[...] Eine Tussi als Verteidigungsministerin ist lächerlich! Die versteht absolut null von den bisherigen Angriffskriegen im Kosovo, Afghanistan, Lybien, Irak und wo zum Teufel auch immer im Namen Israels und der USA.

Auch wenn ich von dieser Person in dieser Position ebenfalls nicht begeistert bin...
Ob sie eine Frau ist oder nicht, das spielt keine Rolle.

Sie ist genau so "qualifiziert" wie ihre "Ministerkollegen" und zum Teil auch Vorgänger :ugly: - Ausnahmen bestätigen die Regel und stell dir mal vor, im Verteidigungsfall treten die Befehls- und Kommandogewalt auf die Kanzlerin über...

Laut meinem Wissensstand gab es in Libyen als auch im Irak keine Einsätzes des Bundes eigenen Schützenvereins - zu mindestens nicht in einem Ausmaß wie in Afghanistan. Des weiteren wird sie sicherlich keine strategischen Manöver planen in vorhanden Einsatzgebieten, dafür sind andere Zuständig.
 
Die versteht absolut null von den bisherigen Angriffskriegen (...)
Besonders weil der durchschnittliche Soldat alleinstehend ist und 365 Tage im Jahr Angriffskriege führt. Was soll der schon für Bedürfnisse haben, außer 3.000 kcal in Keksform? :roll:

Natürlich bedarf es darüber hinaus ein umfassendes Reformpaket, aber sowas braucht eben auch Zeit. Mich wundert es jedenfalls nicht, dass sie bei aller Kritik an ihr und dem Druck zügig abzuliefern ein ihr vertrauteres Thema zum Einstieg wählt. Und das ist nichtmal ein grundsätzlich schlechtes.
 
MDie Leyen wird noch realisieren, dass der Beruf des Soldaten noch nie sehr familienfreundlich war und dass ihre Aussage a) sehr gewagt und b) kaum umzusetzen sind, wenn nicht gar völliger Nonsens.

Da stellt sich erstmal die Frage, welcher Job denn familienfreundlich ist?
Schichtarbeiter, Leute mit Rufbereitschaft, Bäcker und Fleischer dürften da ja erstmal rausfallen. :-D

Und was ist an der Aussage gewagt oder nicht umsetzbar oder Nonsens?

Vorhin im NDR gesehen:
Eine Kaserne in Lüneburg hat quasi schon einen eigenen Kindergarten:
- Bundeswehr stellt kostenfrei die Räumlichkeiten
- Verein beauftragt Tagesmütter
- Soldaten können während ihrer Dienstzeit vor Ort Mitglied im Verein werden, Kind wird versorgt

Als Soldat hat man somit für den Zwerg quasi garantiert nen KiTa Platz, während draußen Wartezeiten von einem Jahr und mehr die Regel sind.

Und was die Arbeitszeiten angeht:
Ich kenne kein Unternehmen, was so verlässlich und langfristig plant wie die Bundeswehr.
Gerade das bietet sich an, Teilzeitmodelle zu planen und zu realisieren.

gruss kelle!
 
Da stellt sich erstmal die Frage, welcher Job denn familienfreundlich ist?
Schichtarbeiter, Leute mit Rufbereitschaft, Bäcker und Fleischer dürften da ja erstmal rausfallen. :-D

Demgegenüber steht jedoch, dass oben genannte Berufsgruppen in der Regel jeden Abend bzw. Tag nach Hause zu ihren Familien können, keine Auslandseinsätze haben und kein so hohes Sterberisiko in ihrem Job haben.
Der Schichtarbeiter sieht seine Kinder im Optimalfall jeden Tag, muss nicht monatelang ins Ausland verschwinden und wird von seinen Kindern nicht wieder erkannt, wenn er zurück kommt... und machen wir uns nichts vor, wenn Papi (oder Mami) in einer Kiste aus Afghanistan zurück kommen oder ohne Arm, Bein, sonstige Kriegswunden, ist das auch nicht unbedingt familienfreundlich.

Und was ist an der Aussage gewagt oder nicht umsetzbar oder Nonsens?

Vorhin im NDR gesehen:
Eine Kaserne in Lüneburg hat quasi schon einen eigenen Kindergarten:
- Bundeswehr stellt kostenfrei die Räumlichkeiten
- Verein beauftragt Tagesmütter
- Soldaten können während ihrer Dienstzeit vor Ort Mitglied im Verein werden, Kind wird versorgt

Als Soldat hat man somit für den Zwerg quasi garantiert nen KiTa Platz, während draußen Wartezeiten von einem Jahr und mehr die Regel sind.

