Na toll, wenn sich ein Soldat/in ein Pin-Up in den Spint hängt ist das sexuelle Belästigung. Kein Wunder dass die Zahlen so hoch sind.
Nach Tabelle 10 sind Belästigungen durch Frauen sogar überproportional häufiger als Belästigungen durch Männer.
Bei Handlungen gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden 165 Taten von Frauen begangen, aber nur 281 von Männern, da es nun 9 mal mehr Männer als Frauen gibt, hat Soldat/in hier eine 5 mal höhere Chance von einer Frau belästigt zu werden. Vllt verroht das Soldatenleben die Frauen?
 
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Na toll, wenn sich ein Soldat/in ein Pin-Up in den Spint hängt ist das sexuelle Belästigung. Kein Wunder dass die Zahlen so hoch sind.
Auch wenn bei uns "anzügliche Witze" und "sichtbares Anbringen pornografischer Darstellungen" praktisch an der Tagesordnung waren, wäre ich jetzt auch nicht auf die Idee gekommen "häufig" anzukreuzen.
 
Deutsche lehnen weitere Bundeswehreinsätze ab

Folgende News wurde am 31.01.2014 um 18:45:00 Uhr veröffentlicht:
Deutsche lehnen weitere Bundeswehreinsätze ab
Shortnews

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) stößt mit ihrer Forderung auf eine stärkere deutsche militärische Präsenz an internationalen Friedenseinsätzen, vorrangig in Afrika, auf erhebliche Kritik. Nach einer Umfrage des Meinungsinstitutes Infratest dimap unterstützen nur knapp ein Drittel der Deutschen den Plan der Ministerin. Eine Mehrheit von 61 Prozent ist dagegen. Kanzlerin Merkel (CDU) betonte, dass die Beratungen über eine deutsche Beteiligung in Zentralafrika noch nicht abgeschlossen sind, Kampftruppen kämen jedoch nicht zum Einsatz. Vorrangig sollten Konflikte politisch gelöst werden.
 
Wetten, dass die Ablehung vermehrter Auslandseinsätze der BW durch die Bevölkerung unseren machtgeilen "wir wollen endlich einen ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat" Politclowns vollkommen egal ist?
 
Für was "leisten" wir uns denn eine so große/teure/eigentlich inkompetente Armee? :think:

  • Landesvertreidigung: Unnötig, außerdem zu klein dimensioniert
  • Bündnisverpflichtungen: nicht adäquat ausgerüstet
  • Katastrophenschutz: Für was brauchen die Panzer und Artillerie? Hat der THW auch nicht...
  • Ein Platz an der geopolitische Sonne? Nicht adäquat ausgerüstet, nicht adäquat ausgebildet, nicht adäquat bezahlt & sozial unterstützt.

Schluss: Wir brauchen die Bundeswehr, damit die Steuergelder nicht offen als Subvention an die Rüstungsindustrie gehen...
 
  • Katastrophenschutz: Für was brauchen die Panzer und Artillerie? Hat der THW auch nicht...

... Räumfahrzeuge der Gemeinden konnten die Schneemassen nicht mehr bewältigen, so dass die Bundeswehr, die NVA und die hier stationierte Sowjetarmee mit Panzern eingesetzt wurden, um zumindest liegengebliebene Fahrzeuge und Züge zu erreichen. ...

... Die Bundeswehr stationierte eilends ausgerüstete Funkpanzer als Relaisstationen im Katastrophengebiet. ...

... Auch die Fahrzeuge der Rettungsdienste konnten auf den zugeschneiten Straßen nicht mehr verkehren, so dass auch hier die Bundeswehr ihre teilweise eingemotteten geländegängigen Krankenwagen kurzfristig reaktivieren und den zivilen Rettungsbetrieb nahezu komplett übernehmen musste. ...

... Außerdem kamen in Nordfriesland Panzer aus Bayern um die Straßen freizuräumen. ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Schneekatastrophe_in_Norddeutschland_1978

Nur so als kleines Beispiel.

gruss kelle!
 
