Also dürfen deiner Meinung nach Mann/Frau, die kein Kind wollen (da beide berufstätig), genauso wenig heiraten. Außerdem auch nicht Senioren, die physisch und ethisch zu alt sind um Kinder zu bekommen? All diesen Leuten soll man also dann die Ehe verwehren? :think:

Also langsam nervst du. Das wurde bereits drei mal gefragt un beantwortet!!! Da musst du kein Denksmily machen sondern einfach mal lesen. Aber mir ist das nun zu affig schon wieder auf das gleiche zu antworten.
 
ach je, dass ich mal austicke ist ja nun echt nichts neues. Sofern ich mich hoffentlich einigermaßen korrekt verhalten habe, wenn nicht, dann tschuldigung in Nachhinein. Ich kann mich leider nicht daran erinnern. :(

Immer wenn ich lese, dass Homos keine Kinder haben sollten, muss ich an die vielen ungeliebten Kinder von Heteros denken, die ausgesetzt oder mißhandelt werden, die in Heimen groß werden müssen, weil die Eltern nicht wollen oder können.

Missverständnis - Homosexuelle Paare dürfen von mir aus auch Kinder haben. Zugegeben finde ich es nicht gut, aber rational ist es das selbe Argument, warum dumme oder behinderte Menschen keine Kinder haben sollten und dagegen spricht wiederrum die nötige Artenvielfalt.
Was ich sagen wollte ist, dass der Kinderwunsch ansich in der Ehe ein anderer ist. Speziell denke ich da allein schon an den Zeugungsvorgang, der ja bei Homosexuellen Paaren gar nicht erst ansteht.

Dann müssten aber alle (bewusst/unbewusst) kinderlose Hetero-Paare leben wie Bruder und Schwester. Ich höre das Geschrei schon. :ugly:

Nein, ich finde, sie sollten keine Ehe eingehen. Das heißt aber nicht, dass sie sich nicht anders lieben können als Bruder und Schwester. Ich finde nur in einer Ehe ist auch gleichzeitig ein Kinderwunsch inbegriffen.
Sie könnten sich natürlich auch ein chuchikua definieren...

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Naja, ich denke aber ich bin hier dann auch wieder raus, leider gibt es hier mal wieder einige, die nicht argumentieren können. Lustigerweise u.a. der Wichtige dieser Diskussion.
 
Also langsam nervst du. Das wurde bereits drei mal gefragt un beantwortet!!! Da musst du kein Denksmily machen sondern einfach mal lesen. Aber mir ist das nun zu affig schon wieder auf das gleiche zu antworten.

Ich habe mal bis Post 1501 zurückgeblättert und konnte von dir keine klar verständliche Aussage auf dieses Frage finden...
 
Ich habe mal bis Post 1501 zurückgeblättert und konnte von dir keine klar verständliche Aussage auf dieses Frage finden...

https://www.klamm.de/forum/6396903-post1534.html

perlini schrieb:
Worin besteht denn der Vorteil für uns aus heut schon reichlich vorhandenen kinderlosen Ehen? Sollten Paaren ab einen bestimmten Alter also die Ehe verwehrt bleiben. Oder Paaren, wo mindestens ein Elternteil zeugungsunfähig ist. Wie handhaben wir das nur bei Ehepaaren, die erstmal auf Kinder verzichten wollen? Da gibt es wohl noch reichlich Optimierungsbedarf!

