Achja... Wenn ich auf https://www.wuestenstorm.de klicke, kann ich dort keine aggressiven Missionierungsversuche finden... :roll:


2005 wurden Empfehlungen für die fundamentalistische Laienseelsorgeorganisation Wüstenstrom bezüglich Homosexualität an der TU Chemnitz verbreitet. Diese Organisation bietet ein christliches „Gefühlsumorientierungsverfahren“ für Homosexuelle an und stellte in der Vergangenheit gleichgeschlechtlich Liebende immer wieder als defizitär dar. Über Gefahren und Nebenwirkungen dieser kontraproduktiven Therapieversuche klären die beiliegenden Statements von Wissenschaftlern und Organisationen auf.

Alarmiert durch diese unreflektierte Verbreitung dieser Thesen informierte die Initiative gaynial.net, die schwullesbische Hochschulgruppe der TU Chemnitz, die Institutionen der Universität und die werbenden Missionare über die Reichweite dieses Sachverhalts. Insbesondere die Besorgnis in Bezug auf die Problematik der Darstellung von Homosexualität als eine therapiebedürftige Krankheit und die damit einhergehende Diskriminierung von Homosexuellen durch die beworbene Organisation wurde zum Ausdruck gebracht.

Erschütternd war, dass die Werber die beworbene Organisation und die Umpolungsversuche bedingungslos weiterhin unterstützen. Auch wurden die diskriminierenden Wirkungen und die mit diesen Therapien verbundenen Gefahren nicht ansatzweise als problematisch gesehen, sondern vielmehr als irrelevant oder nicht gegeben dargestellt.

Aus diesem Grunde erstellte die Initiative gaynial.net eine Aufklärungshomepage, um über diesen Sachverhalt im Allgemeinen sowie über die Gefahren für Betroffene im Besonderen aufzuklären. Zu diesem Zwecke recherchierten sie verschiedenste Primärinformationen, auch aus Telefongesprächen wie zum Beispiel mit dem Gründer und ehemaligen Chef der Laienorganisation, der nun mit einem gleichgeschlechtlichen Lebenspartner zusammenlebt.

Im November 2005 organisierte gaynial.net mit der evangelischen Studentengemeinde einen Bibelabend, der über Bibel und Homosexualität theologisch aufklärte und zu dem Schluss kam, dass auf Grundlage der Bibel eine Diskriminierung von gleichgeschlechtlich Liebenden - wie im Umkreis von Wüstenstrom und der Werber geschehen - nicht haltbar sei.

Auch eine Veranstaltung mit Walter Conzelmann in Sommersemester 2006 verdeutlichte die persönlichen Dramen, die Betroffenen durch solche Angebote widerfahren. Ein Bericht kann man im Forum nachlesen.

Die Statements von Organisationen wie dem Berufsverband der deutschen Psychologinnen und Psychologen (BDP), Ökumenische Arbeitsgemeinschaft Homosexuelle und Kirche (HuK), Bundesarbeitsgemeinschaft Schwuler im Gesundheitswesen und andere bestätigen der Initiative gaynial.net, besorgt sein zu müssen. Aber auch einzelne Wissenschaftler wie Prof. Dr. Udo Rauchfleisch (Prof. für Klinische Psychologie an der Universität Basel) und der Psychotherapeut Dr. phil. Wiesendanger warnen vor diesen wissenschaftlich fragwürdigen, von Laien durchgeführten, therapeutischen Interventionen und deren schlecht recherchierten aktuellen Stand der Wissenschaft.

Neben dem LSVD und oben genannten Organisationen beurteilten auch der Völklinger Kreis e.V., der Rote Baum e.V. und der Gerede e.V. aus Dresden sowie Differentpeople e.V. aus Chemnitz die Unterstützung für die Umpolung Homosexueller als fragwürdig und diskriminierend, nicht zuletzt auch wegen der möglichen Gefährdung von Hilfe suchenden Betroffenen durch diese Therapien und ihre Propagierung.

Man sollte sich die Frage stellen: Wenn evangelikale Christen vehement die Therapien und die dazugehörigen Ansichten verteidigen, wie sich dann erst homosexuelle Studierende nach erfolgter Missionierung möglicherweise selbst unter Druck setzen. Diese Christen könnten sich durch solche Therapien gefährden, nur um dem evangelikalen Weltbild zu entsprechen.

