Du schreibst zuerst, "Täte unserer Gesellschaft gut, wenn man mal wieder Wert auf Erziehung legen würde!" und beziehst das im nächsten Post auf "christliche Werte". Mich als Nichtchrist, der Wert auf Erzeihung legt bezeichnest Du "als Ausnahme von der Regel". Welche Regel meinst Du also?

Interessant ist, dass du den Text so zitierst, wie es dir passt. Darauf, dass es ausschließlich förderlich und nicht zwingend ist, was da explizit steht, gehst du weder ein, noch erwähnst du es. Nur um Recht zu behalten, oder wieso ignorierst du elementare Aussagen??? Dann hab du mal recht und gut ist, auf dem Niveau, wenn man Sachen auslässt und sich alles zurecht legt, muss man gar nicht weiter reden.

Aber nur für dich noch ein mal

Wannabe schrieb:
Christliche Werte sind bei der Erziehung förderlich heißt nicht, dass es ohne nicht geht. Ansonsten würde da nicht förderlich stehen, sondern dass diese unabdingbar sind.

Vielleicht war dann die Ausnahme ein wenig stark formuliert,

Also häng dich weiter an irgendeinem müll auf und sei theatralisch. Aber bitte ohne mich, wer einfach alles ignoriert, was gesagt wird und einzelne Dinge überbewertet hat Komplexe in einem Thema und disqualifiziert sich für mich.


Du solltest nicht so viele Schlüsse ziehen, die häufigen Fehlversuche lassen bei mir den Schluss zu, daß Du darin noch Schulungsbedarf hast.

Vielleicht sollten wir dann einen Gruppenkurs belegen...
 
Ich sage ja auch nicht, dass ein Homosexueller nicht in der Kirche sein darf ;) Nur Gott darf richten und es liegt mir Fern über Homosexuelle zu richten. Es darf ja auch jemand, der lügt, Ehebricht, etc. in der Kirche verweilen. Eine Sünde zu begehen bedeutet ja nicht gleich den Ausschluss. Eine einzelne Sünde macht einen nicht zum schlechten Menschen, besonders nicht, wenn man mit dieser niemanden schadet. Aber dennoch kann man nicht etwas biblisch Verbotenes vor Gott trauen. Das widerspricht dem Glaubensbekenntnis an sich.

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Seit wann ist es eine Sünde, homosexuell zu sein? In der Bibel und in den zehn Geboten steht nix davon drin.
 
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Seit wann ist es eine Sünde, homosexuell zu sein? In der Bibel und in den zehn Geboten steht nix davon drin.
Du wirst doch nicht einzelne Aussagen von ihm überbewerten und auf irgendeinen Müll (sein Zitat) eingehen wollen? Das möchte er doch gar nicht.

Marty
 
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Seit wann ist es eine Sünde, homosexuell zu sein? In der Bibel und in den zehn Geboten steht nix davon drin.

Wir hatten hier schon Zitate aus der Bibel, dass der Beischlaf mit Gleichgeschlechtlichen verurteilt wird. Spockonline hat angemerkt, dass nur der sexuelle Akt an sich verurteilt wird, aber nicht die Liebe zueinander. Ich selber würde die Bibelstellen eindeutig so sehen, dass Homosexualität nicht gewünscht ist, aber ich selber habe die Bibel natürlich nicht geschrieben, daher kann ich natürlich nicht 100%ig sagen, dass meine Interpretation die richtige ist. Aber ich denke schon, dass die Zitate aussagen, dass es eine Sünde ist.
 
Immerhin wurde die Bibel von Menschen geschrieben und die sind nicht perfekt... genau wie das Stille-Post-Prinzip damals, als der größte Teil der Menschen noch nicht schreiben konnte und das "Wort Gottes" noch von Mensch zu Mensch weiterkommuniziert wurde...

Aber das ist nur meine eigene Meinung zu einem sehr alten Buch und hat mit der staatlich anerkannten Ehe Homosexueller nichts zu tun ;)
 
Zudem ist die Bibel von mehreren Propheten geschrieben worden und demnach nicht immer einheitlich. Aber ich denke auch nicht, dass es hier primär darum geht, ob man kirchlich heiraten darf, weil es gibt nun mal verschiedene Religionen mit verschiedenen Bräuchen und Ritualen und solange diese keinem Schaden denke ich sollte man da jede Religion machen lassen was sie will. Hier ging es ja primär um die staatliche Ehe
 
Hier ging es ja primär um die staatliche Ehe
Die auf der kirchlichen Ehe beruht bzw. die die kirchliche Ehe als Grundlage hat. Nach über einem halben Jahrhundert der Einführung stellt sich die Frage, ob die Ehe eingegangen wird, weil so Kinder gezeugt werden - weshalb diese Lebensgemeinschaft vom Staat gefordert wird. Oder weil manche Paare meinen, müssen sie die Ehe eingehen; wird ja schließlich gefördert=

Und für jemanden, der sich christliche Werte in der Erziehung wünscht, setzt du bei deiner Argumentation gegen die "Homo-Ehe" ziemlich stark auf den schnöden mommon.
 
