Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Eigentlich nicht. Klimaveränderungen können genauso durch Strömungsänderungen hervorgerufen werden. Willst du etwa behaupten, die Bildung der Alpen hatte keine Auswirkungen auf das Klima in Europa? Also das hattte mit Treibhauseffekt rein garnichts zu tun....

Ich sagte leidglich, dass durch eine Klimaveränderung auch die Temperatur mitbeinflusst wird... :roll:

Wenn wir die gesamte Energie (wie auch immer) von der nordlichen Halbkugel auf die südliche Halbkugel transportieren würden und dauerhaft diesen Zustand erhalten würden, hätte das keine Auswirkungen auf das Klima? Laut deiner Theorie nein. Denn die Durchschnittstemperatur wäre auf der Erde ja immernoch die selbe. Wo fängt lokales Klima und wo fängt globales Klima an?

Es kommt darauf an, auf welches Klima. Wenn es um ein lokales Klima(ortspezifisch geht) siehst du eine Veränderung, sonst auch, denn da dort ander Wasser-, Druck, usw. -verhältnisse herschen, würde auch der Niederschlag ansteigen.
Die globale Mittelwertstemperatur gibt jedoch den Durchschnitt aller Temperaturen an. Wenn jetzt die gesamte Energieverteilung verändert wird, dann gibt es definitv eine Klimaveränderung, in welchem Ausmaß ist hierbei egal.

Das Problem der Verbrennung von Fossilen Brennstoffe ist doch auch, dass wir die über Millionen von Jahren in den Boden gebundene Energie in die Luft blasen, Strom damit erzeugen, Heizen. Aber egal welche Energieform wir damit erzeugen. Letzlich endet sie doch als Wärme und landet in der Atmosphäre? Seh ich das Falsch?

Bei der Verbrennung fossiler Energien steigen nebenbei auch Treibhausgase auf ;)
Also nur die Wärme wird nicht freigesetzt, nein, es finden auch Reaktionen statt, bzw durch eine verbrennung logisch bedingte Oxidation.

Und zu all deinen anderen Gegenargumenten. Dass die Effekte gering sind ist klar. Aber die Summe der Effekte ist doch letzlich entscheidend.

Die Summe ist aber nicht allzu groß.

Und dein tolles Weltklima ist nichts weiter als ein Druchschnittswert von lokalen Klimata.

Richtig. Und da liegt der entscheidende Punkt: Wenn ich den Durchschnitt habe, dann weiß ich doch auch, dass wenn ich eine falsche Zahl habe, sie am Ende kaum etwas ausmacht, da ich viele andere Werte habe, die richtig sind.
Außerdem beziehe ich hier auch das Schmelzen von Eis ein, während an einem anderen ort eventuell sich Eis bildet.
Wenn ich nur das geschmolzene Eis betrachten würde, dann könnte ich ein Horrorszenario veranstalten.


Diese Gesellschaft hier wird Bescheidenheit und einen verantwortungsvolleren Umgang mit ihren Ressourcen lernen müssen. Schon allein weil sie nicht mehr expandiert, sondern schrumpft (gemeint sind also nur die industrialisierten Länder - aber die Welt wird folgen)

nein, gemeint sind definitiv nicht nur die industrialisierten Länder, denn gerade die Entwicklungsländer können zu einer großen Umweltbedrohung werden, da sie sich keine umweltschützenden Maßnahmen leisten können, d.h. kein positives Wachstum erzielen können, wenn sie auf Energieeffizienz dringen.
Daher muss man auch diese Länder unterstützen.


aber das werden wir ja hoffentlich noch ausdiskutieren :) und bevor wir uns hier in ein paar Tagen wieder gegenseitig Dreistigkeiten vorwerfen ;) möchte ich doch mal sagen, dass nicht vieles schöner als eine solche Diskussion ist :) und: auf der Suche nach dem richtigen Weg braucht es konträre Meinungen, damit nicht einseitig ineffektive Sachen umgesetzt werden.

Richtig, das kann ich eigentlich zu 100% unterschreiben, denn Einseitigkeit führt oft zu Problemen.

Ich kanndas Klimakathastrophen-Gerede bald nichtmehr hören. Die drehen das immer so hin das es passt. Letztes Jahr - wo der Sommer relativ bescheiden war - wurde uns gesagt das wir evtl ne Eiszeit befürchten können,

Bitte mal eine wissenschaftliche Quelle hierfür.

dieses Jahr wos mal nen bischen wärmer war wie normal wird Deutschland bald n Wüste...

Euphemismen hast Du wohl gepachtet, oder? Es ist nicht "bisschen" wärmer, fast alle Rekorde seit Aufzeichnungen wurden gebrochen. Von ner Wüste reden wir auch nicht.

Früher hätten sich die Leute dabei nichts gedacht, und hätten sich einfach über das Wetter geärgert oder gefreut, und gut ists.