Für was "leisten" wir uns denn eine so große/teure/eigentlich inkompetente Armee? :think:

[*]Landesvertreidigung: Unnötig, außerdem zu klein dimensioniert
Kann sich ja auch gerne mal ändern. Und selbst mit ein paar Jahren Vorlaufzeit, wenn sich die Bedrohungslage nur langsam ändern sollte, wäre es äußerst unpraktisch bei 0 anfangen zu müssen. Damit meine ich nicht nur 0 Ausbildung, sondern auch 0 Gerät, 0 Strategie, 0 Erfahrung, 0 Industrie und 0 Technologie.
Außerdem ist sie momentan zu klein dimensioniert gerade WEIL es doch unnötig ist, oder nicht?
[*]Bündnisverpflichtungen: nicht adäquat ausgerüstet
Na wenn wir laut Gauck unsere Wirtschaftsinteressen demnächst häufiger selber militärisch durchsetzen wollen, wird sich das ja vielleicht bald ändern. ;)
 
... Räumfahrzeuge der Gemeinden konnten die Schneemassen nicht mehr bewältigen, so dass die Bundeswehr, die NVA und die hier stationierte Sowjetarmee mit Panzern eingesetzt wurden, um zumindest liegengebliebene Fahrzeuge und Züge zu erreichen. ...

... Die Bundeswehr stationierte eilends ausgerüstete Funkpanzer als Relaisstationen im Katastrophengebiet. ...

... Auch die Fahrzeuge der Rettungsdienste konnten auf den zugeschneiten Straßen nicht mehr verkehren, so dass auch hier die Bundeswehr ihre teilweise eingemotteten geländegängigen Krankenwagen kurzfristig reaktivieren und den zivilen Rettungsbetrieb nahezu komplett übernehmen musste. ...

... Außerdem kamen in Nordfriesland Panzer aus Bayern um die Straßen freizuräumen. ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Schneekatastrophe_in_Norddeutschland_1978

Nur so als kleines Beispiel.

Und, was spricht dagegen, solche Fahrzeuge beim THW vorzuhalten? Was nützt eine PzH 2000 bei Schneemassen, oder ein Leo 2?

@aessitt: Dafür haben wir ja noch die Nato, falls wir mal Gefahr laufen. Und wenn ich mir ansehe, wie wir schon seit geraumer Zeit versuchen, unsere Wirtschaftsinteressen Global zu verteidigen... da wäre Ausstattungstechnisch noch Luft nach oben. Wie gesagt - die Beschaffungspolitik der BW läuft seit Jahrzehnten am Bedarf vorbei, ebenso Personalpolitik und soziale Vorsorge. Und da bin ich noch nicht mal darauf eingegangen, dass man ein Gewehr, das nicht (zuverlässig) schießt, Hubschrauber, die nicht fliegen und Transportflugzeuge, die nichts transportieren können anschafft UND AUCH BEZAHLT!!!
 
@aessitt: Dafür haben wir ja noch die Nato, falls wir mal Gefahr laufen.
Naja, wenn jeder sein Militär abschaffen würde, weil er ja in der Nato ist, wäre die Nato ziemlich witzlos oder? :LOL:
Ich glaube das kommt auch bei den anderen Mitgliedern nicht gut an, wenn wir offen damit kalkulieren würden, dass die schon unsere Bauernhöfe verteidigen werden.

*update*
Aber stimmt schon. Wir könnten auch auf den ganzen Quatsch verzichten und stattdessen alle 6 Monate 50.000 Bürger im Guerilla-Krieg ausbilden und am Ende kriegt jeder sein Schönwetter-Gewehr und einen Sack Kunstdünger mit nach Hause. Das wäre sicherlich billiger UND effektiver was die Landesverteidigung in der heutigen Zeit angeht. */update*
Und wenn ich mir ansehe, wie wir schon seit geraumer Zeit versuchen, unsere Wirtschaftsinteressen Global zu verteidigen...
Haben wir doch praktisch gar nicht. Haben doch bisher die Amis gemacht.
Für Ausbildungszwecke im heimischen Klima ist das meiste Gerät doch 1A und sieht dabei auch noch total schneidig aus. :mrgreen:
Wer konnte denn ahnen, dass man damit doch mal in nen echten Konflikt muss?
Es war doch allgemeiner Tenor, dass deutsche Panzer nicht nochmal in fremde Wüsten sollten, wozu also dessen Tauglichkeit testen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer sich dafür interessiert, wie "toll" unsere BW ausgerüstet ist, kann das mal im Bericht des Wehrbeauftragten durchlesen: https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/003/1800300.pdf

Wenn einzelne Truppenteile schon im Inland nicht genügend Material für Übungen zur Einsatzvorbereitung zur Verfügung haben, wie bitte sollen sie dann den Auslandseinsatz selbst bewältigen?
 