Und für jemanden, der sich christliche Werte in der Erziehung wünscht, setzt du bei deiner Argumentation gegen die "Homo-Ehe" ziemlich stark auf den schnöden mommon.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Da fällt mir etwas ein, was in einem Uniscript zum Thema Betriebswirtschaftslehre stand. Dort wurde ein BWL'er von einer Medizinstudentin vorgeworfen zu sehr zu rationaliseren, wodurch dann die Patienten leiden. Daraufhin wurde dann geschrieben, dass nur durch einen ökonomischen Einsatz von Ressourcen überhaupt größtmöglich geholfen werden kann. Wenn man zu viel Geld bei ünnützen Dingen verschwendet, kann dieses dann später in wichtigeren Fällen fehlen.

Was ich sagen will ist, dass der Wunsch nach einem ausgeglichenem Haushalt des Staates und der Wunsch nach der Einschränkung von Steuermittelverschwendung nicht unchristlich ist, weil dies wichtig ist um den wirklich schwachen zu helfen und auch die Zukunft der späteren Generationen zu sichern.
 
Niederlande: Jugendlicher verprügelte Homosexuelle und erhält acht Jahre Haft

Folgende News wurde am 09.07.2011 um 18:44:00 Uhr veröffentlicht:
Niederlande: Jugendlicher verprügelte Homosexuelle und erhält acht Jahre Haft
Shortnews

In der Stadt Maastricht hat das Gericht am Freitag einen 19-Jährigen zu einer achtjährigen Haftstrafe wegen versuchten Totschlags an drei Homosexuellen verurteilt. Ein 18-jähriger Komplize erhielt 24 Monate Jugendhaft mit anschließender Unterbringung in einem psychiatrischen Gefängnis. Über Internet-Chatrooms nahmen sie Kontakt zu ihren Opfern auf und machten mit ihnen ein Treffen aus. Beim Treffpunkt angekommen, wurden die Opfer misshandelt. Ein Mann wurde sogar in den Kofferraum seines Autos gesperrt und nach Deutschland gefahren. Dort zündete man den Wagen an. Das Gericht stellte zudem fest, dass der Ältere der beiden Täter seit einiger Zeit selbst gleichgeschlechtlichen Kontakten nachging und mit den Gewaltübergriffen seinem Umfeld scheinbar beweisen wollte, dass er nicht homosexuell sei.
 
Genau, das beste Beispiel sind die USA. Auf Mord gibt's die Todesstrafe, seitdem gabs kaum noch solche Delikte.

Ein besseres Beispiel wäre Kino.to. Andere große Seiten haben aus Angst Ihre Seiten geschlossen.
Denn wer sagt, dass durch die Abschreckung z.B. durch die Todesstrafe nicht andere es lieber sein gelassen haben?

Wobei für mich lebenslang hinter Gittern zu sitzen schlimmer wäre, als die Todesstrafe.
 
Höhere Strafen haben noch nie jemanden abgehalten. In China wird immer noch mit Drogen gedealt und Geld veruntreut und in den USA werden immer noch Leute erschossen(wobei das Waffenproblem wieder 'ne andere Sache ist) .Wichtig wäre es die Ursache aus der Welt zu schaffen, nicht irgendwelche Symptome die aus der Ursache entstehen. Ein Täter der so wenig selbst reflektiert ist(vielleicht auch garnicht die Fähigkeit dazu besitzt) wird auch so eine Straftat begehen.
 
Das streite ich gar nicht ab. Aber ich denke es gibt auch Täter, die eventuell nur aus Wut oder anderen Faktoren handeln und nicht "vollkommen geblendet" sind.
Ich glaube, dass es ohne die harten Bestrafungen (noch) mehr Straftaten gäbe.
 
Eigentlich ist es ja traurig, dass so eine normale Sache auf über 100 Seiten diskutiert werden muss.

Ich habe vor kurzen meinen Mann "geheiratet". Über uns wohnen zwei Frauen die vor 5 Jahren geheiratet haben, sie heiraten 2012 noch kirchlich.

Meine Chefin ist verheiratet. Mit einer Frau.

Und niemand hat schlechte Erfahrungen gemacht. Es ist einfach akzeptiert.

Man sollte seine Meinung zu diesem Thema haben, man sollte aber nicht versuchen - diese anderen Menschen einzureden. Ich akzeptiere wirklich jeden, der das nicht gut findet. Ebenso erwarte ich von dieser Person allerdings, dass er meinen Mann akzeptiert.