Wannabe schrieb:
Theoretisch ja, praktisch wären die Verwaltungskosten wohl wesentlich höher als der Nutzen. Im Grunde stört es mich aaber uch, wenn ich einem karrieregeilen Akademikerehepaar Steuervergünstigungen zahle, obwohl diese nur aus monetären Gründen heiraten und nicht um eine Familie zu gründen

Also recht schnell ein Beispiel von da an gefunden, wo du angegeben hast. Und ich denke ich sage hier sehr eindeutig, dass ich auch heteroehen nicht gut heiße, welche nur wegen der Vorteile in der Steuer geschlossen werden. Wobei ich es verstehen kann. Ebenso, wie ich Homosexuelle verstehe, welche das machen. Wenn man einen Vorteil für sich sieht, dann nimmt man diesen mit. Das würde ich niemals jemanden vorwerfen. Aber ich muss es nicht gut finden, wenn diese Rahmenbedingungen geschaffen werden. Und ich verstehe sogar, dass Homosexuelle für mehr Rechte gekämpft haben. Es geht ja auch darum als Familie anerkannt zu sein, damit man im Krankenhaus entscheidungsgewalt hat, damit man Besuchsrecht und Auskunftsrecht hat, etc. Ich kann durchaus den Wunsch nach mehr Rechte dieser Art der Partnerschaft verstehen, aber meines erachtens geht die Ehe zu weit und es gab keinen Grund einige Privilegien einzuführen, welche es sonst nur in der Ehe gibt. Eigentlich hätte es der Auftrag sein sollen, argumentativ darzulegen, wieso es sinn macht, der Homoehe Rechte einzuräumen, welche es in der normalen Ehe auch gibt. Und das kann meines Erachtens nicht klappen.

P.s.

Mich stört einfach die Verschwendungswut der Staaten. Die Staaten erhöhen immer mehr die Ausgaben und dabei steigern sie aber nicht aktiv die Einnahmen. Nun kann man davon ausgehen, dass durch die Ehe nicht so viel Einnahmen verloren gehen, da man um die Vorteile zu nutzen erstmal unterschiedlich verdienen muss. Aber das Problem an diesem Staat ist, dass er hier was verschenkt, dort was verschenkt, aber irgendwie dann doch nicht an Stellen, wo der Staat es brauchen könnte. Ich würde lieber über die Einschränkung von gemeinsamer Veranlagung bei kinderlosen Paaren reden als darüber ob man noch mehr Menschen Vergünstigungen geben muss. Dieser Jubel, dass wir weniger Schulden machen nervt mich, meines erachtens bräuchte man auch gar keine neuen Schulden machen, wenn man das Geld nicht überall verschenken würde und es sinnvoll einsetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich denke ich sage hier sehr eindeutig, dass ich auch heteroehen nicht gut heiße, welche nur wegen der Vorteile in der Steuer geschlossen werden.

Und wieder keine klare Antwort... dir geht es hier immer nur um das Finanzielle. Es gibt genug kinderlose oder alte Ehepaare, die nicht wegen der Steuer heiraten, sondern weil sie sich das Jawort für ewige Treue und Fürsorge geben wollen. Oder machen die das deiner Meinung nach nur wegen der Steuer?

Also mir ist es mittlerweile egal, ob und wie viel Steuer ich zahlen muss oder wiederbekomme, da ich da eigentlich bis auf ein paar Kreuze auf Stimmzetteln nicht wirklich Einfluss darauf habe. Wenn ich mich aber meinem Partner, egal ob Mann oder Frau auf ewig verpflichten und Treue/Fürsorge schwören will, was mit einem Fest im Kreise der Familie und vorher beim Standesamt (und evtl. auch kirchlich) bezeugt wird, ist das eine Zeremonie, die zu den schönsten Erfahrungen überhaupt im Leben zählt... Wieso genau sollte man das jetzt ausgerechnet den Homosexuellen verwehren?


Dein Lebenspartner möchte ich nicht sein, wenn du den Gedanken so abstoßend findest. ;)

Da war natürlich ein Fünkchen Sarkasmus oder Ironie enthalten... den Unterschied von beidem hab ich bis heute nicht begriffen :sing:
 
... Wenn ich mich aber meinem Partner, egal ob Mann oder Frau auf ewig verpflichten und Treue/Fürsorge schwören will, was mit einem Fest ...und evtl. auch kirchlich... bezeugt wird, ist das eine Zeremonie, die zu den schönsten Erfahrungen überhaupt im Leben zählt... Wieso genau sollte man das jetzt ausgerechnet den Homosexuellen verwehren?

