In Remember

19. September 1777:
Mit der Schlacht von Freeman’s Farm beginnt die Schlacht von Saratoga.
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Die Schlacht von Saratoga, die im September und Oktober 1777 stattfand, war eine entscheidende Wendung im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Amerikanische Streitkräfte besiegten die britische Armee unter General John Burgoyne, die daraufhin kapitulierte. Dieser Sieg stärkte die Moral der amerikanischen Patrioten und überzeugte Frankreich, als Verbündeter einzutreten, was als letztes Element für den Sieg der Amerikaner angesehen wird.

Der Verlauf:
Erstes Gefecht:

Der britische General John Burgoyne errang bei Freeman's Farm einen taktischen Sieg über die Amerikaner unter Horatio Gates.
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Hohe Verluste:
Der britische Sieg wurde mit extrem schweren Verlusten erkauft, die Burgoynes Truppen massiv schwächten.
Zweites Gefecht:
Am 7. Oktober folgte die Schlacht von Bemis Heights, die mit einem klaren amerikanischen Sieg endete.

Die historische Bedeutung:
Die Kapitulation:

Am 17. Oktober 1777 musste Burgoyne mit seiner gesamten verbleibenden Armee kapitulieren.
Der Wendepunkt:
Dieser Erfolg gilt als der entscheidende Wendepunkt des gesamten Unabhängigkeitskrieges.
Internationale Hilfe:
Der Sieg überzeugte Frankreich davon, offiziell ein Bündnis mit den amerikanischen Kolonisten einzugehen und aktiv in den Krieg einzugreifen.
 
19. September1812 - In Frankfurt am Main stirbt Mayer Amschel Rothschild, der Begründer des Bankier-Hauses Rothschild.

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So wurde Rothschild auch Hoffaktor des Johanniterordens und der Familie Thurn und Taxis. Zugleich gelang es Rothschild, auch zu Karl Theodor von Dalberg eine enge Beziehung aufzubauen. Dalberg war seit 1806 Fürstprimas des von Napoléon Bonaparte eingesetzten Rheinbundes und Herr über die vormals Freie Reichsstadt Frankfurt. Er stieg 1810 zum Großherzog von Frankfurt auf.


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Freiherrliches Wappen Rothschild
 
19 September 1783:
In Paris startet die erste „bemannte“ Montgolfière. Als Besatzung reisen ein Hammel, eine Ente und ein Hahn.
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Die "Montgolfière" war der erste funktionstüchtige Heißluftballon der Menschheitsgeschichte und der direkte Vorläufer moderner Ballons. Benannt wurde sie nach den französischen Erfindern, den Brüdern Joseph Michel und Jacques Étienne Montgolfier.

Die wichtigsten Meilensteine der Erfindung:
Der physikalische Durchbruch:

Die Brüder Montgolfier betrieben eine Papierfabrik in Annonay. Inspiriert durch ein über dem Kamin trocknendes, sich aufblähendes Hemd, erkannten sie das Prinzip des thermischen Auftriebs – warme Luft expandiert, wird leichter als die kühlere Umgebungsluft und steigt nach oben.
Die erste Vorführung (Juni 1783):
In Annonay ließen sie am 4. Juni 1783 den ersten unbemannten Ballon öffentlich steigen.
Die tierische Besatzung (September 1783):
Auf Einladung von König Ludwig XVI. startete am 19. September 1783 in Versailles eine Montgolfière mit den ersten lebenden Passagieren der Luftfahrt: einem Hammel, einer Ente und einem Hahn. Sie überstanden die Fahrt unbeschadet.
Der erste bemannte Flug (November 1783):
Am 21. November 1783 hoben Jean-François Pilâtre de Rozier und der Marquis d’Arlandes in Paris ab. Sie schwebten völlig frei für rund 25 Minuten über die Stadt und leiteten damit das Zeitalter der bemannten Luftfahrt ein.

Funktionsweise im Vergleich zu damals und heute:
Das grundlegende Prinzip der Montgolfière ist bis heute unverändert, auch wenn sich die Technik drastisch weiterentwickelt hat:

Historische Montgolfière (1783):
Hüllenmaterial:

Leinwand, innen mit Papier ausgekleidet.
Wärmequelle:
Offenes Feuer aus Stroh und Wolle
Reißfestes Nylon- oder Polyestergewebe
Wärmequelle:
Leistungsstarke Propan-Gasbrenner
Steuerung (Höhe):
Keine (Sinken durch Abkühlen des Feuers)
Keine (Sinken durch Abkühlen des Feuers)

Moderner Heißluftballon:
Hüllenmaterial:

Reißfestes Nylon- oder Polyestergewebe
Wärmequelle:
Leistungsstarke Propan-Gasbrenner
Steuerung (Höhe):
Parachute-Ventil zum gezielten Luftablassen

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;)
Interessanter Fakt:
Die Fliegerei begann 1783 mit der Ballonfahrt. Die ersten "Passagiere waren Tiere (Hammel, Ente und Hahn). Daraus entwickelten sich die Ballons, Zeppeline, Flugzeuge, der Luftkrieg und die Passagierflugzeuge, mit denen wir heute in den Urlaub fliegen.

Die bemannte Raumfahrt begann im kalten Krieg mit dem Rennen zum Mond. Die Beteiligten waren die USA und die UdSSR. Dabei war das "Rennen zum Mond" ein Wettkampf , welches System besser war - ein "Stellvertreter-Krieg" für einen echten Krieg. Denn zu der Zeit, in dem die Menschheit Atomwaffen besaß war die Feindschaft der beiden Systeme einfach zu gefährlich, um einen echten Krieg zu führen. ...

Jetzt - nach der Einleitung zu dem "Fakt:
Der Beginn der bemannten Raumfahrt begann - wie die Fliegerei - mit Tieren: Die USA starteten zuerst unbemannte Raketen. Dann aber - noch bevor die ersten Astronauten in Raketen starteten - wurden zuerst Tiere in Raketen in den Weltraum gestartet.
Die Russen starteten vor den Kosmonauten erst einmal Hunde. Der erste Hund war "Laika". Am 03. November 1957 startete die Hündin in einer Sputnik 2 in eine Umlaufbahn. Laika überlebte den Flug jedoch nicht. Die Mission diente dazu, die Auswirkungen des Weltraumflugs auf ein Säugetier zu untersuchen.
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"Laika"
https://de.wikipedia.org/wiki/Laika

Die Amerikaner sendeten zuerst als einen Astronauten einen Affen: Der erste Affe, der ins All geschickt wurde, war Albert II. im Jahr 1949, ein Rhesusaffe, der jedoch beim Aufprall starb, da sein Fallschirm nicht funktionierte. Der erste Affe, der einen suborbitalen Flug überlebte und somit als erster Affe und das erste überlebende Säugetier im Weltraum gilt, war Ham, ein Schimpanse. Er flog am 31. Januar 1961 im Rahmen der Mercury-Redstone 2 Mission ins All.
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"Albert II."

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"Ham"


Der erste Mann auf dem Mond:
Neil Armstrong (Apollo 11) . Am 21. Juli 1969 betrat er als erster Mann den Mond.

Sowohl die Fliegerei (Ballon) - als auch die Raumfahrt begannen mit Tieren. ;)
 
19. September 1960:
Chubby Checkers Songinterpretation The Twist steht erstmals in den USA eine Woche lang an der Spitze der Billboard Hot 100. Der gleichnamige Tanz wird parallel zur Musik in aller Welt populär.
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„The Twist“ von Chubby Checker ist einer der einflussreichsten Songs der Popgeschichte und löste Anfang der 1960er-Jahre eine weltweite Tanzrevolution aus. Das Stück wurde ursprünglich von Hank Ballard geschrieben und 1958 veröffentlicht. Erst durch Checkers Coverversion im Jahr 1960 entwickelte sich die Nummer zu einem gigantischen popkulturellen Phänomen.

Wichtige Meilensteine und Fakten:
Historischer Chart-Rekord:

„The Twist“ ist der einzige Song in der Geschichte der US-amerikanischen Billboard-Charts, der in zwei völlig getrennten Chart-Läufen Platz 1 erreichte (zuerst im September 1960 und erneut im Januar 1962).
Der Tanz-Hype:
Der dazugehörige Tanz – bei dem man die Hüften und Füße so bewegt, als würde man eine Zigarette auf dem Boden ausdrücken – brach mit der Tradition des klassischen Paartanzes. Erstmals tanzten Partner, ohne sich zu berühren.
All-Time-Klassiker:
Im Jahr 2008 kürte das Billboard-Magazin Checkers Version zum erfolgreichsten Song in der Geschichte der Hot 100-Charts seit deren Einführung.
Späte Ehre:
Für seine prägende Rolle im Rock & Roll wurde der 1941 geborene Chubby Checker (bürgerlich Ernest Evans) im Jahr 2025 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

 
19. September 1941:
Cass Elliot, US-amerikanische Sängerin wird geboren.
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Cass Elliot (geboren am 19. September 1941 als Ellen Naomi Cohen in Baltimore, Maryland; gestorben am 29. Juli 1974 in London, England) war eine legendäre US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin. Weltweite Berühmtheit erlangte sie in den 1960er-Jahren als treibende Kraft und unverkennbare Stimme der Folk-Rock-Band The Mamas & the Papas. Obwohl sie ihren bekannten Spitznamen „Mama Cass“ zeitlebens ungerne hörte, gilt sie bis heute als eine der prägendsten Pop-Ikonen und feministischen Vorreiterinnen ihrer Generation.

Musikalische Meilensteine:
The Mamas & the Papas:

Mit ihrer kraftvollen, klaren Stimme prägte sie Welthits wie California Dreamin’, Monday, Monday (wofür die Band einen Grammy erhielt) und das von ihr gecoverte Dream a Little Dream of Me.
Erfolgreiche Solokarriere:
Nach der Trennung der Band im Jahr 1968 veröffentlichte sie fünf Soloalben. Zu ihren bekanntesten eigenen Hits gehört die Hymne Make Your Own Kind of Music, die Jahre später unter anderem durch die TV-Serie Lost ein großes Popkultur-Comeback feierte.
Rock and Roll Hall of Fame:
Im Jahr 1998 wurde sie für ihr Schaffen mit The Mamas & the Papas postum in die Ruhmeshalle aufgenommen.

Tragischer Tod und Mythos:
Cass Elliot verstarb im Alter von nur 32 Jahren in London an den Folgen eines Herzinfarkts, kurz nach einer Reihe ausverkaufter Solokonzerte im berühmten Palladium. Bis heute hält sich hartnäckig der urbane Mythos, sie sei an einem Schinkenbrot erstickt. Diese Behauptung wurde jedoch längst ärztlich widerlegt – die Sängerin starb friedlich im Schlaf an Herzversagen, begünstigt durch extremen Gewichtsverlust und gesundheitliche Belastungen.



 
20. September 1973:
Die Notrufnummern 110 und 112 werden in Westdeutschland bundesweit einheitlich eingeführt.
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Björn Steiger
Die Einführung der Notrufnummern 110 und 112 in Deutschland am 20. September 1973 war das Ergebnis der Initiative der Björn-Steiger-Stiftung und der tragischen Geschichte des Jungen Björn Steiger, der am 3. Mai 1969 nach einem Autounfall starb, weil ein Krankenwagen zu spät eintraf. (Bis dahin hatten Polizei und Rettungsdienst die verschiedensten Telefonnummern, wie jeder „normale“ Bürger.) Nach diesem tragischen Ereignis verklagten seine Eltern das Land auf Einführung der Notrufnummern, was die öffentliche Debatte anregte und schließlich zur Einführung des bundesweiten Notrufs führte.
 
20. September 1911:
Der britische Kreuzer Hawke rammt bei Southampton die Olympic (das Schwesterschiff der berühmten „Titanic“, die durch einen Eisberg sank), das größte Passagierschiff der Welt. Personen kommen nicht zu Schaden.
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Eine unglaubliche aber wahre Geschichte:
Erst einmal ein Fakt, der für die Geschichte wichtig ist: Die Werft „Harland & Wolff“ in Belfast baute für die "White Star Line" drei Schwesterschiffe. Diese waren die Olympic, die Britannic – und das wohl berühmteste Schiff der Welt: die Titanic.

Die Olympic:
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Die Olympic
Die Olympic war das erste dieser Schiffe – somit wurden die drei Schiffe „Olympic-Klasse“ genannt. Die Olympic hatte ihren Stapellauf 1910. Sie diente als Passagierschiff, auch im Ersten Weltkrieg als Truppentransporter. Sie war bekannt als die "Old Reliable" (Alte Zuverlässige) aufgrund ihrer langen und erfolgreichen Dienstzeit.

Die Titanic:
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Die Titanic
Das zweite Schiff der Olympic-Klasse war die Titanic. Ihr Stapellauf war 1911. Wie wohl bekannt ist sank sie 1912 auf seiner Jungfernfahrt nach einer Kollision mit einem Eisberg. Das bekannteste Schiff der Klasse aufgrund des Untergangs mit vielen Todesopfern

Die Britannic:
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Die Britannic
Das dritte und letzte Schiff der Olympic-Klasse war die Britannic. Ihr Stapellauf war 1914.
Aufgrund des Ersten Weltkriegs wurde sie nicht als Passagierschiff eingesetzt, sondern als Hospitalschiff (HMHS Britannic). Sie sank 1916 nach einer Seeminen-Explosion in der Ägäis. Das Wrack wurde 1975 von Jacques-Yves Cousteau entdeck

Die unglaubliche Geschichte der Violett Jessop:
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Violett Constance Jessop
Violett Constance Jessop wurde am 02. Oktober 1887 in Argentinien geboren und starb am 05. Mai 1971 in England. Sie arbeitete in den frühen Jahren des 20. Jahrhundert für die Schifffahrtsgesellschaft "White Star Line". Bekannt wurde sie unter dem Namen „Miss Unsinkable“

Die Olympic:
Am 20. September 1911 war Violet Jessop an Bord der Olympic, als diese mit dem britischen Kreuzer Hawke kollidierte. Beide Schiffe wurden stark beschädigt, sanken jedoch nicht.
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Der Text zu den Bildern übersetzt:
Bild 1 (Olympic):

Der Schaden an der Olympic unter der Wasserlinie ist viel größer als oben


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Bild 2 (Hawke)
Der Bug der "Hawke" - die Beschädigung ist so schwer, daß der Bug völlig flachgedrückt wurde.


Die Titanic:
Am 10. April 1912, war Violet Jessop eine der dreiundzwanzig Stewardessen an Bord der Titanic. Nach dem Zusammenstoß des Schiffes mit einem Eisberg nach vier Tagen Fahrt im Nordatlantik sank die Titanic mit einem erheblichen Verlust an Menschenleben. Jessop gelangte in das Rettungsboot Nr. 16 und wurde acht Stunden später von dem Passagierschiff Carpathia aufgenommen, welches die Überlebenden nach New York brachte.
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Die Titanic

Die Britannic:
1916 war Violett Jessop als Krankenschwester an Bord der Britannic stationiert. Am 21. November des Jahres befand sich das Schiff im griechischen Mittelmeerraum und sank aufgrund einer Explosion, die wahrscheinlich von einer deutschen Seemine herrührte. Violet Jessop saß in einem der beiden Rettungsboote, die in die noch rotierenden Schiffsschrauben gezogen wurden, konnte aber im letzten Moment herausspringen. Obwohl sie nicht schwimmen konnte und unter Wasser mit dem Kopf gegen den Kiel eines Rettungsbootes schlug, schaffte sie es noch aufzutauchen, so daß sie von der Besatzung eines anderen Rettungsbootes gerettet werden konnte. Jahre später erfuhr sie, daß sie sich bei der Rettungsaktion eine Schädelfraktur zugezogen hatte.
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;)
Das muß man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Bei allen drei Unglücken der drei Schwesterschiffe Olympic, Titanic und der Britannic war Violett Jessop auf den Schiffen angestellt. Alle drei Unglücke überlebte diese Frau. Ob nun Schicksal oder einfach nur wahnsinniges Glück – so etwas kann man sich einfach nicht ausdenken. So eine Geschichte schreibt nur das Leben!
 
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