Ich behaupte einfach mal, dass Einrichtungen allgemein und Unternehmen/Betriebe im Speziellen ab einer gewissen Größe so gut wie immer solchen Service anbieten.
Daimler/Mercedes hat bspw. nicht nur "quasi" einen eigenen Kindergarten, es gibt an jedem Standort eine Möglichkeit zur Unterbringung, auch wenn das sternchenwerk Berlin wohl die Vorzeigeeinrichtung ist.
Die Bundeswehr hinkt als einer der größten Arbeitgeber Deutschlands der freien Wirtschaft extrem hinterher, vor allem wenn es darum geht sich um die Familien zu kümmern.
Da muss man sich auch nichts vormachen mit Initiativen, die langsam ins Rollen kommen, da muss noch extrem viel getan werden und dennoch, besonders familienfreundlich im Vergleich mit anderen Berufen wird das Berufsbild des Soldaten nie sein.


Und was die Arbeitszeiten angeht:
Ich kenne kein Unternehmen, was so verlässlich und langfristig plant wie die Bundeswehr.
Gerade das bietet sich an, Teilzeitmodelle zu planen und zu realisieren.

Das ist jetzt absolute Augenwischerei... allein die Tatsache, dass mein Arbeitgeber weder von mir verlangt, außerplanmäßig an Krisenherde im Ausland arbeiten zu müssen, noch außerhalb der regulären Arbeitszeit an Manövern teil nehmen zu müssen, bestätigt meine Meinung darin, dass jedes andere verdammte Unternehmen verlässlichere Arbeitszeiten bietet als die Bundeswehr!


Mein Fazit ist und bleibt:
Die Bundeswehr an sich als Unternehmen könnte familienfreundlicher werden, ja, da hat die Leyen recht. Einrichtung von KiTas, andere Unterstützungen für Angehörige der Soldaten anbieten usw.
Der Beruf des Soldaten allerdings wird nie familienfreundlich sein, man ist halt oft lange nicht zu Hause, egal ob man nun die Woche über in der Kaserne sein muss, auf Manöver ist oder im Ausland.
Sicher wird sich für den ein oder anderen Schreibtischsoldaten ein Teilzeitmodell ausarbeiten lassen, aber Ausnahmen bestätigten schon immer die Regel.
Ein Feuerwehrmann kann auch nicht nach Hause gehen, während das Haus noch brennt, nur weil er meint seine Schicht ist jetzt vorbei und btw bei denen gibts auch keine Teilzeitmodelle im aktiven Dienst, ist auch gar nicht umsetzbar.
Und eben genau da, bei Teilzeit, Familienzeit und was fürn Quark die Leyen da so gequakt hat, ist die Aussage Nonsens, weil nicht umsetzbar.
 
Das ist jetzt absolute Augenwischerei... allein die Tatsache, dass mein Arbeitgeber weder von mir verlangt, außerplanmäßig an Krisenherde im Ausland arbeiten zu müssen, noch außerhalb der regulären Arbeitszeit an Manövern teil nehmen zu müssen, bestätigt meine Meinung darin, dass jedes andere verdammte Unternehmen verlässlichere Arbeitszeiten bietet als die Bundeswehr!

Drücken wir mal die jobspezifischen Krisenherde in den Skat.
Mein Vater wurde mal für mehrere Wochen nach München befohlen, um in einem Teilbereich die Bauleitung in der Allianz Arena zu übernehmen, ähnliches stand dann in der Ukraine an, Flughäfen in Indien und Griechenland waren auch mal im Terminkalender.

Mein Arbeitgeber hat letztes Jahr einen Mitbewerber übernommen. Zur Integration gibt es einen Mitarbeiteraustausch auf verschiedenen Ebenen über längere Zeiten.

Bekannter arbeitet im Bereich Produktion, da darf er des öfteren diverse Produktionsstandorte abklappern - Russland, China, Mexico, da ist Spanien fast schon nen Tagesausflug.

Kann natürlich sein, dass ich die falschen Leute kenne, aber verlässliche Arbeitszeiten und Einsatzorte sehen anders aus.

Sicher wird sich für den ein oder anderen Schreibtischsoldaten ein Teilzeitmodell ausarbeiten lassen, aber Ausnahmen bestätigten schon immer die Regel.

In der Grundausbildung hatten wir nen Feldwebel als Gruppenführer mit nem OG OA als Stellv.
Teilzeit bei zwei Leuten wird eng, fehlt der Dritte,den muss man einfach nur einkalkulieren.