Nun, dass gerade die Kirche nicht laut Hurra ruft, wenn ein Homo-Paar ankommt sollte aus den obigen Posts klar hervorgehen, oder?

Ich hab auch nichts dagegen, wenn hier der Staat eine Verbindung anerkennt - die müssen sich dann nämlich auch im Alter gegenseitig pflegen und versorgen! - ich halte immer noch den Begriff "Ehe" dafür für falsch!
 
Und wieder keine klare Antwort... dir geht es hier immer nur um das Finanzielle. Es gibt genug kinderlose oder alte Ehepaare, die nicht wegen der Steuer heiraten, sondern weil sie sich das Jawort für ewige Treue und Fürsorge geben wollen. Oder machen die das deiner Meinung nach nur wegen der Steuer?

Nicht nur, aber überwiegend. Für mich ist der Bund vor Gott der Liebesbeweis, der vorm Staat ist ein Dokument und ein Verwaltungsakt. Tut mir Leid, wenn ich staatliche Verwaltungsakte nicht so romantisch sehe wie du. Zudem habe ich ja gesagt, dann geb Menschen einfach so einen Verwaltungsakt, aber bitte ohne den Staat Geld zu kosten.

Also mir ist es mittlerweile egal, ob und wie viel Steuer ich zahlen muss oder wiederbekomme, da ich da eigentlich bis auf ein paar Kreuze auf Stimmzetteln nicht wirklich Einfluss darauf habe. Wenn ich mich aber meinem Partner, egal ob Mann oder Frau auf ewig verpflichten und Treue/Fürsorge schwören will, was mit einem Fest im Kreise der Familie und vorher beim Standesamt (und evtl. auch kirchlich) bezeugt wird, ist das eine Zeremonie, die zu den schönsten Erfahrungen überhaupt im Leben zählt... Wieso genau sollte man das jetzt ausgerechnet den Homosexuellen verwehren?

Kirchlich habe ich dir durch Bibelzitate dargelegt. Homosexualität gehört nicht zum Glauben. Wieso Homosexuelle nun einer Glaubensrichtung ihre Denke aufzwingen wollen kann ich nicht nachvollziehen. Ich zwinge einen Homosexuellen ja auch nicht eine Frau zu ehelichen. Glaube ist keine Wissenschaft und der christliche Glaube hat halt Glaubensregeln. Wobei bei den Katholiken ja der Papst regeln ändern darf, wenn dieser dies tut, gehört es auch zu deren Glauben, dann soll es doch bei denen so sein. Würde ich den Katholiken sofort zugestehen und nichts gegen sagen, weil Glaube wie gesagt nicht rational ist. Aber die anderen christlichen Richtungen haben eigentlich keine Propheten mehr (klar gibt ausnahmen, wie die Mormomen) und daher gilt die Bibel und das ist nicht rational, also kann man eine Glaubensgemeinschaft auch nicht dazu zwigen auf einmal etwas zu akzeptieren, was laut ihrer Schriften durch Gott verboten ist. Und ihr könnte nicht ohne Standesamt feiern und euch ewige Liebe schwören? Von mir aus vor Freunden, welche das bezeugen? Ergibt keinen Sinn für mich, etwas erzwingen zu wollen.
 
Zudem habe ich ja gesagt, dann geb Menschen einfach so einen Verwaltungsakt, aber bitte ohne den Staat Geld zu kosten.

Momentan ist des doch noch so, dass dann weiterhin beide Steuerklasse I haben, oder bin ich da jetzt nicht aktuell informiert? :think: Und von mir aus muss sich das auch nicht zwingend ändern... Mir ginge es tatsächlich nur darum, dass man sich auch offiziell notariell das Jawort gibt und nicht nur auf Vegas-ähnliche Art und Weise mit ner großen Fete, was man jederzeit wiederholen könnte, wenn einem gerade danach ist... Dann kanns von mir aus auch chicawumba heißen oder so... Trotzdem würden es die meisten weiterhin als Ehe bezeichnen, genau wie man umgangssprachlich zu jeder Nuss-Nougat-Creme Nutella sagt ;)
 
Und ich denke ich sage hier sehr eindeutig, dass ich auch heteroehen nicht gut heiße, welche nur wegen der Vorteile in der Steuer geschlossen werden.


Nein, ich finde, sie sollten keine Ehe eingehen. Das heißt aber nicht, dass sie sich nicht anders lieben können als Bruder und Schwester. Ich finde nur in einer Ehe ist auch gleichzeitig ein Kinderwunsch inbegriffen.
Sie könnten sich natürlich auch ein chuchikua definieren...


Da kriegt man ja die Tränen.:(
In mir wächst der Wunsch den Mann den ich liebe und mit dem ich lebe zu heiraten, irgenwann mal. Kinderwunsch hat sich bei mir erledigt, meine Tochter ist bereits 21 und ganz ehrlich mit 40 Jahren möchte ich kein Kind mehr. Aber ich möchte heiraten, weil es mir etwas bedeutet, weil ich altmodisch bin? Weil ich romantisch bin, weil, keine Ahnung, weil ich den Mann einfach liebe.
Aber an die finanzielle Komponente hab ich noch nie gedacht 8O
Warum fällt einem bei dem Wort Ehe oder Heirat immer nur sowas als erstes ein? Ist mir gänzlich unverständlich irgendwie.

Und wenn ich euch so lese, dann dürfte ich ja rein theoretisch gar nicht heiraten, weil eben der Zweck einer Ehe, laut eurer Definition nicht erfüllt wird von meiner Seite.
Das bringt einen schon zu Nachdenken und macht mich echt traurig.
 
Zudem habe ich ja gesagt, dann geb Menschen einfach so einen Verwaltungsakt, aber bitte ohne den Staat Geld zu kosten.

[...]

Und ihr könnte nicht ohne Standesamt feiern und euch ewige Liebe schwören? Von mir aus vor Freunden, welche das bezeugen? Ergibt keinen Sinn für mich, etwas erzwingen zu wollen.

Du misst doch wieder mit zweierlei Maß.
Wenn ich morgen heirate bringt das dem Staat auch nicht die gewünschten Kinderlein und trotzdem würden mein Mann und ich steuerliche Vorteile genießen. Aber stimmt, steht uns ja zu, schließlich sind wir nicht homosexuell. Das monetäre Argument ist fürn Popo, weil du nie ne klare Linie finden würdest zwischen Paaren, die Kinder bekommen und welchen die es eben nicht tun.

Warum sollte eine private Feier bei homosexuellen Paaren reichen, wenn es bei heteros doch auch nicht reicht? :think:
 
Momentan ist des doch noch so, dass dann weiterhin beide Steuerklasse I haben, oder bin ich da jetzt nicht aktuell informiert? :think: Und von mir aus muss sich das auch nicht zwingend ändern... Mir ginge es tatsächlich nur darum, dass man sich auch offiziell notariell das Jawort gibt und nicht nur auf Vegas-ähnliche Art und Weise mit ner großen Fete, was man jederzeit wiederholen könnte, wenn einem gerade danach ist... Dann kanns von mir aus auch chicawumba heißen oder so... Trotzdem würden es die meisten weiterhin als Ehe bezeichnen, genau wie man umgangssprachlich zu jeder Nuss-Nougat-Creme Nutella sagt ;)

Dagegen sagt doch auch keiner was. Die Homoehe ist doch auch nur umgangssprachlich, soweit ich weiß heißt es ja eingetragene Lebenspartnerschaft aktuell. Ich bin gegen Subventionen und diese sollen meines erachtens niemals durchgesetzt werden. Aber ich bin halt für Rechtssicherheit, besonders in Notsituationen, was ich auch bereits betont habe. Nicht dulden tu ich aus christlichen Gründen die Ehe vor Gott, wobei ich auch das nicht verurteilen würde, einzig und allein Gott weiß was richtig und was falsch ist.

