Und mal ehrlich, wie hört sich das denn an, du bist schwul, mit dir will ich nichts zu tun haben. Genauso könntest du sagen, du hast schwarze Haare, mit dir will ich nichts zu tun haben weil ich mag keine schwarz haarige Menschen.

Lol. Wobei ich das interessant finden würde, wie jemand auf so einen Satz reagiert *g* Generell gebe ich dir aber recht.
 
Und mal ehrlich, wie hört sich das denn an, du bist schwul, mit dir will ich nichts zu tun haben. Genauso könntest du sagen, du hast schwarze Haare, mit dir will ich nichts zu tun haben weil ich mag keine schwarz haarige Menschen.
Im Gegensatz zu Homosexualität sind schwarze Haare halt kein Tabuthema in der Gesellschaft. Über Homosexualität spricht niemand besonders gerne, dann bilden sich Vorurteile und daraus entsteht Ablehnung.

Das hat sich einfach über eine lange Zeit so entwickelt. Und bis sich das wieder ändert dauert es mindestens genauso lange. Zumal es ja immer noch genug Leute gibt, die es für eine Krankheit halten, oder Homosexuelle als schlechtere Menschen bezeichnen.

Ich dachte eigentlich das wäre vor allem bei der älteren Generation so, aber hier sieht man ja auch, dass dem nicht so ist.
 
Ich dachte eigentlich das wäre vor allem bei der älteren Generation so, aber hier sieht man ja auch, dass dem nicht so ist.

Überraschenderweise gibt es einige der sogenannten älteren Generation die dem mehr offen sind als Jüngere - zB meine Urgroßmutter (sie ist 97 Jahre alt) - sie war eigentlch so ziemlich die Erste mit der ich darüber sprach und ich war erstaunt wie offen sie dem gegenüber ist. Sie akzeptiert meinen Freund und hat ihn irgendwie schon in die Familie miteinbezogen. Ihr größter Lebenswunsch ist es noch zu erleben dass wir heiraten, aber das kann in Österreich leider noch einige Zeit dauern - vor allem wenn man sich die derzeitige Regierungsbildung ansieht.
 
Ich dachte eigentlich das wäre vor allem bei der älteren Generation so, aber hier sieht man ja auch, dass dem nicht so ist.

Als sich meine Schwester geoutet hat waren es vorallem die älteren Familienmitglieder, die damit kein Problem hatten. (Oma, Opa, Tante etc.)
Naja ok, die einzige, die damit nicht klar kam, war meine Mutter, sie behauptet noch bis heute, dass ich Tochter nicht lesbisch sei :roll:
 
Ich persönlich halte nichts von Homosexualität, möchte auch solche Art von freunden nicht haben. Gott hat ja nicht umsonst 2 verschiedene Geschlechter erschaffen. Aus religöser Sicht (zumindest in Islam), ist diese eine große Sünde. Außerdem stell ich mir grad vor, wenn ich Freunde hätte die zur Homosexualität neigen,müsste ich mir doch dir Frage stellen ob diese Person nicht irgendwann mal Liebesgefühle für mich empfinden wird ...neee...nichts für mich..8O:ugly:

Finde es gut, dass du eine Meinung hast und die auch konsequent äußerst. Wie die weiteren Posts beweisen hast du damit nat. ganz schön einen drauf gekriegt..
Einer der Gründe, warum ich für mein Leben eine Religion ablehne (ich will nicht sagen, dass ich nicht glaube, nur ist mein Glaube eher ein atheistischer), ist, dass diese Religion mir bestimmte Verhaltensmuster und Denkweisen vorschreibt. Ich habe aber beschlossen, die Regeln selbst zu machen.
Sei unbesorgt, selbst wenn ich dich geil fände, würde ich bei einer solchen Einstellung keinen Kontakt mehr mit dir pflegen wollen und evtl. Liebesgefühle im Keim ersticken. Ich bin ja kein Sadist.

Homosexualität hat nicht unbedingt was mit Denken und Handeln zu tun, sondern ist (bin mir nicht 100 %ig sicher, hab's aber irgendwo gelesen) genetisch bedingt. Das Ganze spielt sich nämlich bereits im Mutterleib ab.

Mein letzter wissenschaftlicher Informationsstand ist (bereits in einem der Posts mal geschrieben): Hormonschwankungen der Mutter während der Schwangerschaft, die man aber wohl auch nicht abstellen kann. Also werden, sollte die Theorie stimmen, wohl auch weiterhin kleine Schwule und Lesben auf dieser Welt herumspazieren.

Was ist daran verwerflich, in seinem Freundeskreis keine Schwulen / Lesben / sonstwas haben zu wollen, aus Gründen auch immer?
Ist es nicht eher unreif, jemanden seine Meinung "aufzwingen" zu wollen, indem man ihm praktisch vorschreibt: "Nun tolerier doch diese und jene Gruppen und bezieh sie auch deinen persönlichen Freundeskreis ein".

Wie bereits oben gesagt, ich als Schwuler, lege keinen Wert darauf, mich mit Menschen zu umgeben, die mich aus einer einzigen Eigenschaft heraus nicht achten oder tolerieren wollen. Das ist auch lange nicht mein Anspruch an mein Umfeld. Insofern sind wir doch konform. Etwas anderes ist es im Berufsleben: Da muss man nehmen, wen man kriegt, ob mein Gegenüber nun Homo, Fascho, Ausländer oder irgend eine andere Randgruppe ist. Und wenn du ein heimlicher Homohasser bist und deine lesbische Vorgesetzte weiss das, dann wünsch ich dir viel Erfolg bei der Karriere...