Früher hätte der Adolf die Juden dafür beschuldigt. Siehst Du wie schwachsinnig so ein Vergleich ist? Früher bedeutet nicht rationaler.

1960 oder so war das Wetter übrigens schonmal genauso warm wie jetzt.

Und falsch. Wir hatten einen Rekordwinter. Nein, kein 1960 konnte dies toppen.

Für die "Fraktion", die gerne mit dem Finger auf andere zeigt und meint, weil man ja Müll trennt und Dosenpfand hat, daß man die umweltfreundlichste Nation schlecht hin ist:

Bundesrepublik hat die meisten Dreckschleudern in Europa

Eine wirklich sehr traurige Erkenntnis, vor allem weil wir Deutschen uns immer als super Umweltschützer fühlen...

Ich halte die "Klima-Katastrophe" zwar für wahr, dennoch glaube ich, dass es für Bund und Länder die Willkommende massenpanik ergibt.

Bsp.: Früher oder später werden die Emissionswerte (Der Ausstoß von Abgasen aller Art) drastisch gesenkt. Denn nur so kann die leibe Frau Merkel die 20% überhaupt schaffen.

Richtig, was logisch und verständlich ist, wenn man sich die Emissionen und deren Auswirkungen anschaut.

Die Produzierenden Gewerbe müssen also umstrukturieren. Zuerstmal muss investiert werden. Denn für eine geringere Emissionsrate muss ein besseres Filtersystem verbaut werden. Das kostet einen Mittelgroßen Betrieb schnell mal einige Hunderttausend. Dafür gibt es natürlich 19% MwSt, was dem Staat auch mal eben einen kleinen Gewinn einbringt.

Mit dem gleichen Argument könntest du die fortführende Einsetzung von FCKWs verlangen, die ein relatives Treibhauspotenzial von 4600(d.h. 4600 mal höher als CO²) haben, durch ihre chemischen Eigenschaften bedingt die Ozonschicht auflösen und schlappe 400 Jahre in der Atmosphäre verweilen.
In Deutschland ist es durchaus möglich, ein ansteigendes BIP zu erzeugen, obwohl man Umweltschonende Maßnahmen einsetzt!
Davon abgesehen könnten Konzerne auch Leistungseffektiver werden, d.h. weniger Stromkosten bezahlen.

Bei Raffinerien steigen die Preise aufgrund der Aktion. Damit steigt der Spritpreis.

Und wenn wir alles Erdöl verbraucht haben, dann stehst du mit leerem Zapfhahn da.

Ist ja nicht so schlimm, man kann ja den Bus nehmen. Somit wird es erstmal einen Wirtschaftaufschwung geben, da ja mehr Busse benötigt werden. Danach wird es einen Wirtschaftseinbruch im Automobilbereich geben. Demnach wird es eine erneute Welt-Wirtschaftskriese geben. Denn wenn keiner mehr Auto fährt, braucht auf keiner mehr Alufelgen, oder eine neue Verspoilerung

Da Autos ein Einwegsgut sind siehst du dies falsch. Erstmal werden mehr Leute mit dem Bus fahren und dafür kontinuirlich Geld bezahlen, was man bei Autos nur durch Versicheurngen etc. tätigt.
Davon abgesehen werden in der Branche der erneuerbaren Energien immer mehr Plätze geschaffen.

Die Strompreise werden regelrecht explodieren. Geliches gilt dann auch für Wasser und Gas.

Eine Explosion der Strompreise ist schwachsinn, wenn Du dir regenerative Stromanbieter anschaust wirst du schnell merken, dass der Strom gar nicht so teuer ist.
Erdgas ist verdammt rar und wird immer rarer werden, logischerweise wird es teurer. Übrigens sollte man auch bedenken, dass wir ohne Erdgas kein Kunsstoff mehr produzieren können, bzw es aufwendiger wird. Evtl. sollte man das Erdgas da einsetzen, wo es sinnvoll ist?
Der Wasserpreis wird so oder so ansteigen, daran können wir nichts ändern. Wir wollen die gebleichten Textilien, durch die das Grundwasser in Indien verseucht wird.

Natürlich haben Ortsdaten keine weltlichen Auswirkungen, ich streite auch nicht ab, dass es zu einer Erderwärmung kommt. Alles, was ich sagen will, ist, dass die Medien einen verrückt machen und dass es schon immer Erderwärmungen und Abkühlungen gab.

Aber nicht in diesem enormen Ausmaß und anthropogen beeinflusst.

Und selbst er meint, dass der CO2-Ausstoß bzw. der von CH4 viel zu hoch ist, dennoch pushen die Medien es nur unnötig hoch und machen Schlagzeile...

Inwiefern wird dies hochgepusht?


Aber nicht vorher - Kyotoziele, etc - die gehen beim Wesen "Mensch" nicht.

Das Kyotoprotokoll ist verpflichtend für die Ratifizienten, d.h. wenn wir es nicht schaffen müssen wir evtl. Bußgelder o.ä. zahlen, außerdem warum sollte es nicht gehen?

im Moment fehlt mir so ein bißchen der Nerv zu einem ewig langen Beitrag, darum erstmal nur das hier:

https://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2007/00388/

zumindest blitzt jetzt auch in den Medien ganz selten mal ein kleines bißchen Kritik an der ganzen Sache auf...

Typisch bayrischer Rundfunk *hust*
Aber da du es darauf anlegst...

BR schrieb:
Die angeblich weltbesten Forscher sollen eigentlich den neuesten wissenschaftlichen Stand des Klimawandels zusammentragen.
Dieses angeblich ist einfach Schwachsinn. Wenn du betrachtest, wieviele Wissenschaftler ihre Hand in diesem Bericht haben wirst Du bemerken, dass es nicht nur die Einheitsmeinung des Vorstandes ist.

BR schrieb:
1990 prognostizierte der Weltklimarat IPCC noch einen Anstieg des Meeresspiegels von über 60 Zentimetern. Bereits ein paar Jahre später waren es noch um die 50 Zentimeter. Und heute spricht der Klimarat nur noch von über 30 Zentimetern.

Dies nenne ich eine schwache Leistung eines Senders, für den ich auch noch Geld zahlen muss...
Erstens: Bis wann wird es ansteigen?
Zweitens:Woher zum Henker ziehen sie sich diese Zahlen?
Drittens:Was wird mit ein paar Jahre später gemeint? Ich will einen konkreten Beweis.

Und davon abgesehen ist der höchstwert des diesjährigen Berichts bei 59cm, schon schlecht, wenn man nichteinmal Berichte auswerten kann :rolleyes:

BR schrieb:
Lomborg wurde zu den 100 wichtigsten Persönlichkeiten des Time Magazine gezählt. Doch die UNO Weltklimaorganisation übersieht ihn.

Stimmt, dieses Argument ist wirklich ein Tolles. Dann möchte ich aber auch, dass Joschka Fischer, Justin Timberlak und natürlich Borat berücksichtigt werden, immerhin sind sie auch unter den 100 :rolleyes:

BR schrieb:
„Das hat mich eigentlich nicht überrascht. Schließlich hat mich der IPCC Chef Pachauri in einem Interview mit H****r verglichen. Er sagte, so kann man nicht denken, das ist wie H****r.“

Das der Zusammenhang hier rausgenommen wird ist kein Wunder. Davon abgesehen habe ich bis jetzt nichts von diesen "Beweisen" gelesen, die diesen Wissenschaftler überzeugt haben sollen.

BR schrieb:
Laut einer der größten wissenschaftlichen Datenbanken hat Richard Tol viel mehr wissenschaftliche Publikationen vorzuweisen und wird in der Fachwelt viel öfter zitiert als einige Kollegen, die heute in der IPCC den Ton angeben.

Für diesen Sender gilt wohl Quantität vor Qualität. Dass man seinen Rauswurf jetzt damit rechtfertigt ist Schwachsinn.

Vielleicht hier einmal ein tolles Zitat dieses Herren aus 2005, er hat tatsächlich Bedenken, aber in welche Richtung?
Abendblatt schrieb:
ABENDBLATT: Wie gut sind die Prognosen? Stimmt das Bild des Klima-Roulettes, dessen Ausgang ungewiß ist?

TOL: Es gibt ernst zu nehmende Zweifel an grundsätzlichen Aussagen. So sagt der Weltrat der Klimaforscher IPCC, daß die Weltdurchschnittstemperatur bis zum Jahr 2100 um 1,5 bis 4,5 Grad ansteigen wird, wenn sich der CO2-Gehalt in der Atmosphäre verdoppelt. Neueren, seriösen Studien zufolge ist nicht auszuschließen, daß der Anstieg bei neun oder zehn Grad liegen wird. Wenn das passiert, haben wir wirklich ein Problem. Dann werden alle Nationen verlieren.

Das ganze Interview: https://www.abendblatt.de/daten/2005/01/21/389421.html?prx=1

BR schrieb:
„Was die IPCC nicht dabei sagt, ist, dass anderen Modellen und Szenarien ist es überhaupt unmöglich dieses Ziel zu erreichen. Also die wirklichen Kosten oder die wirkliche wissenschaftliche Abschätzung der Kosten ist viel, viel höher als es diese Zusammenfassung sagt.“

Wie man sieht wurde dieser Mann vollkommen misverstanden. Obiges Zitat zeigt mehr als deutlich, dass er eine größere Gefahr als der IPCC sieht. Wenn nun eine größere Gefahr ausgeht, die Kosten aber höher als erwartet sind, warum sollte dieser Mann ein sofortiges Einschreiten verhindern wollen?

BR schrieb:
Und Calder macht darauf aufmerksam, dass der Weltklimarat eine politische und keine wissenschaftliche Organisation sei.