Die Initiative gaynial.net möchte Niemanden bezüglich alternativer Lebensentwürfe Meinungen aufdrängen. Wir sehen es aber nicht ein, dass eine Propagierung dieser diskriminierenden und gefährdenden Thesen öffentlich ohne Gegendarstellung erfolgen kann oder deren Ausbreitung z.B. durch eine indirekte Unterstützung dieser Thesen von Seiten öffentlicher Stellen - bei Missionierungsveranstaltungen in öffentlich-rechtlichen Räumen begünstigt werden können.

Quelle https://www.gaynial.net/stop.htm
man sollte sich etwas genauer informieren über gewisse Seiten bevor man die schön redet.
 
Was ist das schon wieder für'n Vergleich? Wenn es ins Absurde führt, schreib es doch erst gar nicht :roll:
Das bezieht sich auf...:

[...] In Kirchen, Schulen, Hochschulen und sogar in Homo-Beratungsstellen propagieren diese Vereinigungen ihre Meinung, dass "Homosexualität im Entscheidungsbereich des Menschen" liegt. Damit widersprechen sie nicht nur den Erkenntnissen der modernen Medizin, die bestätigen dass Homosexualität keine Krankheit ist, sie diskriminieren auch - allein aufgrund der Tatsache, dass es keine "Homofizierungs"-Maßnahmen gibt.
[...]
Auch verstehe ich den hier formulierten Kausalzusammenhang zwischen der These Homosexualität sei eine Krankheit und der Ansicht sie sei eine freie Willensentscheidung nicht... Es ist doch eher so, dass man einer Krankheit nicht nur mit dem Willen begegnen kann...

Dies zeigt mir, dass dieser Artikel eher wenig objektiv verfasst wurde...

man sollte sich etwas genauer informieren über gewisse Seiten bevor man die schön redet.
Tja, und wo genau ist jetzt das Problem? Wo liegt jetzt der Vorwurf? Anklagepunkt: Sie vertreten ihre Ansichten in der Öffentlichkeit... Wenn das jetzt schon nicht mehr sittsam ist, verstehe ich auch, warum Politiker in der Öffentlichkeit oft ein so schlechtes Ansehen haben... ;)
 
Jetzt stellst du dich aber absichtlich dumm - es geht darum, dass bewiesen ist, dass man Homosexualität nicht behandeln/heilen kann wie eine Krankheit und das darin die Diskriminierung liegt. Mit Entscheidungsbereich ist doch nicht gemeint, dass man sich einfach so entscheiden kann, ob man jetzt schwul ist oder nicht, sondern die Entscheidung, ob man dies behandeln will oder nicht (was ja nicht möglich ist - von Verdrängung mal abgesehen.).
 
Wenn man die Beiträge als Betroffener liest lacht man sich krank....