Hab grad was bei vaternotruf gelesen, wobei ich nicht weiß, wie gut nun die Quelle ist.

Ehe - staatlich subventioniertes Brauchtum aus dem Mittelalter - zugelassen für jeweils zwei gegengeschlechtlichen Menschen.

Zukunft der Ehe: Der Staat beendet seinen Zuständigkeitsanspruch für die Ehe vollständig. Staatliche Subventionen oder finanzielle Einflussnahmen werden vollständig zurückgenommen. Der Staat räumt weltanschaulichen Bewegungen wie den Kirchen, dem Freidenkerverband oder dem Humanistischen Verband, dem Schwulen- und Lesbenverband und anderen interessierten Organisationen die Möglichkeit ein, Menschen die heiraten wollen, einen entsprechenden Rahmen zu bieten, ähnlich wie das bei der Taufe, der Jugendweihe oder Konfirmation bereits heute geschieht. Die Kosten für die Heirat sind von den Heiratswilligen zu tragen. Die Verbände regeln eventuelle Ermäßigungen oder kostenlose Trauungen nach eigener Maßgabe. Rechtliche Auswirkungen ergeben sich aus dieser Form moderner Eheschließungen nicht.

Einsparungen: Die voraussichtlich zu erwartenden jährlichen Einsparungen für Bund und Länder bewegen sich im zweistelligen Milliardenbereich. Die Einsparungen ergeben sich aus dem Wegfall der bisherigen Steuer- und Sozialversicherungssubventionierungen, hinzu kommen weitere Einsparungen wie Wegfall der staatlich subventionierten Eheschließung im Standesamt und der Scheidungskosten im Bereich der Justiz. Die Familiengerichte werden darüber hinaus um ca. 40 Prozent von ihren bisherigen Aufgaben entlastet und können sich endlich den wirklich drängenden Problemen wie z.B. der gerichtlichen Intervention bei hochstrittigen Kindschaftssachen befassen.

Weiß nicht, inwiefern 2 stelliger Millionenbetrag stimmt, aber die sehen die Zukunft sogar so, dass die Ehe bei gleichgeschlechtlichen nicht mehr gefördert werden soll. Wobei ich mir dann echt vorstellen kann, dass dadurch die Geburtenraten noch weiter absacken.

Drachenjenny schrieb:
Und wenn ich euch so lese, dann dürfte ich ja rein theoretisch gar nicht heiraten, weil eben der Zweck einer Ehe, laut eurer Definition nicht erfüllt wird von meiner Seite.
Das bringt einen schon zu Nachdenken und macht mich echt traurig.

Nein das stimmt so nicht. Ich selber finde, dass es für Leute wie dich eine alternative geben sollte, weil die normale Ehe einfach den Sinn bei euch verfehlt. Aus Liebe reicht meines erachtens die krichliche Ehe oder bei Atheisten die Liebe selbst. Wofür brauch man denn von Staat XY ein Papier das einem sagt, dass man sich liebt? Aber allein der Rechtssicherheit wegen (Ohne an Geld zu denken), würde ich dir zur Ehe raten, wenn ihr euch eurer Liebe sicher seid.

@Mirabelle

Lies den Thread und dann wirst du deine Antworten finden. Wenn nicht, kannst du dich noch mal melden.
 
Ich habe diesen Thread hier von Anfang an verfolgt. Also meld ich mich doch einfach nochmal. ;)

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Wenn du ihn wirklich aufmerksam verfolgst solltest du die antwort kennen.die ehe schaft rahmenbedingungen, auch vor dem ersten kind. Kenne ein junges paar, welche nun geheiratet haben,ein haus gebaut haben und den rahmen für eine familie aufbauen.
 
