In Remember

07. August 1588:
Kurz nach Mitternacht schickt Francis Drake acht brennende Schiffe in den Hafen von Calais, wo die Spanische Armada vor Anker liegt. Ein Teil der Flotte wird in Brand gesteckt, während der andere in Panik ohne Schlachtordnung aufs offene Meer flüchtet.
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Acht ausgediente Schiffe, die die Engländer unter dem Oberbefehl von Lord Howard und Vizeadmiral Sir Francis Drake als „Brander“einsetzten. Diese wurden mit Pech, Teer und Schießpulver beladen, in Brand gesteckt und nachts mit der Strömung auf die spanische Flotte zugetrieben.
Entgegen der Annahme verbrannte kein einziges spanisches Schiff direkt durch diese Brander. Dennoch war die Aktion ein psychologischer Geniestreich.Die spanischen Seeleute gerieten in extreme Panik. Sie befürchteten, es handele sich um sogenannte „Höllenbrenner“ (schwimmende Riesenbomben, die kurz zuvor bei der Belagerung von Antwerpen hunderte Soldaten zerrissen hatten). Um sofort fliehen zu können, kappten fast alle spanischen Kapitäne ihre schweren Ankerkabel, anstatt sie mühsam einzuholen.
Die Folgen: Die unzerstörte, aber völlig ungeordnete Armada wurde ohne Anker auf die offene, stürmische Nordsee hinausgetrieben und verlor ihre unbesiegbare halbmondförmige Schlachtordnung.Am nächsten Morgen (8. August 1588 ) nutzten die Engländer die taktische Auflösung der Spanier gnadenlos aus. In der folgenden Seeschlacht von Gravelines attackierten sie die verstreuten Schiffe aus nächster Nähe. Da den Spaniern die schweren Anker fehlten, konnten sie nicht mehr in sicheren Häfen Schutz suchen. Sie wurden nach Norden abgetrieben und mussten die britischen Inseln mühsam umsegeln, wo heftige Herbststürme an den Klippen von Schottland und Irland letztlich den Großteil der Armada vernichteten.
 
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07. August 1964:
Die Tonkin-Resolution des US-Kongresses als Reaktion auf den Tonkin-Zwischenfall am 4. August leitet endgültig die offizielle Beteiligung der USA am Vietnamkrieg ein.

Der Tonkin-Zwischenfall bezeichnet zwei militärische Ereignisse im August 1964 im Golf von Tonkin vor der Küste Nordvietnams, die der US-Regierung als offizieller Vorwand für den direkten Eintritt in den Vietnamkrieg dienten. Später stellte sich heraus, dass die Begründung für den Kriegseintritt auf einer bewussten Falschmeldung beruhte.

Die zwei Zwischenfälle:
2. August 1964:

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Es kam zu einem echten Schusswechsel. Nordvietnamesische Schnellboote griffen den US-Zerstörer USS Maddox an, der sich auf einer Spionagemission in nordvietnamesischen Gewässern befand.
Laut US-Regierung befand sich der Zerstörer USS Maddox in Internationalen Gewässern und wurde rechtswidrig angegriffen. Erst später stellte sich die Wahrheit heraus.

4. August 1964:
Die National Security Agency (NSA) und die US-Marine meldeten einen zweiten, angeblichen Angriff auf die USS Maddox und die USS Turner Joy. Dieser zweite Angriff hat historisch bewiesen nie stattgefunden. Die Besatzungen deuteten bei schlechtem Wetter fehlerhafte Sonarsignale und Nervosität als feindlichen Beschuss.
 
07. August 1909:
Nachdem sie als erste Frau mit einem Automobil die Vereinigten Staaten von Amerika durchquert hat, erreicht Alice Ramsey ihren Zielort San Francisco. Sie hat für ihre Fahrt knapp zwei Monate benötigt.
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Fakten zur historischen Fahrt:
Fahrzeug:

Maxwell 30-Horsepower Touring Car.
Mitfahrerinnen:
Drei Freundinnen, die alle nicht Autofahren konnten.
Distanz:
Rund 6.115 Kilometer (3.800 Meilen) auf meist unbefestigten Straßen.
Herausforderungen:
Nur 241 Kilometer der gesamten Strecke waren damals asphaltiert.
Reparaturen:
Ramsey wechselte elf Reifen selbst und reinigte verstopfte Benzinleitungen.
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07. August 1919:
Der Flieger Charles Godefroy durchquert mit einem Nieuport 11-Doppeldecker den Pariser Arc de Triomphe.