Dann war ich acht Monate in ner Werkstatt - Teilzeit kein Problem, man muss es nur einplanen.

Ein Feuerwehrmann kann auch nicht nach Hause gehen, während das Haus noch brennt, nur weil er meint seine Schicht ist jetzt vorbei und btw bei denen gibts auch keine Teilzeitmodelle im aktiven Dienst, ist auch gar nicht umsetzbar.

Mal abgesehen davon, dass bei größeren Einsätzen sehr wohl die Schichten eingehalten werden, warum sollte Teilzeit nicht möglich sein?
Weil es mehr Planungsaufwand erfordert?
Und dran denken: Teilzeit heißt nicht zwangsläufig, dass man halbtags arbeitet, ich hab zwei Kolleginen die machen ihre 20 Stunden von Montag bis Mittwoch voll, danach ist zu Hause bleiben angesagt.

Und eben genau da, bei Teilzeit, Familienzeit und was fürn Quark die Leyen da so gequakt hat, ist die Aussage Nonsens, weil nicht umsetzbar.

Wenn es kein Problem ist, auf nen Soldaten acht Wochen wegen Lehrgang zu verzichten, warum sollte es ein Problem sein, acht Wochen wegen Familienzeit auf ihn zu verzichten?
Auslandseínsätze betreffen aktuell ca. zwei bis drei Prozent der Soldaten, warum soll man sich deshalb nicht um die anderen 97% kümmern?
Manöver sind allein schon aus Kostengründen eher die Ausnahme als die Regel.

Btw. warst Du eigentlich bei der Truppe?

gruss kelle!
 
Bundeswehr: Ursula von der Leyen rekrutiert auch bei Minderjährigen

Folgende News wurde am 24.01.2014 um 13:42:00 Uhr veröffentlicht:
Bundeswehr: Ursula von der Leyen rekrutiert auch bei Minderjährigen
Shortnews

Wie die Bundesregierung auf Nachfrage der Linksfraktion bestätigt, werden Wehrdienstleistende und Zeitsoldaten auch bei unter Achtzehnjährigen rekrutiert. Alleine im Jahr 2012 betraf das 1.216 Bundeswehrsoldaten. Die Bundeswehr nimmt Wehrdienstverpflichtungen außerdem schon von Jungen und Mädchen im Alter von 16 Jahren an. Im Jahr 2013 haben 48 Sechzehnjährige an der Tauglichkeitsuntersuchung teilgenommen. Die Verteidigungsexpertin Katrin Kunert warf der Bundesregierung vor auf einer Seite gegen Kindersoldaten zu kämpfen und selbst Minderjährige anzuwerben.
 
Wieso regen sich die Linken denn darüber so künstlich auf? Das war schon mindestens vor 40 Jahren so. Mein Mann war auch erst 16, als er in die Bundeswehr eingetreten ist.
 
Naja, irgendwie ist das Thema in der Tat heutzutage müßig. Normalerweise würde ich sagen die Bundeswehr sollte so junge Leute nicht anwerben dürfen, da Menschen in diesem Alter in der Regel noch längst über keine feste ideologische oder politische Willens- und Meinungsbildung verfügen. Leider aber muss man wohl mittlerweile, auch wenns hart klingt sagen, dass für Bundeswehransprüche ausreichende Teile der Bevölkerung aus verschiedenen Gründen ohnehin nicht willens oder fähig dazu sind.

Ich selbst bin mittlerweile in Einzelfällen auch schon dazu übergegangen von Zeit zu Zeit junge Herrschaften mit Jugendhilfehintergrund zum Bund zu schicken aufgrund der beruflichen Perspektive, wobei ich mich dabei immer alles andere als gut fühle.
Vor Abschaffung der Wehrpflicht wären manche dieser Herrschaften niemals genommen worden. Kein Abschluss, mangelnder Antrieb, problematisches Sozialverhalten... und ganz ganz weit entfernt davon zu wissen worauf sie sich da einlassen. Aber in der Regel werden sie heute genommen.
 
Die Verteidigungsexpertin Katrin Kunert warf der Bundesregierung vor auf einer Seite gegen Kindersoldaten zu kämpfen und selbst Minderjährige anzuwerben.

Immerhin müssen die Erziehungsberechtigten zustimmen. Dann muss man noch bedenken, das die Minderjährigen nicht in Gefahrengebiete entsandt werden...

