In Remember

16. September 1953 - Als erster in CinemaScope gedrehter abendfüllender Spielfilm wird in New York der Monumentalfilm Das Gewand uraufgeführt.
 
16. September 1776:
In der Schlacht von Harlem Heights im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg siegen die Amerikaner im Kampf gegen die britischen Streitkräfte, nachdem sie nach einer amphibischen Landung der Briten bei Kips Bay auf Manhattan dorthin zurückgewichen waren. Die Kontinentalarmee, anfangs zurückgedrängt, erhielt Verstärkung und griff die Briten an, was zu deren Rückzug führte. Dies war der erste Schlachtsieg George Washingtons im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.
1789567176957.png
In der Schlacht von Harlem Heights am 16. September 1776 errang die amerikanische Kontinentalarmee unter George Washington ihren ersten greifbaren Schlachtfeldsieg im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Nach einer Reihe schwerer Niederlagen und dem erzwungenen Rückzug aus Lower Manhattan gab dieser Erfolg den amerikanischen Truppen neuen Mut.

Der historische Kontext:
Vorausgegangene Niederlage:

Washington verlor Ende August die Schlacht von Long Island.
Rückzug:
Die Amerikaner mussten daraufhin New York City evakuieren.
Britische Landung:
Britische Truppen landeten am 15. September im heutigen Midtown Manhattan.
Neue Verteidigungslinie:
Die amerikanische Armee zog sich auf die Anhöhen im Norden der Insel zurück.

Ablauf des Gefechts:
Erste Scharmützel:

Eine amerikanische Aufklärungseinheit (Knowlton’s Rangers) stieß auf die britische Vorhut.
Der Spott der Briten:
Die Briten signalisierten den Rückzug der Amerikaner mit Jagdhörnern („Fuchsjagd“), was Washingtons Ehre verletzte.
Der Gegenangriff:
Washington nutzte den unvorsichtigen Vorstoß der Briten für eine Finte und einen Flankenangriff.
Das Hauptgefecht:
Die schwersten Kämpfe tobten in einem Buchweizenfeld nahe der heutigen Columbia University (120th Street / Broadway).
Der Rückzug der Briten:
Die britisch-hessischen Verbände wurden erfolgreich zurückgedrängt.

Die Bedeutung des Sieges:
Obwohl das Gefecht strategisch klein war und New York letztlich in britischer Hand blieb, war die psychologische Wirkung enorm. Der Sieg bewies, dass die britische Armee nicht unbesiegbar war. Er verhinderte den völligen Zusammenbruch der revolutionären Moral im kritischen Herbst 1776.
 
16. September 1979:
Ballonflucht: Zwei thüringischen Familien gelingt mit Hilfe eines selbstgebauten Heißluftballons die Flucht aus der DDR.
1789577117374.png
Dieses historische Ereignis gehört zu den spektakulärsten und bekanntesten Fluchtgeschichten aus der DDR. Den Familien Strelzyk und Wetzel gelang damit ein logistisches und technisches Meisterwerk unter extremem Risiko.

Die wichtigsten Fakten zur Ballonflucht:
Die Akteure:

Die Familien Günter Strelzyk und Peter Wetzel (insgesamt vier Erwachsene und vier Kinder).
Das Fluggerät:
Ein selbstgenähter Heißluftballon aus rund 1.200 Metern Stoff (Regenschirmseide, Zeltstoff und Taft).
Der Antrieb:
Ein handgefertigter Brenner, betrieben mit flüssigem Propan aus Gasflaschen.
Die Fluchtroute:
Start in Oberlemnitz (Thüringen), Landung nach 28 Minuten Flugzeit im bayerischen Naila (Oberfranken).
Die Distanz:
Der Ballon legte eine Strecke von rund 24 Kilometern zurück und erreichte Höhen von bis zu 2.500 Metern.

Der Weg zum Erfolg: Hindernisse und Fehlversuche:
Erster Versuch scheiterte:

Ein erster Ballon ging im Juli 1979 wegen dichter Wolken im Grenzgebiet nieder. Die Familien mussten das Fluggerät zurücklassen, woraufhin die Stasi eine Großfahndung einleitete.
1789577175671.png
Zeitdruck:
Aus Angst vor Entdeckung kauften die Familien in verschiedenen Geschäften unauffällig neue Stoffmengen und nähten in Rekordzeit von wenigen Wochen den zweiten, größeren Ballon.
Perfekte Bedingungen:
Am 16. September passte der Wind (starker Nordwind), der den Ballon über die schwer bewachte innerdeutsche Grenze trug.
1789577211083.png

Kulturelle Nachwirkung:
Die Geschichte erregte weltweit großes Aufsehen und wurde mehrfach verfilmt:
1982: Mit dem Wind nach Westen (US-amerikanische Disney-Produktion).
2018: Ballon (Erfolgreicher deutscher Kinofilm von Michael "Bully" Herbig).
 