Liebe Klamm User,
ich habe mir viele Beiträge in den letzten Stunden in diesem Themenpark durchgelesen und muss sagen, als Betroffener, als Homosexueller Mann man lacht sich krank über die Gedankenwelt anderer Menschen.
Sicherlich werden homosexuelle Menschen diskriminiert, denn sie sind in der Tat eine Minderheit. Und ich gehöre zu dieser Minderheit. Ich wurde auch schon diskriminiert, bedroht, überfallen, angegriffen und habe versuchte Körperverletzung erlebt.
Aber dies sind Dinge, die erleben andere Menschen auch, die nicht zu Minderheiten gehören und dann Homosexualität als Wesenseigenschaft oder Argumentation zu nutzen, dass man nur deshalb mehr diskriminiert wird als andere Menschen halte ich in der heutigen Zeit für sehr gewagt. Ewig gestrige gibt es überall, aber ich finde es lustig was viele User denken, wie wir, die Homosexuellen oder schwulen Männer "S*x" praktizieren. Die Herrschaften, die es als ekelhaft bezeichnen nun was ist denn an unseren Sexualpraktiken ekelhaft? Oralverkehr? Den haben heterosexuelle Menschen in ihren Beziehungen auch. Analverkehr? dto.!
Und was gibts sonst noch? Petting? Gibts bei den Heten ebenfalls, Sado-Masochistische Praktiken dto. Und wenn sich zwei Männer oder Frauen die Zungen in den Hals stecken, also sogenannten Zungenküsse machen auch das gibts bei den Heten, also wesentliche Unterschiede gibts sicherlich keine, es ist wohl das fremdartige, also eigentlich wohl eher etwas was man noch nicht selbst irgendwie irgendwo gesehen hat und wenn man etwas ekelhaft findet, diskriminiert man nicht alleine mit der Aussage dann uns Homosexuelle schon wieder? Also wie dem auch sei, die Diskussion ist irgendwie nutzlos, fruchtlos und für die Katz.
Seit dem Lebenspartnerschaftsgesetzt, dass die Rot-Grüne Regierung unter Gerhard Schröder eingeführt hat (was ich übrigens die einzig sinnvolle Regierungshandlung dieser Regierung fand und finde....) haben nur wenige homosexuelle Paare die Möglichkeit dieses Lebenspartnerschaftsvertrages genutzt. Eine Homo-Ehe ist dies nicht wirklich, denn wir haben zwar ähnliche Pflichten, wie heterosexuelle Ehepaare, die vor dem Standesamt geschlossen worden sind, aber wir haben nicht die gleichen Rechte. Adoption ist nach wie vor nicht möglich, bei der Stiefkindadoption schlagen sich die Politischen Gruppierungen die Köpfe ein und Lösungen gibts immer noch keine.
Bereits existierende Regenbogenfamilien haben es verdammt schwer, das sind solche, bei denen ein Partner oder eine Partnerin aus einer ehemals heterosexuellen Beziehung in die später erfolgte Lebenspartnerschaft Kinder eingebracht hat. Und dass Schwule oder Lesben schlechtere Eltern als heterosexuelle Paare sind, dies ist wissenschaftlich definitiv nicht nachweisbar. Moraltheologen und konservative Kirchenlobbyisten halten den moralischen Zeigefinger hoch und reden von der möglichen Verderbtheit der Kinder in einer solchen Beziehung; ja sogar eine sexuelle Manipulation oder Ausbeutung wird uns vorgeworfen.
Sicherlich gibt es auch unter Schwulen und Lesben merkwürdige Menschen, ich will das Wort "verrückte" nicht gerne niederschreiben, denn es beschreibt letztlich nur das Wort "verschoben" auf eine andere Art. Wie viele "irre" Heterosexuelle Eltern es aber gibt, haben wir in 2006 in der Boulevardpresse Deutschlands bestens verfolgen können.
Dies geht soweit, dass Spendengelder für Waisenkinderprojekte nur weil sie vielleicht von einem Verein der von Lesben oder Schwulen nur so wimmelt vielleicht gerade noch angenommen werden, aber den Umstand wer dahintersteckt man dann doch lieber totschweigt.......
In welcher Realität manche Menschen leben, beweist doch dieses Forum auch. Die meisten, die hier Kommentare niedergeschrieben haben, haben Klischeevorstellungen und kennen wahrscheinlich bewusst gar keine homosexuellen Menschen, einer schrieb hier was ähnliches, meistens kennt man schwule Männer oder lesbische Frauen ohne es zu wissen, das ist Fakt.
Und Fakt ist auch, dass in Schulen sehr wohl diese Sachen thematisiert werden. In Biologie und Religionsunterricht sowie auch im Ethikunterricht wird darauf eingegangen. In Hessen wissen wir gibt es sogar unter der konservativen Regierung von Herrn Koch ein Schwulen und Lesbenreferat und dieses trägt Ideen an das Kultusministerium heran.
Die Schwulen und Lesben in der Union haben hier längst als politische Gruppierung auch in der CDU und CSU für eine Änderung in der Gedankenwelt auch vieler konservativer Politiker gesorgt. Vornerum reden diese Politiker an Stammtischen zwar schlecht über homosexuelle Menschen, aber wenn diese dann von den Interessenverbänden wie dem LSVD e.V. das ist der Lesben und Schwulen Verband in Deutschland oder von der ILGA das ist die International Gay and Lesbian Association die auch in der UNO und der UNESCO tätig sind, dann sieht es wieder ganz anders aus. Das Europa Parlament hat in der heutigen Zeit auch immer mehr zu sagen und die Länderregierungen haben Gesetze umzusetzen. Im Prinzip sind viele Digne die hier disktuiert worden sind schlicht falsch oder sie beinhalten falsche Solidarität und falsche Gedanken.