Ein faszinierendes Stück Luftfahrtgeschichte! Der französische Pilot Charles Godefroy flog an diesem Tag eine Nieuport 11 durch das Hauptgewölbe des Arc de Triomphe, um gegen die Missachtung der Flieger bei der offiziellen Siegesparade des Ersten Weltkriegs zu protestieren.

Der historische Flug im Überblick:
Das Motiv:

Die Piloten mussten bei der großen Siegesparade am 14. Juli 1919 zu Fuß marschieren, was sie als tiefe Demütigung empfanden.
Die Vorbereitung:
Godefroy trainierte heimlich an einer Brücke über die Marne, da die Durchfahrt des Bogens mit nur 14,60 Metern Breite extrem riskant war.
Das Flugzeug:
Er nutzte einen Nieuport-11-Doppeldecker mit einer Spannweite von rund 7,50 Metern, was ihm links und rechts nur sehr wenig Spielraum ließ.
Die Folgen:
Der Flug wurde von einem Freund heimlich gefilmt und im Kino gezeigt. Godefroy kam mit einer Verwarnung der Behörden davon, da die Öffentlichkeit den Stunt feierte.
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08. August 2000:
Das Wrack des 1864 untergegangenen konföderierten U-Boots H. L. Hunley wird vor Charleston geborgen.
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Das ist ein historischer Meilenstein der Meeresarchäologie! Die H. L. Hunley schrieb Geschichte, als sie am 17. Februar 1864 als erstes U-Boot weltweit ein feindliches Kriegsschiff (die USS Housatonic) versenkte. Kurz nach diesem erfolgreichen Angriff sank sie jedoch selbst aus bis heute nicht vollständig geklärten Gründen.

Die Entdeckung und Bergung:
Wiederentdeckung:

Das Wrack wurde 1995 vom bekannten Abenteurer und Autor Clive Cussler und seinem Team der NUMA (National Underwater and Marine Agency) nach jahrelanger Suche im Schlamm vor Charleston lokalisiert.
Die Bergung:
Am 8. August 2000 wurde das U-Boot in einer technisch extrem aufwendigen Aktion mithilfe eines speziell angefertigten Heberahmens und Kränen vom Meeresboden gehoben.
Konservierung:
Nach der Bergung wurde das Wrack in ein speziell eingerichtetes Labor (das Warren Lasch Conservation Center) in North Charleston gebracht. Dort wurde es in ein gekühltes Frischwasserbecken getaucht, um das Metall vor dem Zerfall durch Sauerstoffkontakt zu schützen.
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Die Skelettfunde und das Rätsel:
Die Besatzung:

Im Inneren des Wracks machten Archäologen eine sensationelle Entdeckung: Die Skelette der achtköpfigen Besatzung lagen noch unversehrt an ihren Stationen. Es gab keine Anzeichen von Panik oder Fluchtversuchen.
Die Todesursache:
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Wissenschaftliche Untersuchungen der Duke University im Jahr 2017 legten nahe, dass die Besatzung durch die Druckwelle ihrer eigenen Waffe (einer Spierentorpedo-Sprengladung) getötet wurde. Die Explosion verletzte die Lungen der Männer tödlich, sodass sie sofort das Bewusstsein verloren.
Die Bestattung:
Im April 2004 wurden die Überreste der acht Besatzungsmitglieder auf dem Magnoli Friedhof in Charleston mit militärischen Ehren beigesetzt. Dies gilt als das letzte offizielle Begräbnis der Konföderierten Staaten.
 
08. August 1942:
Walt Disneys fünfter abendfüllender Trickfilm Bambi, dessen Produktion fast fünf Jahre gedauert hat, hat Weltpremiere in London. Die US-Premiere folgt erst am 13. August in New York.
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Bambi ist der fünfte abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios und wurde im Jahr 1942 veröffentlicht. Das von Kritikern gefeierte Meisterwerk basiert auf dem 1923 erschienenen Buch Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde des österreichischen Schriftstellers Felix Salten. Der Film gilt als Meilenstein der Animationsgeschichte, insbesondere wegen seiner realistischen Naturdarstellungen und des emotionalen Tiefgangs.