Es ist traurig, dass viele Angst haben - sich zu outen. Angst vor den Menschen zu haben, dass diese das nicht akzeptieren. Es gibt schwule Pastoren, die halbe Nationalelf ist schwul und viele Schauspieler die jeden Abend im TV zu sehen sind, leben in einer homosexuellen Beziehung. Niemand ist offen und steht zu seiner "Ausrichtung" - das ist traurig. Traurig das diese Menschen sich so unter Druck gesetzt fühlen.

Bibel hin oder her... es ist auch nur ein Buch. Und sollte alles darin stimmen, würden wir alle nicht so leben - wie wir es derzeit tun. Es würde eine friedliche Welt existieren, jeder würde seine Mitmenschen lieben. Ist es wirklich so? Muss die Bibel immer Recht behalten, um an Gott glauben zu können?
 
Bibel hin oder her... es ist auch nur ein Buch. Und sollte alles darin stimmen, würden wir alle nicht so leben - wie wir es derzeit tun. Es würde eine friedliche Welt existieren, jeder würde seine Mitmenschen lieben. Ist es wirklich so? Muss die Bibel immer Recht behalten, um an Gott glauben zu können?

Allein diese Tatsache, mal abgesehen von der Homosexualität, würde diese Lebensweise nie existieren können, es gibt zu viele unterschiedliche Menschen.
Es gibt Menschen, die leben nahezu der Bibel geschriebenen Richtlinien, jedoch gibt es genug andere, die das komplette Gegenteil vermacht haben wollen (z.B. Verbrecher, Sexualstraftäter, etc.).
Es gibt genug Menschen, die der "Gesellschaft" ausweichen wollen und somit andere individuelle Handlungen und Generationssprünge erschaffen. Somit ist es (übertragend) wie mit dem Akzeptanz auf "anders lebenden Menschen".
Die, die sich gegen "anders Lebende" verbarrikadieren, leben "in der Gesellschaft entsprechender Standardhandlungen und Denkweisen" und deren "normalen" Richtlinien (& die Bibel), die sozusagen vorschreibt, dass nur ein Mann zu einer Frau passt, was nur in der Theorie so gesetzt wurde. Jedes Individuum lebt nicht nach einem "Faden zum Ende des Weges", also werden verschiedene Lebenswege getätigt. ^^

Ich finde, die heutige Gesellschaft richtet sich noch zu sehr an "richtigen Vorgaben", die daran erklärt werden, weil es "alle" oder "die Mehrheit" tut.
Erinnert mich an den Nationalsozialismus. :-?
 
Es ist traurig, dass viele Angst haben - sich zu outen. Angst vor den Menschen zu haben, dass diese das nicht akzeptieren. Es gibt schwule Pastoren, die halbe Nationalelf ist schwul und viele Schauspieler die jeden Abend im TV zu sehen sind, leben in einer homosexuellen Beziehung.

Am besten finde ich die Stelle mit der Erwähnung, dass die halbe Nationalelf schwul ist. Da wir ja hier gelernt haben, dass der Anteil homosexueller bei ca 10% liegen soll, bei der Nationalelf der Anteil aber laut deiner Aussage bei 50% liegt, lässt es ja nur den Schluss zu, dass Schwule besser Fußball spielen, da dort der Anteil weit überdurchscnittlich höher ist als sonst wo. Am besten lassen wir nur noch Homosexuelle spielen. Gilt das gleiche für homosexuelle Fußballspielerinnen, dass diese besser sind?

Erinnert mich irgendwie daran, wenn man sagt, Homosexuelle können alles eben so gut, sind in vielen Dingen sogar wesentlich besser.

Sorry, aber spätestens nach diesen Ausführungen nimmt doch keiner mehr deine anderen Aussagen für wahre Münze. Du disqualifizierst dich mit Übertreibung immer selbst, weil niemand mehr weiß was stimmt und was nicht. Man weiß ja nicht mal ob deine Positivbeispiele auch alle stimmen oder ob du da auch übertreibst nur um was schreiben zu können. Immerhin hast du da ja mehr glückliche Ehen in deinem Umfeld (und du erwähnst ja explizit unabhängiges Umfeld und keine Freunde) als andere überhaupt Homosexuelle kennen.
 
Ich rede hier von der nationalen Elf. Das sind nicht viele Spieler, daher sehe ich das nicht als große Übertreibung.

Was meinst du, wie viele schwule und lesben du in deinem Umfeld hast... Niemand hat es auf der Stirn stehen, nicht alle sind "im falschen Körper" geboren und verkleiden sich als Gegenteil. Schau dir mal den Kölner CSD an. Du wirst nicht glauben, wie viele bekannte Gesichter du dort antriffst. Nur weil ein schwuler Fußballspieler dort anwesend ist - wird darüber nicht in der Presse berichtet. Es ist eben normal und man wart ein bisschen das Privatleben derer.