Zu dem Umpolen: Man kann Homosexuelle bestimmt umpolen, damit sie hetero werden. Mit den richtigen Mitteln kann man einen Hetero aber bestimmt auch schwul "machen".
Ob das dann irgendeinen Sinn macht ist eine andere Sache..
 
Nein ich meinte ja Wüstenstorm will oder wollte mit einer Therapie Homosexuelle umpolen auf Hetero. So das sie die Schwulen, Bi´s und Lesben verachten. Für knapp circa 4500 €uro von Dollar umgerechnet.

Aber ich Frage mich immernoch wie die das machen wollen :ugly:
 
Zu dem Umpolen: Man kann Homosexuelle bestimmt umpolen, damit sie hetero werden. Mit den richtigen Mitteln kann man einen Hetero aber bestimmt auch schwul "machen".
Ob das dann irgendeinen Sinn macht ist eine andere Sache..

Ich bezweifle, dass es überhaupt einen Sinn macht, die Sexualität irgendeines Menschen mit Mitteln welcher Art auch immer "umzupolen". Und glücklich wird durch erzwungene Änderung auch niemand.
 
Mir kommt es so vor, das Wüstenstorm eine Sekte ist oder sowas ähnliches.:yawn:
Aber egal, ich finde es gut das es jetzt 54 Staaten gegen Gay-Diskriminierung gibt und die sich dafür auch einsetzen.

Wie zb. Albanien, Andorra, Argentinien, Australien, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Chile, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Guatemala, Irland, Island, Italien, Kanada, Kroatien, Lettland, Liechenstein, Littauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Mexiko, Moldavien, Montenegro, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Panama, Peru, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Spanien, Südkorea, Timor, Tschechien, Ukraine, Ungarn, Uruguay, USA und Zypern. 8O
 
Man kann Homosexuelle bestimmt umpolen, damit sie hetero werden. Mit den richtigen Mitteln kann man einen Hetero aber bestimmt auch schwul "machen".
Man kann das sicherlich erzwingen, aber man kann nicht die innersten Empfindungen eines Menschen durch ein Seminar oder sonst etwas verändern.

Solche Vorstellungen stammen aus dem Mittelalter und sind in der heutigen Zeit schon lange überholt.

Es ist mir unbegreiflich, wie die katholische Kirche noch immer daran festhalten kann.
 
Es ist mir unbegreiflich, wie die katholische Kirche noch immer daran festhalten kann.

Das sind Vorgänge im Inneren eines Menschen, die sich nur schwer erklären lassen - genauso wenig wie ein liberaler, toleranter Mensch die Einstellungen der katholischen Kirche verstehen kann, können zumindest viele Mitglieder der katholischen Kirche nachvollziehen, wie man Homosexualität akzeptieren kann. Die Kardinäle/der Papst/ wer auch immer denkt ja nicht zuerst "Hey, Homosexualität ist nichts negatives, da kommen die gleichen positiven Gefühle zum Ausdruck wie bei Heterosexualität und es schadet niemandem", nein, der denkt zuerst an die Tradition, die Bibel (zumindest seine Auffassung davon), etc.
Ich teile sicherlich nicht die Ansichten der katholischen Kirche, aber was tief in einem Menschen verankert ist, lässt sich eben nicht von heut auf morgen (und auch nicht komplett in mehreren Jahrhunderten) verändern. Und das gilt für die Intoleranz gegenüber Homosexualität genauso wie für die Homosexualität selbst. (Was von beidem nun schädlich ist, für andere, dürfte offensichtlich sein :( )
 
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Ich kann an dem Interview auf kath.net nicht wirklich etwas Skandalöses entdecken... Wenn sich jemand bei wüstenstorm meldet, sucht er Rat... Es ist ja nicht so, dass irgenjemand zu irgendetwas gezwungen würde...
Warum sollte jemand, der sich beispielsweise eine normale Familie wünscht, nicht danach streben auch die normale Sexualität zu haben...
(Über den Begriff Normalität und dessen Definition wurde hier ja schon lange diskutiert und ich habe versucht zu erklären, wie das gemeint ist... Passend dazu Heteronormativität)

Außerdem ist die These man könne "bestimmt nicht umpolen" nicht zu beweisen... Es gibt durchaus angesehene Persönlichkeiten, die das Gegenteilen behaupten...

Was mich verwundert: "Liberal" denkende Menschen erkennen meist an, dass Menschen im falschen Geschlecht geboren werden können und akzeptieren eine Behandlung (die von Hormonbehandlung bis hin zu operativen Maßnahmen reicht)... Wenn jetzt aber ein Homosexueller meint er sei mit der falschen Sexualität geboren, darf er sich nicht Rat suchen, um sein Leiden zu kurieren?
 
Doch nartürlich dürfen die Personen sich auch rat suchen. Sollen sie ja auch wenn sie sich nicht sicher sind mir ihrer Sexuallität nur ob da die Kirche die richtige an laufstelle für ist?
 
"Liberal" denkende Menschen erkennen meist an, dass Menschen im falschen Geschlecht geboren werden können und akzeptieren eine Behandlung (die von Hormonbehandlung bis hin zu operativen Maßnahmen reicht)... Wenn jetzt aber ein Homosexueller meint er sei mit der falschen Sexualität geboren, darf er sich nicht Rat suchen, um sein Leiden zu kurieren?

