[...] Darf ich dich dann bei Russlanddebatten zitieren? Oder bei der Ukraine? Freie offene Medien ohne eindeutige Positionierung sind dann also doch nicht wichtig für eine Demokratie, wenn ich dich richtig verstehe. Wieso regen sich dann so viele im Ostblock/Türkei darüber auf, dass die Medienberichtserstattung dort zu einseitig und zu wertend ist? Ich persönlich war immer von der Idee der freien Medien überzeugt und hatte immer die Hoffnung, dass die Menschen selbst Informationen reflektiert hinterfragen sollen. Aber du hast mich nun überzeugt. Es ist besser Medien zu haben, die vorab reflektieren über Geschehnisse und das Fazit direkt mit vermitteln, so dass das Volk am besten nicht mehr denken muss...

Freie Medien und eine Mehrheitsmeinung schließen sich ja nicht gegenseitig aus. ;)

Es muss eigentlich nur, und das ist zugegebenermaßen heute öfter mal ein Problem, eine deutliche Trennung zwischen Nachricht und Meinung bestehen. Außerdem sind Medien meiner Meinung nach verpflichtet, gegen öffentliche Aussagen, die offensichtlich Unwahres verbreiten, korrekt recherchierte Fakten zu setzen.

Und in der Türkei gab es zuletzt eben echte Zensur. Dort marschierte nämlich die Polizei in Medienhäuser. Sowas soll es auch im Ostblock geben. In Deutschland habe ich aber etwas vergleichbares zuletzt bei der Spiegel-Affäre "gesehen". Und wie das ausgegangen ist, wissen wir beide hoffentlich ebenfalls aus der Geschichte.
 
Hierzulande regt mich z.B. auf, das die extrem rechtsgerichteten Medien einseitig und wertend berichten - und zwar nicht erst seit Beginn des Flüchtlingsstroms, sondern schon immer. Aber das scheint immer nur dann ein Problem zu sein, wenn es nicht ins eigene Weltbild passt...

Ich glaube du lebst in einem anderen Deutschland als ich... Sicherlich spielen sie mit Emotionen und spielen dadurch oft mit Vorurteilen (ja auch gegen Ausländer aber ebenso gegen Rechte oder wogegen es sich gerade anbietet) aber im großen und ganzen erkennt man schon ein mit schwimmen mit der allgemeingültigen Richtung (Globalisierung, Multi-Kulti, Kita, Anti-Familie, etc.). Wo du da einen rechten Leitfaden in deutschen Medien finden willst ist mir schleierhaft. Aber wie gesagt, vielleicht lebst du ja auch in einem anderen Land, das kann ich ja nicht wissen...
 
Du musst das immer von deinem Standpunkt sehen Wannabe.
Ist man sehr links eingestellt, erscheinen die Medien wohl tatsächlich "rechts" :roll:

Mich wundert es übrigens, dass es immer noch Personen gibt, die versuchen mit Reddogg zu diskutieren. Bei den ganzen Verunglimpfungen und zweifelhaften Äußerungen die man hier von ihm lesen kann, hätte ich gezielt an ihn gerichtete Beiträge schon lange eingestellt.
 
Ich glaube du lebst in einem anderen Deutschland als ich...
DAS glaube ich schon lange...:biggrin: Und ehrlich gesagt, will ich in DEINEM Deutschland auch gar nicht leben...
Sicherlich spielen sie mit Emotionen und spielen dadurch oft mit Vorurteilen (ja auch gegen Ausländer aber ebenso gegen Rechte oder wogegen es sich gerade anbietet) aber im großen und ganzen erkennt man schon ein mit schwimmen mit der allgemeingültigen Richtung (Globalisierung, Multi-Kulti, Kita, Anti-Familie, etc.). Wo du da einen rechten Leitfaden in deutschen Medien finden willst ist mir schleierhaft. Aber wie gesagt, vielleicht lebst du ja auch in einem anderen Land, das kann ich ja nicht wissen...
Liest du eigentlich noch, was ich schreibe? "Rechte Medien" heißt nicht, das alle Medien rechts sind, sondern das rechtsgerichtete Medien (nochmal: PI, Kopp-Verlag, Elsässers "Cpmpact") auf ihrer Politischen Seite genau DAS tun, was sie der "etablierten" Medienwelt vorwerfen: Einseitige Berichterstattung. Jetzt kapiert?
 
Glaubst du, PI und Konsorten würden einen Flüchtling oder einen Asylbefürworter vorurteilsfrei Interviewen oder in einer Talkshow angemessen zu Wort kommen lassen? Alleine die Idee ist lächerlich!
Glaube ich nicht.

Wer eine vorurteilsfrei Presse will oder sein will, der kann sich doch den Etablierten nicht einseitige Berichterstattung vorwerfen und gleichzeitig das selbe Extrem auf der Gegenseite gut heißen!
Im Grunde stimme ich Dir zu. Aber merkst Du nicht selbst, wie weit nach links verschoben die Gesellschaft ist? Das mag Dir ja entgegen kommen, aber es ist insgesamt betrachtet nicht mehr gesund.

Nur ein winzig kleines Beispiel. Und bitte, nicht falsch verstehen! Ich mag Kelle und hatte mit ihm schon viele gute und fruchtbare Diskussionen. Aber ich nehme mir seine Signatur, die der Antifa entstammt, trotzdem mal zum Beispiel:


Ihr wollte die Straße zurück?!
Sollt ihr haben, Stück für Stück!
Sie wird dann die Eure sein,
wir geben sie Euch Stein für Stein!

Nazi sein heißt Probleme kriegen!

Jetzt drehen wir die "Polung" mal um und stellen uns vor, jemand schriebe in seiner Signatur zum aktuellen Thema (auf das Finden eines Reims verzichte ich mal):


Ihr wollt Deutschland invadieren?!
Sollt ihr kommen, Mann für Mann!
Deutschland wird dann Euer sein,
wir erleuchten es Euch Streichholz für Streichholz!

Illegaler Einwanderer sein heißt Angst haben müssen!

oder ähnliches. Das wäre doch eigentlich unvorstellbar, oder?

Wie gesagt - ist nur ein Beispiel und hat nichts mit Kelle zu tun. Mir fällt es nur eben immer wieder auf, wieviel Extremismus überall (auch in den Medien) von links geduldet und teilweise sogar öffentlich/medial unterstützt wird - hingegen auf Leute, die sich (zu viel) Sorgen machen, berechtigt oder unberechtigt, mindestens verbal eingeknüppelt wird.

Wobei Du recht hast. Man sollte nicht bei den Linken nach einem Haar in der Suppe suchen und es bei den Rechten einfach mit essen. Nur ich betrachte die deutsche Medienlandschaft eher als Waage, auf der man versuchen muss, irgendwie die Mitte zu finden. Wenn ich aber die deutsche Medienlandschaft als insgesamt linksverschoben betrachte, dann muss ich den wenigen Medien des rechten Spektrums notgedrungen mehr Spielraum einräumen. Die wenigen Zeitungen und Magazine, die ich in der politischen Mitte sehe (Welt, Focus, Handelsblatt, Cicero, ...) wiegen längst nicht die Masse kleiner und großer linker und linksextremistischer Medien auf. Da braucht es auf der rechten Seite auch ein paar Extreme, die dann eben das Bild wieder mehr in die Mitte rücken.
 
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Liest du eigentlich noch, was ich schreibe? "Rechte Medien" heißt nicht, das alle Medien rechts sind, sondern das rechtsgerichtete Medien (nochmal: PI, Kopp-Verlag, Elsässers "Cpmpact") auf ihrer Politischen Seite genau DAS tun, was sie der "etablierten" Medienwelt vorwerfen: Einseitige Berichterstattung. Jetzt kapiert?

Also war das keine Kritik, dass alle Medien rechtsgerichtet sind (irgendwie frag ich mich, ob das irgendwer herauslesen konnte) sondern an der einseitigen Berichtserstattung von rechten Medien. Und dein Vergleich ist einfach merkwürdig. Von einer Zeitschrift, die "Jung, Sozial und engagiert" heißt (fiktiver titel) erwarte ich einseitig linke Berichte. Von allgemeinen Medien erwarte ich zumindest Neutralität.

Ich persönlich würde mich generell über mehr Neutralität freuen. Bei allen Medien (Links, Mitte, Rechts). Randgruppenmedien aber durchaus eine Fokussierung zugestehen.
 
Im Grunde stimme ich Dir zu. Aber merkst Du nicht selbst, wie weit nach links verschoben die Gesellschaft ist? Das mag Dir ja entgegen kommen, aber es ist insgesamt betrachtet nicht mehr gesund.