Naja in der Regel gibt es einen Nutzen in der Tierwelt für die Homosexualität. Beim Mensch ist diese Art der Lieber absolut sinnfrei. Nicht notwendig. trägt nicht zum erhalt der Menschheit bei.

Nur weil sich dir der Sinn nicht erschließen mag, heißt das nicht, dass es keinen gibt!

Als sich meine Schwester geoutet hat waren es vorallem die älteren Familienmitglieder, die damit kein Problem hatten. (Oma, Opa, Tante etc.)
Naja ok, die einzige, die damit nicht klar kam, war meine Mutter, sie behauptet noch bis heute, dass ich Tochter nicht lesbisch sei :roll:

So ähnlich ist es bei meinem Freund: Die Omas haben das sofort kapiert, aber selbst die Eltern haben es nach über 10 Jahren noch immer nicht ganz kapiert, dass Sohnmann auf Männer steht...
-wohl der berühmte "Schwarze Fleck"


Schönen Abend noch!
-vom Kaizer.
 
Überraschenderweise gibt es einige der sogenannten älteren Generation die dem mehr offen sind als Jüngere - zB meine Urgroßmutter [...]
Als sich meine Schwester geoutet hat waren es vorallem die älteren Familienmitglieder, die damit kein Problem hatten.
Also das wundert mich jetzt aber doch ein bisschen. Ihr scheint ja sehr aufgeschlossene Groß- und Urgroßeltern zu haben. ;)
 
Also das wundert mich jetzt aber doch ein bisschen. Ihr scheint ja sehr aufgeschlossene Groß- und Urgroßeltern zu haben. ;)

Naja, im Gegensatz zu unserer Mutter *grins* sind unsere Großeltern der Meinung, dass wir mit unserem Partner/Partnerin leben müssen und nicht sie. Da steht im Vordergrund, dass wir glücklich sind und nicht, ob es "gesellschaftlich anerkannt" ist.
 
Nur weil sich dir der Sinn nicht erschließen mag, heißt das nicht, dass es keinen gibt!

Dann erklär mir als unwissenden doch den Sinn für die menschliche Zivilisation? Und bedenke, dass du den Sinn der Homosexualität beschreiben musst, nicht aber den Sinn von Homosexuellen. Ein Homosexueller kann durchaus etwas für die Gesellschaft leisten. Aufgrund seiner hohen Intelligenz oder anderer Fähigkeiten. Du musst aber den Sinn erläutern der Homosexualität und halt nicht der Individualleistungen die aus anderen Leistungsmerkmalen entstehen.
 
Solange noch soviel Gesprächsbedarf besteht, resultierend aus.... ja was eigentlich?
Intoleranz? "Nicht akzeptieren wollen/können"? Verständnislosigkeit? Angst?
Egal.... solange wird wohl generell die Homosexualtität und damit die Menschen, die so Leben & Lieben, immer eine Außenseiterposition einnehmen. (meine Meinung)
Schade eigentlich, denn letztlich sollte es doch egal sein, wer was in seinem Schlafzimmer macht. ;)
 
Sind Minderheiten leider nicht sowieso meistens Außenseiter? :think:

Ja und Nein...

Nehmen wir doch mal dieses Klischee von dicken und dünnen Menschen.
(bitte jetzt nicht pingelig werden ich hab keine Zahlen, das ist jetzt einfach meine Meinung bzw. mein Eindruck)

Ich denke es gibt mehr Menschen, die nicht dem Hungerhakenbild entsprechen als "dünne".

Wer wird aber nun in die Außenseiterposition gedrückt?
Es sind die Menschen, die nicht dem Bild eines Models aus einem Hochglanzjournal entsprechen...

Und wer ist der Außenseiter? Nicht die Minderheit der dünnen/schlanken Menschen.
 
Naja, ab wann ist ein Mensch dick? Hier gibt es ja stufenlose Übergänge zwischen Magersüchtig, Traumkörper, Extrem fettleibig, kleinem Bauch, kräftiger gebaut... ;)
 
Naja, ab wann ist ein Mensch dick? Hier gibt es ja stufenlose Übergänge zwischen Magersüchtig, Traumkörper, Extrem fettleibig, kleinem Bauch, kräftiger gebaut... ;)

Da hast Du Recht, natürlich ist da für jeden die Definition eine andere (hätte ich hinzufügen sollen, sorry).

Trotzdem denke ich, daß es mehr Menschen mit normalem bis zuviel Gewicht gibt, als diejenigen, die sich vielleicht im Grenzbereich des Untergewichts bewegen.
 
Ich weiß, es ist kein Argument und einfach nur so nebenher erwähnt, aber ich find Waschbrettbäuche net schön und mag was zum Anfassen :yes:
 
Gleichgeschlechtliche sexuelle Partnerschaften leben in großer Sünde.
Ich persönlich ekel mich vor offen Schwulen und Lesben.
Allerdings habe ich nichts gegen die Menschen an sich sondern nur gegen diese Ausprägung.
 
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