In Remember

05. August 1992:
Jeff Porcaro, US-amerikanischer Schlagzeuger stirbt.
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Jeffrey Thomas „Jeff“ Porcaro (1. April 1954 – 5. August 1992) war ein legendärer US-amerikanischer Schlagzeuger, Gründungsmitglied der Rockband Toto und einer der am meisten aufgenommenen Studiomusiker der Musikgeschichte. Er prägte den Sound des Mainstream-Pop und Rock der 1980er-Jahre maßgeblich mit und belegt Rang 37 auf der Rolling Stone Liste der 100 größten Schlagzeuger aller Zeiten.

Musikalische Karriere & Stil:
Porcaro galt als absoluter Meister des Grooves und des präzisen, songdienlichen Spiels. Er vereinte technische Finesse mit enormer Ausdruckskraft und verzichtete bewusst auf effekthascherische Soli.
Erste Erfolge:
Seinen Durchbruch als gefragter Session-Musiker feierte er Mitte der 1970er-Jahre auf dem Steely Dan Album Katy Lied.
Gründung von Toto:
1977 formierte er zusammen mit David Paich, David Hungate und seinem Bruder Steve Porcaro die Band Toto, mit der er Welthits wie Africa, Hold the Line und Rosanna einspielte.
Der Rosanna-Shuffle:
Sein musikalisches Meisterstück ist der "Halftime-Shuffle" auf dem Song Rosanna. Inspiriert von Bernard Purdie und John Bonham schuf er einen extrem anspruchsvollen Groove aus präzisen Ghost Notes und prägnanten Hi-Hat-Akzenten, der bis heute unter Schlagzeugern als Goldstandard gilt.
Zusammenarbeit mit Weltstars:
Neben seiner Hauptband Toto veredelte Porcaro als Studiomusiker Tausende von Aufnahmen für namhafte Künstler. Zu den bekanntesten Kollaborationen zählen:
Michael Jackson:
Er trommelte auf mehreren Tracks des legendären Thriller-Albums (unter anderem Beat It und Human Nature).
Pink Floyd:
Für den Song Mother auf dem Album The Wall holte die Band Porcaro ins Studio, um die komplexen, fließenden Taktwechsel fehlerfrei einzuspielen.
Weitere Künstler:
Er arbeitete unter anderem mit Bruce Springsteen, Madonna, Eric Clapton, Dire Straits und David Gilmour.
Equipment & Innovationen:
In Zusammenarbeit mit Paul Jamieson entwickelte er das Pearl DR-1, das 1983 als erstes serienmäßig hergestelltes Drumrack auf den Markt kam und den Aufbau großer Schlagzeug-Setups weltweit revolutionierte. Er war langjähriger Endorser für Pearl-Drums und Paiste-Becken.

Früher Tod:
Jeff Porcaro verstarb am 5. August 1992 im Alter von nur 38 Jahren überraschend an einem Herzinfarkt, der laut Obduktion auf eine Arterienverkalkung infolge von langjährigem Kokainkonsum zurückzuführen war.




 
06. August 1945:
Der US-amerikanische Bomber Enola Gay mit dem Piloten Paul Tibbets wirft über der japanischen Stadt Hiroshima Little Boy ab, die erste je in einem Krieg eingesetzte Atombombe. 90.000 bis 200.000 Menschen sind sofort tot. Die Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki werden in Japan als Hibakusha bezeichnet.
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Die Bpmbe war eigentlich für Deutschland bestimmt. Da Deutschland bereits im Mai kapituliert hatte war dies nicht mehr möglich. Der Krieg mit Japan ging jedoch noch weiter. Erst die beiden Atom-Bomben (Hiroshima mit "Little Boy" und Nagasaki mit "Fat Man") beendeten den Krieg endgültig.

Edit:
Warum die USA die Atombombe für den Einsatz in Deutschland baute:
Nach der Entdeckung der Kernspaltung in Berlin 1938 warnten emigrierte Physiker wie deutsche Forscher vor dem Bau einer deutschen Atombombe. Die USA mußte unbedingt der Entwicklung einer deutschen Atombombe zuvorkommen.
Eigentlich war durch die Kapitulation Deutschlands der Einsatz der Atombombe unnötige gewesen. Für den Einsatz der beiden Atombomben in Japan (Hiroshima und Nagasaki) gab es zwei Gründe:

1) Wenn die USA den zweiten Weltkrieg endgültig beenden wollte mußte sie in Japan wie bei Deutschland in der Normandie mit einer Landungs-Invasion reagieren. Im Gegensatz zu Deutschland war in Japan eine andere Lage: Hier würden nicht nur das Militär das Heimatland verteidigen – hier würde jder Mann, jede Frau und jedes Kind fanatisch für das Heimatland ihr Leben im Kampf geben. (In Japan waren die Einwohner so erzogen, daß sie ihr Leben gerne für Japan und den Kaiser geben würden – ein Beispiel: die Kamikaze-Einsätze, in denen japanische Piloten sich mit ihrem Flugzeug auf die Ziele stürzten).
Um Japan endgültig zu besiegen hätte es Millionen von Japanern und hunderttausende von amerikanischen Soldaten das Leben gekostet. Ein Einsatz der Atombombe würde mehr Leben retten, als ein Kampf um Japan kosten würde.

2) Am 08. August 1945 erklärte die UdSSR Japan den Krieg. Da sich zu dieser Zeit bereits der kalte Krieg abzeichnete wollte die USA auf keinen Fall, daß die UdSSR wie in anderen Ländern Ansprüche auf Gebiete von Japan stellen konnte. So mußte Japan unbedingt besiegt werden, bevor Russland Truppen in Japan einsetzen konnte. Hätte sich die UdSSR sich im Kampf um Japan beteiligt hätte sie Anspruch auf Gebiete in Japan gehabt. Die Folge wäre eine folgende Teilung, wie in Korea (Nord- und Südkorea und in Deutschland (BRD und DDR) und in Vietnam (Nord- und Südvietnam) gewesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
06. August 1901:
In den Vereinigten Staaten wird im Oklahoma Territorium, das Land der indigenen Bevölkerung zur Besiedlung durch Weiße freigegeben und ihr Indianerreservat damit de facto aufgelöst.
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Das ist ein historisch bedeutendes und tragisches Datum für die indigene Bevölkerung Nordamerikas. Am 6. August 1901 öffnete die Regierung der Vereinigten Staaten das verbliebene Land der Kiowa, Comanche und Apache im damaligen Oklahoma-Territorium für weiße Siedler.
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Der historische Kontext:
Der „Land Run“ per Lotterie:

Im Gegensatz zu früheren Landfreigaben, bei denen die Siedler in einem physischen Rennen (Land Run) um Grundstücke kämpften, wurde das Land 1901 über eine staatliche Lotterie in El Reno und Lawton vergeben. Über 160.000 Menschen registrierten sich für die verfügbaren Parzellen.
Der „Dawes Act“ und „Jerome Act“:
Grundlage für diese Enteignung war der General Allotment Act (Dawes Act). Das kollektive Stammesland wurde in private Parzellen (Allotments) für einzelne Stammesmitglieder aufgeteilt. Das danach „überschüssige“ Land kaufte die Regierung den Stämmen zu minimalen Preisen ab und gab es zur Besiedlung frei.
Folgen für die Kiowa:
Diese Politik brach die Verträge von Medicine Lodge (1867) und löste das geschlossene Reservat de facto auf. Es zerstörte die kollektive Landwirtschaft und die traditionelle Lebensweise der Stämme, da sie nun von weißen Siedlern umgeben waren.Dieses Ereignis war ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Auflösung der Indianerterritorien, was schließlich 1907 in der Gründung des Bundesstaates Oklahoma mündete
 
06. August 1953:
Monica Morell, Schweizer Schlagersängerin wird geboren.
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Monica Morell (bürgerlich Monica Wirz-Römer; * 6. August 1953 in Menziken; † 12. Februar 2008 in Zürich) war eine der erfolgreichsten Schweizer Schlagersängerinnen der 1970er-Jahre. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre melancholischen Lieder und ihren plötzlichen Durchbruch im deutschsprachigen Raum.

Musikalische Karriere:
Der Megahit:

Mit ihrer Debütsingle „Ich fange nie mehr was an einem Sonntag an“ stürmte sie 1972 die Hitparaden. Der Song hielt sich monatelang in den deutschen und schweizerischen Charts.
Weitere Erfolge:
Es folgten bekannte melancholische Titel wie „Bitte glaub’ es nicht“ (Platz 5 in Deutschland), „Später, wann ist das?“ (1974) und „Danny, mein Freund“ (1975).
Das Team:
Entdeckt und gefördert wurde sie von Pepe Ederer, dem Kopf der bekannten Nilsen Brothers.
Rückzug:
Bereits 1976 zog sie sich aus privaten Gründen weitgehend aus dem Musikgeschäft zurück.
Tragisches Schicksal:
Hinter der Fassade des erfolgreichen Schlagerstars verbarg sich ein von Schicksalsschlägen geprägtes Leben. Ihr erstes Kind verstarb kurz nach der Geburt im Säuglingsalter. Später erkrankte Monica Morell schwer an Krebs und verstarb im Jahr 2008 im Alter von nur 54 Jahren in Zürich.




 
06. August 1965:
Help!, das fünfte Album der Beatles und Soundtrack zum gleichnamigen Film, erscheint.
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„Help!“ ist das fünfte Studioalbum der britischen Rockband The Beatles und wurde am 6. August 1965 in Großbritannien veröffentlicht. Es fungiert gleichzeitig als Soundtrack für den gleichnamigen Spielfilm der Band (deutscher Filmtitel: Hi-Hi-Hilfe!). Die erste Seite der originalen LP enthält die Lieder aus dem Film, während die zweite Seite zusätzliche Studioaufnahmen präsentiert.

Wichtige Fakten im Überblick:
Veröffentlichung:

6. August 1965 (UK) / 12. August 1965 (Deutschland)
Produzent:
George Martin
Studio:
Abbey Road Studios, London
Meilenstein:
Das Album enthält mit Yesterday das am häufigsten gecoverte Lied der Popgeschichte.
Besonderheit:
Das Albumcover zeigt die Beatles, wie sie im Winkeralphabet (Semafor) Buchstaben darstellen. Aus optischen Gründen buchstabierten sie beim Fotoshooting improvisiert „NUJV“ statt „HELP“.
Ursprünglich sollten John, Paul, George und Ringo auf dem von Robert Freeman fotografierten Plattencover mit Flaggensignalen das Wort "HELP" buchstabieren. Da die Armhaltungen der Musiker in dieser Position jedoch nicht gut aussahen, änderte der Fotograf die Posen. Dadurch veränderten sich die abgebildeten Flaggen und ergaben die scheinbar zusammenhanglose Buchstabenkombination NUJV.

Titelliste (UK-Originalversion):
Die originale europäische Veröffentlichung umfasst 14 Titel:
Seite 1 (Songs aus dem Film)
Help!
The Night Before
You've Got to Hide Your Love Away
I Need You
Another Girl
You're Going to Lose That Girl
Ticket to Ride

Seite 2 (Weitere Songs)
Act Naturally
It's Only Love
You Like Me Too Much
Tell Me What You See
I've Just Seen a Face
Yesterday
Dizzy Miss Lizzy

(Hinweis: Die US-Version von Capitol Records unterschied sich stark, da sie nur die 7 Filmsongs mit instrumentaler Orchestermusik von Ken Thorne mischte).