Edit: @Gandist man muss immerhin überlegen wer im Alter von 16 dahin geht. Nehmen wir an man hat ein Kind, das mit Ach und Krach gerade so den Hauptschulabschluss geschafft hat. Auf den Ausbildungsmarkt sind seine Chancen gering. Zeitarbeit interessiert er sich nicht. Seit dem 10. Lebensjahr will er zum Bund. In 2 Jahren könnte er so oder so hingehen - findet aber nichts um die Zeit zu überbrücken. Was wäre dann wohl das einfachste?
 
Edit: @Gandist man muss immerhin überlegen wer im Alter von 16 dahin geht. Nehmen wir an man hat ein Kind, das mit Ach und Krach gerade so den Hauptschulabschluss geschafft hat. Auf den Ausbildungsmarkt sind seine Chancen gering. Zeitarbeit interessiert er sich nicht. Seit dem 10. Lebensjahr will er zum Bund. In 2 Jahren könnte er so oder so hingehen - findet aber nichts um die Zeit zu überbrücken. Was wäre dann wohl das einfachste?

Dem ersten Teil stimme ich mit Magenschmerzen zu. Je nach Charakter und sozialem Hintergrund habe selbst ich (als Überpazifist und Amerikanisch, somit auch Deutscher Außenpolitikkritiker Deluxe) mittlerweile meinem pädagogischen Auftrag entsprechend junge Leute dorthin vermittelt die auf Dein Beispiel passen. Eben weil es oft einfach keine Alternative gibt und die Strukturen beim Bund sogar heilsam für das ein oder andere falsch erlernte Verhalten sein können.

Beim zweiten Teil... naja... Ich habe zwischen meinem zehnten und zwanzigsten Lebensjahr in etwa 50 Mal meinen Berufswunsch gewechselt. Da war alles dabei vom Profiboxer über Kaufmann bis zum Psychologen. In der Regel haben Menschen mit 16 noch keine feste Vorstellung davon was sie ihr Leben lang arbeiten wollen bzw. ändern diese noch häufig in eine völlig andere Richtung. Insbesondere Jungen neigen in diesem Alter eher dazu einen "starken" Job wie bei der Bundeswehr machen zu wollen. Das hat aber in der Regel eher postpubertäre Profil- bzw. Selbstfindungsgründe.
 
Das der Berufswunsch sich ändert in diesem Alter ist klar. Ich bin mittlerweile auch was völlig anderes am machen als damals gedacht/geplant.

Aber mit 14 / 15 Jahren, kamen für mich Berufe in den Sinn die für mich realistisch zu erreichen waren.
Ich denke so ist es auch mit anderen in diesem Alter. In dem oben genannten Beispiel, der würde jetzt nicht unbedingt den Berufswunsch Facharzt sich in den Kopf setzen, da er weiß das er für diesen Beruf nicht die jeweiligen Qualifikationen besitzt...

Und beim Bund, hat man keinen Bund fürs Leben. Selbst wenn er dem Militär mit 20 den Rücken kehrt, hat er auf den Arbeitsmarkt bessere Chancen als ob er 4 Jahre lang vor dem PC saß und mal hier und da einen kleinen Aushilfsjob ausübte.
 
Naja, irgendwie ist das Thema in der Tat heutzutage müßig. Normalerweise würde ich sagen die Bundeswehr sollte so junge Leute nicht anwerben dürfen, da Menschen in diesem Alter in der Regel noch längst über keine feste ideologische oder politische Willens- und Meinungsbildung verfügen.

Palaver, Rhabarber.

Wie viele von den Personen, die minderjährig dort anfangen, sind wohl kurz vor 18, wo also nur die Frage steht:
Zahlen wir zwei Monate Stütze bis er mit 18 gezogen wird, oder lassen wir ihn mit 17 Jahren und 11 Monaten zum Bund.

gruss kelle!
 
@smssam: Da haste absolut recht was den rein beruflichen Werdegang betrifft. Ich würde mir halt in einer perfekteren Welt (*hust*) einfach nur wünschen, dass die Menschen vorher genau wüssten wofür sie sich denn genau hergeben damit sie die Chance haben das Gedankengut und die Weltanschauung welche sie dort aufschnappen objektiver verarbeiten könnten. Ich weiß ich weiß... unrealistisch und mehr eine Frage des persönlichen Gefühls denn der blanken Realität.

@Kelle

Rabalapss Rabumms

Wie viele von denen, die denn fast 18 sind haben denn grade ihren ersten Rhabarber gepflanzt, welcher vergammeln würde wenn sie vor dem Spätherbst zum Bund müssen? Manche haben auch Väter die ihnen so früh nicht den Rasierapparat ausleiehen können weil dann noch zu viel Monat vom Jahr übrig ist und ganz andere haben sogar noch nen Friseurtermin!... und das Hundchen muss auch noch raus! Sonst muss das wieder alles der Papa machen! Haste da mal dran gedacht?
 