Ich halte eine Bundeswehr für sinnvoll und befürworte auch internationale Einsätze. Nur die derzeitige Form gefällt mir nicht. Das muss eine bestens ausgebildetet und ausgestattete Truppe sein, die als "schnelle Eingreiftruppe" kurz und schnell dort eingesetzt werden kann, wo Menschenrechte gebrochen werden.

Dabei möchte ich sie nicht in Konflikten wie in Syrien, bei Zwangsdemokratisierungen anderer Staaten eingesetzt wissen, sondern bei Vorfällen wie in Ruanda oder Srebenica oder dort, wo Deutsche in Gefahr sind. Den Rest ihrer Zeit dürfen sie darauf warten, dass Deutschland mal angegriffen wird.

Marty
 
Von der Leyen trifft mit Drohnen-Plänen auf Widerstand

Folgende News wurde am 02.07.2014 um 17:02:11 Uhr veröffentlicht:
Von der Leyen trifft mit Drohnen-Plänen auf Widerstand
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Berlin (dpa) - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) trifft mit ihren Plänen für die Beschaffung bewaffnungsfähiger Drohnen auf Widerstand beim Koalitionspartner SPD.
Deren Fraktionsgeschäftsführerin Christine Lambrecht sagte, sie habe «größere Probleme» mit dem Vorstoß. «Ich bin nicht der Meinung, dass so eine militärische Ausrüstung richtig wäre.»
Linke und Grüne lehnten die Drohnen-Beschaffung kategorisch ab. Von der Leyen bekräftigte, dass die Bundeswehr die unbemannten Flieger in Kampfeinsätzen benötige. «Wenn wir unsere Soldaten in solche Missionen schicken, dann müssen sie optimal geschützt sein», sagte sie dem Sender n-tv.
Nach langem Zögern hatte sich von der Leyen in einem Interview der «Süddeutschen Zeitung» (Mittwoch) für die Ausrüstung der Bundeswehr mit bewaffnungsfähigen Drohnen ausgesprochen. Über die Ausstattung der unbemannten Flieger mit Präzisionswaffen soll aber der Bundestag im Einzelfall entscheiden. Bis zur Entwicklung einer europäischen Drohne sollen die unbemannten Flieger gemietet werden.
Von der Leyen wollte ihre Pläne am Nachmittag im Bundestag erläutern. In einem n-tv-Interview betonte sie, dass derzeit keine Einsätze anstünden, bei denen bewaffnete Drohnen zum Einsatz kommen könnten. Der Kampfeinsatz in Afghanistan endet im Dezember. Dann wird die Bundeswehr nur noch zur Ausbildung der afghanischen Streitkräfte am Hindukusch bleiben.
Die SPD ist in der Drohnen-Frage gespalten. Während sich Lambrecht skeptisch äußerte, unterstützte der Verteidigungsexperte Rainer Arnold die Pläne von der Leyens. Er hob darauf ab, dass es in erster Linie um Aufklärungsdrohnen gehe. Dabei wie bereits jetzt gemietete Drohnen einzusetzen, sei richtig, sagte er dem Sender MDR Info. «Wir werden die Bewaffnung aber nicht mitleasen und im Augenblick auch nicht mitkaufen.»
Linksfraktionschef Gregor Gysi sagte, er hoffe auf breiten Widerstand gegen von der Leyens Pläne. «Kampfdrohnen erleichtern Kriege, es kommt aber darauf an, sie zu erschweren», sagte er. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter nannte den Einsatz von Kampfdrohnen ethisch sehr bedenklich. «Denn ein Mensch, der tausende von Kilometern entfernt vor einem Bildschirm sitzt, schätzt die Kampfeslage natürlicherweise völlig anders ein als jemand, der vor Ort ist.»
Bisher setzt die Bundeswehr in Afghanistan gemietete Aufklärungsdrohnen aus Israel vom Typ «Heron 1» ein. Diese sind aber zu klein, um Waffen zu tragen. Dafür kommen die größere «Heron TP» und die US-Drohne «Reaper» (auch «Predator B» genannt) infrage, die von den Amerikanern beispielsweise in Pakistan zur gezielten Tötung mutmaßlicher Terroristen eingesetzt werden.
Mittelfristig soll die Bundeswehr mit europäischen Drohnen ausgestattet werden. «Ich bin der Überzeugung, dass wir in die Entwicklung einer europäischen bewaffnungsfähigen Drohne einsteigen müssen», sagte von der Leyen der «Süddeutschen Zeitung». «Für ein solches Projekt, das mindestens ein Jahrzehnt dauert, werden wir nun Partner suchen.»
Die führenden europäischen Luftfahrtkonzerne Airbus, Dassault Aviation und Alenia Aermacchi hatten bereits im Mai einen Vorstoß dafür gestartet. Von der Leyen hatte sich zunächst zurückhaltend geäußert. Die Entwicklung einer europäischen Drohne war im schwarz-roten Koalitionsvertrag vereinbart worden.
 