Der Trailer zum Film:
 
07. August 1876: Mata Hari wird geboren.
Mata Hari (geboren am 7. August 1876 als Margaretha Geertruida Zelle in Leeuwarden, Niederlande; hingerichtet am 15. Oktober 1917 in Vincennes, Frankreich) war eine weltberühmte niederländische exotische Tänzerin, Kurtisane und vermeintliche Doppelagentin während des Ersten Weltkriegs. Ihr Leben und ihr tragischer Tod machten sie zum ultimativen Mythos der Femme fatale und der geheimnisvollen Meisterspionin
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Moderne Historiker und freigegebene Geheimdienstakten zeigen jedoch, dass sie kaum nützliche Informationen lieferte und vom französischen Militär primär als politisches Bauernopfer genutzt wurde, um in einer Phase schwerer Kriegsverluste von eigenen Fehlern abzulenken.

Vom bürgerlichen Leben zum Pariser Superstar:
Herkunft:

Sie wuchs als Tochter eines Hutmachers in den Niederlanden auf.
Ehe in Übersee:
1895 heiratete sie den Kolonialoffizier Campbell MacLeod und zog mit ihm nach Java und Sumatra. Dort kam sie erstmals mit asiatischen Tänzen in Berührung. Die Ehe war unglücklich und von Gewalt geprägt; nach dem tragischen Tod ihres Sohnes kehrte sie nach Europa zurück und trennte sich.
Der Aufstieg:
Ab 1905 erfand sie sich in Paris neu. Unter dem Künstlernamen „Mata Hari“ (malaiisch für „Sonne“, wörtlich „Auge des Tages“) gab sie sich als indische Tempeltänzerin aus.
Sensation der Belle Époque:
Mit ihren hüllenlosen Schleiertänzen faszinierte sie ganz Europa und wurde zur umschwärmten Edelkurtisane. Zu ihren Liebhabern zählten Minister, Industrielle und hochrangige Militärs verschiedener Nationen.
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Die Spionage-Affäre im Ersten Weltkrieg:
Mit dem Ausbruch des Krieges im Jahr 1914 sank ihr Stern als Tänzerin und ihr luxuriöser Lebensstil geriet in Gefahr. Aufgrund ihrer internationalen Kontakte geriet sie schnell in das Visier der Geheimdienste:
Deutsche Anwerbung:
Der deutsche Konsul in Amsterdam bot ihr Geld an, damit sie Informationen aus Frankreich beschaffte. Sie akzeptierte die Zahlungen aus Geldnot, führte den Auftrag unter dem Codenamen Agentin H 21 jedoch nur halbherzig aus.
Französischer Gegendienst:
Später bot sie sich aus Liebe zu einem verwundeten russischen Kapitän auch dem französischen Geheimdienst als Spionin an.
Die Falle:
Frankreichs Geheimdienst misstraute ihr jedoch. Als die Franzosen Funksprüche eines deutschen Militärattachés abfingen, in denen die Agentin H 21 explizit erwähnt wurde – vermutlich eine gezielte Falle der Deutschen, die sie loswerden wollten –, wurde sie im Februar 1917 in Paris verhaftet.

Prozess, Hinrichtung und Nachwirkung:
Ein französisches Militärgericht verurteilte sie im Juli 1917 wegen Doppelspionage und Hochverrats zum Tode. Am 15. Oktober 1917 wurde sie im Alter von 41 Jahren vor einem Erschießungskommando in Vincennes hingerichtet. Berichten zufolge weigerte sie sich, eine Augenbinde zu tragen, und trat den Soldaten erhobenen Hauptes entgegen.
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Ihr Leben inspirierte unzählige Verfilmungen (unter anderem mit Greta Garbo oder Marlene Dietrich), Romane und Theaterstücke, wodurch ihr Name bis heute als Synonym für die verführerische Spionin gilt.