Wie gesagt - ist nur ein Beispiel und hat nichts mit Kelle zu tun. Mir fällt es nur eben immer wieder auf, wieviel Extremismus überall (auch in den Medien) von links geduldet und teilweise sogar öffentlich/medial unterstützt wird - hingegen auf Leute, die sich (zu viel) Sorgen machen, berechtigt oder unberechtigt, mindestens verbal eingeknüppelt wird.
Oh, zeige mir mal einen Medienbericht, wo linke GEWALT gut geheißen wird. Ich bin gespannt. Wenn du allerdings die Tatsache meinst, das eine Gruppe Gegendemonstranten lauter schreit als Pegida und co. dann hat das offensichtlich mit einem demokratischen Grundprinzip zu tun: Die Mehrheit IST nun mal lauter. Und solange nur verbal "geknüppelt" wird, ist für mich alles in Butter, auch wenn man dann teilw. menschenverachtendes nicht mehr hören kann, ist es noch besser.
Allerdings ist es auch keine Frage, dass in der Strafverfolgung eben rechts vermehrt weggeguckt wird - und zwar bei tatsächlicher Gewalt! 30 Nazis verabreden sich AUF FACEBOOK zum Syrer-verprügeln, und wie viele Festnahmen gab es in Magdeburg? 60 Brandstiftungen auf Flüchtlingsuntwerkünfte im Sptember, davon 40 bewohnt: 10 Verdächtige, Festnahmen: Null.
Wobei Du recht hast. Man sollte nicht bei den Linken nach einem Haar in der Suppe suchen und es bei den Rechten einfach mit essen. Nur ich betrachte die deutsche Medienlandschaft eher als Waage, auf der man versuchen muss, irgendwie die Mitte zu finden. Wenn ich aber die deutsche Medienlandschaft als insgesamt linksverschoben betrachte, dann muss ich den wenigen Medien des rechten Spektrums notgedrungen mehr Spielraum einräumen. Die wenigen Zeitungen und Magazine, die ich in der politischen Mitte sehe (Welt, Focus, Handelsblatt, Cicero, ...) wiegen längst nicht die Masse kleiner und großer linker und linksextremistischer Medien auf. Da braucht es auf der rechten Seite auch ein paar Extreme, die dann eben das Bild wieder mehr in die Mitte rücken.
Also willst du keine ausgewogene Berichterstattung, sondern ein Gleichgewicht des Schreckens.

Ich persönlich würde mich generell über mehr Neutralität freuen. Bei allen Medien (Links, Mitte, Rechts). Randgruppenmedien aber durchaus eine Fokussierung zugestehen.
Ich spreche von Radikalisierung, nicht mehr Fokusierung! Und die sehe ich vor allem am Rechten Rand.
 
Zuletzt bearbeitet:
Änder doch mal deinen Blickwinkel etwas, sonst wirst du die auch nur im Ansatz objektiv bleiben können. Ich weiß aber auch, dass du das gar nicht möchtest :D

Natürlich gibt es keine Artikel, in denen Linke Gewalt gut geheißen wird. Das wird und kann sich auch kein seriöser Nachrichtendienst erlauben. Genau sowenig wirst du aber entsprechende Berichte für die andere Seite finden. Andersrum wäre aber ein Artikel eines "Rechten", der eine linksradikale Demo sprengt undenkbar: https://www.spiegel.de/schulspiegel...s-20-unterwandert-eine-nazidemo-a-760685.html

Bei (zum Teil auch gewaltsamen) Demonstrationen gibt es ja in der Regel 5 - 10 mal mehr "Linke" als "Rechte". Sich da zu wundern, dass am Ende des Tages mehr Linke in der Zelle verschwinden, erscheint mir fragwürdig. Verhaftet wird ja dabei nicht für die Inhalte.

"30 Nazis, die sich verabreden um Syrer zu verprügeln" gehören im übrigen aus meiner Sicht auf Jahre(!) weggesperrt. Ebenso bestraft gehören aber eben auch Linke, die sich treffen um "Steine zu werfen".
 
[...] Ich mag Kelle und hatte mit ihm schon viele gute und fruchtbare Diskussionen. Aber ich nehme mir seine Signatur, die der Antifa entstammt, trotzdem mal zum Beispiel: [...]

