondern absolut verheerend. Der Film von Al Gore war meiner Meinung nach perfekt erklärt, den versteht wirklich jeder, in einer äußerst präzisen und wissenschaftlich fundierten, aber dennoch erstaunlich einfachen Weise, erklärt er Zug um Zug die Auswirkungen des Klimawandels. Da wird einem Angst und Bange, wenn man sieht, welche Auswirkungen das Abschmelzen von Grönland auf den Meeresspiegel und daraus resultierende Überschwemmungen hätte.

Wenn sich jeder nur eine kleine Scheibe von diesem Film abschneiden könnte, wäre das wunderbar. Problem ist nur, dass viele das einfach gar nicht wahr haben wollen oder es sie einen Dreck schert. Auch schade finde ich, dass ausgerechnet ein so zeichensetzendes Ereignis wie der Live Earth Day zeitgleich zum Boxkampf übertragen wird, da kann man sich ja schon vorstellen, wofür sich die meisten entschieden. Ich hoffe aber das beste und warte gespannt auf die Einschaltquoten..

Habe ebend bei https://www.stopglobalwarming.org/default.asp gevotet und ein Blatt gesetzt bei der MSN Map. Eine wirklich tolle Sache.
Jetzt wo die einzelnen Menschen endlich langsam Aufwachen, gibt es wieder Hoffnung, hoffentlich wird es nur auch in absehbarer Zeit endlich globale verpflichtende Abkommen geben.
 
@daplaya

nun mal abgesehen davon wie toll du das fandest und wo du nun alles votest. Was änderst du denn Zukünftig ? Und kann ich dich in 2 Monaten nochmal fragen ob du dich weiterhin dran hälst ?
 
@daplaya

nun mal abgesehen davon wie toll du das fandest und wo du nun alles votest. Was änderst du denn Zukünftig ? Und kann ich dich in 2 Monaten nochmal fragen ob du dich weiterhin dran hälst ?

Klar, kannst du das, naja ich ändere das ja nicht erst seit jetzt, werde da jetzt nur verstärkt drauf achten:

- Computer und Fernseher nicht gleichzeitig anhaben
- Energiesparlampen haben wir schon
- Fahrrad nehmen für kurze Distanzen (5 km)
- Stand-Bye immer aus, ist zwar teilweise nervig, aber es muss nunmal sein
- Andere davon überzeugen


Und was machst du? :D
 
Klar, kannst du das, naja ich ändere das ja nicht erst seit jetzt, werde da jetzt nur verstärkt drauf achten:

- Computer und Fernseher nicht gleichzeitig anhaben
- Energiesparlampen haben wir schon
- Fahrrad nehmen für kurze Distanzen (5 km)
- Stand-Bye immer aus, ist zwar teilweise nervig, aber es muss nunmal sein
- Andere davon überzeugen


Und was machst du? :D

Aber neues machst du nichts oder ? ICh bezweifel halt die Wirkung auf Leute die nichts machen.

Ich habe in meinem Zimmer wo der Computer steht LED-Lampen. Licht reicht in dem Raum aus und ist viel energiesparsamer als Energiesparlampen. Naja Energiesparlampen in Räumen wie Wohnzimmer und so ist ja allein schon gut fürn Geldbeutel.

Standby hab ich auch nicht (außer bei meinem Videorecorder), hab ne Stromleiste zum Ausschalten.

Laufe in der Regel zu Fuß.

Naja ich denke schon das ich mit mir im reinen bin, auch wenn ich ned der Monstersparer bin :)

Hab auch brav das Konzer boykotiert nachdem Mittermeier mir mit seiner Polemik so auf den Sack ging :evil: