In Remember

20. September 1963:
Alfred Hitchcocks Die Vögel erlebt seine deutsche Erstaufführung.
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Die Vögel (Originaltitel: The Birds) ist ein weltberühmter US-amerikanischer Horrorfilm von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1963. Das Meisterwerk basiert lose auf einer Kurzgeschichte von Daphne du Maurier und gilt als ein Meilenstein des Tierhorror-Genres, der bis heute Filmemacher weltweit beeinflusst.

Handlung & Inhalt:
Der Einstieg:

Die wohlhabende Melanie Daniels (Tippi Hedren) trifft in San Francisco auf den Anwalt Mitch Brenner (Rod Taylor).
Die Reise:
Um ihm Liebesvögel zu schenken, reist sie spontan in das idyllische Küstenstädtchen Bodega Bay.
Die Eskalation:
Plötzlich und ohne jede Erklärung beginnen Vögel aller Art, die Einwohner der Stadt brutal zu atta ckieren.
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Das Finale:
Es entwickelt sich ein klaustrophobischer Überlebenskampf, der in einem völlig offenen und ungelösten Ende gipfelt.

Besonderheiten & Filmhistorische Bedeutung:
Keine Filmmusik:

Der Film verzichtet komplett auf einen klassischen Soundtrack. Alle Vogelgeräusche und Effekte wurden künstlich auf einem frühen Synthesizer (Trautonium) erzeugt.
Tricktechnik:
Für die damalige Zeit nutzte Hitchcock extrem aufwendige Spezialeffekte. Er kombinierte echte, trainierte Vögel mit mechanischen Attrappen und Trickaufnahmen.
Reale Inspiration:
Der Film wurde teilweise durch ein reales Ereignis von 1961 in Capitola (Kalifornien) inspiriert, bei dem vergiftete Seevögel desorientiert gegen Häuser flogen.

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Kontroversen hinter den Kulissen:
Die Dreharbeiten waren für die Hauptdarstellerin Tippi Hedren traumatisch. Hitchcock ließ sie in der berühmten Dachbodenszene tagelang mit echten, aggressiven Vögeln bewerfen und attackieren, was zu physischer und psychischer Erschöpfung führte.

 
21. September 1942:
Die Boeing B-29 Superfortress macht ihren Erstflug. Sie wird sich als größter und leistungsstärkster Bomber im Zweiten Weltkrieg erweisen.
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Die bekannteste Boeing B-29 Superfortress war die „Enola Gay“ - Seriennummer 44-86292, 509th Composite Group der United States Army Air Forces. Der Name kommt vom Piloten „Paul W. Tibbets“. Er benannte das Flugzeug nach seiner Mutter Enola Gay Tibbets (geb. Haggard; 1893–1966).

In die Geschichte ging das Flugzeug, als sie am 09. August 1945 Hiroshima mit einer Atombombe bombardierte. Die Bombe hieß „Little Boy“ – und war die erste Atombombe, die jemals in einem Krieg eingesetzt wurde. Zusammen mit dem zweiten Abwurf auf Nagasaki beendeten die beiden Atomwaffen den Zweiten Weltkrieg.


 
21. September1998 - Die Leichtathletin Florence Griffith-Joyner, mehrfache Olympiasiegerin sowie Weltmeisterin, stirbt im Alter von 38 Jahren.

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Im Alter von 38 Jahren erstickte[11] Florence Griffith-Joyner am 21. September 1998 im Schlaf. Ein schwerer epileptischer Anfall soll dafür der Grund gewesen sein; als andere Gerüchte waren ein Schlaganfall oder ein Herzversagen aufgekommen.[12] Der Gerichtsmediziner fand ein kavernöses Hämangiom in ihrem linken fronto-orbitalen Gehirnbereich,[13] das einen Anfall ausgelöst haben könnte. Griffith-Joyner wurde im El Toro Memorial Park in Lake Forest bestattet.[14]
 
21. September 1961:
1961: Der Transporthubschrauber Boeing-Vertol CH-47 Chinook unternimmt seinen Erstflug.
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Boeing-Vertol CH-47 Chinook
Der Boeing-Vertol CH-47 Chinook ist ein zweimotoriger militärischer Transporthubschrauber mit einer Tandem-Rotoranordnung, der für den Transport von Soldaten, Fahrzeugen, Waffen und Material konzipiert ist. Er wird von Boeing produziert und zeichnet sich durch seine hohe Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit für verschiedene militärische und humanitäre Missionen aus. Die Bundeswehr ist einer der Kunden des modernen Typs CH-47F Block II, der über fortschrittliche Avionik, ein digitales Flugsteuerungssystem und eine verbesserte Nutzlast verfügt.
 
21. September 1832:
Im Black-Hawk-Purchase treten die Sauk und Meskwaki ihr östlich des Mississippi River gelegenes Land an die Vereinigten Staaten ab. Der Vertrag, der am 1. Juni des folgenden Jahres in Kraft tritt, beendet den Black-Hawk-Krieg. Der Häuptling Black Hawk ist am Vertrag unbeteiligt, da er sich in Gefangenschaft befindet.
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War-Chief Black Hawk

Der Vertrag und die Folgen:
Gebietsabtretung:

Die Völker der Sauk und Meskwaki mussten ein etwa 24.000 km² großes Gebiet westlich des Mississippi (im heutigen Osten des Bundesstaates Iowa) an die Vereinigten Staaten abtreten.
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Kompensation:
Im Gegenzug erhielten die indigenen Stämme eine Summe von rund 640.000 US-Dollar.
Namensgebung:
Das betroffene Areal wurde nach dem indianischen Anführer direkt als Black-Hawk-Purchase bekannt.

Die Rolle von Häuptling Black Hawk:
Gefangenschaft:

Der Kriegshäuptling Black Hawk (Makataimeshekiakiah) befand sich nach der entscheidenden Niederlage in der Schlacht von Bad Axe in US-amerikanischer Gefangenschaft. Er konnte die Verhandlungen daher nicht beeinflussen.
Kein ziviler Chef:
Da er ohnehin kein erblicher Zivilhäuptling, sondern ein gewählter Kriegsanführer (War Chief) war, lag die formale Vertragsvollmacht bei den verbliebenen zivilen Vertretern des Stammes.
Späteres Schicksal:
Während seiner Haft diktierte er seine berühmte Autobiografie, die bereits 1833 erschien und als eines der ersten bedeutenden indigenen literarischen Werke der USA gilt.
 
21. September 1904:
Chief Joseph, Häuptling der Nez Percé-Indianer stirbt.
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Der Tod von Chief Joseph (Hinmaton Yalakit) am 21. September 1904 markierte das Ende einer Ära im Widerstand der indigenen Völker Nordamerikas. Er erlangte weltweite Bekanntheit durch seine taktische Brillanz während des Nez-Percé-Krieges von 1877 und seinen unermüdlichen, friedlichen Kampf für die Rechte seines Volkes.

Kernfakten zum Ereignis:
Datum:

21. September 1904
Ort:
Colville-Indianerreservat, Washington (USA)
Todesursache:
Offiziell Herzversagen; sein betreuender Arzt stellte fest, er sei an „gebrochenem Herzen“ gestorben.
Letzter Status:
Er starb im Exil, fernab seiner geliebten Heimat im Wallowa-Tal (Oregon).

Der historische Kontext: Der Nez-Percé-Krieg (1877):
Die Flucht:

Chief Joseph führte rund 750 Männer, Frauen und Kinder auf einen 1.900 Kilometer langen Rückzug vor der US-Armee.
Das Ziel:
Erreichen der kanadischen Grenze, um sich dem Sioux-Häuptling Sitting Bull anzuschließen.
Die Kapitulation:
Nur 60 Kilometer vor der Grenze wurde der Stamm umstellt.
Berühmtes Zitat:
Bei seiner Kapitulation sprach er die legendären Worte: „I will fight no more forever“ („Ich werde nie mehr kämpfen“).

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Das Erbe und die Folgejahre:
Friedlicher Protest:

Nach 1877 reiste er mehrfach nach Washington D.C., um direkt bei US-Präsidenten für die Rückkehr seines Stammes zu werben.
Anerkennung:
Er wurde selbst von seinen ehemaligen militärischen Gegnern für seine Menschlichkeit, seine faire Kriegsführung und seine Rhetorik respektiert.
Gedenken:
Heute erinnern zahlreiche Denkmäler, Schulen und der Chief Joseph Dam im Bundesstaat Washington an sein Wirken.