Inhalt:
Die Coming-of-Age-Geschichte folgt dem jungen Hirschkalb Bambi, das als „Prinz des Waldes“ geboren wird. Zusammen mit seinen Freunden – dem lebhaften Kaninchen Klopfer und dem schüchternen Stinktier Blume – erkundet er unbeschwert die Natur. Seine Kindheit endet jedoch abrupt im Winter, als seine Mutter durch die Kugel eines Jägers stirbt. Auf sich allein gestellt, muss Bambi unter den Augen seines Vaters, dem ehrwürdigen alten Fürsten des Waldes, erwachsen werden, Gefahren trotzen und schließlich selbst die Rolle des Beschützers einnehmen.

Spannende Fakten zum Klassiker:
Extreme Detailtreue:

Walt Disney ließ echte Weißwedelhirsche, Stinktiere und Eichhörnchen im Studio unterbringen, damit die Animatoren die Bewegungen und die Anatomie der Tiere exakt studieren konnten.
Kaum Worte:
Das gesamte Drehbuch des Films ist extrem minimalistisch gehalten und umfasst insgesamt weniger als 1.000 Wörter Dialog.
Tierische Veränderung:
Im Originalbuch von Felix Salten ist Bambi ein europäisches Reh. Für den amerikanischen Markt änderte Disney die Tierart zu einem in Nordamerika heimischen Weißwedelhirsch.
Hintergrundkulissen:
Viele der wunderschönen, fast aquarellartigen Waldhintergründe basieren auf echten Naturaufnahmen und Gemälden aus den Wäldern von Maine.
 
08. August 2022:
Olivia Newton-John, britisch-australische Sängerin und Schauspielerin stirbt.
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Dame Olivia Newton-John (1948–2022) war eine britisch-australische Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin, die mit über 100 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Musikikonen des 20. Jahrhunderts gehört. Weltweite Berühmtheit erlangte sie vor allem durch ihre Hauptrolle als Sandy im Kult-Musicalfilm Grease (1978 ) an der Seite von John Travolta.

Karriere-Highlights:
Grease (1978 ):

Ihre Rolle als schüchterne Schülerin Sandy, die sich in ein "Bad Girl" verwandelt, machte sie unsterblich. Der Grease-Soundtrack wurde zu einem der meistverkauften Alben der Kinogeschichte. Zu den bekanntesten Hits zählen You're The One That I Want und Hopelessly Devoted To You.
Musikalische Erfolge:
Sie gewann im Laufe ihrer Karriere vier Grammys. Neben Country- und Folk-Pop feierte sie 1981 mit der provokanten Pop-Hymne Physical ihren größten Solo-Erfolg, der sich zehn Wochen lang auf Platz 1 der US-Charts hielt.
Kultfilm Xanadu (1980):
Ein weiterer bekannter Musikfilm, dessen Titelsong (produziert mit dem Electric Light Orchestra) ein globaler Nummer-eins-Hit wurde.

Aktivismus und Vermächtnis:
Nach ihrer ersten Brustkrebsdiagnose im Jahr 1992 wandelte sich Newton-John zu einer führenden Aktivistin im Kampf gegen die Krankheit. Sie gründete das Olivia Newton-John Cancer Wellness & Research Centre in Melbourne, Australien, um die Erforschung von Krebstherapien und ganzheitlicher Behandlung zu unterstützen.

Sie erlag der Krankheit am 8. August 2022 im Alter von 73 Jahren auf ihrer Ranch in Kalifornien.





 
08. August 1969:
Die Beatles nehmen an diesem Tag die Bilder für ihr berühmtes und später in der Musik und Kunstszene oft nachgestelltes Albumcover zu ihrem letzten gemeinsamen Studioalbum „Abbey Road“ auf. Ort der historischen Session ist der daraufhin weltbekannt gewordene, seitdem oft von Fans aus aller Welt besuchte Zebrastreifen auf der vor dem Gebäude verlaufenden Straße, direkt vor dem gleichnamigen, dem Album titelgebenden Tonstudio in St. John’s Wood, London.
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Das ikonische Albumcover:
Das Cover zählt zu den bekanntesten Motiven der Musikgeschichte. Es zeigt John Lennon, Ringo Starr, Paul McCartney und George Harrison, wie sie hintereinander einen Zebrastreifen direkt vor den Londoner Abbey Road Studios überqueren.
Das Barfuß-Rätsel:
Paul McCartney geht im Gleichschritt als Einziger barfuß, was damals skurrile Verschwörungstheorien über seinen angeblichen Tod befeuerte.
Der VW Käfer:
Der im Hintergrund parkende weiße Volkswagen mit dem Kennzeichen „LMW 28IF“ wurde durch das Album weltberühmt.
Wichtige Meilensteine & Songs:
Das Album markiert den Übergang von klassischen Rock-Strukturen hin zu komplexen, modernen Studio-Produktionen, die maßgeblich von George Martin mitgestaltet wurden.
Das legendäre B-Seiten-Medley:
Die zweite Hälfte besteht aus einem fast durchgehenden, 16-minütigen Medley aus verschiedenen Songfragmenten (darunter Golden Slumbers, Carry That Weight und The End).
George Harrisons Durchbruch:
Harrison steuerte mit der Ballade Something und dem optimistischen Here Comes the Sun zwei der erfolgreichsten und meistgecoverten Songs des gesamten Beatles-Katalogs bei.
Rock-Klassiker:
Die A-Seite wird von John Lennons treibendem Come Together und dem kraftvollen Blues-Rock von Oh! Darling dominiert.

Tracklist (Original-Vinyl):
Seite 1:
Come Together
Something
Maxwell's Silver Hammer
Oh! Darling
Octopus's Garden
I Want You (She's So Heavy)

Seite 2
Here Comes the Sun
Because
Sun King
Mean Mr. Mustard
Polythene Pam
She Came In Through the Bathroom Window
Golden Slumbers
Carry That Weight
The End
Her Majesty




 
9. August 1814:
Der Vertrag von Fort Jackson zwischen den USA und den Creek beendet den Creek-Krieg. Die Creek müssen mehr als die Hälfte ihres Stammesgebietes an die USA abtreten.

Der Britisch-Amerikanische Krieg (1812-1815)
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Um den Vertrag vom 09. August 1814 zu verstehen muß man den Britisch-Amerikanischen Krieg von 1812-1815 kennen.

Teile der Creek hatten 1812 im Britisch-Amerikanischen Krieg (1812-1815) auf Seiten der Briten gekämpft. 1812 hatten die USA England den Krieg erklärt. Eigentlich fanden die Kämpfe in Kanada und am Atlantik statt. Jedoch sandte England ein Expesitionskorps nach Washington. Der siegreiche Kommandant Ross befahl, alle öffentlichen Gebäude – Kapitol, Repräsentantenhaus, Ministerien – anzuzünden. So wurde auch das Weiße Haus zerstört. Lediglich die Außenmauern blieben stehen.
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Der schmachvoll Verlust der Hauptstadt war den Verteidigern Baltimores immerhin Motivation genug, den Briten anhaltenden Widerstand zu leisten. Das inspirierte den Rechtsanwalt Francis Scott Key zu einem patriotischen Gedicht, das unter dem Titel „The Star-Spangled Banner“ in die amerikanische Folklore einging. 1931 erklärte es der Kongress zur Nationalhymne.

Der Link zur Entstehung der US-Nationalhymne:
Songs und ihre Hintergründe
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Der schmachvoll Verlust der Hauptstadt war den Verteidigern Baltimores immerhin Motivation genug, den Briten anhaltenden Widerstand zu leisten. Unter anderen wurde so Fort McHenry (Baltimore, Maryland) von der britischen Marine schwer bombardiert.
Der amerikanische Rechtsanwalt und Dichter Francis Scott Key hielt sich zu diesem Zeitpunkt auf einem britischen Schiff in der Bucht auf, um über die Freilassung eines Gefangenen zu verhandeln. Er musste die ganze Nacht hindurch hilflos mitansehen, wie die Briten das Fort mit Kanonen und damals neuartigen Congreve-Raketen massiv unter Beschuss nahmen. Als am nächsten Morgen im frühen Tageslicht die amerikanische Flagge (das „Sternenbanner“) immer noch über dem Fort wehte, bewies dies den amerikanischen Sieg. Inspiriert von diesem emotionalen Moment schrieb er das Gedicht „Defence of Fort M'Henry“.
Das inspirierte den Rechtsanwalt Francis Scott Key zu einem patriotischen Gedicht, das unter dem Titel „The Star-Spangled Banner“ in die amerikanische Folklore einging. 1931 erklärte es der Kongress zur Nationalhymne.
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Im Frieden von Gent am 24. Dezember einigten sich beide Seiten im Grunde für den Status Quo. Auch wenn England weiterhin Blockaden und Zwangsrekrutierungen weiterhin betrieben. Man einigte sich auf einen Grenzverlauf – die Grundlage für die heutige USA und das heutige Kanada.

Die Amerikaner machten sich umgehend daran, ihre Hauptstadt wieder aufzubauen. Auch wenn manche Historiker behaupten, bereits die Madisons erste Residenz sei weiß gewesen, kam nun eimerweise weiße Farbe zum Einsatz, um den Ruß vom Sitz des Präsidenten zu tilgen. Er wurde dadurch zum „Weißen Haus“.


Der erste Creek-Krieg:
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Der Erste Creek-Krieg (auch bekannt als der eigentliche Creek-Krieg oder Red Stick War) war ein schwerer militärischer Konflikt in den Jahren 1813 bis 1814 im Südosten der USA. Er begann als regionaler Bürgerkrieg innerhalb der Muskogee-Konföderation (Creek) und weitete sich schnell zu einem Teil des Britisch-Amerikanischen Krieges von 1812 aus. Teile der Creek kämpften nun auf Seiten der Briten – andere Teile auf Seiten der USA.

Spaltung des Stammes:
Die "Upper Creek" (auch Red Sticks genannt) wollten ihre traditionelle Kultur bewahren. Sie wehrten sich gegen die Assimilation. Die "Lower Creek" hingegen befürworteten eine Anpassung an die weiße US-Gesellschaft. Der Shawnee-Häuptling Tecumseh rief die indigenen Völker zu einer großen Allianz gegen die US-Expansion auf und feuerte die Red Sticks an. Immer mehr weiße Siedler drangen unrechtmäßig in das angestammte Territorium der Creek im heutigen Alabama und Georgia vor.

Das Massaker von Fort Mims (August 1813):
Red Sticks griffen einen amerikanischen Außenposten an. Dabei töteten sie rund 400 Siedler und mit den USA verbündete Creek. Dieses Ereignis schockierte die US-Öffentlichkeit und führte zum Kriegseintritt der USA. Die US-Regierung entsandte daraufhin Milizen unter der Führung von General Andrew Jackson. Unterstützt wurden sie von den Lower Creek und den Cherokee.

Die Schlacht am Horseshoe Bend (März 1814):
Dies war die entscheidende Schlacht des Krieges. Jacksons Truppen kesselten die Hauptstreitmacht der Red Sticks an einer Flussschleife des Tallapoosa River ein und zerschlugen den Widerstand fast vollständig.

Wichtige Fakten zum Vertrag vom 09. August 1814 (Fort Jackson) zwischen den USA und den Creek:
Abtretung:

Die Creek mussten (noch während des Britisch-Amerikanischen Kriegs) 23 Millionen Acre (ca. 93.000 Quadratkilometer) Land abtreten.

Umfang:
Dies entsprach mehr als der Hälfte ihres gesamten Stammesgebietes.

Betroffene Regionen:
Das Gebiet umfasst große Teile des heutigen Alabama und südlichen Georgia.

Ungerechtigkeit:
Der Vertrag bestrafte auch jene Creek-Fraktionen (die „White Sticks“), die im Krieg als Verbündete der USA gekämpft hatten.

Verhandlungsführer:
Auf Seiten der USA erzwang General Andrew Jackson die harten Bedingungen.

Der zweite Creek-Krieg:
Der Creek-Krieg von 1836 (auch bekannt als der Zweite Creek-Krieg) war ein bewaffneter Konflikt im Bundesstaat Alabama zwischen der indianischen Konföderation der Muskogee (Creek) und weißen Siedlern, Spekulanten sowie den Streitkräften der USA. Er markierte den letzten verzweifelten Versuch eines Teils der Creek-Bevölkerung, sich gegen ihre gewaltsame Vertreibung aus ihren angestammten Heimatgebieten zu wehren.

Ursachen des Konflikts:
Der tiefere Ursprung des Krieges lag im Indian Removal Act (Indianerumsiedlungsgesetz) von 1830 unter US-Präsident Andrew Jackson.