Ich finde seine Signatur und manchmal bis oft den Ton seiner Beiträge auch nicht gelungen. Habe ich auch schon mal kritisiert, wenn ich mich recht erinnere. Allerdings kann ich in den Newskommentaren täglich und im Forum regelmässig auch Beiträge aus der anderen Ecke lesen, die mich genauso nerven. Zumindest hier sehe ich daher "Ausgewogenheit".

[...] Genau sowenig wirst du aber entsprechende Berichte für die andere Seite finden. Andersrum wäre aber ein Artikel eines "Rechten", der eine linksradikale Demo sprengt undenkbar: https://www.spiegel.de/schulspiegel...s-20-unterwandert-eine-nazidemo-a-760685.html [...]

Da stellt sich natürlich zunächst die Frage, ob es so etwas schon einmal auf der anderen Seite gab.
Und dann die Frage, ob nicht doch zumindest "Die Junge Freiheit" darüber berichten würde. Verboten wäre es ihr sicher nicht.

[...] Von allgemeinen Medien erwarte ich zumindest Neutralität. [...]

Neutralität kann es allenfalls im Nachrichtenbereich geben (s. auch meinen letzten Post). Sobald man auf der Einordnungsebene angekommen ist, erst recht beim Meinungsteil, wird man immer subjektive Betrachtungen finden.

Und wenn man eine Mindermeinung vertritt, dann darf man sich eben auch nicht wundern, wenn man sie in Massenmedien, die an die Mehrheit verkauft werden sollen, nicht (oft) wiederfindet. Obwohl man manche Meinung, die auf Pegida-Plakaten zu finden ist, auch schon mal in Deutschlands größter Tageszeitung findet, je nachdem, wie sie gerade drauf ist... ;)
 
Oh, zeige mir mal einen Medienbericht, wo linke GEWALT gut geheißen wird.
Ich habe NICHTS von GEWALT geschrieben. Ich sprach von Extremismus. Fang jetzt nicht wie Reddogg an, hier was dazu zu dichten.

Allerdings ist es auch keine Frage, dass in der Strafverfolgung eben rechts vermehrt weggeguckt wird - und zwar bei tatsächlicher Gewalt! 30 Nazis verabreden sich AUF FACEBOOK zum Syrer-verprügeln, und wie viele Festnahmen gab es in Magdeburg? 60 Brandstiftungen auf Flüchtlingsuntwerkünfte im Sptember, davon 40 bewohnt: 10 Verdächtige, Festnahmen: Null.
Da wird überhaupt nicht weg geguckt. So gesehen müsste die gesamte Antifa im Vorfeld einer Demo weg gesperrt werden, was dann aber die Gegendemos ganz schön ausdünnen würde. Obgleich inzwischen die Webseiten der Linksextremisten deutlich ruhiger geworden sind. Jetzt wird nicht mehr ganz so unverblümt zu Gewalt aufgerufen wie früher. Heute bedient man sich der gleichen Redewendungen, wie einst die NPD, die betont zu Friedfertigkeit aufgerufen hat, sich durch nichts provozieren zu lassen und am Ende noch erwähnte, wieviele Verletzte und Übergriffe es beim letzten Mal gab :) Wenigstens in diesem Punkt scheint es ja einen "Bildungstransfer" gegeben zu haben.

Also willst du keine ausgewogene Berichterstattung, sondern ein Gleichgewicht des Schreckens.
Wenn ich keine ausgewogene Berichterstattung bekommen kann (wonach es ja seit Jahren und Jahrzehnten aussieht), dann ist das zumindest die kleinste Form der Ausgewogenheit, die ich bekommen kann. Das ist sicherlich traurig, aber wenn es niemand ändern will, dann ist es wohl so zu ertragen und das Beste daraus zu machen.

Wobei ich aber auch sagen muss, dass ich mich inzwischen immer weniger auf Extremistenseiten wiederfinde und mir die genannten Medien, die ich für mich in die politische Mitte einordne, bevorzugt lese. Was aber nicht bedeutet, dass die Medienlandschaft insgesamt nicht doch recht stark linksverschoben ist.
 
Also Gewalt- u. Übeltäter gibt's nur unter den Flüchtlingen? So wird es leicht für Ordnungshüter. Schuldige sind schon festgestellt.
 