Das ganze mal richtig sehen

Hallo liebe Community,

ich bin neu hier auf Klamm, jedoch möchte ich gleich mal bei einem heiklen Thema richtig durchstarten.

Es ist doch so, das immer noch unser Parlament über bewaffnete Einsätze unseres Militärs entscheidet. Demenstprechend kann ich der Argumentation von Gregor Gysi nicht folgen, wenn dieser sagt:

"Drohnen erleichtern den Krieg", dies war jedenfalls sein Tenor...

Im Bundeswehrmuseum in Berlin steht der (meines Erachtens) wahre Spruch "Krieg geht immer gegen den Menschen".

Also wir haben die Gewissenfrage im Bundestag, sowie Bindesrat, also sollen sie über den Waffeneinsatz auch gewissenhaft entscheiden!

Es geht im allgemeinen um die "Oberkommandeure", ob sie nun in den Krieg ziehen, nicht bei dem Soldaten, welcher das Kriegsgerät bedient! Und genau dies ist auch wichtig: Es wird immer noch von einem Menschen bedient! Der denken kann, der Moral hat und auch seine Ethik. Dieser muss den "Fire-Button" drücken.
Es gibt doch bereits Marschflügkörper, wo einer 1500km ennfernt auf den Knopf drückt... Diese sind vom Tornado abschießbar, sowie von Schiffen und auch auf in einer Stellung aufm Land.

Zudem: Geht es erstmal um Aufklärung (die Anfänge... und was geben kann, siehe Oben). Es geht, zumindest erstmal, nur um Information. Und hier möchte ich sclichtweg, dass wenn unser Parlamnt mit der nötigen Mehrheit entscheidet, dass irgendwo am anderen Emde der Welt unsere Väter, Mütter und Kinder eingesetzt werden, dass sie wenigstens wissen, was auf sie zukommt!

Das sie wissen, wenn ihnen jemand kommt um ihnen ihr Leben zu nehmen! Sie sollen es wenigstends wissen und sich drauf vorbereiten können! Damit es dann vielleicht nicht passiert.

Ja, wir brauchen diese Drohnen. Weil wenn es hart auf hart kommt, ziehe ich den toten Fanatiker vor, als Väter, Kinder, Nachbarn etc.

P.S. Zudem empfinde ich es als beschämend für das ZDF, dass es im Heute-Jounal während der Halbzeitpause des Deutschlandspiels im Achtelfinale, eine Berichterstattung ohne Pros zu Drohnen gebracht hat...

LG
 
[...]Ja, wir brauchen diese Drohnen. Weil wenn es hart auf hart kommt, ziehe ich den toten Fanatiker vor, als Väter, Kinder, Nachbarn etc. [...]

