News Berliner Verwaltungsgericht: Schule muss Raum für Muslime zum Gebet ...

Gleiches Recht für alle, oder?

Das geht deutlich nicht aus dem Artikel hervor. Für mich siehts so aus, dass du ihn dir hättest sparen können. Du implizierst Gleichberechtigung, aber im Artikel find eich nichts der gleichen.

edit: Folgendes steht noch im Raum.
Ich könnte also einen Schüler anzeigen, weil er die Hände faltet und sich bekreuzigt?!?!?!!? :roll:
 
Willst du mich verarschen? Ich lese mir jetzt doch nicht den ganzen Artikel für ein unglaubwürdiges Argument durch.

Immerhin kürzer. Aber nicht überzeugender. Wenn irgendwer betet wird doch niemand zu irgendwas gezwungen. So ein Unsinn.

Würde ich an jeder Mahlzeit teilnehmen, die ich sehe, wäre ich fett.
 
Willst du mich verarschen? Ich lese mir jetzt doch nicht den ganzen Artikel für ein unglaubwürdiges Argument durch.
Es ist ja kein neues Problem. Seit dem 30-jährigen Krieg muss der Staat den Umgang zwischen den verschieden Konfessionen regeln und damit den Religionsfrieden gewährleisten. Da kommt schon Material zusammen.

Immerhin kürzer. Aber nicht überzeugender. Wenn irgendwer betet wird doch niemand zu irgendwas gezwungen. So ein Unsinn.
Wenn in die Kirche gehst, dann musst damit rechnen dass dort gebetet wird. Die Schule ist aber keine Kirche und es besteht die Pflicht dort hin zu gehen.

Der Artikel bedeutet aber auch, dass von Minaretten kein islamisches Glaubensbekenntnis ausgerufen werden darf.
 
DocTrax, man kann derartige Artikel doch nicht so blind (gedankenlos) lesen ???


Du ziehst aus der Information, dass sich bisher nur Muslime gegen ein Betverbot ausgesprochen haben, die Information, dass nur Muslime in der Schule beten.
Das ist falsch.

Richtig ist: Es wurde bisher nur Muslimen verboten, also haben nur sie Grund, sich zu beschweren. Ich kenne mehrere aus meinem eigenen Umfeld, die zum Beispiel vor Klausuren 'Stoßgebete' (oder sowas :think:) hochschicken - das hat natürlich noch niemand verboten, schließlich ist es das Gewohnte. Auch Jesuskreuze als Kettenanhänger werden überall durchgelassen.

Aber es kann nicht sein, dass Gewohnheit über Freiheiheit bzw. Gleichheit geht.

Nun mag man sagen, dass das Stoßgebet (das ja nur 2 Sekunden dauert und auch eine bedeutend kleinere Geste ist) 'kleiner' ist, und deshalb noch im Rahmen. Aber dann muss man sich wieder die Frage stellen, was einen daran stört.
Die Ausübung der Religion wird mit dem Stoßgebet ebenso vollführt wie bei einem 5-, 10- oder 20-minütigen Betvorgang (ich weiß es nicht, ist auch unwichtig)
Ergo stört einen die Art, dass er da rauf und runter wackelt, dass er atmet, dass er sich ne Decke auslegt. Und das darf nicht sein.


Das mit dem Selbstschutz ist kein Argument für ein Betverbot. Jedem Menschen egal welchen Alters wird die volle Macht und Entscheidungsgewalt über seine Religionszugehörigkeit eingeräumt. Beispielsweise haben die meisten katholischen Mitglieder ihre Erstkommunion im dritten Schuljahr, mit 9 Jahren.
Ein 16-Jähriger ist also schon nach allgemeinem Verständnis reif genug, selbst zu entscheiden, wie, wo und wann er seine Religion ausübt. Eine Bevormundung per Betverbot, das den Betreffenden schützen soll, ist weder nötig noch legitim.
 
