Diskussion über Jugendkriminalität

Photon

MASSIVE AGGRESSIVE
ID: 131538
L
28 April 2006
5.243
356
[edit by darkkurt : herausgelöst aus https://www.klamm.de/forum/showthread.php?t=44194 ]

Das die CSU unter dem Motto "wir brauchen keine NPD und DVU, das können wir auch selbst" am rechten Rand "wildert" und sich auch gegenüber der CDU profilieren möchte, ist ja jetzt so neu nicht.
Naja, das ist noch lange kein "am rechten Rand wildern" nach meinem Empfinden, das ist stupider Bauernfang. Dass wir ein gewaltiges und kaum noch in den Griff zu bekommendes Ausländer- und Kriminalitätsproblem haben (gerade unter Jugendlichen) wird ja so langsam auch dem blindesten Linken klar. Zwar traut sich die Union auch noch nicht wirklich an eine Lösung und stochert hilflos mit "Handyverboten für jugendliche Straftäter" und "Discoverboten" in ganz flachem Wasser. Aber zumindest besser, als ständig den Deutschen die Schuld geben zu wollen an jahrzehntelanger nicht erfolgter Integration (wie es aus der linken Ecke laufend gemault wird).

Genauso unglaubwürdig ist die Schlammschlacht, die sich die Union und die SPD liefern. Die SPD ist links wie eh und je, nun wird ihr seitens der Union vorgeworfen, nach links abgerutscht zu sein. So ein Blödsinn. Aber die Qualität des Wahlkampfes der Union ist mir neu; da haben wir wohl ein neues Niedrigniveau erreicht...

Gruß,
Photon
 
Dass wir ein gewaltiges und kaum noch in den Griff zu bekommendes Ausländer- und Kriminalitätsproblem haben (gerade unter Jugendlichen) wird ja so langsam auch dem blindesten Linken klar.
Da ist denen schon lange klar. Schließlich sind's doch neben kirchlichen Einrichtungen (hauptsächlich) "linke" Initiativen, die Jugend- und Intergrationsarbeit leisten.
 
Dass wir ein gewaltiges und kaum noch in den Griff zu bekommendes Ausländer- und Kriminalitätsproblem haben (gerade unter Jugendlichen) wird ja so langsam auch dem blindesten Linken klar.

Wenn man jetzt noch die Kriminalität auf sozialen Status und Bildung beziehen würde und nicht auf herkunft wie Medien und CDU, dann würde man zu einem sehr sinnvollen Schluss kommen. Und nein, nicht nur, dass der Anteil Deutscher an Straftaten stetig wächst, auch gibt es Straftaten, die faktisch nur von Menschen mit Migrationshintergrund begangen werden können und somit in Statistiken auftauchen. Eine Studie belegte erst kürzlich, dass deutsche Jugendlcihe mit ähnlichem sozialem Umfeld und Bildungsgrad genauso straffällig sind wie nichtdeutsche Jugendliche in dieser Situation.
Die meisten Straftäter mit Migrationshintergrund sind hier geboren, sie sind ein Abbild unserer Gesellschaft und die tatsache, dass z.B. 60% der Türken in München auf Hauptschulen ist zeigt unsere Missstände.
 
Wenn man jetzt noch die Kriminalität auf sozialen Status und Bildung beziehen würde und nicht auf herkunft wie Medien und CDU, dann würde man zu einem sehr sinnvollen Schluss kommen.
...der da nun wäre?

[...] Die meisten Straftäter mit Migrationshintergrund sind hier geboren, sie sind ein Abbild unserer Gesellschaft und die tatsache, dass z.B. 60% der Türken in München auf Hauptschulen ist zeigt unsere Missstände.
Entschuldige, aber das ist natürlich eine völlige Verdrehung der Tatsachen. Tatsache ist, dass sich die Bundesrepublik Deutschland in den 60er Jahren Gastarbeiter in rauhen Mengen "zugelegt" hat, ohne über eine zeitliche Begrenzung des Bleibe- und Arbeitsrechts überhaupt nachzudenken.