Homosexuelle Menschen haben ein anderes Sexualverhalten als Heterosexuelle Menschen. Schwule Männer finden Männer attraktiv und da ist auch nicht jeder Mann gleich. Die einen mögen junge Männer die unbehaarte Körper haben, die anderen mögen reife Männer mit starker Körperbehaarung, der dritte macht es an der größe des männlichen Gliedes fest, der vierte mag Rubensmänner also korpulente Männer, die man auch als Chubbys in der Szene bezeichnet, der fünte findet extrem dünne Männer attraktiv. Der sechste liebt maskuline Männer mit extrem maskulinem Gehabe, tiefe Stimme, derbes Ausdrucksverhalten, Charakter wie auch immer und der siebte und damit mein letztes Beispiel steht auf feminine Männer mit weiblicher Ausstrahlung und dem hier so gerne als Klischeehaften Tucken- oder Kasperleverhalten bezeichnet.
Dieses sind allerdings nur 7 Beispiele von vielleicht 100 oder 1000 Möglichkeiten, vielleicht mag mancher auch 3 davon gleichzeitig oder die Haarfarbe ist noch entscheidend was weiss denn ich.
Ich finde zum Beispiel asiatische Männer attraktiv und habe wohl letztlich deshalb auch irgendwann einen Thailändischen Mann zum Lebenspartner gewählt.
Das allereinfachste bei diesem ganzen Themenfeld ist folgendes:
Bevor man dummes Zeug über homosexuelle Menschen gleich ob Lesben oder Schwule schwätzt oder schreibt, sollte man sich erstmal überlegen, ob es überhaupt Sinn macht darüber zu schwätzen oder zu schreiben.
Die meisten, dass zeigen die Niederschriften oder Beiträge hier in diesem Themenpark haben von der Thematik gar keine Ahnung, sie haben mal was darüber gelesen, haben vielleicht einen Bekannten, der mal irgendwas irgendwann, irgendwo zu dem Thema gesagt hat, oder der vielleicht selbst so ist und diese küren sich dann zu selbsternannten Experten.
Nur wer selbst homosexuell ist weiss zu dieser Thematik wirklich etwas zu sagen. Ich gehe selten in die Szenelandschaft, aber ich bin dort trotzdem hin und wieder. Es gehört irgendwie zu meinem kulturellen Gedankengut mich hin und wieder unter meinesgleichen bewegen zu wollen, meinen Mann auch mal in einer Gaststätte, Disko oder einem Schwimmbad oder einer Sauna küssen zu wollen oder zu können ohne, dass Menschen dämlich daher schauen, die uns wie Tiere im Zoo begaffen. Homosexuelle Menschen haben selbstverständlich auch ein viel intensiveres Sexualleben als es wahrscheinlich heterosexuelle Menschen haben und hier bin auch ich vorsichtig und spreche mal nur für die Männer. Ich kenne zwar auch einige lesbische Paare und Einzelpersonen fühle mich aber nicht dazu in der Lage mich mit diesen über die Anzahl ihrer Sexualakte oder Sexualpraktiken unterhalten zu wollen. Worauf ich hinaus will ist, dass viele schwule Männer diese Sexualität auch ausleben. Dass man daraus aber ableitet, dass schwule Männer wie Kaninchen sind und wenn man als Heteromann dann in eine Schwulendisko kommt oder sich dorthin verirrt und sich dann dort nicht bücken darf, finde ich zwar irgendwo ein erheiterndes Klischee aber auf der anderen Seite ist dies ein dummer diskriminierender schwachsinniger und altbackener Lügenzopf, den schon Vadder Abraham mit der Rebschere abgeschnitten hat.
Insofern: Die meisten von allen die hier zum Thema: Homosexuell...na und? geschrieben haben, haben nur Käse daher geschrieben. Wer meinen Kommentar aufmerksam gelesen hat, der versteht, dass ich mit dem Kommentar versucht habe aufzuklären. Denn wir leben in der Tat, na und.
Ich bin Inhaber eines Wellnesscenters und eines eigenen Kosmetiklabels.
Ich arbeite als Podologe, Gesundheits- und Wellnessberater, und halte auch psychologische Sitzungen ab. Die meisten meiner Kunden, und die gehen in die 1000e wissen wohl, dass ich oder mein(e) Mitarbeiter homosexuell sind. Aber das ist denen schlichtweg scheissegal. Denn bei uns stimmt die Qualität der Behandlung, die Leute wollen nicht wissen wen ich wann wo und wie lange sexuell begattet habe. Sie wollen nicht wissen wie alt der Mann oder junge Mann war, sie wollen nicht wissen ober er dick oder dünn ist sie erwarten eine gute Behandlung. Und die bekommen sie unabhängig davon was ich bin oder was ich privat tue.
Die meisten Menschen sind erstaunt wenn sie irgendwann erfahren:
Wowereit ist schwul, ach und der von Beust auch, ach und der Biolek, der Kerkeling, der Matthias Wissmann (Ex-Bundesverkehrsminister der CDU unter Helmut Kohl), ach Rex Gildo wars auch und ne tatsächlich der Rock Hudson und Lex Barker ach Gott ach Gott das hätt ich nie gedacht. Und wenn dann mal rauskommt, dass der Neffe oder die Nichte oder der Onkel oder die Tante oder der (neue) Nachbar es ist oder war und keiner hats gemerkt dann passt die Überschrift nämlich genau "Na und!!!!!!!"
Herzliche Grüsse Euer Dragonlord
P.S. Wer eine private Beratungsstunde wünscht oder Coming Out Probleme hat, (ich schreibe für diverse Magazine und Zeitungen und auch Coming Out Beratung mache ich schon seit Jahren allerdings ehrenamtlich bei Jugendlichen) der kann sich gerne melden, ich helfe gerne weiter, auch mit Adressen von Beratungsstellen, von Jugend- und Comingout Gruppen, von Aidshilfen, uvm.
 