Eine politische Organisation, die die Publikationen wissenschaftlciher Organisationen auswertet trifft wohl am ehesten.

BR schrieb:
„Es ist ein regierungsübergreifender Arbeitskreis mit Bürokraten und einer klaren politischen Absicht. Einige der Bürokraten sind Wissenschaftler und sie greifen auf die allgemeinen Forschungserkenntnisse zurück – aber sie wählen aus, wen sie heranziehen wollen und stellen dabei sicher, dass die meisten von ihnen dasselbe Lied singen.“

Das ist eine bodenlose Unterstellung.
Nebenbei erwähnt schadet Klimaschutz seit jeher der Wirtschaft der Länder. Warum sollten also Länder Klimaschutz fordern?
Langzeitig gesehen kann es Kosten vermeiden, aber der Anfang ist Kostenaufwendiger, von daher ist diese Unterstellung unlogisch.

BR schrieb:
Henrik Svensmark vom Nationalen Weltraumforschungs Institut in Kopenhagen. Er vertritt die These, dass die Sonnenaktivität und ihr Einfluss auf die Wolken schuld am Klimawandel sind – und nicht der Mensch. Seine Studie wurde immerhin von der britischen königlichen Wissenschaftsakademie veröffentlicht.

Hier verweise ich auf meine Grafikpublikation von Lassen, die ich auf der vorhergehenden Seite gepostet habe.

BR schrieb:
„Die IPCC sollte die Rolle der Sonne in ihren Berichten berücksichtigen und damit die Grundlagen ihrer Aussagen ändern. Aber genau das passiert nicht.”

Im Gegensatz zu diesem "Wissenschaftler" beruft sich die IPCC nicht auf längst revidierte Quellen.

BR schrieb:
„Wir haben nicht den Auftrag, eine generelle Debatte anzufangen."

Und deswegen fallen Kritiker in den politischen Zusammenfassungen des IPCC unter den Tisch - und das war so gewollt, sagt Nigel Calder.

Wiedereinmal Blödfernsehen pur. Eine vollkommene Fehlinterpretation. Es wird hier nicht debattiert. Sobald aber eine anständige, verlässliche Studie veröffentlicht wird, wird sie auch berücksichtigt, so einfach ist das.

BR schrieb:
„Sie müssen wissen, dass der Gründungsauftrag für den regierungsübergreifenden Klimarat lautet: Zu beweisen, dass es der Mensch ist, der für die Klimaerwärmung verantwortlich ist.“

Falsch! Die Aufgabe ist: Risiken herausfinden, Lösungsvorschläge machen. Dies soll zum Klimawandel geschehen. Wer ihn verursacht hat ist hier nicht mitdefiniert!

Alles in allem also keine wirklich gelungene Doku vom BR, wenn man bedenkt, was für bodenlose, falsche "Tatsachen" zum Vorschein kommen.

Sehr interessanter Beitrag, auch wenn er einigen nicht schmecken wird. Aber er beleuchted die Klimakatastrophendiskussion mal von einer anderen Seite.

Von einer unsachlichen?
"Gebt der Meute was sie braucht?"

Also ich habe diesen Bericht im Fernsehen gesehen sehr interessant ihre Meinungen dazu.

Wie gezeigt wurde hier miserabelst recherchiert.

Wenn jeder Raucher nurnoch drinnen rauchen wrde und die Fenster u geschlossen hält würde er auch seinen teil dazubeitragen das es der Umwelt besser geht

Irgendwie kommt der Rauch(der einen sehr kleinen Anteil hat) immer in die Atmosphäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klimakatastrophe?? Wo denn??

So, Ich eröffne hier mal einen Thread zum Klimawandel, auch gerne die "drohende Klimakatastrophe" genannt. Hier soll es aber nicht darum gehen, was für Konsequenzen dem kleinen Mann denn drohen, sondern ob uns denn wirklich einen Klimakatastrophe ins Haus steht, oder ob es einfach nur der natürliche Lauf der Zeit ist, dass ein Planet sich erwärmt, um sich dann wieder abzukühlen.

Promis, darunter Leonardo di Caprio, Al Gore oder Bono, engagieren sich ja sehr in diesem Thema und, viele Wissenschaftler aber sagen, dass die Diskussion um den Klimawandel viel zu hysterisch geführt wird, von "menschengemachtem " Klimawandel sei keine Spur zu sehen!

Was denkt ihr darüber??
 
etwas gegen den Klimawandel unternehmen

Das Thema Klimawandel ist ja schon länger in aller Munde und heute muss ich mal meine Senf dazugeben:

Ich war in Hamburg unterwegs und habe dort in den U- und S-Bahnstationen Plakate für das Live Earth Konzert in Hamburg entdeckt. Ich hatte zwar vorher schon davon gehört, aber heute habe ich mal an den Computer gesetzt und mich ein bisschen informiert.