Weiterhin ist Fakt, dass die meisten Stellen, die aufgrund von (Fach-)kräftemangel besetzt werden mussten, damals schon im Niedriglohnsektor angesiedelt waren. Folglich sind damals schon keine hoch studierten Ausländer her gekommen, sondern in der großen Mehrzahl Leute aus Ostanatolien und anderen rückständigen Gebieten, wo noch das Patrichariat und das Faustrecht in Lehmhütten regierten (und vielleicht noch immer regieren, wer weiß). Entsprechend werden die Kinder und Kindeskinder auch erzogen, aber mit dieser Einstellung sind sie in Deutschland allerdings völlig fehl am Platze (nebenbei bemerkt: in türkischen Großstädten auch!).

Sie sind folglich kein Abbild unserer Gesellschaft, sondern die des Herkunftslandes. Mangelnder Integrationswille und Ghettoisierung taten dann ihr Übriges, damit sich ausgeprägte Parallelgesellschaften bundesweit entwickelten. Und wie wirkt der Staat / Organisationen / Kirche dagegen? Handyverbote? Discoverbote? Bastelnachmittage?

Gruß,
Photon
 
(...) nicht nur, dass der Anteil Deutscher an Straftaten stetig wächst, auch gibt es Straftaten, die faktisch nur von Menschen mit Migrationshintergrund begangen werden können und somit in Statistiken auftauchen.

Hast du dein Wissen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS)? Oder worauf beruht deine Aussage? Ist ja irgendwie logisch, dass es auch Straftaten gibt, die nur von Menschen mit Mig-Hintergrund begangen werden können.....Aufenthaltsbestimmungsrecht usw. kommt mir da in den Sinn ;)

Eine Studie belegte erst kürzlich, dass deutsche Jugendlcihe mit ähnlichem sozialem Umfeld und Bildungsgrad genauso straffällig sind wie nichtdeutsche Jugendliche in dieser Situation.

Welche Studie meinst du? Gibt's die im Internet.... also öffentlich?

Das Ergebnis dieser von dir benannten Studie erinnert mich an die Theorie der differentiellen Kontakte von Sutherland, die u.a. nichts anderes besagt als
...das kriminelles Verhalten in Interaktion mit anderen Personen in einem Kommunikationsprozess gelernt wird. Aus dieser Annahme erklärt sich der Name der Theorie: Unter Kontakten, die teilweise mit Assoziationen übersetzt werden, sind Kontakte zu anderen Personen bzw. Verhaltensmustern gemeint. Das Erlernen krimineller Verhaltensweisen findet nach Sutherland hauptsächlich in kleinen persönlichen Gruppen statt. Den Medien misst er nur eine relativ unbedeutende Rolle bei der Entstehung kriminellen Verhaltens bei. (...) Aus diesen Vorüberlegungen leitet Sutherland seine zentrale These ab:

„Eine Person wird delinquent infolge des Überwiegens der die Verletzung begünstigenden Einstellungen über jene, die Gesetzesverletzungen negativ beurteilen.“

Er geht dabei davon aus, dass jeder Mensch sowohl kriminalitätsbegünstigende als auch konformes Verhalten begünstigende Kontakte habe (dies ist mit dem Begriff der „differentiellen“ Kontakte gemeint), und dass es für die Frage, ob ein Mensch selbst kriminell werde, auf das Überwiegen der kriminalitätsbegünstigenden Kontakte ankomme.

Die Theorie sagt nicht, dass eine Person kriminell wird, weil die Kontakte zu Kriminellen überwiegen. Es geht hier lediglich um Kontakte zu Verhaltensmustern.

Das dazu. Da ich mich studienbedingt mit "Gewalt" beschäftige, interessiert es mich schon, von wem die Studie ist.... gerne auch per PN :)

Die meisten Straftäter mit Migrationshintergrund sind hier geboren, sie sind ein Abbild unserer Gesellschaft und die tatsache, dass z.B. 60% der Türken in München auf Hauptschulen ist zeigt unsere Missstände.