Ich hab neulich bei so einem Schwulenmagazin eine DVD gewonnen. :D War mir jetzt nicht peinlich oder so.
 
Moin,

an sich finde ich Deinen Beitrag sehr gut und hab Dir heute nacht auch schon ein grünes Pünktchen dafür verpaßt. Aber auf einiges will ich trotzdem noch antworten.

Homosexuelle Menschen haben selbstverständlich auch ein viel intensiveres Sexualleben als es wahrscheinlich heterosexuelle Menschen haben

Öhm... wie kommst Du bitte darauf?
Letztlich ist das eine Behauptung, die Du aufstellst, kannst Du die beweisen?
Das ist an sich genau das, was Du weiter oben verurteilst, ein Griff in die Klischee- / Vorurteilskiste, nur in die andere Richtung.
Ich denke, es gibt Menschen, die intensiv ihre Sexualität ausleben und welche, die es nicht tun. Aber welcher Gruppe (homo, hetero, bi) sie dabei angehören oder ob sie es ausschließlich mit sich allein tun, kannst Du doch gar nicht nachweisen.
Dieser Satz hat mich nach dem "guten" Geschreibsel von Dir ehrlich gesagt dann ziemlich gestört / enttäuscht.

Worauf ich hinaus will ist, dass viele schwule Männer diese Sexualität auch ausleben.
Was meinst Du? Anonymer Klappensex? Darkrooms in der Schwulendisco, Treffen in der Schwulensauna?
Und das heißt "intensiver"?
Und Du glaubst nicht, daß heterosexuelle Menschen sowas auch haben?
Versteh ich nicht.

Die meisten meiner Kunden, und die gehen in die 1000e wissen wohl, dass ich oder mein(e) Mitarbeiter homosexuell sind. Aber das ist denen schlichtweg scheissegal.
Immerhin schreibst Du "die meisten" und nicht "alle", trotzdem wage ich Dir zu unterstellen, daß Du das sicher ein bißchen beschönigt hast. Denn wenn Du nicht grad in Key West oder Köln lebst, sondern in einer Stadt die keine Homo-Hochburg ist, dann werden unter diesen Kunden auch welche sein, die...
... nicht mehr wiedergekommen sind, nachdem sie das erfahren haben
... innerlich denken "och, der hübsche junge Mann, der müßte nur mal die richtige Frau kennenlernen
... sich sagen "Ich find Schwule zwar ätzend, aber der hier ist die absolute ausnahme
... trotzdem Berührungsängste haben, die aber nicht laut äußern
... aufgrund der guten Behandlung dann in Kauf nehmen, von einem Schwulen behandelt zu werden, obwohl sie innerlich schlecht drüber denken
... und so weiter und so fort. Gibt sicher noch mehr, das man jetzt ausdenken könnte.