Was viele nicht begreifen, wir reden zwar hier über militärisches Kriegsgut aber auch ein Militär muss auf dem neusten Stand der Technik sein, um eine Effektivität gewährleisten zu können (*off-Topic* in diesen Zusammenhang sollte aber auch die G36 ausgebessert werden */off-Topic*).

Wenn man Leute auf der Straße fragen würde ob ein Militär mit Panzer ausgerüstet werden sollte, würden wohl die meisten dies mit "ja" beantworten - schließlich ist das ja Standard in der heutigen Zeit.

So sind in der heutigen Zeit Drohnen (bewaffnet und unbewaffnet) ebenfalls eine Notwendigkeit.

Und da ein Bundeswehrsoldat für jeden Pups um Erlaubnis fragen muss, werden diese Dinger mit Sicherheit nicht so eingesetzt wie es der große Brüder in Übersee macht.
 
Also für mich ist das Ganze mal wieder ein riesen Affentheater fürs Volk bei dem das Ergebnis längst feststand bevor der erste Satz zu dem Thema einen Journalisten gesehen hat.
Für mich ist da folgendes essentiell, in die nähe eurer Argumente "moderne Kriegsführung, Soldatenschutz etc." komme ich bei allem Respekt erst garnicht:
Wie ja auch unser Allesunterschreiber jüngst verkündete soll Deutschland langsam aber sicher wieder bei den lukrativen Auslandseinsätzen (früher hieß das mal Krieg) teilnehmen. Ja, alles im Namen der Menschenrechte ich weiß... und nun erzähl mir keiner wir müssten unser Vaterland irgendwo im fernen Osten oder sonstwo schützen. Über 50 Jahre hat sich unsere Bundeswehr die Beine in den Bauch gestanden und musste wohl irgendwann mal einsehen: Der Krieg kommt nicht von selbst zu uns... den müssen wir schon selbst anfangen oder bei einem mitmachen.
Krieg ist nichts anderes als ein riesen Geschäft. Wenn unsere Hochglanzpolitiker von Wachstum schwafeln meinen sie auch diesen Komplex, den millitärischen. Wie unser großer Bruder überm Teich eindrucksvoll beweist kann dies ein sehr seeeehr lukrativer sein. Also müssen wir da mitmachen. Ich kanns natürlich nicht beweisen aber ich würde so einiges drauf wetten, dass die Kaufverträge für die Dinger schon längst unterschrieben sind und das ganze mediale Schauspiel uns einfach nur vorgaukeln soll, dass man sich doch ethisch ganz furchtbar viele Gedanken gemacht hat bevor die "schwere Entscheidung" zur Anschaffung getroffen wird.

In einem Deutschland wie ich es mir wünsche brauchts sowas nicht. Da bin ich ganz bei den Schweizern. Verteidigung und gut ist... wenn die nächsten 50 Jahre auch keiner kommt umso besser.

Achja: Hallo Hollandinnot! Willkommen:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Gandist,

erstmal Danke fürs "Wilkommen".

"Stell dir vor es ist Krieg und Keiner geht hin...", dies sagt meine Mutter so gerne. Tatsächlich ist das schon eine schöne Vorstellung. Doch leider ist es nunmal nicht so einfach.

Ich denke, dass wir uns sehr unterscheiden was wir im weltlichen Sinne "glauben". Denn die Verträge sind nicht unterschrieben, mit Sicherheit nicht! Weil wir in der freien Marktwirtschaft sind und erstmal noch um den letzten Cent gefeilscht werden muss. ;) Desweiteren lasse ich mich auch nicht veräppeln, die Beschaffung dieser neuen Technologie war klar, denn sie ist eben schlichtweg der nächste Schritt in eine modernisierte Bundeswehr.