Hintergrund des Konzerts ist es auf den Klimawandel aufmerksam zu machen, dafür treten am 7.7. in neun Ländern über 150 Stars bei Konzerten auf. In Hamburg sind unter anderem Lotto King Karl, Silbermond, Juli und Jan Delay dabei, international Stars wie Bon Jovi, Madonna, Red Hot Chili Peppers, The Police, Dave Matthews Band, Beastie Boys, Smashing Pumpkins und die Black Eyed Peas. Initiator ist der ehemalige Kandidat für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika Al Gore. Seine Dokumentation "Eine unbequeme Wahrheit" lief im letzten Jahr im Kino und die Reaktion darauf haben ihn zur dieser Aktion veranlasst. Das Ganze ist eine große Charityaktion, mit dem Geld sollen Projekte zum Klimaschutz gefördert werden.

Zurück zum Thema Klimawandel:
Da msn die Live Earth Konzert live überträgt, gibt es auf der Seite jede Menge Ideen, wie jeder selbst dazu beitragen kann, den Klimawandel herauszuzögern. Die Ideen oder besser gesagt Tipps kamen mir teilweise sehr bekannt, teilweise etwas suspekt vor, hier ist eine kleine Auswahl:
- Tragetaschen mit zum einkaufen nehmen
- Fahrgemeinschaften bilden
- öfter mal das Auto stehen lassen und lieber das Fahrrad benutzen
- Energiesparglühbirnen verwenden
- Standbygeräte ganz ausschalten
- weniger Fleisch essen

Dazu gibt es eine Seite, auf der jeder sein persönliches Versprechen an die umwelt geben kann:
www.commitmentmap.de

Was haltet ihr von der Diskussionm zum Klimawandel und den oben genannten Aktionen?
Kann jeder einzelnen seinen Betrag zum Klimaschutz leisten oder ist das pure Zeitverschwendung?
Leistet ihr schon irgendeinen Beitrag, um die Umwelt (und gleichzeitig euren Geldbeutel zu schonen)?
 
Zunächst denke ich, dass die Diskussion über den Klimawandel zu befürworten ist. Solche sehr stark medial aufgeblasenen Diskurse haben leider die Tendenz sich ein wenig zu verselbstständigen und von einer einigermaßen fachlich diskutierten Ebene zum Spielball von Eigeninteressen einzelner Akteursgruppen zu werden. So ist das sicherlich auch mit der Diskussion um den Klimawandel: Diese Darstellung von Horrorszenarien wie dem Anstieg des Meeresspielgels um 8 Meter und unglaublichen Temperatursteigerungen etc. ist sicherlich genau so bedenklich wie der jetzt aufkommende Trend den Klimawandel komplett zu verleugnen.

Trotzdem denken die Menschen mal darüber nach, dass ihr Handeln Auswirkungen auf unseren Planeten haben könnte. Das allein ist schon sehr positiv. Und hier sind sicherlich auch solche Live Earth Konzerte sinnvoll. Vielleicht sogar so stupide "Dokumentationen" wie die von Al Gore.

Wenn irgendwann ein Bewusstsein dafür geschaffen ist, dass eine gewisse Nachhaltigkeit im Wirtschaften ganz sinnvoll sein könnte, dann kann tatsächlich jeder Einzelne was für eine "bessere Zukunft" tun. Dazu gehört sicherlich nicht länger mit unserer Athmosphäre rumzuexperimentieren und darum wenigstens dort Energie einzusparen, wo es unseren Lebenswandel gar nicht einschränkt (also z.B. indem man sparsamere Autos fährt, sparsamere Lampen benutzt, die StandBy-Energie einspart, usw). Dazu gehört es aber auch unsere anderen Ressorcen nicht zu übernutzen (und z.B. beim Zähneputzen einfach mal was Wasser zuzudrehen, etc.).

Wirklich entscheident für die Verhinderung der globalen menschlich verursachten Klimaveränderung wird es aber sein, ob wir es schaffen weltweite Abkommen zu treffen, die die Verschmutzungsrechte an unserer Atmosphäre gerecht verteilen und auch eingehalten werden.

Schaffen wir das nicht, wird der Einsatz jedes Einzelnen zwar eherenhaft aber auch komplett sinnlos sein.

Gruß Malte
 
Was haltet ihr von der Diskussionm zum Klimawandel und den oben genannten Aktionen?

Besonders liebe ich so Aktionen wie die Benefitskonzerte. Stromverbrauch bei diesen Events von was weiß ich wievielen Haushalten, dabei wohl Informationsgehalt von fast 0. Aber zumindest haben alle ein gutes Gewissen für die richtige Sache ein zeichen gesetzt zu haben.

Sorry aber für mich ist das eher ein Möchtegerngehabe von Promis die mal wieder Werbung brauchen in eigener Sache etc.

Viel wichtiger ist staatliche Aufklärung besonders in den Schulen etc. Aber solche Aktionen empfinde ich als schein um gut dazustehen oder als teilnehmer spaß zu haben.
 
Besonders liebe ich so Aktionen wie die Benefitskonzerte. Stromverbrauch bei diesen Events von was weiß ich wievielen Haushalten, dabei wohl Informationsgehalt von fast 0. Aber zumindest haben alle ein gutes Gewissen für die richtige Sache ein zeichen gesetzt zu haben.

Mir ist es lieber das dort einmal viel Energie für ein - wie Du schon ganz richtig sagst: "Zeichen" - eingesetzt wird und eine breite Masse medienwirksam erreicht wird, als das die Diskussion einfach heruntergespielt wird. Positiver Nebeneffekt ist nämlich das die Menschen sich automatisch damit beschäftigen und sich Informieren - egal ob negativ, oder positiv. Hauptsache ist, dass darüber gesprochen wird und der Großteil der Menschen etwas gegen den Klimawandel unternehmen!

Also ich finde die Aktion insgesamt sehr gut!
 
[...] Hauptsache ist, dass darüber gesprochen wird und der Großteil der Menschen etwas gegen den Klimawandel unternehmen!
[...]
Bald wird sich die Diskussion doch sowieso in den Vordergrund drängen. Spätestens wenn das Erdöl so knapp wird, dass die Benzinpreise ins Unbezahlbare steigen und der Bürger nach Alternativen Ausschau halten muss.

Ungeachtet dessen ist es fast rührend, wenn es solche Konzerte gibt. Hier in Deutschland versucht man jeden Bürger zu bequatschen, Energie an allen Ecken und Kanten zu sparen, nach Möglichkeit nur nach jedem dritten Toilettengang zu spülen und bei Funzellicht zu lesen. Gleichzeitig fährt beinahe jeder Amerikaner ein Auto mit mehr als 2 Litern Hubraum, viele mit sogar mehr als 4 Litern. Da kommt man sich als Deutscher Stromsparer schon fast albern vor, wenn man Müll trennt, auf Plastiktüten beim Einkauf verzichtet und lieber einen Twingo als einen Benz kauft.

Klimaangelegenheiten sind internationale Angelegenheiten und bevor nicht in Dreckschleuderländern wie USA und China umgedacht wird, ist jedes "Klimakonzert" in Deutschland aus meiner Sicht auch nur verpulverte Energie.

Gruß,
Photon
 
Ob das Thema würdig einer Diskussion sei, müsste doch eigentlich außer Frage stehen. Wir wissen doch alle, was passieren wird, wenn die fossilen Rohstoffe knapp und die Temperaturamplitude größer werden. Ein Stichwort hierfür ist die Schere zwischen Arm und Reich, die noch größer werden wird.

Umso bedenklicher finde ich Ansichten, die zunächst Reaktionen von anderen Personen oder Staaten fordern, ehe sie selbst etwas unternehmen. Da es sich hier um das globalste Problem handelt, müssen alle alles Mögliche versuchen, damit es nicht noch schlimmer wird, und das jetzt und nicht morgen oder übermorgen...

Und wenn manche Menschen ein Konzert brauchen, um sich dafür zu interessieren ist das schade, aber es ist besser als dass diese Personen die Hände in den Schoß legen.

Außerdem: In der Welt passiert so viel Schlechtes, da ist es ganz gut, wenn man mal für ein paar Momente bei einem Konzert die Seele baumeln lassen kann... Auch wenn dafür Energie benötigt wird. ;)
 
Die Ideen oder besser gesagt Tipps kamen mir teilweise sehr bekannt, teilweise etwas suspekt vor, hier ist eine kleine Auswahl:
- Tragetaschen mit zum einkaufen nehmen
- Fahrgemeinschaften bilden
- öfter mal das Auto stehen lassen und lieber das Fahrrad benutzen
- Energiesparglühbirnen verwenden
- Standbygeräte ganz ausschalten
- weniger Fleisch essen

Bekannt ja, aber was davon ist dir suspekt?
 
Klimaangelegenheiten sind internationale Angelegenheiten und bevor nicht in Dreckschleuderländern wie USA und China umgedacht wird, ist jedes "Klimakonzert" in Deutschland aus meiner Sicht auch nur verpulverte Energie.

Das ist zwar leider wahr, aber leider führen solche Sätze bei vielen Menschen zu vorschulhaften Verhalten. "Erst die anderen, dann mach ich auch".

Leider können wir niemanden wirklich zwingen und immer nur in unserem begrenzten Aktionsradius handeln. Immerhin: Wir haben wenigstens diese Möglichkeit und sollten sie auch nutzen, so finde ich. Mit dem erhobenen Zeigefinger auf andere Zeigen bringt herzlich wenig.

In den USA und anderen Ländern gibt es ja auch Menschen die die Problematiken erkennen und entsprechend handeln. Wir können nur gutes Vorbild sein und einfach unser Bestes geben. Mit ein bisserl Glück erkennen es auch andere und versuchen Ihr egoistisches Denken zu Ändern.