Ansonsten halte ich viel von Deinem Beitrag. Aber diesen kleinen Funken Klischeedenken in die andere Richtung solltest Du mal überdenken... :mrgreen:
 
Ich hab natürlich auch den Beitrag positiv bewertet. :mrgreen:
Find ihn einfach gut und getroffen. Meine Kritik hat yerusha eigentlich schon geäußert. ;)
 
Mal was aus meinem privaten Bereich...: Ich gehe auf den 23. Geburtstag von einem (schwulen) Freund meiner Schwester... Bin ich jetzt ein aufgeklärter Weltbürger? :roll:

Naja, aber nur für ein paar Minuten... Denn eigentlich kenne ich ihn ja nicht...
 
Mal was aus meinem privaten Bereich...: Ich gehe auf den 23. Geburtstag von einem (schwulen) Freund meiner Schwester... Bin ich jetzt ein aufgeklärter Weltbürger? :roll:
Oh mein Gott!!! Deine Schwester hat einen schwulen Freund?
ohnmacht1.gif
 
Der schiebt bestimmt den Schrank vor die Tür und schläft nur auf dem Rücken, wenn überhaupt. :mrgreen:
 
Meint Ihr Phip lebt noch?
Vielleicht ist es ja in diesem Moment schon längst um ihn geschehen :ugly:

Ich mach mir solche Sorgen... :evil:
 
Also meine Meinung zu Homos.
Nun ja ich bin der Meinung, dass scwle naürlich scon tolleriert werden sollten, denn sie sind Menschen wie wir auch außer das sie een eine andere sexuelle Neigung haben. Das ist schön und gut, doch was ich manchen nachtrage is, dass sie damit prahlen und geradezu stolz sind schwul zu sein und uns die heteros versuchen nieder zu machen. So sätze wie "proud to be gay usw." finde ich unheimlich provokant, auf solche Leute habe ich persönlich auch eine antipartie...
Gut ich muss gestehen...ich habe damals in der bahn auch 2 kerle gesehn wie sie sich geküsst haben und sich dann mit den worten "tschüss schatzi" verabschiedeten. Ich musste fast heulen vor lachen, aber das ist wel es een auch ungewohnt und eben im sinne der gesellschat und mehrheit abnorma, ja sogar krankhat oder gegen die natur ist.
ALso & bündig meine Meinung. Schwule Sind Menschen die man trotz ungewohnheieten versuchen sollte zu respecktieren- solange es nicht öffentlich ist habe ich kein problem mit.

sorry für de fehler schreib mitm laptop erst seit 2 tagen ;)
 
ALso & bündig meine Meinung. Schwule Sind Menschen die man trotz ungewohnheieten versuchen sollte zu respecktieren- solange es nicht öffentlich ist habe ich kein problem mit.
Dieser Satz enthält doch indirekt einen Widerspruch. Letzlich sollte man alle Menschen respektieren, egal welcher Herkunft, Abstammung, Religion und egal ob Homo oder Hete. Das sind doch alles nur Oberflächlichkeiten, was zählt ist das Innere :yes:
 
ich hasse diesen Begriff "Tolerieren " !!:ugly: :ugly: :ugly:
Denn man sollte es akzeptieren und nicht tolerieren!
Wenn man etwas nur toleriert,bedeutet sie doch ,dass man es im
Grunde seines Herzens nicht gut findet aber nur um des lieben Friedens
willens die Klappe hält !

MfG
 
ich hasse diesen Begriff "Tolerieren " !!:ugly: :ugly: :ugly:
Denn man sollte es akzeptieren und nicht tolerieren!
Wenn man etwas nur toleriert,bedeutet sie doch ,dass man es im
Grunde seines Herzens nicht gut findet aber nur um des lieben Friedens
willens die Klappe hält !
Genau. Und deshalb wirst Du hier toleriert, obwohl Du zu 99% geistigen Dünnpfiff von Dir gibst... :evil:
Aber tröste Dich, bist ja nicht der Einzige... :mrgreen:

*edit*
BassHammer, daß er Spaß gehabt haben könnte, ist ja das, was mir Sorgen macht.
Stell Dir vor, Phip entdeckt die Freuden der gleichgeschlechtlichen Liebe 8O
Wo bleibt denn da der Spaß für uns, wenn er hier nicht mehr gegenan stänkert?
 
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