Sorry, aber das die Straftäter nichtdeutscher Herkunftssprache ein Abbild unserer Geselschaft sind, da stimme auch ich nicht 100%ig mit dir überein. Ich sehe das z.T. auch wie Photon, in dem er sagt, dass die Kinder, die durchaus hier geboren sind, dennoch die Erziehung ihrer Eltern genießen und somit auch deren Einstellungen (teil-)übernehmen.

In Berlin gibt es die Landeskommission Berlin gegen Gewalt. Diese hat Ende 2007 einen neuen Bericht herausgebracht mit dem Titel Gewalt von Jungen, männlichen Jugendlichen und jungen Männern mit Migrationshintergrund in Berlin (pdf-Datei, knapp 3 MB groß).
Auf Seite 15 steht z.B. folgendes:
(...) die Probleme (sind) Resultat unterschiedlicher Normen, Werte, Traditionen, die zum Teil auch mit religiösen Überzeugungen korrespondieren. So sind bei Migrant/innen folgende Einstellungen zum Teil immer noch vergleichsweise weit verbreitet:
• Männer und Frauen sind nicht gleichberechtigt und Mädchen und Jungen vor diesem Hintergrund unterschiedlich zu sozialisieren. Ihnen sind dementsprechend unterschiedliche Rechte zuzugeste-hen,
• Gewalt und der unbedingte Respekt vor männlichen Autoritäten sind ein geeignetes Mittel nicht nur der Erziehung, sondern auch zur Lösung von Konflikten.
• Die Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland hat keinen für sie verbindlichen Charakter.
• Das Leben in Deutschland bietet auch ohne das Erlernen der Sprache ausreichende Perspektiven.

Die Studie ging über 2 Jahre und ist sehr interessant zu lesen, besonders ab Seite 19. Ich mag das hier nicht alles zitieren und bitte euch bei Interesse es selbst zu lesen, nur soviel:
Männliche nichtdeutsche Jugendliche wurden
... im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil im Jahr 2005
• 3,0 mal so oft bei Sexualdelikten insgesamt,
• 7,5 mal so oft bei Vergewaltigung,
• 2,0 mal so oft bei Straßenkriminalität und
• bei Gewaltkriminalität insgesamt 3,4 mal so oft
polizeilich bekannt wie deutsche männliche Jugendliche.
Fairerweise ist noch zu sagen, dass die Gewalt bei Älteren erheblich zurückgeht (laut PKS).

Okay, das sind nun Daten, Fakten usw. und jeder bildet sich so grade seine Meinung ;) Ich bleibe bei meiner Meinung, dass es mehrere Faktoren gibt, die unterschiedlich gewichtet sind, damit ein Mensch mit Mig-Hintergrund in Deutschland gewalttätig wird. Zum einen wie oben angeführt die Familie, zum anderen die Bildung und weiter die soziale "Lage". Es gibt bestimmt noch mehrere kleinerer Faktoren. Nur ist es nicht sinnvoll generell sich eins rauszupicken und dafür/dagegen etwas zu tun. Nein, der Gesamtkontext muß beachtet werden und gleichzeitig an allen Ecken etwas getan werden. Wie und was.... tja, da bin ich gespannt, was sich die Politiker so einfallen lassen. Es gibt etliche Programme (auch deutschlandweit), die in (Grund-)Schulen ansetzen und das friedliche Miteinander fördern. Doch steht weiterhin die Frage im Raum: Was sollte man akut gegen kriminelle Jugendliche und Heranwachsende (grade auch mit Migrationshintergrund) tun?

Gruß, Poo

Edit: Sorry für die Länge des postings :)
 

Also wir haben hier ja ein "Haus der Jugend" und noch einige andere Jugendhorts, welche sich der Berteuung von Jugendlichen annehmen. Und dies Freizeittechnisch wie auch Schultechnisch. Zudem nehmen sie sich auch den Problemen der Jugendlichen an. Sowas kenne ich auch aus etlichen Orten. Und die sind weder christlich noch Parteigebunden. Wir haben auch son kleinen Kirchentreff für Jugendliche, aber der ist wirklich sehr klein.