Solange er das aus sich heraus denkt, ist das ja in Ordnung - ob es so jemand gibt, wage ich zu bezweifeln. Der Druck, sich nach einer "normalen" Familie und/oder Heterosexualität zu sehnen, entsteht fast immer aus dem pers. Umfeld, der Gesellschaft und der Religion heraus - wer sich dem beugen will, bitte, aber psychisch gesund ist diese Gehirnwäsche und Selbstverleugnung sicher nicht. Dein Vergleich hinkt nämlich gewaltig: Bei der Behandlung, weil man denkt, man stecke im falschen Körper, geht es hauptsächlich um eine körperliche Veränderung, diese Menschen wünschen sich das definitiv aus dem Inneren heraus (denn diese Um-OP ist nicht gesellschaftskonform und sicher nicht einfach), wenn jemand aber homosexuell ist, will er ausschließlich etwas in seinem Inneren "umwälzen", wo weder Medikamente noch Operationen etwas helfen können, und er will es, um "normaler" zu sein, nicht weil es seinen inneren Wünschen entspricht.

edit:mad:cocaboy: Exakt das ist der Punkt. Es gibt wahrscheinlich tausend Menschen/Organisationen, die neutralere/hilfreichere/offenere Ansprechpartner sind als die Kirche - wirklich zuhören und auf den Menschen eingehen, das ist wichtig, und nicht wie die Kirche, an fragwürdigen Idealen festhalten und die Menschen in Schubladen stecken, was gut ist und was Sünde.
 
Der Vergleich hinkt überhaupt nicht: Warum solllte man die Strapazen von Operationen (um mal nicht die Probleme mit dem persönlichen Umfeld zu erwähnen) auf sich nehmen, wenn man kein psychisches Leid empfindet? Und ich glaube, dass es unbestritten ist, dass psychische Probleme schlimmer als jedes körperliche Gebrechen sein kann...
 
Du verstehst nicht ganz, was ich meine - derjenige, welcher sich umoperieren lässt, nimmt psychisches UND körperliches Leiden freiwillig auf sich, wissend, dass er mit seiner Veränderung auf gesellschaftliche Ablehnung stoßen könnte! Beim Homosexuellen, der sich "umpolen" lassen will, ist es umgekehrt - er setzt sich großem psychischen Schaden aus, um der Gesellschaft zu gefallen, Problemen aus dem Weg zu gehen und/oder mit seinem Glauben konform leben zu können. Und das ist das Schlimme!
 
Noch ein schöner Bericht dazu!!!!

LG Dominic



"Umerzieher" auf dem Vormarsch

Alarmierend: Immer mehr Organisationen widmen sich fragwürdigen "Heterofizierungs"-Aktionen für Gays. Dabei stiften sie nur Verwirrung und diskriminieren unter dem Deckmäntelchen der "guten Sache".

Eine aktuelle Stellungnahme des Antidiskriminierungsbüro e. V. Sachsen stößt die Informations-Schleusen zu einem Thema auf, das deutschlandweit ein Problem ist. Zunehmend widmen sich Organisationen der "Umerziehung" von Schwulen und Lesben. Dabei gehen sie immer aggressiver vor. So werden nicht allein "Seelsorge"-Maßnahmen zur "Reparatur" der sexuellen Identität angeboten, sondern es wird auch aktiv zu ihnen aufgerufen. Eine wesentliche Rolle spielen dabei Religionsgemeinschaften wie Wüstensturm oder das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft. In Kirchen, Schulen, Hochschulen und sogar in Homo-Beratungsstellen propagieren diese Vereinigungen ihre Meinung, dass "Homosexualität im Entscheidungsbereich des Menschen" liegt. Damit widersprechen sie nicht nur den Erkenntnissen der modernen Medizin, die bestätigen dass Homosexualität keine Krankheit ist, sie diskriminieren auch - allein aufgrund der Tatsache, dass es keine "Homofizierungs"-Maßnahmen gibt.

Das Hauptproblem ist aber, dass besonders junge Schwule und Lesben von der Umerziehungs-Ethik verwirrt werden. Der pseudo-psychotherapeutische Anstrich kann in den schlimmsten Fällen zu Identitätskrisen, psychischen Störungen, Depressionen und Selbstmordgedanken führen. Auch die christliche Ausrichtung der Aktionen birgt Gefahr, da gläubige Heteros auf regelrechte Heterofizierungs-Missionen geschickt werden. Das berichtet eine Betroffene auf dem Online-Auftritt der Iniative gaynial.net. Man sollte also die Augen offen halten - und den Vormarsch der "Heterofizierer" nicht noch weiter kommen lassen.
 
Ich fühle mich von Frauenparkplätzen diskriminiert... Schon aus dem Grund, da es keine Männerparkplätze gibt... Soll heißen: Man kann sich von allem möglichen diskriminiert fühlen, aber das führt ins Absurde.

Achja... Wenn ich auf https://www.wuestenstrom.de klicke, kann ich dort keine aggressiven Missionierungsversuche finden... :roll:
 
Zuletzt bearbeitet:
@phip

Die heisst auch nicht so, das ist wenn schon denn schon ne Amerikanischeseite
und Wüstenstorm ist eine Organisation :biggrin:
 
Ich fühle mich von Frauenparkplätzen diskriminiert... Schon aus dem Grund, da es keine Männerparkplätze gibt... Soll heißen: Man kann sich von allem möglichen diskriminiert fühlen, aber das führt ins Absurde.

Was ist das schon wieder für'n Vergleich? Wenn es ins Absurde führt, schreib es doch erst gar nicht :roll: