Homöopathie-Schwachsinn...

Schon einmal homöopathische Mittel genommen!

  • Ja!

    Stimmen: 72 59,5%
  • Nein!

    Stimmen: 34 28,1%
  • Vielleicht irgendwann mal!

    Stimmen: 15 12,4%

  • Umfrageteilnehmer
    121
Du wertest doch permanent:

Um diese These zu stützen, bringst Du zwei Beispiele, die ich beide widerlegen kann, was sie invalidiert:

Du sagst dieser Mediziner "weiß, was er tut"

Das habe ich so nicht geschrieben, ein erneutes Mal zitierst Du mich unvollständig. Ich habe stets geschrieben: Mangels eigener medizinischer Fachkenntnisse gehe ich davon aus, dass der Mediziner weiß, was er tut. Wenn schon zitieren, dann vollständig und nicht aus dem Zusammenhang reißen. Schon möglich, dass er nicht weiß, was er tut. Mir steht eine Bewertung seines Verhaltens nicht an, mangels medizinisch-theoretischer sowie praktischer Erfahrung.

Im Gegensatz zu Dir habe ich für meinen Teil nie Deinen Erfahrungsschatz angezweifelt und auf die Ebene werde ich mich auch nicht begeben... ;)

er hat damit "große Erfolge"...

Dein zweites Beispiel: Dieser Aussage ist sehr wohl objektiv.
:arrow: Er: Es bezieht sich auf einen einzelnen Mediziner und erhebt somit nicht den geringsten Anspruch auf Verallgemeinerbarkeit.

:arrow: hat damit große Erfolge: Erfolg lässt sich objektiv messen. Man dividiert die Anzahl der erfolgreich behandelten Patienten durch die Gesamtanzahl behandelter Patienten. Wenn dabei eine Quote herauskommt die signifikant über dem von Zufallstreffern liegt ist die Behandlungsmethode ein Erfolg. Auch Signifikanz lässt sich mathematisch definieren, siehe dazu statistische Signifikanztheorie oder Hypothesentests. Alles ganz objektiv.

Und wertungsfrei. Denn ich gebe nur Erfahrungen wieder, ohne sie werten oder verallgemeinern zu wollen.

Wenn das wertungsfrei ist, verstehe ich deinen Argumentationsstil wirklich nicht!

Zeig mir, wo ich wertend werde... wenn war's ein Versehen, denn das war nie mein Anliegen


Ich zitiere mal aus wikipedia... (und jetzt nicht an der Qualität von wikipedia rummäkeln... Die ist bewiesenermaßen ähnlich gut wie die der Britannica!):

Sicherlich respektable Quellen, die man als Kritik zur Kenntnis nehmen und studieren sollte. Ob dies die Weltmeinung vertritt, darüber lässt sich trefflich diskutieren. Wie immer hängt alles davon ab, welche Quellen man als Autoritäten akzeptiert. Ich möchte jetzt aber keine Grundsatzdiskussion zur Objektivität von Enzyklopädien beginnen. Wie bereits mehrfach betont fehlt mir das medizinische Fachwissen, zu bewerten, ob die Quellen für eine Art Weltmeinung repräsentativ sind. Ich will auch gar keine Weltmeinung statuieren.

Ich will nur persönliche Erfahrungen wertfrei wiedergeben.
 
ich persönlich nehme ab und an Schüssler-Salze und habe da nur gute Erfahrungen mit gemacht.
Ich werde die auch weiterhin nehmen und lasse mir das nicht ausreden.
Komischerweise bietet meine Krankenkasse einen Homöopathie-Tarif an, wo man Kosten für homöopathische Mittel von der Krankenkasse erstattet bekommt.
Demnach muss ja an der Homöopathie was dran sein, wenn selbst Krankenkassen das unterstützen.
 
Die Stiftung Warentest kommt zu dem Urteil: „Biochemie nach Schüßler ist zur Behandlung von Krankheiten nicht geeignet.“ Edzard Ernst: Die Behandlungskostenübernahme durch einige deutsche Krankenkassen ändert nichts daran, dass diese „Therapie“ als eine nicht wirksam bewertete Behandlung einzustufen ist.
Stiftung Warentest (Hrsg.): „Die andere Medizin - ´Alternative´ Heilmethoden für Sie bewertet“, Berlin 2005, ISBN 3-937880-08-9, S. 106
Edzard Ernst: Falsch verstandene „Patientenfreundlichkeit“.In: MMW - Fortschritte der Medizin, 8(2007), S. 55


Außerdem ist die Logik doch auch total verquer: Wenn etwas angeboten wird, dann muss es sinnvoll sein? Hier zeigt sich auch wieder die Verlogenheit bzw. das Ausblenden von Tatsachen... 90 Prozent oder mehr der (gesetzl.) Kassen zahlen diese Behandlung nicht... Aber von den wenigen, die zahlen, schließt man dann auf die Wirksamkeit dieser Mittel... :roll:
:roll:
 
Aber von den wenigen, die zahlen, schließt man dann auf die Wirksamkeit dieser Mittel... :roll:
:roll:
und du machst es umgekehrt..
weil der rest nichts zusätzlich zahlt muss es also ohne wirkung sein..
wenn du der meinung bist.. :roll::roll:

du hast jetzt schon genügend leute gelesen, bei denen es geholfen hat.. das es bei menschen wie dir nicht funktioniert (wenn dus überhaupt schon ausprobiert hast :roll: ) kann ich mir leider vorstellen.. da wollte ich auch nicht wirken :ugly:
 
Mir hat derletzt ein Arzt in Vertretung meines Hausarzts ein homöopathisches Mittel gegen einen grippalen Infekt verschrieben. Trotz großer Zweifel habe ich mal seinem Rat gefolgt, die (geringe aber unnötige) Zuzahlung akzeptiert und das Zeug mal ausprobiert. Selbst wenns nicht hilft schadets auch nicht. Ne Hühnerbrühe abends hätte im Nachhinein wahrscheinlich mehr/besser geholfen.

Nachdem der Arzt sich danach geweigert hat, mir ein anständiges Nasenspray zu verschreiben, meide ich die Praxis..
 
Nachdem der Arzt sich danach geweigert hat, mir ein anständiges Nasenspray zu verschreiben, meide ich die Praxis..

Du wirst keinen Arzt mehr finden, der dir ein Nasenspray verschreibt - ist schon eine ganze Weile deine Privatsache - sprich - die Kasse zahlt es nicht mehr. (Kleiner Hausmitteltipp: eine Tasse lauwarmes Wasser und ein Teelöffel Salz mit einander verrühren und mit einer Pipette in die Nase träufeln. Wirkt so gut wie jedes Nasenspray und ist fast für umme...)

*grmbl* nicht mal in Ruhe vertippen darf man sich noch... :ugly:
 
Danke für den Tipp :mrgreen:
Hatte die nicht unwichtige Information vergessen dass das Spray für meine Tochter gewesen wäre, glaube die Kleine hätte das Zeug noch kostenfrei bekommen.
 
Millionen Jahre Erfahrung sind sicherlich besser als 150 Jahre Möchtegernmedizin..

So einen Schwachsinn habe ich lange nicht mehr gelesen. 150 Jahre Möchtegernmedizin heilt die Pest, heilt Krebs und wird in wenigen Jahren AIDS heilen. Die Möchtegernmedizin kann Unfallopfer reanimieren, Knochen wieder gerade zusammenwachsen lassen und Herzfehler korrigieren. Sie kann Hirntumore entfernen, Frühgeburten stabilisieren und somit neues Leben schaffen. Sie kann Schmerzen lindern, Nieren transplantieren und entzündete Blinddärme herausoperieren.
Ich als verbohrter Städter lege mich lieber unters Messer, bevor mein entzündeter Blinddarm platzt und ich einen schmerzhaften Tod sterbe, als ein paar Salze zusammenzuschütten und bei Vollmond einen Voodoo-Tanz aufzuführen. Aberglaube kann Krankheiten heilen, aber ganz sicher nicht alle. Und erst recht kann Aberglaube nicht das vollbringen, was die von dir genannte Möchtegernmedizin in den letzten 150 Jahren vollbracht hat.
 
Also ich bin seit etwa 14 Jahren nicht mehr der gesündeste und nehme jeden Tag so um die 30 Tabletten nicht homoöpathischen Ursprungs.

Es ist aber absoluter Quatsch, zu behaupten, dass pauschal alle homöopathischen Mittel ohne Wirkung sind.

Der grosse Vorteil dieser Mittel liegt allein schon in den wenigen, wenn überhaupt vorhandenen Nebenwirkungen, wohin gegen ich auch Medikamente habe. wo unter "Nebenwirkungen" steht: In seltenen Fällen ist der Tod eingetreten.

Du wirst sicherlich nicht alle Medikamente, die auf chemischer Basis hergestellt werden, besonders nicht die, welche auch Wirkstoffe enthalten, die im Labor "gezüchtet" werden, ersetzen können, aber gerade im Bereich der beruhigenden und blutdrucksenkenden Mittel, und auch im Bereich des Magen-Darm-Traktes (z.B. bei Sodbrennen) gibt es durchaus sinnvolle Alternativen.
 
...und wird in wenigen Jahren AIDS heilen...
Mal abgesehen davon, dass es eher Jahrzente sein werden dieser Link

...Die Möchtegernmedizin ...
Naja ... hat das ganze auch Vorteile? Leute vegetieren in Spitälern oder Altersheimen vor sich hin. Sind verkrüppelt, durch Brandwunden bis fast aufs unendliche entstellt. Hamn psychische wie auch physische Probleme noch und nöcher. Wir werden immer fetter und träger ...
Deine ganze Aufzählung in ehren, aber so wirklich Vorteile haben diese Punkte nicht wirklich. Vllt für den einzelnen und seine Angehörigen aber im ganzen gesehen eigentlich nicht wirklich. Früher wars halt eher so, war deine Zeit gekommen dann war sie halt da. Es gab ein grosses Volksfest und alle haben gefeiert und dich auf deinem Weg begleitet (mal abgesehen der westlichen Kultur und Massensterben).

...Ich als verbohrter Städter lege mich lieber unters Messer, bevor mein entzündeter Blinddarm platzt und ich einen schmerzhaften Tod sterbe, als ein paar Salze zusammenzuschütten und bei Vollmond einen Voodoo-Tanz aufzuführen. Aberglaube kann Krankheiten heilen, aber ganz sicher nicht alle. Und erst recht kann Aberglaube nicht das vollbringen, was die von dir genannte Möchtegernmedizin in den letzten 150 Jahren vollbracht hat.
Er hat auch nicht gesagt, dass diese millionenalte Medizin Brüche, Krebs oder Aids heilen kann (mal abgesehen davon, dass galubs sogar Ötzi eine Schiene trug)... aber grad mit ner einfachen Grippe oder einfachen Entzündungen sind pflanzliche Wirkstoffe doch erwiesenermassen durchaus heilfähig. Gibt genügend Kräuter welche eine abtötende Wirkung auf Bakterien und Keime haben. Von daher muss nicht immer gleich alles mit dem Messer operiert werden. Ganz klar ist, dass es heutzutage Sachen gibt welche man operativ behandeln muss wenn man nicht abkratzn will. Jeder der da was anders behauptet ist entweder verzweifelt (weil es nicht mehr operativ behoben werden kann) oder einfach krank im Kopf (was dann wieder eine natürliche Auslese bedeuten würde).
 
Er hat auch nicht gesagt, dass diese millionenalte Medizin Brüche, Krebs oder Aids heilen kann (mal abgesehen davon, dass galubs sogar Ötzi eine Schiene trug)...

Nun, er behauptete, dass seine millionen Jahre alten Erfahrungen besser seien, als die der Medizin, demnach müssten sie ja mindestens das leisten, was die moderne Medizin kann und natürlich noch mehr - sonst wären sie ja nicht besser. Aber bitte, wer an den Hokospokus glaubt, kann gerne ein Voodoo-Tänzchen aufführen, wenns ihm danach besser geht; solange dabei keine weiteren Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden (z.B. Kinder), denen eine vernünftige medizinische Versorgung durch solche Spinner nicht gewährleistet wird. Mittlerweile ist es mir echt egal. Grabt ein Erdloch irgendwo auf einem Acker und schluckt eure hochpotenzierten Placebos. Aber bitte grabt so tief, dass ich das Gejammer und Gesabbel nicht hören muss.
 
Mittlerweile ist es mir echt egal. Grabt ein Erdloch irgendwo auf einem Acker und schluckt eure hochpotenzierten Placebos. Aber bitte grabt so tief, dass ich das Gejammer und Gesabbel nicht hören muss.

Ich schicke Dir gerne die Beipackzettel meiner 15 - 20 Medikamente, die ich täglich nehmen muss - lies Dir die Nebenwirkungen durch, die auch häufig eintreten, wie ich nach 13 Jahren Dauertherapie bestätigen kann oder besorg' Dir selbst ' ne schöne Krankheit und wir sprechen uns in 2 Jahren nochmal...:ugly:
 
Nun, er behauptete, dass ... Aber bitte, wer an den Hokospokus glaubt, kann gerne ein Voodoo-Tänzchen aufführen, wenns ihm danach besser geht; solange dabei keine weiteren Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden (z.B. Kinder), denen eine vernünftige medizinische Versorgung durch solche Spinner nicht gewährleistet wird. Mittlerweile ist es mir echt egal. Grabt ein Erdloch irgendwo auf einem Acker und schluckt eure hochpotenzierten Placebos. Aber bitte grabt so tief, dass ich das Gejammer und Gesabbel nicht hören muss.

Hy Tyrell
Placebos werden auch von Ärzten in Doppelblindstudien verabreicht.8O Komisch das diese auch Wirkung zeigten -> waren wohl eigebildete Kranke.
Ich für meinen Teil denke die Medizin kann vieles - doch nicht alles.Denke da nur an die Contergankinder.
https://de.wikipedia.org/wiki/Thalidomid
Da wäre vielleicht ein homäopatisches Mittel sinnvoller gewesen.

m.f.G
Bacardiman
 
[...] wer an den Hokospokus glaubt, kann gerne ein Voodoo-Tänzchen aufführen, wenns ihm danach besser geht; solange dabei keine weiteren Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden (z.B. Kinder), denen eine vernünftige medizinische Versorgung durch solche Spinner nicht gewährleistet wird.
Kannst du dir eigentlich selber zuhören ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen? Was du hier machst grenzt an Beleidigung und das finde ich absolut daneben.
 
solange dabei keine weiteren Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden (z.B. Kinder)

Gerade bei meinem Sohn greife ich eher mal zu homöopathischen Mitteln.

Beispiel:
Er war 2 Wochen alt und wurde von Bauchweh geplagt. Blähungen. Luft im Bauch durch zu schnelles Trinken.
Was macht man da?
Sämtliche Mittelchen, die die Schulmedizin in so einem Fall hat, sind bei einem 2 Wochen alten Säugling verboten.

Nur die Homöopathie ist erlaubt - da nebenwirkungsfrei. Ein Zäpfchen Viburcol, das Kind pupst sich einen weg und ist happy. Die Zäpfchen sind mit Kümmel - altes Hausmittel, seit Jahrhunderten bekannt.
 
Oha was ein Thema, und vor allem einige Postings machen mit Gänsehaut.
Aber eine Meinung und Einstellung habe ich auch zu den Dingen.

@Ganzheiltliche Medizin ist nicht das als was es hier dargestellt wird. :-? (für interessierte: man arbeitet dann nach Salutogenese)
Es heißt nichts anderes, als den Menschen insgesamt zu betrachten, nicht nur seine Defizite die behandelt werden müssen, sondern auch seine Ressourcen, die ihm helfen zu schneller gesund zu werden. Zu diesen Ressourcen zählen nicht nur Dinge die er noch selber kann sondern auch sein Umfeld, dieses wird dazu in verschiedene Bereiche geteilt,abgewogen und genutzt.
z.B Lebt jemand allein oder hat er einen Partner, hat er Haustiere, ist er in finanzieller Not oder geht es ihm gut, raucht er oder nicht, was sind seine Hobbys, was mag er überhaupt nicht, welcher Religion gehört er an, ist er spirituell veranlagt....und ob er vielleicht homöopatische Mittel möchte und so weiter. Entsprechend dieser Informationen ist mal als Arzt oder Pflegender besser in der Lage auf den Menschen einzugehen und besser auf seine Bedürfnisse eingehen zu können. Naja auf der anderen Seite steht das die Politik die Gelder kürzen etc und somit eine sehr gute Versorgung z.B in einem Krankenhaus, fast nicht möglich ist....ein heftiges Defizit!

Bei uns im Haus wird auf der Kinderstation sehr viel mit Homöopathischen Mitteln gearbeitet, ich finde das sehr gut und die meisten Elern auch. Warum muß jemand "fette Pillen" schlucken wenn es ein anders Mittel auch tut?

Naja das ist aber auch eben meine Meinung zu diesen Dingen.
Was nicht heißt das es ohne moderne Medizin geht, nein so nicht, aber nicht für alle Wehwehchen ist dieses nötig. *find*
Aber viele Ärzte nehmen eine komplementäre Behandlung vor, das heißt es gibt Medis und Kügelchen. Sehr sinnvoll in manchen Fällen.

@Studien:
https://www.boiron.com/de/htm/04_recherche_homeo/recherche_clinique_03.htm#
https://www.zkh-stuttgart.de/
https://www.carstens-stiftung.de/wissen/hom/klinische_studien.php

Und da gibt es sicher noch eine Menge mehr.
Jeder Industriezweig macht Studien zu den Dingen die sie verkaufen oder vertreten.
 
Also die Quellen sind ja wohl ein schlechter Scherz... Da kann ich genauso gut eine Seite ins Internet stellen mit Studien (vgl. 62 Teilnehmer) und irgendwas reininterpretieren... Diese Dinge sind nicht nachprüfbar!
[...]

@Ganzheiltliche Medizin ist nicht das als was es hier dargestellt wird. :-? (für interessierte: man arbeitet dann nach Salutogenese)
Salutogenese... Lauter Begriffe, die ein! Mediziner erfunden hat und die dann nicht mehr verschwinden.... :LOL:
Es heißt nichts anderes, als den Menschen insgesamt zu betrachten, nicht nur seine Defizite die behandelt werden müssen, sondern auch seine Ressourcen, die ihm helfen zu schneller gesund zu werden.
Das sind so schöne schwammige Dinge... Den Menschen ganzheitilch betrachten.... Dies setzt schon mal voraus, dass alle Mediziner die gleichen objektiven Eindrücke von einem Patienten bekommen müssen... Das was du dann weiter beschreibst, hört sich für mich eher an wie eine schlechte psychotherapeutische Behandlung...
Bei uns im Haus wird auf der Kinderstation sehr viel mit Homöopathischen Mitteln gearbeitet, ich finde das sehr gut und die meisten Elern auch.
Ist das nicht schon wieder ein Widerspruch? Wie will man denn ein Kind ganzheitlich untersuchen? Oder verlässt man sich hier wieder mal nur auf die Augen und Symptome und schätzt ab, welches Mittel das beste ist (dabei kann ein und das gleiche Symptom hunderte verschiedene Ursachen haben)...
Warum muß jemand "fette Pillen" schlucken wenn es ein anders Mittel auch tut?
Warum muss man denn überhaupt Mittel gegen Blähungen oder andere Lappalien schlucken? Früher ging das einfach so weg, heute wird das der Homöopathie zugeschrieben... :roll:
Naja das ist aber auch eben meine Meinung zu diesen Dingen.
Was nicht heißt das es ohne moderne Medizin geht, nein so nicht, aber nicht für alle Wehwehchen ist dieses nötig. *find*
Wie oben schon gesagt: Für "Wehwechen" braucht man keine Mittel! Das grenzt ja schon an psychischer Abhängigkeit!

Aber viele Ärzte nehmen eine komplementäre Behandlung vor, das heißt es gibt Medis und Kügelchen. Sehr sinnvoll in manchen Fällen.
Sinnvoll vor allem dann, wenn der Patient nicht akzeptieren will, dass es das beste wäre, nichts zu nehmen... Und bevor sich da der Arzt in Diskussionen verstricken muss, verschreibt er eben "Nichts" und der Patient fühlt sich therapiert... :roll:

@SulmoSulsi (oder so): Der AIDS-Link ist ja (sorry für den Ausdruck) unter aller Sau! Zitate wie "Aids in Afrika ist eine Lüge" und anderes sind einfach unhaltbarer Dreck!
 
@phip
Studien sind Studien, hier sicher etwas mager, aber es gibt sicher auch andere, es ging nur um einen Hinweis.

Und wenn du keine Ahnung von all diesen Dingen hast, dann sag einfach nichts dazu!
Es ist nicht eine schwammige Aussage, sondern eine Tatsache nach der ich gerade ausgebildet werde. Nicht nur Medis und sowas lernen, sondern das der Menschen in manchen Situationen einfach ein anderes Bedürfnis hat. Ich finde das sehr sinnvoll. Das du da etwas anderes drin siehst ist klar, denn wie gesagt du bist ja weder Mediziner noch hast du überhaupt eine Ahnung sich mit Menschen zu befassen die krank sind. :roll: Und wenn deine Arzt das anders macht als hier beschreiben, dann liegt es an ihm, nicht an der Möglichkeit es anders zu tun!
Und nein früher sind die Wehwechen auch nicht von allein weggegangen, die wußten genau welche Kräuterchen sie wegen was nehmen mußten.
Verschreibt ein Arzt ein Medikament, sei es ein Placebo oder ein anders, dann wird es einen Grund dafür geben, und sei es ein psychischer, aber wie schon gesagt, du hast scheinbar keine Ahnung, also ist eine Disskussion mit dir darüber vollkommen weggeworfene Zeit.
Ich geh jetzt arbeiten und kümmer mich lieber um die Menschen die krank sind, dabei ist es mir egal ob körperlich oder psychisch, ich bin einfach für sie da und unterstütze sie wenn sie mich brauchen, ganzheitlich sozusagen.
Dir einen schönen Tag, und such dir vielleicht ein paar Themen in denen du ganz viel beitragen kannst außer deinem Blabla das eh keinen Sinn hat.
 
Hy Tyrell
Placebos werden auch von Ärzten in Doppelblindstudien verabreicht.8O Komisch das diese auch Wirkung zeigten -> waren wohl eigebildete Kranke.
Ich für meinen Teil denke die Medizin kann vieles - doch nicht alles.Denke da nur an die Contergankinder.
https://de.wikipedia.org/wiki/Thalidomid
Da wäre vielleicht ein homäopatisches Mittel sinnvoller gewesen.

m.f.G
Bacardiman

Nun, Placebos zeigen sicher ihre Wirkung, aber die Diskussion ging darüber, dass Parawissenschaft und Aberglaube besser wären als das, was die Wissenschaft hrevorbringt. Sicherlich gibt es Rückschläge, das bringt die Forschung leider mit sich. Aber wer wissen will, wie toll die mittelalterliche Voodoo-Medizin ist, der kann sich mal die Lebenserwartung in den nicht ganz so zivilisierten Teilen dieser Erde anschauen und sich dann überlegen, ob er so leben möchte.