Die News ist nichts anderes als reißerisch.
Erstmal ist das Mindestalter 17, nicht wie man missverständlich annehmen könnte 16. Wer kurz vor 17 ist, kann natürlich schon die Musterung machen.
Ist ja wie beim Führerschein, den darf man ja auch anfangen bevor man das Alter erreicht hat, nur fahren... nee :mrgreen:
Dann braucht der 17-jährige das Einverständnis der Erziehungsberechtigten, die Leyen jetzt für etwas anzuklagen, was bereits jahrelang gang und gäbe ist, aber nur selten praktiziert wird (die meisten sind dann doch Ü18 ) und wo im Grunde die Eltern ein Veto-Recht haben und somit "Schuld" sind, dass der Sprößling zum Bund geht, ist auch nicht gerade journalistisch astrein.

Über die persönlichen Gründe haben sich bereits genug ausgelassen... ich muss nur anführen, wer sich als Soldat bewirbt, sollte sich bewusst sein, dass er irgendwann im Ausland oder in Gefahrengebieten eingesetz wird und wird es auch nicht des Geldes wegen machen, denn in der Privatwirtschaft verdient man immer noch mehr!
Die Bundeswehr ist andererseits aber auch ein interessanter Arbeitgeber, mit vielfachen Einsatz- und Aufstiegsmöglichkeiten. Man bekommt Dinge zu sehen, die man als "ziviler Arbeitnehmer" womöglich nie so sehen wird und bekommt Fähigkeiten mit auf den Weg, die man das ganze Leben über brauchen kann.
Das man obendrein auch noch die Möglichkeit hat, eine zivile Ausbildung/Studium sowie Führerschein usw. zu machen und dafür Geld zu kriegen, anstatt dafür bezahlen zu müssen (oder im Falle einer betrieblichen Ausbildung einen Bruchteil dessen, was man als Einstieg beim Bund bekommt), ist sicher auch nicht als Beweggrund zu verachten...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wehrbeauftragter besorgt über sexuelle Übergriffe

Folgende News wurde am 28.01.2014 um 12:04:25 Uhr veröffentlicht:
Wehrbeauftragter besorgt über sexuelle Übergriffe
Top-Themen

Berlin (dpa) - Der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus hat sich besorgt über sexuelle Belästigung von Frauen bei der Bundeswehr geäußert.
Die Ergebnisse einer in der vergangenen Woche veröffentlichten Studie des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, nach der 55 Prozent der Soldatinnen bereits mindestens einmal sexuell belästigt wurden, nannte er bei der Vorstellung seines Jahresberichts beunruhigend. Er warf dem Verteidigungsministerium vor, die bereits 2011 erhobenen Daten lange Zeit «unter Verschluss gehalten» zu haben.
Laut Jahresbericht des Wehrbeauftragten wurden im vergangenen Jahr 64 Verdachtsfälle sexueller Belästigung bei der Bundeswehr registriert. Im Vorjahr waren es 50. Königshaus beklagt, dass sich viele Frauen nicht trauten, Übergriffe zu melden. «Bei betroffenen Soldatinnen bestehen leider oftmals Hemmungen, Diskriminierung und Fälle von sexueller Belästigung zu melden, weil sie persönliche Nachteile befürchten», erklärte er.
 
Es würde mich interessieren, wieviele männliche Soldaten von ihren weiblichen Kolleginnen belästigt wurden. Ganz nach dem Motto "Willste mir ein Kind Kind machen? Einen Namen haben ich schon."

Aber Männer sprechen über so etwas nicht - und Frauen dürfen sich ja ohnehin anscheinend alles erlauben.
 
Aber Männer sprechen über so etwas nicht - und Frauen dürfen sich ja ohnehin anscheinend alles erlauben.
Männer finden so was sogar gut - bestätigt ja die Männlichkeit.
Hier geht es offensichtlich um Wichtigtuerei, so hätte man nicht diese einseitigen Zahlen veröffentlicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Keiner der Männer, denen diese "Dame" ihr Angebot unterbreitet hat, war davon angetan. Es war bekannt, dass sie nur einen Samenspender und zukünftigen Alimentezahler suchte. Hätte sich ein Mann so aufgedrängt, wäre er gleich wegen sexueller Belästigung angezeigt worden.