Der Vertrag von Washington (1832): Die Creek traten darin ihr gesamtes verbliebenes Stammesland in Alabama an die USA ab. Im Gegenzug sollte jeder Creek-Familie ein eigenes privates Stück Land (Allotment) zugewiesen werden, das sie behalten oder verkaufen durften.

Betrug und Landspekulation:
Weiße Landspekulationen, illegale Siedler (Squatters) und systematischer Betrug führten schnell dazu, dass den indianischen Familien ihr Land geraubt wurde. Viele Creek wurden obdachlos und litten unter extremen Hungersnöten.

Verlauf und Kriegshandlungen:
Im Frühjahr 1836 eskalierte die Situation, als eine Fraktion der verzweifelten Lower Creek (die sich teilweise mit den Seminolen in Florida verbündet hatten) zu den Waffen griff, um die weißen Eindringlinge zu vertreiben. Sie überfielen Plantagen, Postkutschen und Siedlungen im Tal des Chattahoochee River.

Spaltung des Stammes:
Die Creek-Nation war in sich gespalten. Die Führung der Upper Creek unter dem einflussreichen Häuptling Opothleyahola lehnte den Aufstand ab.
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Opothleyahola

Bündnis mit den USA:
Opothleyahola kooperierte mit der US-Regierung, wurde zum Colonel ernannt und führte rund 1.500 eigene Creek-Krieger an der Seite der US-Armee gegen die rebellierenden Stammesbrüder.

Niederschlagung:
Die schlecht ausgerüsteten Rebellen hatten gegen die Kombination aus US-Truppen, staatlichen Milizen und den mit ihnen verbündeten Creek-Kriegern keine Chance. Der militärische Widerstand wurde innerhalb weniger Monate im Sommer 1836 gebrochen.

Folgen und der „Pfad der Tränen“:
Die US-Regierung nutzte den Aufstand als Vorwand, um die verbliebenen knapp 20.000 Creek – unabhängig davon, ob sie friedlich geblieben waren oder die USA im Krieg unterstützt hatten – sofort und rücksichtslos zu deportieren.

Zwangsumsiedlung:
Die Menschen wurden gefangen genommen und unter militärischer Bewachung in das sogenannte Indianer-Territorium im heutigen Bundesstaat Oklahoma getrieben.

Hohe Opferzahlen:
Auf diesem qualvollen Marsch, einem Teilabschnitt des berüchtigten Pfades der Tränen (Trail of Tears), starben Tausende Creek an Krankheiten, Unterkühlung, Hunger und Erschöpfung.
 
9. August 1945:
Abwurf auf Nagasaki: Aufgrund starker Bewölkung wird die zweite Atombombe des Zweiten Weltkriegs, Fat Man, nicht über dem ursprünglichen Ziel Kokura abgeworfen, sondern durch einen Fehler über der Mitsubishi-Waffenfabrik nahe Nagasaki. 70.000 Menschen sind sofort tot.
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Nach der zweiten Atombombe über Japan kapitulierte die japanische Regierung. Der Zweite Weltkrieg war zu Ende.

Beide Atombomben – Hiroshima und Nagasaki wurden von den USA eingesetzt, um eine Invasion durch Truppen in Japan zu entgehen. Es wurde befürchtet, dass die Landung von Truppen in Japan Hundert-Taussende von US-Soldaten und Millionen von Japanern das Leben kosten würde. Wer im Krieg Kamikaze und bei Niederlagen Selbstmord begeht – der würde auf dem Heimatland und für den göttlichen Kaiser erstrecht alles opfern. So grausam die Artombomben auch waren – jeder Mann, jede Frau und jedes Kind würden alles geben, die amerikanischen Invasoren zu bekämpfen. Der Krieg hätte noch Jahre angedauert.

Ein weiterer Grund war die Kriegserklärung der UdSSR an Japan am 08. August (Hiroshima). Das Bündnis der USA und der UdSSR war bereits zerrüttet. Die westlichen Staaten (USA, GB, F) mißtrauten der UdSSR – und umgekehrt. Die US-Regierung wollte auf keinen Fall, dass die UdSSR sich wie in Europa Gebiete von Japan nehmen würde. Haary S. Truman wollte keinen kommunistischen Einfluss in Japan haben. Zudem sollte Japan auf keinen Fall – wie in Deutschland und Korea – in zwei Länder geteilt werden.