Das hat auch gewaltige Wirtschaftliche Vorteile, denn wie Du schon ganz richtig sagst: "Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter ausseinander". Das betrifft nicht nur einzelne Schicksale, sondern ganze Nationen. Irgendwann auch die Nationen, die sich in eine blinde Abhängigkeit von vergänglichen Rohstoffen begeben haben. Diese werden sich dann für teures Geld bei uns Technologien und Know-How einkaufen müssen...
 
Das ist zwar leider wahr, aber leider führen solche Sätze bei vielen Menschen zu vorschulhaften Verhalten. "Erst die anderen, dann mach ich auch".
Im Grunde war genau das auch gemeint. Denn auch wenn ich mein Toilettenpapier beidseitig verwende und meinen Kaffee zukünftig mit einem Teelicht erwärme, nutzt das rein gar nichts. Auch nicht, wenn es alle Deutschen tun würden.

Deutschland ist doch gar nicht das Problem. Der Strom und das Benzin sind derart überteuert, dass jeder Privatmann schon lange von sich aus Strom spart. Wenn hier überhaupt Strom verschleudert wird, dann doch wohl von staatlicher Seite. Will beispielsweise gar nicht wissen, wieviele Ampeln in Berlin nachts an völlig unbefahrenen Straßen ihren Dienst tun. Wieviele Dienstflüge von Staatsbeamten gänzlich überflüssig sind. Und auch wenn ich gern Artikel mit weniger Verpackung kaufen würde - gibt es nicht. Ich bringe etwa 2 mal pro Woche eine 60-Liter-Mülltüte weg (und das bei einem Single-Haushalt!)

Will sagen: Der Privatmann kann doch kaum noch was beitragen zum Umweltschutz, jetzt sind erstmal andere dran.

Das hat auch gewaltige Wirtschaftliche Vorteile, denn wie Du schon ganz richtig sagst: "Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter ausseinander". [...]
Habe ich nicht gesagt.

Gruß,
Photon
 
Klimaangelegenheiten sind internationale Angelegenheiten und bevor nicht in Dreckschleuderländern wie USA und China umgedacht wird, ist jedes "Klimakonzert" in Deutschland aus meiner Sicht auch nur verpulverte Energie.

Du weisst aber schon das die Konzerte weltweit statt finden? Auch in Amerika und China? Außerdem irgendwann muss einer den 1. Schritt wagen!
 
Habe ich nicht gesagt.
Stimmt. Das war dann wohl wildentchen.... upsa. wie kann ich mich jetzt da wieder rausreden? ;)
Und auch wenn ich gern Artikel mit weniger Verpackung kaufen würde - gibt es nicht. Ich bringe etwa 2 mal pro Woche eine 60-Liter-Mülltüte weg (und das bei einem Single-Haushalt!)

Stimmt. Das ist mir auch aufgefallen. Ich arbeite zwar in der Werbeindustrie und kenne das "Wie" und "Warum", habe aber dennoch kein Verständnis dafür, dass so dermaßen mit Energie und Rohstoffen umgesprungen wird, als gebe es sie ewig in Hülle und Fülle. Dann müssen halt andere Lösungen gefunden werden ein Produkt an den Mann zu bringen... Wenn ich mir z.B. anschaue was heute alles so innerhalb von Plastiktüten in weitere Plastiktüten verpackt wird...
(Auch wenn es Altbacken klingt und ich niemals gedacht hätte es zu sagen: Früher hat man Fleisch 1x die Woche gegessen und dann wesentlich Verpackungsärmer beim Fleischer geholt. Genauso wie Milch und diverse andere Produkte. Aber wenn heute nicht bunte Markenwerbung drauf prangt ist man ja uncool.)

Trotzdem: Ich bleibe bei meiner Meinung - auch wenn ich Dir in Deiner Argumentation recht gebe, dass die anderen dran sind. (Wobei für mich da ein "auch" mit dabeisteht) Ich finde halt das es niemandem nutzt das zu sagen, es sei denn man bewirkt bei den Menschen tatsächlich ein Umdenken.

Nix für ungut. Wir sind im Prinzip auf der gleichen Seite, haben nur andere Standpunkte was die Überzeugung von unseren lieben Mitmenschen betrifft. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Du weisst aber schon das die Konzerte weltweit statt finden? Auch in Amerika und China? Außerdem irgendwann muss einer den 1. Schritt wagen!

Das Weltweit macht es ja doppelt Schlimm....Sorry aber jeder der vor dem Konzert Energie gespart hat wird dies nach dem Konzert ebenso machen. Wer nur feiern wollte wird nach dem Konzert weiterhin wissen das wir ein Prob mit der globalen Erwärmung haben sich dennoch nicht drum kümmern.

Falls du zu solch ein Konzert gehst mach doch mal eine Umfrage danach wer denn wirklich sein Energieverhalten nach dem Konzert ändert. Ich wette fast das tendiert gegen 0 .