Und ich bin der Meinung das die Jugendhäuser schon oft Programme haben zu verschiedenen Themen, die Gesellschaftstechnisch wichtig sind. Ich möchte nun nicht bestreiten, dass diese Ökopädagogen des öfteren Grün wählen (wobei das auch ein Klischeedenken sein könnte ;) ), aber generell denke ich, dass man es nicht einer Partei zuordnen kann, dass würde man doch wohl merken wenn eine Partei das direkt bezahlt. Man muss mit seiner "gutheit" ja zwecks wählerstimmen werben. Und als christlicher Verein würde man zumindest Kreuze haben vermute ich, wenn man schon nicht als solcher erkenntlich ist. Somit tippe ich auf Städtisch oder auf Privat.

poopsie schrieb:
Ist ja irgendwie logisch, dass es auch Straftaten gibt, die nur von Menschen mit Mig-Hintergrund begangen werden können.....Aufenthaltsbestimmungsrecht usw. kommt mir da in den Sinn

Nein das ist nicht logisch. Ein Mensch mit Mig-Hintergrund, aber deutschem Pass kann keine Probleme mit dem Aufenthaltsrecht bekommen. Er ist ja rechtlich gesehen ein Deutscher, auch wenn es seine Vorfahren nicht wahren. Daher würd mich schon interessieren, welche Straftaten nur dieser Bevölkerungsgruppe zugerechnet werden kann?
 
(...) Ein Mensch mit Mig-Hintergrund, aber deutschem Pass kann keine Probleme mit dem Aufenthaltsrecht bekommen. Er ist ja rechtlich gesehen ein Deutscher, auch wenn es seine Vorfahren nicht wahren. (...)

Ja, Wannabe, daran habe ich gar nicht gedacht :-?

Nun ist Timo gefragt: Welche Straftaten meinst du? :)

Gruß, Poo
 
Also wir haben hier ja ein "Haus der Jugend" und noch einige andere Jugendhorts, welche sich der Berteuung von Jugendlichen annehmen. Und dies Freizeittechnisch wie auch Schultechnisch. Zudem nehmen sie sich auch den Problemen der Jugendlichen an. Sowas kenne ich auch aus etlichen Orten. Und die sind weder christlich noch Parteigebunden. Wir haben auch son kleinen Kirchentreff für Jugendliche, aber der ist wirklich sehr klein.[...]
Oft geben die Kirchen zu solchen Einrichtungen Geld dazu. Oder auch Parteien.

Bei uns in der Gegend unterstützen z.B. die Junge Union, aber auch JuLis und SuSos Jugendtreffs und Bildungseinrichtungen, Bundesweit macht die Carritas z.B. ziemlich viel. Dann gibts auch noch Eigeninitiativen, aber die sind oft auf Geld aus anderer Quelle angewiesen.

Nein das ist nicht logisch. Ein Mensch mit Mig-Hintergrund, aber deutschem Pass kann keine Probleme mit dem Aufenthaltsrecht bekommen. Er ist ja rechtlich gesehen ein Deutscher, auch wenn es seine Vorfahren nicht wahren. Daher würd mich schon interessieren, welche Straftaten nur dieser Bevölkerungsgruppe zugerechnet werden kann?
Jemand mit deutschem Pass fällt aus dem Bereich "Ausländerkriminalität" 'raus - ob Migrationshintergrund oder nicht ist da wohl egal.
 
Jemand mit deutschem Pass fällt aus dem Bereich "Ausländerkriminalität" 'raus - ob Migrationshintergrund oder nicht ist da wohl egal.

Nicht immer. Gibt Bundesländer (glaub auch Hessen) die haben Statistiken, bei denen seperat Menschen mit Migrationshintergrund aufgeführt werden. Also schon deutsche Staatsbürger. Und da wollte timo uns grad zu sagen, was diese an Straftaten machen können, die andere nicht hinbekommen ;)
 
Jemand mit deutschem Pass fällt aus dem Bereich "Ausländerkriminalität" 'raus - ob Migrationshintergrund oder nicht ist da wohl egal.

Ansich ja richtig, aber für diese Diskussion hier gilt: Es gibt Ausländer und es gibt Personen mit Migrationshintergrund.
Wie schon richtig bemerkt: Alle, die keinen deutschen Pass haben und folglich nicht-deutsch sind, sind Ausländer. Personen nichtdeutscher Herkunftssprache/mit Migrationshintergrund können durchaus den deutschen Pass haben und sind nach dem Recht Deutsche, nur haben diese einen Migrationshintergrund. Ich habe auch einen deutschen Pass, habe aber keinen Migrationshintergrund, werde also in der Statistik als Deutsche geführt.
Beispiel: Du wirst von jemanden niedergeschlagen, der Angreifer haut ab. Später bei Anzeigenaufnahme wirst du gefragt, wie sah die Person denn aus? Irgendwelche Merkmale, die aufgefallen sind? Ja also... der hat gebrochen deutsch gesprochen, hatte einen gesunden Teint so in Richtung braun, und hat zwischendurch Laute von sich gegeben, die ich nicht verstand, wie eine total fremde Sprache.
Was folgt? Der Täter wird eingestuft als Täter mit Migrationshintergrund. Es ist hier völlig gleichgültig, ob er einen deutschen Pass oder nicht. Oder rennst du dem hinterher und fragst nach dem Pass? ;)

Und Timo sprach ja von Straftäter mit Mig-Hintergrund..... daher bleibt meine Frage, welche Straftaten sollen das sein.

Gruß, Poo

Edit: Sorry wannabe, habe jetzt erst richtig gesehen, dass du das ja schon richtig gestellt hast :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, nur eine kurze Anmerkung von mir.

Die Kriminalstatistiken werden nach Festnahmen bzw. Aufnahme der Personalien der Verdächtigen erhoben.

Und genau hier ist eins der Hauptprobleme der ganzen Statistik. Sie besteht aus Verdächtigungen und nicht aus Verurteilungen.

Leider fällt hier der latente Rassismus im Lande besonders auf. Selbst das Bundeskriminalamt gibt auf seiner Seite selber zu (das war in der gleichen Ecke in der auch Timos hinweise herkamen. Ich find es grad selbst nicht auf deren Seite aber ich reiche den Link nach) das von Ausländern begange Straftaten häufiger zur Anzeige gebracht werden als von Deutschen begangene, das häufiger Bagatellfälle zur Anzeige gebracht werden und auch das es deutlich häufiger falsche Verdächtigungen gegen Ausländer als gegen Deutsche gibt.

Auch wird dort angemerkt, dass an Ausländer begangene Straftaten aus Angst vor Represalien selten zur Anzeige gebracht werden. Hier also eine hohe Dunkelziffer besteht.

Cya Nightfire
 
Auch wird dort angemerkt, dass an Ausländer begangene Straftaten aus Angst vor Represalien selten zur Anzeige gebracht werden. Hier also eine hohe Dunkelziffer besteht.

Und diese Aussage entnimmst du welcher Studie? Wurden 1000 Opfer nach einer Angriff gefragt wieso sie keine Anzeige gemacht haben? :ugly:

Ich kenne einen Fall. Da hat mal einer zu meiner Schulzeit einen Angezeigt, danach kam seine ganze Familie zu seinen Eltern und hat diese bedroht. Kann ich nun auch annehmen, dass alle Ausländer sofort mit Gewalt drohen? Denke deine Meinung resultiert ja auch aus irgendeiner Erfahrung, außer du zeigst mir eine Umfrage bei Opfern...... Sorry ich denke nicht das die Leute da unterscheiden vor wem sie Angst haben. Vielleicht mag das in rechten Hochburgen so sein, dass man da Angst hat. Aber das gleicht sich doch mit den hochburgen mit überdurchschnittlichen Ausländeranteil wieder aus. Denke sogar wir haben mehr Ausländer als Nazis wenn man die Wahlergebnisse so sieht.
 
Und genau hier ist eins der Hauptprobleme der ganzen Statistik. Sie besteht aus Verdächtigungen und nicht aus Verurteilungen.

Ich sehe darin kein Hauptproblem. Die Polizei ist nicht für Urteile zuständig. Dafür gibt es Gerichte. Und wir reden hier über die PKS und nicht über die Gerichts-Statistik, sofern es sowas gibt. Es wird erst ermittelt und dann (pos. oder neg.) Urteile gesprochen. Keine Urteil ohne Verdacht ;)


Selbst das Bundeskriminalamt gibt auf seiner Seite selber zu (das war in der gleichen Ecke in der auch Timos hinweise herkamen. Ich find es grad selbst nicht auf deren Seite aber ich reiche den Link nach) das von Ausländern begange Straftaten häufiger zur Anzeige gebracht werden als von Deutschen begangene (...)

Wenn du den link nachreichst, worüber ich mich sehr freuen würde, dann bitte den direct-link.
Also wenn Timos Hinweis, dass es Straftaten gibt, die nur von Personen mit Mig-Hintergrund begangen werden, von den Internet-Seiten des BKAs herkamen, so unterstelle ich ihm nun, dass er nicht richtig gelesen hat.
@Timo: Bitte reiche den link nach, damit ich meine folgende Unterstellung an dich revidieren kann!

Also: In der PKS von 2006 steht, dass es Straftaten gibt, die nur von Ausländern begangen werden können, wie z.B. Verstöße gegen das von uns bereits erwähnte Aufenthaltsgesetz. link
Timo meinte aber, dass es "...Straftaten (gibt), die faktisch nur von Menschen mit Migrationshintergrund begangen werden können". Und den Unterschied zwischen Ausländer und Personen mit Migrationshintergrund haben wannabe und ich bereits ausführlich dargestellt. Entweder hat sich Timo hier vertan, oder er hat wirklich eine Studie gefunden, die das belegt.
Timo, jetzt du.


Und diese Aussage entnimmst du welcher Studie? Wurden 1000 Opfer nach einer Angriff gefragt wieso sie keine Anzeige gemacht haben? (...)

Ich finde diese Frage immernoch berechtigt.

Gruß, Poo
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde diese Frage immernoch berechtigt.

Gruß, Poo

Wäre sie, hätte Nightfire von einer Studie gesprochen. Ich habe mir seinen und auch Wannabes Post jetzt zweimal durchgelesen.

Vielleicht bin ich ja blöd, aber ich kann im Post von NF nur über die Seite des BKA lesen? :think: Sicher wird es dort auch eine Quellenangabe geben, aber merkt man die sich, wenn man etwas liest?

Ich habe, im Zweifel meines geistigen Zustands bzw. meiner Aufnahmefähigkeit auch mal die Wortsuche zu Hilfe genommen. Auch dort kein Ergebnis im Post von NF.

Was sagt mir das? Eigentlich wieder mal genug, man liest halt raus, was man raus lesen möchte bzw. stellt Fragen, für die es keinen Hintergrund geben kann. Einige Leute machen das ganz gerne, ob dies förderlich für eine Diskussion ist, mag dahingestellt sein. Und zum Schluss würzt man das Ganze noch mit einer Geschichte aus der Schulzeit, klasse!
@Nightfire, es wäre wirklich hilfreich, wenn du den link nachreichen könntest.
 
Wäre sie, hätte Nightfire von einer Studie gesprochen. Ich habe mir seinen und auch Wannabes Post jetzt zweimal durchgelesen.
Vielleicht bin ich ja blöd, aber ich kann im Post von NF nur über die Seite des BKA lesen?

Ach Bad_Boy.... NF schrieb: "...das war in der gleichen Ecke in der auch Timos hinweise herkamen.."
Und Timo hat etwas von einer Studie erwähnt, zwar bezog sich das wieder auf einen anderen Aspekt, aber auch eine Statistik hat etwas mit einer Studie zu tun. Klar hätte wannabee anstatt "Studie" auch "Statistik" sagen können. Aber der aufmerksame Leser schaut über solche Kleinigkeiten hinweg und versteht, was er meint. :)
Leider wissen wir nicht, welche Ecke NF meinte, und ich hoffe wir werden bald schlauer sein.

Weißt du, man kann sich auch den kleinsten Krümel raussuchen um darüber zu diskutieren. Sollten wir nicht lieber beim eigentlichen Thema bleiben?
(...) man liest halt raus, was man raus lesen möchte (...)

Da nehmen wir uns alle nicht aus. ;)

Gruß, Poo