Allerdings ist es auch keine Frage, dass in der Strafverfolgung eben rechts vermehrt weggeguckt wird - und zwar bei tatsächlicher Gewalt! 30 Nazis verabreden sich AUF FACEBOOK zum Syrer-verprügeln, und wie viele Festnahmen gab es in Magdeburg? 60 Brandstiftungen auf Flüchtlingsuntwerkünfte im Sptember, davon 40 bewohnt: 10 Verdächtige, Festnahmen: Null.

Aha. Hier gab es das in den Medien sehr bekannte "Problemhaus in den Peschen". (Standort Duisburg). In dieser Gegend ist die Kriminalität nach entstehen des Hause exorbitant gestiegen. Leider (stand auch in den Zeitungen) durften die Bewohner des Hauses nicht näher beobachtet werden. Also mussten sich die Bürger halt mit der gestiegenen Kriminalität abfinden. Welche Gruppe nun in dem Haus gewohnt hat möchte ich nun nicht sagen. Denn das würde ja nur wieder pauschalisieren und wäre böse. Aber unsere Justiz schaut aus political correctness sehr gerne weg. Gibt ja auch in Stadtteilen Clans, diese werden auch größtenteils in Ruhe gelassen. Auch da ist die Justiz gerne blind wegen des großen Ärgers. Also erzähl mir bitte nicht ohne aussagekräftiger Statistik, dass die Justiz rechts blinder ist als auf anderen Augen. Denn es gibt viele tote Winkel in der Justiz.

Und zu den Festnahmen. Wenn Festnahmen ein Beweis für deine Statistik sind, dann wäre der Gegenbeweis schon erbracht. Denn bei vielen Straftaten ist die Aufklärungsquote recht gering.


Und zum Tehma Null festnahmen (aber auch das wird gleich eh relativiert):

https://www.tagesspiegel.de/politik...-salzhemmendorf-drei-festnahmen/12246836.html

https://www.welt.de/vermischtes/art...nn-zuendet-Fluechtlingshaus-an-Festnahme.html

https://www.pz-news.de/pzplus/regio...ik-zum-Remchinger-Asylheim-_arid,1054078.html

Strafmaß gibt es übrigens noch nicht (soweit ich weiß). aber die Polizei hat sich Mühe bei der Ermittlung gegeben und nun sind die Richter dran eine Strafe zu finden. Das ohne Fluchtgefahr keine U-Haft üblich ist, ist auch normal. Also blind? Eher nicht dem eigenen empfinden nach gerecht.

Aufklärungsquote liegt übrigens bei 50%

https://de.statista.com/statistik/d...laerungsquoten-bei-brandstiftungen-seit-1995/

Nun weiß ich da nichts genaueres, denke aber bei Versicherungsbetrug durch Brandschaden ist die Quote höher als bei Randombrandstiftung, die jeder Radikale in der Umgebung hätte machen können...
 
Aha. Hier gab es das in den Medien sehr bekannte "Problemhaus in den Peschen". (Standort Duisburg). In dieser Gegend ist die Kriminalität nach entstehen des Hause exorbitant gestiegen. Leider (stand auch in den Zeitungen) durften die Bewohner des Hauses nicht näher beobachtet werden. Also mussten sich die Bürger halt mit der gestiegenen Kriminalität abfinden.
Das Haus ist schon geraumer Zeit Behördlich für unbewohnbar erklärt und geräumt worden.
Welche Gruppe nun in dem Haus gewohnt hat möchte ich nun nicht sagen. Denn das würde ja nur wieder pauschalisieren und wäre böse. Aber unsere Justiz schaut aus political correctness sehr gerne weg. Gibt ja auch in Stadtteilen Clans, diese werden auch größtenteils in Ruhe gelassen. Auch da ist die Justiz gerne blind wegen des großen Ärgers. Also erzähl mir bitte nicht ohne aussagekräftiger Statistik, dass die Justiz rechts blinder ist als auf anderen Augen. Denn es gibt viele tote Winkel in der Justiz
.
Inwiefern rechtfertigt das Justizversagen auf der einen Seite nämliches auf der anderen?

Und zum Tehma Null festnahmen (aber auch das wird gleich eh relativiert):
Nö, ausnahmsweise nicht... ;) Nur lies den Weltartikel bitte nochmal, der steht ziemlich exemplarisch für das, was ich meine...

Das ohne Fluchtgefahr keine U-Haft üblich ist, ist auch normal. Also blind? Eher nicht dem eigenen empfinden nach gerecht.
Wie sieht es bei möglicher Wiederholung aus?