Und am besten ist dann wohl das weder Umweltpapier für Flyer genommen wird die es da sicherlich geben wird. Es wird sicherlich Bier in Plastikbechern geben. Die Stars reisen mit großmaschinigen Bussen und Lastern an.(zumindest deren Bühnenbedarf).

Ich weiß ich bin pessimist und stolz darauf ^^
 
Da kommt man sich als Deutscher Stromsparer schon fast albern vor, wenn man Müll trennt, auf Plastiktüten beim Einkauf verzichtet und lieber einen Twingo als einen Benz kauft.

Klimaangelegenheiten sind internationale Angelegenheiten und bevor nicht in Dreckschleuderländern wie USA und China umgedacht wird, ist jedes "Klimakonzert" in Deutschland aus meiner Sicht auch nur verpulverte Energie.

Das mutet manchmal wirklich komisch an. Aber wenn wir immer nur mit dem Finger auf andere zeigen, ändert sich nie was. Irgenwer muß den Anfang machen. Also werde ich weiterhin Müll trennen, Energiesparlampen benutzen, die wasserspartaste nutzen, standby ausschalten, und eine auschaltbare Steckdosenleiste am PC nutzen. Das spart nicht nur Energie sondern auch Geld. ;)
 
Du weisst aber schon das die Konzerte weltweit statt finden? Auch in Amerika und China? Außerdem irgendwann muss einer den 1. Schritt wagen!
Jaja, aber ich bin auch kein Fan von diesen Konzerten. Ist vielleicht gut, wenn ein ehemaliger Star mal wieder auf sich aufmerksam machen will oder ein (noch) unbekannter Held Profil bekommen möchte. Ansonsten sind diese Konzerte etwa genauso "erfolgreich" wie Woodstock oder Rock am Ring.

Herrje, ihr wisst es doch selbst: Entweder man packt den Menschen dort, wo es weh tut, oder es ändert sich nie was. Kein Texaner setzt sich freiwillig in einen Mini und in Florida wird auch wegen einem Konzert keine einzige Klimaanlage für 5 Minuten abgeschaltet. Also entweder Müll und Rohstoffe werden teurer und Hersteller werden gesetzlich verpflichtet, das Verpackungsmaterial auf das Nötigste zu beschränken, oder es läuft alles weiter wie bisher. Mit oder ohne Konzert.

freefly schrieb:
[...] Wenn ich mir z.B. anschaue was heute alles so innerhalb von Plastiktüten in weitere Plastiktüten verpackt wird... [...] Früher hat man Fleisch 1x die Woche gegessen und dann wesentlich Verpackungsärmer beim Fleischer geholt. Genauso wie Milch und diverse andere Produkte. [...]
Siehste, genau das meinte ich auch. Mir ist es zwar auch recht, dass ich nicht bei Lidl eine Kuh selbst melken muss, aber auch hier gäbe es die Möglichkeit von Pfandflaschen. Ach, da brauch' ich gar nicht anfangen drüber nachzudenken, alles ist immer doppelt und dreifach eingepackt, nicht nur Lebensmittel.

fw77 schrieb:
[...] Das spart nicht nur Energie sondern auch Geld.
Eben. Und ich gestehe zu meiner Schande auch, dass ich bei der Hälfte des Benzinpreises auch glatt mein Fahrrad verkaufen würde und alle kurzen Strecken auch wieder mit dem Auto erledigen würde. Ich habe ebenfalls Energiesparlampen, bade nur noch 1x pro Woche und meide Linsensuppe der Flatulenzen wegen (naja, das mit den Linsen stimmt nicht). Mir braucht niemand ein Konzert geben, wo man mir erklärt, dass ich meinen Teebeutel auch doppelt aufbrühen kann. Jedenfalls solange nicht, wie andere Staaten der Welt heute überhaupt erst darüber nachdenken, ob man umdenken sollte und ob ein Leben mit Ozonschicht sexy ist oder nicht.

Gruß,
Photon
 
Da kommt man sich als Deutscher Stromsparer schon fast albern vor, wenn man Müll trennt, auf Plastiktüten beim Einkauf verzichtet und lieber einen Twingo als einen Benz kauft.
Stimmt, der Deutsche meint ja auch, weil er Müll trennt, leistet er einen Beitrag zum Klimaschutz. Und wenn man dann noch zum Vergleich die USA und China heranzieht, ist er der Meinung, man sei das umweltfreundlichst Land schlechthin.
Das Verhalten des Bürgers macht den Braten nicht fett, aber man kann ihm so ein schönes schlechtes Gewissen einreden.
 
Mülltrennung an sich ist sowieso absoluter Quatsch. Am Ende landet 80% des Mülls in der SELBEN Anlage. Zum Klimaschutz sollten die großen Nationen mehr Geld locker machen um die Forschung nach alternativen Energieressourcen vorran zu treiben; Stichwort WASSERSTOFF oder kalte Fusion.