Richtig ist: Es wurde bisher nur Muslimen verboten, also haben nur sie Grund, sich zu beschweren. Ich kenne mehrere aus meinem eigenen Umfeld, die zum Beispiel vor Klausuren 'Stoßgebete' (oder sowas :think:) hochschicken - das hat natürlich noch niemand verboten, schließlich ist es das Gewohnte. Auch Jesuskreuze als Kettenanhänger werden überall durchgelassen.
Die Kopftücher von manchen Schülerinnen sind auch nicht verboten, als offensichtlichstes Religionsbekenntnis - ist aber alles kein religiöses Ritual.

Ergo stört einen die Art, dass er da rauf und runter wackelt, dass er atmet, dass er sich ne Decke auslegt. Und das darf nicht sein.
So in der Art eines Rituals, oder?

Komm auf den Punkt! Du hast noch keine überzeugende Quelle geliefert, dass Beten in der Schule ausnahmslos verboten ist. Hat perlini also Recht?
Oh, es gibt Ausnahmen: Klosterschulen, Religionsunterricht, ..
 
Also ist beten manchmal ein religiöses Ritual (bei Muslimen) und manchmal nicht (bei Christen)...?
Merkst du was?
Dieses Ritualsgebet ist schon ein halber Gottesdienst.

Würdest Du Moslems zwingen jeden Morgen einen halben christlichen Gottesdienst mitzumachen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Was spricht dagegen, dass er in Gedanken betet? Die Gedanken sind ja bekanntlich frei... :)

Ganz und gar nichts spräche dagegen, aber es spricht nunmal auch nichts dagegen, "laut" zu beten.

Zumindest hab ich bis jetzt kein wirkliches Argument gehört.

Dieses Ritualsgebet ist schon ein halber Gottesdienst.

Selbst wenn, wo wäre das Problem?

Die einen reden lautstark über Gott, die anderen lautstark über Computerspiele?
 
Doch, es ist asozial, wenn es die Mehrheit stört...

was für eine beschissene Ansicht

Ach, wie würdest du das denn nennen, wenn jemand etwas macht, das die überwiegende Mehrheit stört und dann trotz Bitten, trotz Aufforderung, trotz Verweises nicht unterlässt? Man muss sich selbst schon extrem wichtig finden, um dann nicht einfach der Harmonie willen nachzugeben...

keiner Antwort würdig
 
Zuletzt bearbeitet:
was für eine beschissene Ansicht

Ach, wie würdest du das denn nennen, wenn jemand etwas macht, das die überwiegende Mehrheit stört und dann trotz Bitten, trotz Aufforderung, trotz Verweises nicht unterlässt? Man muss sich selbst schon extrem wichtig finden, um dann nicht einfach der Harmonie willen nachzugeben...
 
Freiheit des Individuums?

Ich wäre eher dafür, dass man in der Schule Fleiß, Disziplin und Respekt vor Autoritäten lehrt... Wo kommt man denn hin, wenn man Entscheidungen der Lehrer vor Gerichte schleppt? Und dann soll der wahscheinlich auch noch ganz unvereingenommen gegenüber genau diesen Schüler sein, der ihn zig extra Arbeitsstunden kostet? So übermenschlich gut kann keiner sein.
 
Ich wäre eher dafür, dass man in der Schule Fleiß, Disziplin und Respekt vor Autoritäten lehrt...

Und inwiefern steht dem das Beten in einem dafür vorgesehenen Raum im Wege?

Wo kommt man denn hin, wenn man Entscheidungen der Lehrer vor Gerichte schleppt?

Ja, etwas anzuzweifeln oder zu hinterfragen ist äußerst unverschämt.

Und dann soll der wahscheinlich auch noch ganz unvereingenommen gegenüber genau diesen Schüler sein, der ihn zig extra Arbeitsstunden kostet?

Und der Schüler, dem das Beten während der Pause verboten wird, soll Respekt vor dem Lehrer haben?