16. September 1984:
Die erste Episode der TV-Serie Miami Vice wird auf NBC ausgestrahlt.
1789580139414.png
Das ist ein bedeutender Meilenstein der Fernsehgeschichte! Die Serie Miami Vice hat die Popkultur, die Musiknutzung im Fernsehen und die Herrenmode der 1980er-Jahre wie kaum eine andere Produktion geprägt.
1789580194100.png
Hier sind die wichtigsten Fakten und Auswirkungen dieser legendären Serie im Überblick:

Revolution des TV-Formats:
Musik als Hauptdarsteller:

Als eine der ersten Serien nutzte Miami Vice aktuelle Pop- und Rockhits (z. B. von Phil Collins) anstelle klassischer Orchestermusik.

MTV-Ästhetik:
Schnelle Schnitte, knallige Farben und stylishe Kameraperspektiven brachten das Lebensgefühl von Musikvideos ins Fernsehen.
Kino-Budget:
Jede Episode kostete für damalige Verhältnisse astronomische Summen, um den edlen, filmischen Look zu garantieren.

Modischer Einfluss:
Pastellfarben:

James „Sonny“ Crockett (Don Johnson) machte Sakkos in Pastelltönen populär.
T-Shirt unterm Sakko:
Das Tragen von einfachen T-Shirts unter teuren Designer-Anzügen wurde zum Trend.
Der Drei-Tage-Bart:
Don Johnsons markanter Bart-Stil wurde weltweit von Millionen Männern kopiert.
Kulturelles Erbe:
Image-Wechsel für Miami: Die Serie verwandelte das damals von Kriminalität geprägte Image der Stadt Miami in eine trendige, neonbeleuchtete Metropole.
Kult-Duo:
Don Johnson und Philip Michael Thomas (als Ricardo Tubbs) etablierten das moderne „Buddy-Cop“-Genre im Fernsehen.
 
16. September 1974:
Loona, niederländische Sängerin wird geboren.
1789583591783.png
Loona ist ein erfolgreiches niederländisches Musikprojekt der Sängerin Marie-José van der Kolk (geboren am 16. September 1974 in IJmuiden, Niederlande). Sie wurde Ende der 1990er-Jahre als absolute Ikone der Eurodance- und Sommerhit-Welle bekannt.

Die wichtigsten Fakten im Überblick
Der Durchbruch:

Ihren europaweiten Megahit feierte sie 1998 mit „Bailando“, der wochenlang auf Platz 1 der Charts stand. Kurz darauf folgte die erfolgreiche Ballade „Hijo de la luna“.
Musikalische Wurzeln:
Zu Beginn ihrer Karriere arbeitete sie eng mit dem spanischen Produzenten DJ Sammy zusammen, mit dem sie auch privat liiert war. Seit 2008 führt sie das Projekt Loona als Solokünstlerin weiter.
Weitere Hits:
Klassiker wie „Mamboleo“, „Latino Lover“ und das spätere „Vamos a la playa“ prägten das Image von Partys, Strand und ewigen Sommer-Vibes.
TV & Reality:
Neben der Musik trat van der Kolk in diversen deutschen TV-Formaten auf, darunter als Jurorin bei „Popstars“ (2008) sowie als Teilnehmerin bei „Kampf der Realitystars“ (2021) und „Kampf der RealityALLstars“.
Privates Glück:
Sie lebt abwechselnd in den Niederlanden und auf Mallorca, wo sie regelmäßig bei Partys (wie im Bierkönig) auftritt. Im Sommer 2026 heiratete sie ihren langjährigen Partner Mark van der Waal in Las Vegas



 
17. September 1862
Im Amerikanischen Bürgerkrieg siegen die Truppen der Nordstaaten über die Armee der konföderierten Südstaaten in der Schlacht am Antietam. Die Südstaaten müssen sich aus Maryland zurückziehen.
1789617275578.png

Ein Krieg – eine Schlacht ist nie „glorreich“. Zu den Gefechten gehören das Elend, das Leiden und der Tod. Hier ein Original Foto nach der Schlacht. Im Sezessionskrieg (Amerikanischer Bürgerkrieg) verloren über 600.000 Menschen ihr Leben. Die genauen Zahlen der Verluste sind nicht vollständig gesichert, aber historische Schätzungen gehen von über 600.000 Toten aus, sowohl durch Kampfhandlungen als auch durch Krankheiten.
1789617318193.png
"Im Frieden beerdigen die Söhne ihre Väter,
im Krieg beerdigen die Väter ihre Söhne.
(Herodot / geboren 490/480 v. Chr. - gestorben um 430/420 v. Chr.)

1789617360145.png