Und bei deinem Beispiel: Was wäre ein Homöopathisches Mittel gewesen? Wie gesagt, Homöopathie hat nichts mit Kräutern und Hausmitteln zu tun - es ist die Lehre, gleiches mit gleichem zu bekämpfen. Also wäre das geeignete Mittel, um Contergan zu ersetzen wohl Koffein gewesen. Am besten mit Alkohol verdünnt.
 
@phip
Studien sind Studien, hier sicher etwas mager, aber es gibt sicher auch andere, es ging nur um einen Hinweis.
Ok, Hinweis verstanden: Es gibt sehr schlechte, unsinnige Studien und du hast Beispiele gezeigt...
Und wenn du keine Ahnung von all diesen Dingen hast, dann sag einfach nichts dazu!
Ähm, könnte ich doch von dir auch verlangen... Aber was ist das denn für eine Diskussionskultur... Ein typisches "Halt-dein-Mund"-"Argument", weil man überhaupt keine eigenen Argumente hat, die seine Thesen untermauern...
Das du da etwas anderes drin siehst ist klar, denn wie gesagt du bist ja weder Mediziner noch hast du überhaupt eine Ahnung sich mit Menschen zu befassen die krank sind. :roll:
Ähm, ich studiere Biochemie, weil mich das eben sehr interessiert... Und alleine durch das Lernen der körperlichen Stoffwechselvorgänge kann man sehr viele Krankheit erklären... Beispielsweise Störungen im AS-Stoffwechsel wie Phenylketonurie (Phenylalaninhydroxylase ist defekt)... Die kann man wunderschön erkennen und behandeln... Und erklären kann man sie auch... Da will ich mal den salutogenetischen Ansatz für genetisch bedingte Krankheiten (und davon gibt es unzählige) sehen...

Und nein früher sind die Wehwechen auch nicht von allein weggegangen, die wußten genau welche Kräuterchen sie wegen was nehmen mußten.
Wäre aber ziemlich schlecht für die Evolution gewesen, wenn einer der komplexesten Systeme nicht in der Lage ist sich bei kleinen Beeinträchtigungen selbst zu heilen... Selbst Amöben sind dazu in der Lage! Und nochmals: Kräuter sind doch etwas sehr sinnvolles!
Verschreibt ein Arzt ein Medikament, sei es ein Placebo oder ein anders, dann wird es einen Grund dafür geben, und sei es ein psychischer, aber wie schon gesagt, du hast scheinbar keine Ahnung, also ist eine Disskussion mit dir darüber vollkommen weggeworfene Zeit.
Habe doch schon dutzendmal davon geschrieben, dass der Placebo-Effekt sehr mächtig ist!
Dir einen schönen Tag, und such dir vielleicht ein paar Themen in denen du ganz viel beitragen kannst außer deinem Blabla das eh keinen Sinn hat.
Was hast du eigentlich mit dem Post ausgesagt, außer mir den Ratschlag gegeben nichts zu sagen? Ich finde das ziemlich unverschämt!

Man sollte doch nicht immer Begriffe miteinander verquicken... Homöopathie an sich ist Schwachsinn [Fakt], die Fürsorge, das Zeit-für-jemanden-nehmen, mit einer Autoritätsperson reden und auf sie vertrauen => Positiver Effekt. Insofern bestreite ich ja nicht, dass Homöopathie auch Erfolge erzielt, aber eben im Bereich des Placebo-Effekts! Alles andere ist Wunschdenken der Anhänger!