Weiter im Glauben:

Ich glaube wirklich, dass im Kalten Krieg sich der Kapitalismus mit Hilfe von Waffengewalt ausbreiten wollte, sondern durchaus auch der Kommunismus. Ich denke da geben sich beide Lager nicht viel. Ein entsprechendes Gegengewicht ist also unabdinglich gewesen. Den Auslöser des Wettrüstens sehe ich ja auch durchaus auf der Seite des Westens, durch die Einsätze der A-Bombe. Wohingegen die Panzermassen eher auf das Konto des Ostens gehen, weil genau so wurde ja schließlich der 2. Weltkrieg im Osten gewonnen... Schaut man sich diese beängstigen Zahlen von Mensch und Material an, danke reicht!

Nun haben wir Glaubenskämpfer. Hast du dich schonmal mit einem streng Religiösen unterhalten und diskutiert? Ich tat dies als Arteist mit einer Baptistin... Geht nicht! Sie zitieren Bibeltexte und sind für kein weltliches Argument zugänglich. Selbst wenn man Argumente dererseits annimmt... Ich will jetz zu viel sabbeln, jedoch einen Fakt geben: Bei den Kreuzzügen, wurden mehr Menschen getötet, gemessen an der Weltbevölkehrung in %, als im 1. oder 2. Weltkrieg.

Die Geschichte unserer Zivilisation ist sehr alt, älter als jedes Buch. Es wurden Kriege geführt, bevor man eine Bildersprache beherrschte! Und es gibt 2 grundsätzliche Taktiken: Abwarten und kommen lassen, dabei hoffen das nichts passiert. Oder aber "Angriff ist die beste Verteidigung".

Die Ängste in uns Menschen sind sehr stark, dass man uns das nimmt was man hat und liebt ist sehr groß.

Aber mal so gefragt: Ist es wirklich schlimm, wenn man Frauen Bildung bringt. Das "Mädchen" zur Schule gehen darf? Das hatten wir im Mittelalter, da gab es Hexen in Europa. Nein, darüber sind wir schon seit 400 Jahren hinweg! Das Frauen wählen dürfen erst seit/ab 100 Jahren. Hat sich das jetzt nicht echt bewährt?

Hat man kein Gegenpol, wehrt man sich nicht, dann kommen sie. Die Kunst bei der Sache ist, den richtigen Zeitpunkt zur Gegenwehr zu finden! Diese dann sachlich zu beschränken und nicht zu übertreiben.

Ich wünsche mir nicht nur für Deutschland frieden und Ruhe, sondern der ganzen Welt! Mit diesem schon Zitat jeder 2. Miss möchte ich nun gern den Kommentar beenden.

LG
 
*öhm*

Ich muss zugeben ich bin etwas überfordert mit Deiner Schreibweise. Also nicht rein sprachlich sondern mit der Suche nach dem Schuh.

Ich denke nicht wirklich, dass bei derartigen Verträgen mit Israel oder den USA um Dinge die nur diese beiden für Deutschland praktikabel anbieten wirklich der Aspekt der freien Marktwirtschaft eine Rolle spielt. Hier wird schließlich kein Drucker fürs Verwaltungsgebäude eingekauft. Hier gehts um Beträge mit mehr Nullen als ich am Stück auf nen Notizzettel schreiben kann. Das gehts um Lobby, da werden "Hände gewaschen".

Weiterhin kann ich mich nicht wirklich entscheiden ob Dein Text eher versucht sich geschichtlicher und philosophischer Stilmittel zu bedienen um den allgemeinen Blickwinkel auf das Thema zu erweitern (was ich immer begrüße) oder aber um uns an Deine persönliche Sichtweise ranzuführen.

Sollte Dein Text dergestalt interpretiert werden, dass Du u.A. der Ansicht bist man brauche ständig aktuellstes Kriegsgerät (z.B. Drohnen) ganz dringend um den Völkern unser Verständnis von Menschenrechten besser und schneller beibringen zu können dann... naja... ich gehe mal davon aus, dass es nicht so gemeint war und lasse die Wortaxt stekcen;)

... oder solltest Du der Ansicht sein, dass die Menschheit von ihrem Naturell zum Krieg führen geboren ist muss ich Dir wohl leider grundsätzlich zustimmen. Ich lebe aber schon deutlich mit dem (zugegeben ambitionierten) Anspruch diesbezüglich den Angriffskriegführern (zu welchem Zweck auch immer) einen Schritt in der Evolution voraus zu sein.