Gut, hilft uns jetzt erst mal nicht weiter, da bis 2014...


@maxator: 8O "seriöse Nachrichtendienste" gibt's doch gar nicht... ist doch alles linksgrün veersifft :biggrin:
 
Das Haus ist schon geraumer Zeit Behördlich für unbewohnbar erklärt und geräumt worden.

Ändert genau was an der Aussage?


Inwiefern rechtfertigt das Justizversagen auf der einen Seite nämliches auf der anderen?

Rechtfertigt es gar nicht. Es widerspricht der Aussage, dass die Justiz nur auf einem Auge blind ist. Die Justiz hat generell Fehler. Aber die hat jedes Großunternehmen und wohl auch jeder Mensch.


Wie sieht es bei möglicher Wiederholung aus?

Wenn jemand nichts zu verlieren hat und nicht aus dem "bürgerlichen Lager" (inwiefern der Begriff bei solcher Tat gerecht ist, sei dahin gestellt) kommt wäre er sicherlich in U-Haft gekommen.
 
Ändert genau was an der Aussage?
Das nichts getan wurde?
Rechtfertigt es gar nicht. Es widerspricht der Aussage, dass die Justiz nur auf einem Auge blind ist. Die Justiz hat generell Fehler. Aber die hat jedes Großunternehmen und wohl auch jeder Mensch.
Es ist eine Frage der Häufung, nicht von einzelnen Fällen...
Wenn jemand nichts zu verlieren hat und nicht aus dem "bürgerlichen Lager" (inwiefern der Begriff bei solcher Tat gerecht ist, sei dahin gestellt) kommt wäre er sicherlich in U-Haft gekommen.
Beim Täter selber mag das ja vielleicht stimmen, aber was für ein Bild wird da nach außen getragen? Jemand zündet ein bewohntes Haus an, nimmt also Tote oder Verletzte bewusst in Kauf, un geht nicht in U-Haft? Aussage zu Nachahmern: Ihr habt nicht viel zu befürchten! Und normalerweise bin ich nicht bei denen, die sich über "Kuscheljustiz" aufregen...
 
[...] Aussage zu Nachahmern: Ihr habt nicht viel zu befürchten! Und normalerweise bin ich nicht bei denen, die sich über "Kuscheljustiz" aufregen...

Anders als manche Politiker haben sich Richter aber nun einmal an Gesetze zu halten. Und wenn es keine Haftgründe gibt, dann kann ich auch niemanden einsperren. ;)

Selbst oder gerade dann nicht, wenn es "politisch" wünschenswert wäre.
 
Das nichts getan wurde?

Also ist die Tatsache, dass man ein Haus als unbewohnbar deklariert hat eine Maßnahme gegen Verbrechen gewesen? Du kennst das Haus nicht, es ist wirklich unbewohnbar. Und dieser Zustand wurde in recht kurzer Zeit erreicht.

Es ist eine Frage der Häufung, nicht von einzelnen Fällen...

Und ich vermisse immer noch den Beweis, dass bei rechten Straftaten häufig/häufiger weg gesehen wird. Im Grunde ist es doch bis jetzt nur ein subjektives Gefühl, wie es scheint.

Beim Täter selber mag das ja vielleicht stimmen, aber was für ein Bild wird da nach außen getragen? Jemand zündet ein bewohntes Haus an, nimmt also Tote oder Verletzte bewusst in Kauf, un geht nicht in U-Haft? Aussage zu Nachahmern: Ihr habt nicht viel zu befürchten! Und normalerweise bin ich nicht bei denen, die sich über "Kuscheljustiz" aufregen...


Ich bin auch nicht immer Fan von unserer Justiz. Zumindest beim Feuerwehrmann war das Haus bewohnt und auch da würde ich es für richtig halten U-Haft und bewährungsfreie Haft zu verhängen. Aber hier geht es ja gerade nicht um Justiz. Es geht um Gleichheit und Ungleichheit. Und die Justiz sieht dieses vorgehen im Normalen scheinbar so vor. Nun aufgrund von Emotionen anders zu handeln würde dem Grundsatz der Gleichheit vorm Gesetz widersprechen.
 
Das habe ich nicht geschrieben. Ich habe gemeint, dass es jetzt für Gewalt- und Übeltäter viel leichter wird, sich als jemand anderes auszugeben und sich zu verstecken.