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Wenn du ihn wirklich aufmerksam verfolgst solltest du die antwort kennen.die ehe schaft rahmenbedingungen, auch vor dem ersten kind. Kenne ein junges paar, welche nun geheiratet haben,ein haus gebaut haben und den rahmen für eine familie aufbauen.

Ja, ich könnte mit meinem Freund exakt das gleiche tun... Mit dem Unterschied, dass in unserem vermeintlichen Kinderzimmer wohl die Modelleisenbahn meines Freundes stehen würde und kein Kind dort einzieht.

Ich verstehe einfach nicht den Unterschied. Vielleicht will ich ihn auch gar nicht verstehen, aber:
Ich weiß, ich kann keine Kinder bekommen, außer der liebe Gott schickt mal nen kleines Wunder. Ich werde also NIEMALS die Gesellschaft um einen weiteren Menschen bereichern. Ebenso wie homosexuelle Paare dies auf natürlichem Wege nicht tun können.
Wieso ist mir nun aber das Recht gegeben zu heiraten, meinem besten Freund wird es aber verwehrt?
 
Wieso ist mir nun aber das Recht gegeben zu heiraten, meinem besten Freund wird es aber verwehrt?

Das Problem ist, dass du meines erachtens falsch denkst. Beispiel. Ich gehe zu meinem Chef und frage nach mehr Gehalt. Nun fragt dieser mich, wieso ich der Auffassung bin, dass ich mehr verdient habe. Nun antworte ich, weil es fair wäre, da alle anderen auch mehr verdienen. Ich schwöre dir, der guckt mich nur an wie nen Auto und fragt mich ob ich nichts anderes habe.

Etwas nur mit dem zu begründen, dass andere das auch haben ist einfach nicht ausreichend, es müssen immer Gründe für einen Sachverhalt exestieren. Zudem sollte man sich bei neuen Dingen immer fragen, was dafür spricht und niemals nur ob nichts dagegen spricht.

Gründe für eine Ehe von Homosexuellen wären z.B. mehr Rechtssicherheit, ein größeres Akzeptanzgefühl, etc. Aber ich hab nun keine Lust alle Proargumente aufzuzählen, weil ihr stets nur in der Lage seid zu sagen, "aber die anderen dürfen auch"....Mein Gott, wir sind doch nicht im Kindergarten, man muss doch in der Erwachsenenwelt auch mal für sich Argumentieren können und nicht nur damit das andere etwas auch machen/dürfen/wollen.
 
.Mein Gott, wir sind doch nicht im Kindergarten, man muss doch in der Erwachsenenwelt auch mal für sich Argumentieren können und nicht nur damit das andere etwas auch machen/dürfen/wollen.

Mal ganz davon abgesehen, dass dein Vergleich mit dem Gehalt nen gewaltiges Holzbein hat rührt "unsere" Denkweise vielleicht daher, dass wir das Grundgesetz kennen. Art. 3: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Nur Homosexuelle, die sind anders gleich als andere. Verstehste? ;)
 
Mal ganz davon abgesehen, dass dein Vergleich mit dem Gehalt nen gewaltiges Holzbein hat rührt "unsere" Denkweise vielleicht daher, dass wir das Grundgesetz kennen. Art. 3: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Nur Homosexuelle, die sind anders gleich als andere. Verstehste? ;)

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Menschen mit homosexueller Gesinnung haben das selbe Recht eine Frau zu heiraten, wie es ein heterosexueller Mensch hat. Es gibt da keine Unterscheidung. Die solltest du mir mal zeigen? Macht nicht viel Sinn für einen Homosexuellen eine Ehe mit einer Frau einzugehen, aber gleich sind wir dennoch alle als Menschen vor unserem Gesetzen.

Anonsten sag ich mal: Artikel 6 (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

Der Staat scheint hier also ein besonderes Interesse zu haben, wenn es sogar im Grundgesetz steht ;)